Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Ich weiß auch nicht mehr...(lang sorry)

Ich weiß auch nicht mehr...(lang sorry)

15. März 2012 um 19:29

Hallo ihr Lieben,

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Erstmal tut es mir leid, falls ich im falschen Forum bin, jedoch plagt mich soviel, dass ich nicht weiß wo ich am besten posten soll, daher hier....

Ich bin unter 30, w und am Ende meiner Kräfte!
Ich bin seit neustem arbeitslos. Wurde ungerechterweise gekündigt in der Probezeit , obwohl ich alles gegeben habe. Ich war stets pünktlich hab Arbeiten verrichtet die mein Kollege nicht mal angefasst hat, den ganzen Dreck bereinigt usw.

Problem (Kurzversion):
Ein Kollege fing an ständig was von mir zu wollen, als ich dann mal paar Takte gesprochen habe von wegen kein Interesse und lass mich bitte in Frieden,ich möchte nur meine Arbeit verrichten, war sein Stolz wohl gekränkt. Er rannte zum Chef erzählte ihm ich wäre doch nicht so geeignet.

Dieser Kollege ist sehr gut mit dem Chef und seine Meinung wird bei Neulingen oft eingeholt (wie ich im Nachhinein herausfand) Das dreißte war die Kündigung teilte mir dann seine Sekräterin mit!

Weitere Probleme:

Bin ein echter Familienmensch, gebe alles für meine Familie, sowohl finanziell als auch emotional! Bin so erzogen. Mein Vater früher Alkoholiker und ich musste früh Verantwortung übernehmen-Kindheit also kaum eine. Und wenn dann mit Problemen als Ausgleich.

Das ging alles echt sehr lange bis die Trennung kam! Meiner Meinung nach zu spät, denn heute sage ich wieso sind wir nicht schon früher gegangen!

Ich habe immer Schuldgefühle (heute noch) Ich denke auch immer, dass ich wenns Probleme gibt diejenige bin die das schnell regeln muss.
Immer arbeitet mein Kopf, immer suche ich diese Lösung, sogar schon für andere.
Wenn mir beispielsweise ein Fremder ne Geschichte erzählt die traurig ist, dann suche ich im Kopf schon nach der Lösung obwohl ich die Person gar nicht kenne.

Es ist echt schlimm es geht schon so weit -Beispiel-: dass ich manchmal mit dem Fahrrad unterwegs bin und darüber nachdenke wie nochmal Erste Hilfe geht falls ein Unfall passiert.


Langsam verachte ich schon die Menschen., weil ich das Gefühl habe sie nutzen meine Gutmütigkeit aus! Ich gehe kaum mehr ans Telefon, meine Freune vernachlässige ich.

Ich hasse diese Welt sehr oft, wofür studieren denke ich mir, wofür arbeiten gehen (bin übrigens das erste Mal arbeitslos!!!), wofür das alles am Ende stirbst du doch sowieso! (ich weiß schlimm)

Ich denke mir manchmal -so heute helfe ich niemandem- und dann SCHLECHTES GEWISSEN-
Du bist ein schlechter Mensch, wie kannst du nur usw! Meine Gedanken!

Was das Essen angeht hab ich auch nur Hass entwickelt ich denk mir alles manipuliert alles gespritzt, man kann nichts mehr essen, in 20 Jahren hab ich Krebs!

Liebe? Fehlanzeige! Nur Enttäuschungen, weil ich immer alles gebe, vielleicht bin ich zu naiv! Aber so bin ich, hab natürlich aich schlechte Züge wie jeder andere aber ich versuche wirklich nie einen Menschen zum leiden zu bringen-> SCHLECHTES GEWISSEN.

Manchmal denke ich an diese einsame Insel und mein Fischerboot, rauf aufs Meer, Fische fangen und Frieden! Aber dann denke ich wieder egal wo ich hingehe, ich werde nie glücklich, da ich mir dann wie ein Verräter vorkomme, abgehauen alle anderen im Stich gelassen usw

Es tut mir leid für den langen Text und obwohl es wirklich ne Kurzversion von allem ist!

Danke euch allen fürs lesen und bitte nur ernstgemeinte Tipps, lieg schon am Boden.
Ps ich bin immer ein Stehaufweibchen aber ich glaube das Ende ist hier!

LG

Mehr lesen

15. März 2012 um 22:44

..
immer für andere da sein, nicht nein sagen können, immer zich potenzielle gefahren sehen, das schlimmste befürchten, angst vor ablehnung.

du bist in erster linie nur für dich verantwortlich...
was willst du?? und vergangenheit ist vergangen.
JETZT lebst du. und du hast vor in zukunft zu leben.
oder ? du bist du, durch deine erfahrungen die du gemacht hast bist du jetzt die die du bist.
und das ist okay.
das ist gut so.
und nun:
augen auf für das jetzt und hier.
ob traurig oder schön, beides gehört zum leben.
meine persönliche meinung.
liebe grüße

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. März 2012 um 22:49

Hey
danke für deine liebe Antwort. Das du Recht hast ist ja klar, ich weiß auch dass es mal gut sein muss mit dem "sich ewig Sorgen machen" aber ich glaube ich bin da irgendwie gefangen in einem Teufelskreis. Das ist schon mein täglich Brot oder eine ne Art Sucht geworden. Ich sage mir immer ok sollen sie doch mal selbst klar kommen und dann wieder diese Stimme in meinem Kopf: wie kannst du nur so sein, stell dir mal vor du wärest das usw.

Ich muss das noch lernen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen