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ich weiß nicht, was ich mit meinem Leben anfangen soll

16. Oktober um 13:56


!!!!!zu allererst: an alle unempathischen Menschen, die schnell MIMIMI schreien und das jetzt anfangen zu lesen: bitte nicht weiterlesen! Viele sind unglaublich genervt von meiner Situation und haben Probleme, sich unobjektiv hineinzudenken, ohne Hass aufzubauen. Sogar in der Telefonseelsorge wurde ich heute angemacht. Das hat mir schon gereicht. Bitte nicht auch hier. Ich brauche wirklich Hilfe und keinen platten Anschiss.  !!!!



Liebe gofeminin-Gemeinde,

nach unzähligen Jahren die ich immer mal wieder durch euer Forum gelesen habe, um Antworten zu finden, konnte ich dieses Mal keine einzige auf meine Frage auffinden. Deswegen fange ich jetzt dieses Thema an, und hoffe, die ein oder andere Idee bekommen zu können, da ich so langsam durchdrehe und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann.

Ich bin Mitte 20 und habe ein Riesenproblem - ich kriege nichts fertig. Ich habe schon Probleme damit, mir Dinge vorzunehmen und sie genau dann zu tun, wann ich es angedacht habe.. irgendwie kommt doch immer was dazwischen. Ich bekomme es immer in einem gewissen Zeitfenster hin, dann wird es mir wieder zu viel und ich fange an, es mit Essen zu kompensieren. Es fühlt sich oft wie ein mehrwöchiger Anfall an, danach lieg ich nur noch rum. Ich weiss einfach nicht, woran es liegt. Es ist alles auch sehr stark an Essen gekoppelt, Essen ist mein Antrieb. 
Zu allem bin ich unheimlich inkosistent und etwas willenlos. Ich brauche wohl einen Partner, an dem ich einen Willen entwickeln und mich orientieren kann, anders habe ich unheimlich Probleme damit. Das nervt und ich versuche mein Bestes, aber ich muss das leider feststellen. Daher weigere ich mich seit langem, eine Beziehung einzugehen, da ich meinen Partner nicht ausnutzen will. Wenn, dann will ich eine gleichgewichtige Beziehung und nicht als Parasit agieren... gibt genug Menschen, die das tun.

Natürlich lässt sich das Problem noch weiter ausweiten. Die Willenlosigkeit zieht sich in eine größere Dimension - Berufswahl. Ich kann mich nicht festlegen, geschweige denn was durchziehen. Ich habe alles probiert(in6 Jahren), was für mich infrage kam - doch jedes Mal, als es anfing, schwer zu werden, musste ich aufhören, da ich es kaum ausgehalten habe. 

Klartext: Ich bin einfach eine Pussy, da ich(als Einzelkind)der ganze Stolz und Mittelpunkt meiner Eltern war und meine ganze Kindheit nur gelobt und kaum bestraft wurde. Alles war einfach und ich musste mich nie anstrengen, nur noch mehr weil ich nicht so vom Kopf gefallen bin. Doch das wird mir jetzt seit Jahren eben zum Verhängnis und ich komme nicht damit zurecht. Zu schlau um an kritischen Punkten stumpf weiterzumachen(ständig am zweifeln), zu dumm zum Durchhalten und Horizont sehen. In der freien Wildnis wär ich längst geliefert. Zum Glück sind wir in einer modernen Gesellschaft, wo man sich schön in seine sicheren 4 Wände zurückziehen kann... naja. Macht aber alles nicht wirklich Mut.

Habt ihr eine Idee für mich? Irgend einen einjährigen Aufenthalt, der sinnvoll wäre, um mich so richtig abzuhärten? Ich dachte schon an Ausland, aber was ist, wenn ich dort nur wieder jeden Willen verliere und alles abbreche? Ich kann das so gar nicht steuern und fühle mich immer ausgeliefert... so wie jetzt. Es müsste etwas sein, was ich muss und mich jeder Widerstand nur schlimmer in die Misere verfrachtet. Militär?


Ich bin euch für jede Idee dankbar, und ja, Therapie mache ich auch.


Mit lieben Grüßen
haus_katze
 

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16. Oktober um 15:30

Hallo volvo13!

Ich wohne derzeit übergangsweise wieder bei meiner Mutter, habe aber schon allein gewohnt. Suche mir derzeit eine WG.

