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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Ich vermisse sie so

Letzte Nachricht: 25. Februar 2007 um 23:30
J
jona_12294961
05.10.06 um 23:56

hallo

meine mama ist am 30.06.04 gestorben sie hatte krebs und war erst 48 jahre alt.
ich fühle mich immer noch so aleine und es tut so weh sie war mein
ein und alles ich weiß nicht was ich noch machen soll damit es besser wird
ich weine immer noch jeden tag und was mir besonders weh tut ist das sie
meine tochter nicht sehen konnte sie ist am 04.08.04 geboren sie hatte sich so auf meine kleine gefreut und hat sie so geliebt obwohl sie noch garnicht geboren wahr
ich werde diesen tag nie vergessen . ich war zu der zeit selber im krankenhaus wegen früh wehen und lag nur 2 stockwerke über ihr ich war nachmittags noch unten und sie hat mir über den bauch gestreichelt und gesagt wie sehr sie uns beide liebt als ich raus ging haben wir uns eine kußhand zugeworfen un ich mußte weinen zum ersten mal als ich ihr zimmer verlassen hatte . abends als ich auf meinem zimmer wahr habe ich zum fenster geguckt 14 stock . da saß eine taube und hat mich die ganze zeit angesehen vieleicht klingt das albern aber in gedanken habe ich zu der taube gesagt mir geht es gut mama du kannst loslassen . und die taube saß bestimmt 1 1/2 stu da . dann war sie auf einmal weg . nachts um 1 bin ich wachgeworden und hatte ein komisches gefühl als wehre meine mama bei mir ich hatte überlegt mein handy kurz anzumachen um zu gucken ob mir jemand geschrieben hatte aber aus irgenteinem grund habe ich er nicht getan. das war vieleicht gut so den meine mama ist um 1 uhr gestorben und um 1.14 uhr haben die nachtschwestern von unten auf meinem handy anzurufen weil sie meinen vater erst nicht erreicht hatten. ich lag noch eine zeit wach irgendwann bin ich eingeschlafen. um 6 uhr morgens kam mein vater zu mir um es mir zu sagen aber irgentwie wuste ich es ich bin runter gegangen weil ich sie nochmal sehen wollte ich bin dann noch 2 stu. bei ihr geblieben bis sie abgeholt wurde das wahr der schlimmste tag in meinem leben und es hört einfach nicht auf . kann mir hier jemand helfen oder einen rat geben? hat jemand sowas enliches erlebt?

sorry das es so lang geworden ist

gruß jenny

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I
ildiko_12511738
07.10.06 um 19:29

Liebe jenny
mein beileid,ich bin zu tränen gerührt.ich habe diese erfahrungen leider in meinem leben auch schon die erfahrung machen müssen,meine zwillinge sind geboren und meine mutti und oma sind gestorben,es ist schrecklich,ich weiß wie du dich fühlst.geb deinem baby all die liebeu. deinem vater.ich wünsche euch alles gute in der zukunft.das macht einen ganz schön traurig lg.

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engel5055
engel5055
08.10.06 um 0:32

@Jenny
liebe jenny, es tut mir sehr leid, du hast mein vollstes mitgefühl. könnte vom alter her deine mum sein, weiss noch, wie meine mum 1999 gestorben ist. es war so schrecklich, die ganze geschichte, auch vorher, weil sie als simulantin bezeichnet wurde, v.ärzten,u.s.w., 3 monate später mein vater, und da sagte mir meine tochter, während er im sterben lag, sie wäre schwanger. da es ein auf und ab bei m. vater war, hatte ich bis zum schluß hoffnung, dass er wenigstens das 1. enkelkind sehen könnte, aber dem war auch nicht so. als ich mal wieder heulend i. d. küche saß und voll in der trauer war, spürte ich aufeinmal eine hand auf meiner schulter. und ich wurde aufeinmal ruhiger. ich bin überzeugt, dass es eine art trost sein sollte. es ist schon irgendwie alles ungerecht, ich kenne so böse menschen, die keine krankheit haben und keine sorgen und so viele junge und gute menschen müssen gehen. ich wünsche dir, dass du jemanden zum reden hast, ich hatte niemanden, die trauerphase ist unterschiedlich, aber wenn eine mum "geht", dann ist es so schmerzhaft. viell. kann dich der gedanke trösten, dass deine mum bestimmt d. baby und euch sehen kann. eines tages wird der schmerz nachlassen, aber es dauert lange. ich wünsche dir alles erdenklich liebe und gute, liebe grüsse, engel5055 und ich bin überzeugt, dass es "ein wiedersehen" gibt, ich hoffe es. auch wenn i. kirche u. glaube inzwischen trenne. sorry, mein text ist glaub ich noch länger geworden. ich drück dich.

