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Ich weiß nicht mehr, was richtig ist...

15. November 2016 um 15:10 Letzte Antwort: 15. November 2016 um 16:05

Wo fange ich an?! Ich bin 29 Jahre alt und habe schon immer ein sehr vertrautes und gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Sie waren immer und in jeder Lebenslage für mich da. 
Im letzten Jahr hatte ich durch ein "Schicksal" eine sehr schwierige Phase, wo ich mir weder ein noch aus wusste. Aber meine Familie war immer für mich da. 
Ebenfalls im letzten Jahr holte ich mir einen Welpen, wovon ich meine Familie erst überzeugen musste. Sie hatten Angst, dass ich irgendwann einen anderen Lebensweg einschlage und den Hund bei Ihnen zurück lasse. Ich liebe diesen Hund, der nun 1,5 Jahre ist über alles. Nun habe ich auch seit 7 Monaten eine neue Beziehung wo er ebenfalls einen Hund mitgebracht hat. Beide Hunde verstehen sich super zusammen. Nun war ich anfangs arbeitstechnisch und durch die neue Beziehung ab und zu mal auf die Hilfe meiner Eltern für die Hundebetreuung angewiesen. Nun haben sie sich so an meine süße Maus gewöhnt und lieben ihn, dass sie alles besser wissen. Mein Partner und ich leben mit fast 30 Jahren nun in der oberen Etage meiner Eltern obwohl er ein komplettes Haus hat 30 km entfernt. Warum? Weil meine Eltern den Hund natürlich nicht hergeben wollen. Mal eine Nacht oder 2 ja, aber komplett- nein! Also pendeln wir ständig hin und her. 
Die Situation spitzt sich immer mehr zu. 
Lasst eure Schuhe nicht im Treppenhaus stehen, lässt beide Hunde bei Regen nicht zusammen in den Garten, beim spielen ackern sie das Gras um, usw... 
Nun saugen wir täglich meine Wohnung, das Haus wenn wir da sind, und noch die Wohnung meiner Eltern wegen Hundehaaren. Dabei müssten die Hunde gar nicht bei ihnen sein. Mein Vater lässt es mich aber auch direkt spüren, wenn ich ihm den Hund plötzlich vorenthalte und in meiner Wohnung einsperre. Mich belastet die Situation sehr. Ich will und kann meinem Hund nicht aufgeben, er ist der Geund warum ich noch am Leben bin nach dem letzten Jahr. Ich möchte mich aber auch nicht mit meinen Eltern zerstreiten. Was soll ich denn nur tun? Wir sind nun beide knapp 30 Jahre alt und wollen uns natürlich nicht vorschreiben lassen, wann wir Hunde rauslassen, wohin wir Schuhe stellen oder wieviel Strom der Fernseher verbraucht wenn wir ihn laufen lassen und mal nicht im Zimmer sind. 
Ich halte das schlechte gewissen nicht mehr aus, dass ich ihnen den Hund wegnehmen würde. Ich will doch auch nur normal leben können. Meinen bzw. unseren Weg gehen. 

Was denkt ihr, was ich nur machen kann? 
Jedes Gespräch scheitert weil ich eh falsch liege. 

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15. November 2016 um 15:50

Nein, wenn ich mir ein Tier anschaffe, dann gebe ich das Tier nicht weg. 
Niemals würde ich den Hund zurück lassen, den ich als Welpen geholt und großgezogen habe.  
Wer selber einen Hund hat, wird das vielleicht verstehen können. 

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15. November 2016 um 15:52

Fakt ist, nach allem Stress der letzten Jahre. Wenn ich meinen Eltern jetzt den Rücken kehre und zusätzlich noch den Hund mitnehme, dann wird dieses Verhältnis niemals wieder so wie es war.  
Das möchte ich auch nicht riskieren. 

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15. November 2016 um 16:05

naja, sie machen mir dann auch immer ein schlechtes gewissen, weil sie halt auch immer für mich da waren und das gerne gemacht haben. 
Aber deswegen kann ich doch nicht ewig nur nach deren Spielregeln leben. Wir leben doch auch nur einmal. Die schlimmste Situation ist die mit dem Hund. Es zerreißt mir das Herz, ihn hier rauszunehmen und im nächsten moment lassen sie mir aber kaum eine wahl. 

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