Liebe Grüße

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16. Oktober um 18:50
In Antwort auf haus_katze


!!!!!zu allererst: an alle unempathischen Menschen, die schnell MIMIMI schreien und das jetzt anfangen zu lesen: bitte nicht weiterlesen! Viele sind unglaublich genervt von meiner Situation und haben Probleme, sich unobjektiv hineinzudenken, ohne Hass aufzubauen. Sogar in der Telefonseelsorge wurde ich heute angemacht. Das hat mir schon gereicht. Bitte nicht auch hier. Ich brauche wirklich Hilfe und keinen platten Anschiss.  !!!!



Liebe gofeminin-Gemeinde,

nach unzähligen Jahren die ich immer mal wieder durch euer Forum gelesen habe, um Antworten zu finden, konnte ich dieses Mal keine einzige auf meine Frage auffinden. Deswegen fange ich jetzt dieses Thema an, und hoffe, die ein oder andere Idee bekommen zu können, da ich so langsam durchdrehe und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann.

Ich bin Mitte 20 und habe ein Riesenproblem - ich kriege nichts fertig. Ich habe schon Probleme damit, mir Dinge vorzunehmen und sie genau dann zu tun, wann ich es angedacht habe.. irgendwie kommt doch immer was dazwischen. Ich bekomme es immer in einem gewissen Zeitfenster hin, dann wird es mir wieder zu viel und ich fange an, es mit Essen zu kompensieren. Es fühlt sich oft wie ein mehrwöchiger Anfall an, danach lieg ich nur noch rum. Ich weiss einfach nicht, woran es liegt. Es ist alles auch sehr stark an Essen gekoppelt, Essen ist mein Antrieb. 
Zu allem bin ich unheimlich inkosistent und etwas willenlos. Ich brauche wohl einen Partner, an dem ich einen Willen entwickeln und mich orientieren kann, anders habe ich unheimlich Probleme damit. Das nervt und ich versuche mein Bestes, aber ich muss das leider feststellen. Daher weigere ich mich seit langem, eine Beziehung einzugehen, da ich meinen Partner nicht ausnutzen will. Wenn, dann will ich eine gleichgewichtige Beziehung und nicht als Parasit agieren... gibt genug Menschen, die das tun.

Natürlich lässt sich das Problem noch weiter ausweiten. Die Willenlosigkeit zieht sich in eine größere Dimension - Berufswahl. Ich kann mich nicht festlegen, geschweige denn was durchziehen. Ich habe alles probiert(in6 Jahren), was für mich infrage kam - doch jedes Mal, als es anfing, schwer zu werden, musste ich aufhören, da ich es kaum ausgehalten habe. 

Klartext: Ich bin einfach eine Pussy, da ich(als Einzelkind)der ganze Stolz und Mittelpunkt meiner Eltern war und meine ganze Kindheit nur gelobt und kaum bestraft wurde. Alles war einfach und ich musste mich nie anstrengen, nur noch mehr weil ich nicht so vom Kopf gefallen bin. Doch das wird mir jetzt seit Jahren eben zum Verhängnis und ich komme nicht damit zurecht. Zu schlau um an kritischen Punkten stumpf weiterzumachen(ständig am zweifeln), zu dumm zum Durchhalten und Horizont sehen. In der freien Wildnis wär ich längst geliefert. Zum Glück sind wir in einer modernen Gesellschaft, wo man sich schön in seine sicheren 4 Wände zurückziehen kann... naja. Macht aber alles nicht wirklich Mut.

Habt ihr eine Idee für mich? Irgend einen einjährigen Aufenthalt, der sinnvoll wäre, um mich so richtig abzuhärten? Ich dachte schon an Ausland, aber was ist, wenn ich dort nur wieder jeden Willen verliere und alles abbreche? Ich kann das so gar nicht steuern und fühle mich immer ausgeliefert... so wie jetzt. Es müsste etwas sein, was ich muss und mich jeder Widerstand nur schlimmer in die Misere verfrachtet. Militär?


Ich bin euch für jede Idee dankbar, und ja, Therapie mache ich auch.


Mit lieben Grüßen
haus_katze
 

was sagt denn dein therapeut? hört sich für mcih nach einem krankheitsfall an. adhs? bin kein experte. du nimmst dir etwas vor aber kannst es nicht zu ende bringen. dsa ist sehr typisch.

ich denke, dass dir hier niemand helfen kann ausser einem therapeuten. du bist vermutlich auch von deinem elternhaus zu beschützt aufgezogen worden. du musstest nie etwas leisten. das ist schade.

was sagt denn dein therapeut zu der ganzen sache?

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16. Oktober um 19:47

Hallo fresh0089!

meine Therapeutin sagt noch nicht so viel, da ich erst ein Mal bei ihr war.. habe nie die Wartezeit aushalten können und so nie geschafft, wirklich(ausser den 3 Monaten) in Therapie zu gehen.