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S
sonia_12333223
08.10.06 um 11:58

Loslassen
Hallo Jenny,
es tut mir sehr leid, dass es Dir noch immer so weh tut, was mit Deiner Mama passiert ist. Ich selber habe meinen Mann vor fünf Monaten durch Krebs verloren. Freunde und Verwandte habe mir Trost und das Gefühl gegeben, nicht allein zu sein. Ich selber habe versucht, mich nicht unter kriegen zu lassen und mit allerlei Aktivitäten, die ich auch schon mit meinem Mann unternommen habe, mich ab zu lenken. Jetzt nach fünf Monaten sind Freunde und Verwandte zur Tragesordnung über gegangen (weil es doch schon eine Weile her ist) und ich merke, wie nach und nach meine Kräfte schwinden. Habe mich auch schon gefragt, mit wem ich darüber zumindest mal reden könnte. Es ist mir keiner eingefallen. Der Schmerz ist da und auch ich weiss nicht, was man dagegen tun kann.
Sind Dir Dein Vater, dein Mann und Deine Tochter keine Hilfe? Du bist doch jetzt selbst Mama. Was würde Deine Mutter in Deiner Situation machen? Was denkst Du, welchen Rat würde sie Dir geben? Sprich mit ihr, wann immer Du meinst, dass sie Dir zuhört. Ich weiss zwar nicht, ob man uns hören kann, aber ähnliche Erlebnisse wie Deines mit der Taube hatte ich auch. Hab eingentlich gedacht, dass entspringt nur einem Wunschdenken, aber wer weiss das schon so genau....
Ansonsten kann ich Dir nur raten, vergiss nicht zu leben und denke auch an Deine Tochter.
Gruss
Pummy

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S
salha_12525318
08.10.06 um 22:33

Ich kann dich so gut verstehen.
Hallo Jenny,

dass ist so traurig was du da schreibst. Ich habe das gleiche durchgemacht. Meine Mama ist am 13.07.04 gestorben. Sie hatte auch Krebs. Und sie ist 3Tage vor meinen Geburtstag gestorben. Ich habe es bis heute auch noch nicht verarbeitet. Meine Ma war auch erst 45Jahre.
Helfen kann ich dir leider auch nicht. Ich wollte dir nur sagen, dass du nicht die einzige bist. Es vergeht bei mir nicht ein Tag an dem ich nicht an sie denke . Aber wirklich begriffen habe ich bis heute nicht, dass sie nicht wieder kommt. Ich denke immer noch, dass sie im Krankenhaus ist. Was mich interessieren würde, war deine Mutter lange krank? Oder war die Krankheit eher kurz?

Lieben Gruß
Mella200

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D
danuta_11987361
09.10.06 um 21:56
In Antwort auf ildiko_12511738

Liebe jenny
mein beileid,ich bin zu tränen gerührt.ich habe diese erfahrungen leider in meinem leben auch schon die erfahrung machen müssen,meine zwillinge sind geboren und meine mutti und oma sind gestorben,es ist schrecklich,ich weiß wie du dich fühlst.geb deinem baby all die liebeu. deinem vater.ich wünsche euch alles gute in der zukunft.das macht einen ganz schön traurig lg.