Die Therapeuten aus der Klinik haben mir nur vage Diagnosen gestellt, von ein paar Persönlichkeitsstörungen etwas(narzisstische, hystrionische, zwanghafte), aber das sagt ja nie wirklich etwas aus, sondern ist ja nur ein Anhaltspunkt. Das haben die selbst gesagt. Damals war es allerdings noch nicht so drastisch mit der Situation, da hatte ich erst den Studienversuch hinter mich gebracht(2 1/2 J. nach dem Abi) und ich war erst ganz am Anfang davon überhaupt eine Ahnung davon zu bekommen, warum ich so verdammt viele Schwierigkeiten habe.

Dadurch habe ich allerdings gut selbst therapeutisch reflektieren gelernt und kann deine Aussagen bestätigen. Ich musste nie Hausarbeit machen, nie kochen, nie Zimmer aufräumen. Hat mir alles meine (naive) Mutter gutmütig abgenommen. Dass sie damit ziemlich viel ruiniert hat ist ihr damals natürlich nicht klar gewesen. Das durfte ich mir dann im Nachhinein alles schön selbst beibringen mit sehr viel Mühe. Mein Vater wollte das nie, daher kam es oft zum Konflikt und meine Erziehung war immer ein Streitpunkt.
Wirklich schade, da hast du verdammt Recht.

Was glaubst du, was da hilfreich wäre? Verhaltenstherapie?
 

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16. Oktober um 19:49
In Antwort auf haus_katze

Hallo fresh0089!

meine Therapeutin sagt noch nicht so viel, da ich erst ein Mal bei ihr war.. habe nie die Wartezeit aushalten können und so nie geschafft, wirklich(ausser den 3 Monaten) in Therapie zu gehen.

Die Therapeuten aus der Klinik haben mir nur vage Diagnosen gestellt, von ein paar Persönlichkeitsstörungen etwas(narzisstische, hystrionische, zwanghafte), aber das sagt ja nie wirklich etwas aus, sondern ist ja nur ein Anhaltspunkt. Das haben die selbst gesagt. Damals war es allerdings noch nicht so drastisch mit der Situation, da hatte ich erst den Studienversuch hinter mich gebracht(2 1/2 J. nach dem Abi) und ich war erst ganz am Anfang davon überhaupt eine Ahnung davon zu bekommen, warum ich so verdammt viele Schwierigkeiten habe.

Dadurch habe ich allerdings gut selbst therapeutisch reflektieren gelernt und kann deine Aussagen bestätigen. Ich musste nie Hausarbeit machen, nie kochen, nie Zimmer aufräumen. Hat mir alles meine (naive) Mutter gutmütig abgenommen. Dass sie damit ziemlich viel ruiniert hat ist ihr damals natürlich nicht klar gewesen. Das durfte ich mir dann im Nachhinein alles schön selbst beibringen mit sehr viel Mühe. Mein Vater wollte das nie, daher kam es oft zum Konflikt und meine Erziehung war immer ein Streitpunkt.
Wirklich schade, da hast du verdammt Recht.

Was glaubst du, was da hilfreich wäre? Verhaltenstherapie?
 

Ich meine, dass mein Vater nie wollte, dass ich nichts tue, er war immer derjenige, der Sachen von mir verlangt hat. Durch die Überhätschelung meiner Mutter wurde er leider mit den Jahren zum Buhmann degradiert, was auch unglaublich schade ist. Die Beziehung hat sich aber zum Glück wieder gebessert!

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17. Oktober um 0:45

Hallo Feemi! Danke für deine ausführliche Antwort!!


Den Groll gegen meine Eltern habe ich zum Glück schon teilweise abgebaut, kommt aber immer wieder hoch... jedoch immer gedämpfter. Ja, du hast Recht, ich kann selbstständig Denken, doch steuern fällt mir sehr sehr schwer. Zu wenig Willenskraft. 

Das mit der Jobwahl ist so ne Sache- ich habe ja schon überall reingeschnuppert, was mich interessierte, war nur alles nichts. Jetzt habe ich gestern eine Ausbildung angefangen(kein Witz), ewig viel Geld für Arbeitskleidung, Schulbücher, etc. ausgegeben und breche das ganz sicher ab. War heute schon nicht in der Schule. Morgen ist Arbeitstag im Betrieb(Konditorei) und ich werde auch nicht hingehen. Hab mich verschätzt. So wie bei den anderen Sachen. Habe irgendwie das Gefühl ich kenne mich gar nicht wie ich wirklich bin und/oder will es mir nicht eingestehen.

Ich glaube das hängt auch damit zusammen, dass ich mich einfach nicht festlegen kann. Entscheidungsfindung ist auch oft ein schwieriges Thema, funktioniert eig immer nur spontan. Aber auch da bereue ich immer schnell und denke anders wäre es besser gelaufen. Sobald ich mich für etwas langfristiges entscheide fühle ich mich eingegrenzt und unfrei und will dann nur noch raus. Wenn ich einen normalen Job angehe genügt dieser aber nicht und ich fühle mich minderwertig. Alles ein Teufelskreis, das sag ich dir!

Langsam glaube ich es wäre das Beste, in die Jugendbetreuung zu gehen mit dem Wissen, das ich über Ausbildung, Studium und co. habe ^^

Danke für die Anregungen. Du hast Recht. Ich kann nur mit den Karten spielen, die ich auch tatsächlich in Händen halte.
Ich gerate eben(wie du auch gut eingeschätzt hast) sehr schnell in Überschätzung und "übermale" dann die Karten mit den Farben, die ich gerne sehen und besitzen würde. 

Zu Mediation und Spiritualität habe ich keine Beziehung, habe aber in vielen Dingen meine eigene Philosophie. Wieso?


Liebe Grüße und eine geruhsame Nacht!

 

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17. Oktober um 11:02

Naja, ein großes Problem ist sicherlich auch, dass du nie gelernt hast, mal die Arschbacken zusammen zu kneifen und dich durch etwas durchzukämpfen. Alles anstrengende wurde dir ja abgenommen. Und das kannst du jetzt ja auch noch nicht. Wenn es anstrengend wird, machst du die Biege. Blöderweise gibt es in jedem Beruf Momente, in denen man keine Lust hat, etwas schwierig ist, man schwierige Kollegen hat. Oder es läuft mal schlecht, die Stimmung ist mal mies etc. Und spätestens dann haust du vermutlich ab. 

Wie das in der Arbeit mit Jugendlichen funktionieren soll, ist mir absolut schleierhaft. Die brauchen schließlich niemanden, der noch unzuverlässiger ist als sie selber. Sie brauchen jemanden, der Stabilität zeigt, Zuverlässigkeit, der ihnen dabei hilft, eine Linie in ihr Leben zu bekommen. Und sie nicht bei der kleinsten Kleinigkeit im Stich lässt. Den Konditor lässt du ja auch im Stich. 

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17. Oktober um 12:08

Das mit der Jugendbetreuung war so ein halbernst gemeinter Witz meinerseits... sorry ^^ Das war keine Zeit für Witze.
Ich glaube auch dass das wieder eine zu tolle Idee wäre, wo ich doch die letzten Jahre ziemlich "unsozial" geworden bin, etwas eigenbrötlerisch.

@orchideenblatt
Danke für deine Antwort! Ja genau das ist es. Und so schnell lerne ich das auch nicht. Dazu kann ich auch nichts allzu krasses anfangen(ich weiss echt nicht welches Pferd mich zum Konditor getrieben hat),  da ich dann am Ende der Woche nur komplett fertig bin und rumliege und wieder Zeit habe dazu meine Gedanken kreisen zu lassen. 
Jugendliche sind ja auch oft sehr unberechenbar, das würde ich auf Dauer auch nicht packen.

Ich glaube, ich brauche irgendwas leichtes, das ich ganz gut lernen kann, und vllt auch nicht so lange dafür brauche(kurz und schmerzlos^^). Oder ich finde mich damit ab, ungelernt zu bleiben(und in die Fußstapfen meiner Eltern zu treten) und nehme irgendwo eine Teilzeitstelle an. Schaue, dass ich mich privat ausbauen kann und vllt da eine zweite Einnahmequelle herstellen kann.

So nebenbei wirds halt langsam auch echt peinlich. Ich bin 24 und bin in diesen Themen einfach ein Riesenbaby. Könnte heulen. Wo andere aus meinem Jahrgang schon Master haben, als Modedesigner arbeiten und sich durchkämpfen, ist es mir eine Herausforderung, überhaupt in eine Routine zu kommen. Dagegen sträubt sich irgendwie alles in mir.
Eigentlich ist es mir ja egal, wenn nicht meine Familie wäre, vor ders mir graust. Die sind alle so Arbeitstiere und haben nie über den Tellerrand geschaut. Wenn bei denen einer nicht Arbeiten geht, ist der gleich ein kiffender Hippie der nicht verdient hat, in dieser Gesellschaft zu leben. Ah, Hilfe ^^

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17. Oktober um 12:42
In Antwort auf haus_katze

Das mit der Jugendbetreuung war so ein halbernst gemeinter Witz meinerseits... sorry ^^ Das war keine Zeit für Witze.
Ich glaube auch dass das wieder eine zu tolle Idee wäre, wo ich doch die letzten Jahre ziemlich "unsozial" geworden bin, etwas eigenbrötlerisch.