Ach Jenny
Deine Zeilen haben mich wachgerüttelt und das ist gut so.Und weißt du warum? Weil man mit sich den ganzen Tag heute gehadert hat, daß man nicht der Glückspilz war, der den Jackpot geknackt hat. Und eigentlich ist das alles unwesentlich. Ich bin selbst 48 Jahre und habe 2 erwachsene Kinder. Hätte auch einmal fast meinen Sohn durch einen Verkehrsunfall verloren. Es waren die schlimmsten Tage in meinem Leben. Gott sei Dank hatte er noch mal die Kurve gekriegt. Aber die Angst bleibt ständig, daß irgendetwas passiert. Du bist so eine gute Tochter, daß du noch so um deine Mutti trauerst. Es ist oft so im Leben (und war auch bei mir so), dass ein Mensch gleichzeitig in dem Jahr kommt und auch geht - komisch. Denk immer daran, deine Mama würde nicht wollen, daß du so leidest und auch dein Kind braucht eine Mutter, die Lebenskraft besitzt.
Ich kenne ein Mädchen, die ist voriges Jahr am Tode ihrer Mutter fast zerbrochen, sie war so weit und wollte in den Sarg mit hineinspringen - es war alles ganz schlimm. Sie trauert immer noch, aber sie hat ihr Leben wieder im Griff - und das wird dir auch gelingen.
Das Leben ist nun mal nicht gerecht, man darf nicht nach dem warum fragen, sonst geht man daran kaputt. Ich wünsche dir viel Kraft.
Christine

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Y
yen_12910284
05.12.06 um 20:25

Jenny
Hey Jenny,
ich bin zum ersten Mal in diesem Forum und habe gerade deinen Artikel vom Oktober gelesen. Es tut mir wirklich leid für dich, dass dich der Tot deiner Ma immer noch so traurig macht. Ich kann das allerdings auch gut nachvollziehen, da meine Ma am 30.03.2004 ebenfalls an Krebs gestorben ist. Ich finde es gerade jetzt zur beginnenden Weihnachtszeit sehr schwer mit dem Verlust klarzukommen. Jeder geschmückte Tannenbauch und jede Weihnachtsdeko erinnert mich an das Gefühl der Geborgenheit, was ich mit meiner Mutter und meiner Familie immer hatte. Seitdem meine Mutter gestorben ist und meine Vater eine neue Lebensgefährtin hat, ist mein Verhältnis zu ihm schlecht geworden. Als einzigste bleibt somit noch meine Schwester, die ich auch sehr gern habe. Aber ich kann mit ihr nicht darüber reden. Wahrscheinlich weil es mir selbst einfach unheimlich schwer fällt darüber zu reden. Wie geht es dir damit? Redest du mit deinem Mann darüber? Und kann er es nachvollziehen, dass du nach dieser "langen" Zeit immer noch sehr traurig darüber bist?
Ich hatte diese Phase maßlos traurig zu sein und nicht mehr lachen zu können für ca. 2 Monate nach dem Tod meiner Ma. Wir haben 5 Stunden lang an ihrem Bett im Krankenhaus gesessen und ihr dabei zugesehen, wie sie langsam an ihrem Wasser in der Lunge erstickt ist. Dieses Bild wieder aus dem Kopf zu bekommen, hat mich viel Kraft gekostet. Und wahrscheinlich tut die Verdrängung irgendwann auch ihr übriges um einem überhaupt die Chance zu geben, wieder in seinem eigenen Leben klarzukommen. Aber auch wenn ich mich teilweise wieder gut fühle und an manchen Tagen sagen könnte "ich habe es überstanden und komme jetzt damit klar", zeigen einem andere Tage doch ganz deutlich, wie wenig man eigentlich mit seiner Trauer klar kommt und wie wenige Menschen in seinem Umkreis einen wirklich verstehen und einem auch helfen können /
Wenn du dich wirklich immer noch so traurig fühlst und noch so oft weinst, solltest du vielleicht doch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Auch wenn das sehr schwer ist.
Du kannst mir aber auch gerne noch etwas von deinen Gefühlen erzählen und sie mit mir teilen. Denn ich glaube ich verstehe dich und deine Trauer sehr gut...

Liebe Grüße,
Treasel

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Y
yen_12910284
09.12.06 um 16:30

Ich mal wieder
Hey Jenny,

ich antworte dir mal nochmal hier rüber, das der Computer bei mir bei den privat Nachrichten irgendwie streikt!