@orchideenblatt
Danke für deine Antwort! Ja genau das ist es. Und so schnell lerne ich das auch nicht. Dazu kann ich auch nichts allzu krasses anfangen(ich weiss echt nicht welches Pferd mich zum Konditor getrieben hat),  da ich dann am Ende der Woche nur komplett fertig bin und rumliege und wieder Zeit habe dazu meine Gedanken kreisen zu lassen. 
Jugendliche sind ja auch oft sehr unberechenbar, das würde ich auf Dauer auch nicht packen.

Ich glaube, ich brauche irgendwas leichtes, das ich ganz gut lernen kann, und vllt auch nicht so lange dafür brauche(kurz und schmerzlos^^). Oder ich finde mich damit ab, ungelernt zu bleiben(und in die Fußstapfen meiner Eltern zu treten) und nehme irgendwo eine Teilzeitstelle an. Schaue, dass ich mich privat ausbauen kann und vllt da eine zweite Einnahmequelle herstellen kann.

So nebenbei wirds halt langsam auch echt peinlich. Ich bin 24 und bin in diesen Themen einfach ein Riesenbaby. Könnte heulen. Wo andere aus meinem Jahrgang schon Master haben, als Modedesigner arbeiten und sich durchkämpfen, ist es mir eine Herausforderung, überhaupt in eine Routine zu kommen. Dagegen sträubt sich irgendwie alles in mir.
Eigentlich ist es mir ja egal, wenn nicht meine Familie wäre, vor ders mir graust. Die sind alle so Arbeitstiere und haben nie über den Tellerrand geschaut. Wenn bei denen einer nicht Arbeiten geht, ist der gleich ein kiffender Hippie der nicht verdient hat, in dieser Gesellschaft zu leben. Ah, Hilfe ^^

Okay, den Witz habe ich nicht verstanden. Und dass feemi noch so drauf eingestiegen ist, hat es nicht besser gemacht. 

Leider ist es heutzutage in der Arbeitswelt nicht so, dass es viele leicht zu erlernende Tätigkeiten gibt, wo auch noch wenig erwartet wird. Ungelernte Tätigkeiten sind ja leider auch oft solche, die wenig Geld abwerfen, die körperlich sehr anstrengend sind oder ganz miese Arbeitszeiten haben. 
D.h. du musst Ausdauer und Biss lernen, es geht kein Weg dran vorbei. Dass du jetzt eine Therapie machst, ist schon mal ein guter Weg. 
Ein weiteres Problem ist ja, dass du deinen Lebenslauf immer weiter versaust. Langsam kannst du froh sein, wenn dich überhaupt noch jemand nimmt. Mit jedem Abbruch machst du es schlimmer.

Du hast doch auch Abi, oder? Das war doch auch nicht immer easy und leicht. Wie hast du das denn geschafft?

Wie finanzierst du dich denn? Hat das Arbeitsamt denn keine Ideen? Es gibt ja oft Maßnahmen, die den Einstieg in das Berufsleben erleichtern. Da könntest du ja dann auch üben, am Ball zu bleiben, dich durchzukämpfen usw. Erst recht, wenn du begleitend die Therapie machst. 

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17. Oktober um 13:44
In Antwort auf haus_katze

Hallo fresh0089!

meine Therapeutin sagt noch nicht so viel, da ich erst ein Mal bei ihr war.. habe nie die Wartezeit aushalten können und so nie geschafft, wirklich(ausser den 3 Monaten) in Therapie zu gehen.

Die Therapeuten aus der Klinik haben mir nur vage Diagnosen gestellt, von ein paar Persönlichkeitsstörungen etwas(narzisstische, hystrionische, zwanghafte), aber das sagt ja nie wirklich etwas aus, sondern ist ja nur ein Anhaltspunkt. Das haben die selbst gesagt. Damals war es allerdings noch nicht so drastisch mit der Situation, da hatte ich erst den Studienversuch hinter mich gebracht(2 1/2 J. nach dem Abi) und ich war erst ganz am Anfang davon überhaupt eine Ahnung davon zu bekommen, warum ich so verdammt viele Schwierigkeiten habe.

Dadurch habe ich allerdings gut selbst therapeutisch reflektieren gelernt und kann deine Aussagen bestätigen. Ich musste nie Hausarbeit machen, nie kochen, nie Zimmer aufräumen. Hat mir alles meine (naive) Mutter gutmütig abgenommen. Dass sie damit ziemlich viel ruiniert hat ist ihr damals natürlich nicht klar gewesen. Das durfte ich mir dann im Nachhinein alles schön selbst beibringen mit sehr viel Mühe. Mein Vater wollte das nie, daher kam es oft zum Konflikt und meine Erziehung war immer ein Streitpunkt.
Wirklich schade, da hast du verdammt Recht.

Was glaubst du, was da hilfreich wäre? Verhaltenstherapie?
 

Du musst zum Therapeuten. Da führt kein Weg daran vorbei. Bei dir stimmt so einiges nicht. Du musst das für dich durchziehen denn sonst wirst du nie ein normales und harmonisches Leben haben. Das wäre schade. Gib nicht deinen Eltern die Schuld. Du bist weit alt genug um alled selbst in die Hand nehmen zu können
 

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17. Oktober um 17:37

aber du gibst nicht deinen Eltern jetzt die schuld dran oder? 

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17. Oktober um 19:41

was habt ihr denn alle mit meinen Eltern? Habt ihr selbst Kinder?

Ich finde das ist 60 Eltern/40 ich.

Mir ist schon bewusst dass meine Eltern es nur gut gemeint haben, aber vieles wurde ihnen auch gesagt damals. Dazu waren sie viel zu lang zusammen, nur meinetwegen, 10 Jahre zu lang, was auch total unnötig war. Insgesamt waren es 20 Jahre.
Lieber früher eine Trennung als ewig sich herumquälen. Dann gabs ein unschönes Ende mit Betrug und seitdem sprechen die beiden nicht mehr miteinander - wie im Kindergarten. Sauer bin ich schon ziemlich.

Aber wie gesagt, ich versuche ja schon mehr und mehr darüberzustehen, ist nicht so einfach.

Damals im Abi hatte ich noch einen sozialen Rückhalt, mit Freunden und eine gewisse Routine... mittlerweile gar nicht mehr, ich habe nichts, auf das ich zurückgreifen kann wenns mich zurückhaut, außer der Familie(den ich am liebsten nichts erzählen würde), außer eben dem Essen und Isolation. Daher brauche ich, wie du sagst, volvo, einen Therapeuten, mit dem ich mich besprechen kann.

Freunden will ich mich auch nicht anvertrauen weil ich Angst habe, sie spielen mir zu sehr rein. Bin sehr leicht beeinflussbar und vergesse mich so ziemlich leicht und verliere meine Linie aus den Augen.
 

 

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18. Oktober um 18:01
In Antwort auf haus_katze

was habt ihr denn alle mit meinen Eltern? Habt ihr selbst Kinder?

Ich finde das ist 60 Eltern/40 ich.

Mir ist schon bewusst dass meine Eltern es nur gut gemeint haben, aber vieles wurde ihnen auch gesagt damals. Dazu waren sie viel zu lang zusammen, nur meinetwegen, 10 Jahre zu lang, was auch total unnötig war. Insgesamt waren es 20 Jahre.
Lieber früher eine Trennung als ewig sich herumquälen. Dann gabs ein unschönes Ende mit Betrug und seitdem sprechen die beiden nicht mehr miteinander - wie im Kindergarten. Sauer bin ich schon ziemlich.

Aber wie gesagt, ich versuche ja schon mehr und mehr darüberzustehen, ist nicht so einfach.

Damals im Abi hatte ich noch einen sozialen Rückhalt, mit Freunden und eine gewisse Routine... mittlerweile gar nicht mehr, ich habe nichts, auf das ich zurückgreifen kann wenns mich zurückhaut, außer der Familie(den ich am liebsten nichts erzählen würde), außer eben dem Essen und Isolation. Daher brauche ich, wie du sagst, volvo, einen Therapeuten, mit dem ich mich besprechen kann.

Freunden will ich mich auch nicht anvertrauen weil ich Angst habe, sie spielen mir zu sehr rein. Bin sehr leicht beeinflussbar und vergesse mich so ziemlich leicht und verliere meine Linie aus den Augen.
 

 

was meinst du überhaupt mit Essen kompensieren? hast du eine Essstörung?

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18. Oktober um 19:53
In Antwort auf theola

was meinst du überhaupt mit Essen kompensieren? hast du eine Essstörung?

Hey theola!

Kompensation ist dir ein Begriff? Das heisst, wenn jemand(in dem Fall ich) etwas nicht aushalten kann, ein Gefühl oder eine Situation, dann

flüchtet er sich
oder
tut eine oder mehrere bestimmten Sachen wiederholt bis er die unangenehme Sache vergisst oder gesund verarbeitet hat(muss ja nicht unbedingt negativ sein).