Diese Sache damit eine Ausrede zu finden, um nicht den Weg zum

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Y
yen_12910284
09.12.06 um 16:35

Noch ein Versuch!!!
Hey Jenny,

diese Sache damit eine Ausrede zu finden, um nicht den Weg zum "Psychiater" machen zu müssen, kenne ich auch irgendwie. Mein Hausarzt hat mir damals öfters gesagt, dass es ganz normal und nicht schlimm wäre, wenn man sich solche Hilfe suchen würde. Ich habe zuerst immer gedacht: Sowas brauche ich doch nicht! Nur nach so einer gewissen Zeit habe ich festgestellt, dass ich überhaupt nicht mehr lachen kann. Ich habe mich auch ganz oft dabei ertappt, wie ich am seufzen war. Weil mein Gedanken einfach ständig abdrifteten und ich häufig z. B. auch der Arbeit garnicht bei der Sache war. Darum habe ich mir nach 1,5 MOnaten gesagt: Entweder das wird jetzt bald besser, oder du suchst dir wirklich Hilfe. Ich bin dann eine Woche später mit meinem Freund nach Frankreich für ein Kurzwochenende gefahren. Die haben da von der freiwilligen Feuerwehr, wo er drin ist, so eine Partnerstadt. Ich wollte da erst garnicht mit hin und habe mich eigenltich recht kurzfristig dazu überreden lassen. Und nach diesem Wochenende ging es mir auf einmal viel besser. Die ganzen Menschen um einen drumherum haben gefeiert und einem zum Lachen gebracht. Da habe ich das erste Mal wieder gemerkt, dass es bergauf geht. Als wenn man aus diesem Loch der Trauer rausgerissen wird und einem gesagt wird: Mach dein Leben nicht auch noch kaputt! Lebe!

Natürlich war ich noch von dem Moment an "geheilt". Es gab noch sehr viele Abende, wo ich an all die schrecklichen Dinge der vergangenen Monate gedacht habe. Aber es war einfach so, dass ich mein eigenes Leben auch langsam wieder in den Griff bekommen und aufgebaut habe. Der Tod meiner Ma ist ja nun auch 2,5 Jahre her. Und ich würde sagen, dass ich insgesamt 2 Jahre dafür gebraucht habe, um wieder ganz gut klarzukommen. Ich weine zwar manchmal immer noch. Aber ich versuche mittlerweile meinen Kummer auch durch reden zu bewältigen. Und nicht alles nur stumm in mich hineinzufressen. Und ich merke manchmal, wie es mir hilft darüber zu reden. Als wenn man so einen kleinen Teil seiner schrecklichen Erfahrungen und seiner Trauer von sich abwerfen kann. Aber ich muß zugeben, dass es für mich auch sehr schwer ist, mich zu öffnen. Ich merke selbst auch in den meisten Fällen, dass ich sofort anfange abzublocken, wenn ich unvorbereitet zu meiner Ma oder meinen Gefühlen was gefragt werde. Nur wenn es mir schlecht geht und ich von mir aus zu jemanden hin gehe zum Reden, funktioniert es ein Stückchen davon loszuwerden und auch von meinen Gefühlen preiszugeben.

Wie ist es denn, wenn du mit deiner Freundin darüber sprichst? Da sie ihre Ma ja auch verloren hat, müßte sie deine Gefühle doch auch gut nachvollziehen können. Hat sie mal erzählt wie lange sie dafür gebraucht hat mit dem Verlust klarzukommen?

Ich finde es im Alltag immer am schrecklichsten, wie rücksichtlos manche Menschen sind. Wahrscheinlich auch aus dem Grund, weil sie keine Erfahrungen mit sowas gemacht haben und nicht wissen, wie lange man danach noch trauert. Ich arbeite als Bankkauffrau und muß die Erbfälle bearbeiten. Und meine Kolleginnen haben so nach einem halben Jahr noch dem Tod meiner Ma ständig irgendwelche Sprüche abgelassen. So von wegen "Gott, was sind das wieder viele Tote! Das liegt an dem heoíen Wetter, dass können die nicht ab!" Und so nen Spruch zu hören finde ich echt den Hammer! Das ist sau verletzend, wenn man seine Mutter gerade erst verloren hat!