Ich zB habe seit Wochen regelmäßig Fressattacken(Binge) und esse Unmengen an Süßigkeiten. Gerade in den letzten beiden Tagen besonders viel, da ich wieder was abgebrochen habe. Da lieg ich nur halt rum, mache was am Laptop, und esse. 
Zum Glück ist das gar nicht mehr so schlimm wie früher. Da waren ja noch die Suizidgedanken und die Minderwertigkeitsgefühle... jetzt ist alles irgendwie grauer. Was es zwar nicht gesünder macht aber im Gegensatz zu früher schon 
Jetzt überlege ich, wies weitergeht.
 

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20. Oktober um 10:08

Hey ihr Lieben!


Habt ihr denn eine Idee für mich, was ich neben einer Therapie machen kann? 
Oder außer einer Therapie? 


Liebe Grüße
haus_katze

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20. Oktober um 22:59
In Antwort auf haus_katze

Hey ihr Lieben!


Habt ihr denn eine Idee für mich, was ich neben einer Therapie machen kann? 
Oder außer einer Therapie? 


Liebe Grüße
haus_katze

Therapie und Ärzte aufsuchen. An deiner Motivation arbeiten. Erwachsen werden. 

Schaffst du alles 

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20. Oktober um 23:20
In Antwort auf haus_katze


!!!!!zu allererst: an alle unempathischen Menschen, die schnell MIMIMI schreien und das jetzt anfangen zu lesen: bitte nicht weiterlesen! Viele sind unglaublich genervt von meiner Situation und haben Probleme, sich unobjektiv hineinzudenken, ohne Hass aufzubauen. Sogar in der Telefonseelsorge wurde ich heute angemacht. Das hat mir schon gereicht. Bitte nicht auch hier. Ich brauche wirklich Hilfe und keinen platten Anschiss.  !!!!



Liebe gofeminin-Gemeinde,

nach unzähligen Jahren die ich immer mal wieder durch euer Forum gelesen habe, um Antworten zu finden, konnte ich dieses Mal keine einzige auf meine Frage auffinden. Deswegen fange ich jetzt dieses Thema an, und hoffe, die ein oder andere Idee bekommen zu können, da ich so langsam durchdrehe und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann.

Ich bin Mitte 20 und habe ein Riesenproblem - ich kriege nichts fertig. Ich habe schon Probleme damit, mir Dinge vorzunehmen und sie genau dann zu tun, wann ich es angedacht habe.. irgendwie kommt doch immer was dazwischen. Ich bekomme es immer in einem gewissen Zeitfenster hin, dann wird es mir wieder zu viel und ich fange an, es mit Essen zu kompensieren. Es fühlt sich oft wie ein mehrwöchiger Anfall an, danach lieg ich nur noch rum. Ich weiss einfach nicht, woran es liegt. Es ist alles auch sehr stark an Essen gekoppelt, Essen ist mein Antrieb. 
Zu allem bin ich unheimlich inkosistent und etwas willenlos. Ich brauche wohl einen Partner, an dem ich einen Willen entwickeln und mich orientieren kann, anders habe ich unheimlich Probleme damit. Das nervt und ich versuche mein Bestes, aber ich muss das leider feststellen. Daher weigere ich mich seit langem, eine Beziehung einzugehen, da ich meinen Partner nicht ausnutzen will. Wenn, dann will ich eine gleichgewichtige Beziehung und nicht als Parasit agieren... gibt genug Menschen, die das tun.

Natürlich lässt sich das Problem noch weiter ausweiten. Die Willenlosigkeit zieht sich in eine größere Dimension - Berufswahl. Ich kann mich nicht festlegen, geschweige denn was durchziehen. Ich habe alles probiert(in6 Jahren), was für mich infrage kam - doch jedes Mal, als es anfing, schwer zu werden, musste ich aufhören, da ich es kaum ausgehalten habe. 

Klartext: Ich bin einfach eine Pussy, da ich(als Einzelkind)der ganze Stolz und Mittelpunkt meiner Eltern war und meine ganze Kindheit nur gelobt und kaum bestraft wurde. Alles war einfach und ich musste mich nie anstrengen, nur noch mehr weil ich nicht so vom Kopf gefallen bin. Doch das wird mir jetzt seit Jahren eben zum Verhängnis und ich komme nicht damit zurecht. Zu schlau um an kritischen Punkten stumpf weiterzumachen(ständig am zweifeln), zu dumm zum Durchhalten und Horizont sehen. In der freien Wildnis wär ich längst geliefert. Zum Glück sind wir in einer modernen Gesellschaft, wo man sich schön in seine sicheren 4 Wände zurückziehen kann... naja. Macht aber alles nicht wirklich Mut.

Habt ihr eine Idee für mich? Irgend einen einjährigen Aufenthalt, der sinnvoll wäre, um mich so richtig abzuhärten? Ich dachte schon an Ausland, aber was ist, wenn ich dort nur wieder jeden Willen verliere und alles abbreche? Ich kann das so gar nicht steuern und fühle mich immer ausgeliefert... so wie jetzt. Es müsste etwas sein, was ich muss und mich jeder Widerstand nur schlimmer in die Misere verfrachtet. Militär?


Ich bin euch für jede Idee dankbar, und ja, Therapie mache ich auch.


Mit lieben Grüßen
haus_katze
 

Das Militär ist nichts für Dich. Beim Militär gibt man sich nicht damit ab, Charaktere und Naturelle noch nennenswert zu formen, sondern sucht aus den Rekrutierwilligen dasjenige Menschenmaterial aus, das bereits die für die Planstelle gewünschten Eigenschaften mitbringt.

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21. Oktober um 11:28

Wie kann ich an Motivation arbeiten? 

Ich bin schon froh dass ich mich von den Kippen und Drogen losgesagt habe. Das nimmt mir zum Glück aus diesen Motivationen zu handeln. Oft ist aber meine Motivation an Menschen gekoppelt... ich hab eigentlich viele Ideen, was ich machen "könnte", aber immer Angst, ich versaue irgendetwas und bereue es dann wieder. Dann mache ich es nicht. Eigentlich ziemlich dumm. Den Part mit dem Bereuen habe ich auf beiden Seiten. Lieber lieg ich rum und denke darüber nach wie ich etwas tue. ahh manchmal bräucht ich jemanden, der mir in so Momenten ne Ohrfeige verpasst!! 
Und ganz ehrlich: ich hab echt keine Lust am Ende meines Lebens dazuhocken und zu sagen: ich hätte probieren können, etwas zu finden, das mich antreibt!!


Hab auch schon überlegt, jetzt da ich wieder frei habe, einfach ins Ausland zu fahren. Aber da graust es mich schon vor der Planung und ich denke, dann nicht das optimalste Ziel auszuwählen. Dann tu ichs wieder nicht. Ahhh

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30. Oktober um 18:18

Das ist echt schwierig. Offensichtlich leidest du unter der Überbehütunh und ungünstigen Rollenverteilung deiner Eltern. Aber gut ist schon mal die Einsicht, dass es nichts bringt, anderen die Schuld zuzuschieben, sondern das Problem zu finden und, als mündiger Erwachsener, an der Wurzel zu packen.
Dein Hauptproblem erscheint mir deine Motivationslosigkeit. Wie gestaltet sich dein Tag? Stehst du früh auf und nimmst dir was vor? Oder schläfst du den halben Tag? Dann wäre es gut, zu erkennen, ob du eine Depression hast. Oder andere hormonelle Ursachen (zb die Schilddrüse). Manchmal fehlen dem Körper ein paar Stoffe, die erst in Schwung gebracht werden müssen, damit man sich wieder selbst helfen kann.
Das mit dem Essen hat auch eine recht hohe Relevanz. Probleme mit übermäßigem Essen zu kompensieren, erscheint mir schon als Essstörung. Besonders, wenn dich das davon abhält, dich zu aktivieren. Vielleicht musst du das erstmal lösen. Gut, dass du in Therapie bist.

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2. November um 13:47

Ich habe starke Antriebsschwierigkeiten, ja. Rufe heute bei meinem Psychiater an und werde es doch mal mit Medis versuchen, wer weiß - vielleicht helfen sie mir ja, körperliche Unlust zu überwinden(habe oft Schwindel und fühle mich einfach nur K.O.).

Glaube allerdings, dass ein geregelter Tagesablauf, der mich nicht zu sehr fordert und Zeit für mich lässt, gut ist. Das war auch eigentlich mein Plan vor der Ausbildung zu Konditorin - nur hat sich das ungefähr gefühlte 300% langwieriger und unspannender angehört als der Handwerksberuf - ich wollte eine kaufmännische Ausbildung im Büro machen. Ist zwar natürlich auch mit Stress verbunden - aber ich sitze jedenfalls und habe dann noch Kapazität, anderen Dingen privat nachzugehen, va. wegen dem Wochenende. Bin halt ne Pussy. 
Ist auf jeden Fall eine Ausbildung, an der ich wachsen kann und die mir machbar erscheint.
Kann dann auch wieder regelmäßig Sport einbauen und nicht hier und da mal.

Durch die geregelten Arbeitszeiten kann ich dann hoffentlich auch wieder mein Essverhalten regulieren.

 

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