Wie lange wußtet ihr denn von der Diagnose Krebs, bevor deine Mutter gestorben ist? Wir haben es kurz vor Weihnachten erfahren. Der Kampf gegen die Krankheit ging also über gute 3 Monate. Ich war immer der Meinung, dass alles wieder gut wird und dass wir das zusammen schon schaffen. Leider wurde ich eines besseren belehrt! Und ich hatte zum Schluß auch keine Kraft mehr. Man kann einfach irgendwann nicht mehr, wenn man immer nur versucht jemanden aufzubauen, der selber nicht mehr an ein gutes Ende glaubt. Irgendwann so 1 Woche bevor sie starb, bin ich abends von der Arbeit nach Hause gekommen und habe ihr ins Gesicht geschaut. Und der Blick den sie mir erwiderte zeigte mir nur eine unheimliche Leere, die ihn ihr war. Und dass sie wußte, dass es bald vorbei sein wird. Diesen Blick werde ich nie wieder vergessen können...

Ich hoffe du erzählst mir noch etwas mehr über deine Gefühle....

Liebe Grüße,

Treasel

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F
fidan_12495054
25.02.07 um 23:06

Mir ging es ähnlich
hallo

tut mir leid das ich erst so spät auf deinen Beitrag antworte, aber ich habe heute zum ersten mal in diesem Forum gestöbert. Wahrscheinlich auf der Suche nach etwas was mich tröstet, denn auch ich komme über den Verlust meiner lieben Mama nicht hinweg.
Auf deine Frage hin ob jemand so etwas ähnliches erlebt hat, musste ich dir antworten!
Meine Mama ist im Januar 2006 an Krebs erkrank, da war meine Tochter gerade 6 Monate alt. Sie hat ganz tapfer gekämpft und viel über sich ergehen lassen. Im April 06 ging es ihr wieder besser und wir dachten sie hat es geschafft. Zu meiner großen Überraschung habe ich zu dieser Zeit festgestellt das ich wieder schwanger war.
Als ich das meiner Mama sagte hat sie sich so sehr gefreut und es hat ihr so viel Auftrieb gegeben gesund zu werden. Aber im August ging es wieder los und der Krebs lies ihr keine Chance mehr. Sie lag damals über 100 km entfernt im KH und ich hab sie so oft wie möglich besucht. Sie kam dann nach über 10 OP`s wieder heim und sie wusste das es nur noch ein par Tage sein werden. Sie hat mir immer meinen Bauch gestreichelt und geküsst.

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F
fidan_12495054
25.02.07 um 23:30
In Antwort auf fidan_12495054

Mir ging es ähnlich
hallo

tut mir leid das ich erst so spät auf deinen Beitrag antworte, aber ich habe heute zum ersten mal in diesem Forum gestöbert. Wahrscheinlich auf der Suche nach etwas was mich tröstet, denn auch ich komme über den Verlust meiner lieben Mama nicht hinweg.
Auf deine Frage hin ob jemand so etwas ähnliches erlebt hat, musste ich dir antworten!
Meine Mama ist im Januar 2006 an Krebs erkrank, da war meine Tochter gerade 6 Monate alt. Sie hat ganz tapfer gekämpft und viel über sich ergehen lassen. Im April 06 ging es ihr wieder besser und wir dachten sie hat es geschafft. Zu meiner großen Überraschung habe ich zu dieser Zeit festgestellt das ich wieder schwanger war.
Als ich das meiner Mama sagte hat sie sich so sehr gefreut und es hat ihr so viel Auftrieb gegeben gesund zu werden. Aber im August ging es wieder los und der Krebs lies ihr keine Chance mehr. Sie lag damals über 100 km entfernt im KH und ich hab sie so oft wie möglich besucht. Sie kam dann nach über 10 OP`s wieder heim und sie wusste das es nur noch ein par Tage sein werden. Sie hat mir immer meinen Bauch gestreichelt und geküsst.

Die zweite hälfte!
Sie hat mir immer meinen Bauch gestreichelt und geküsst.
"Es tut mir so leid das ich dir das antu" hat sie immer zu mir gesagt. Dabei war sie es doch die sterben musste!
Am 12.11.06 war es dann so weit. Ich war nicht bei ihr aber ich habe es gefühlt.
Sie hat meine Maus um 3 Wochen verpasst.
Die kleine trägt ihren Namen und meine Mama hat als einzige vor der Geburt den Namen gewusst.
Ich hab mich auch von ihr verabschiedet, aber jetzt kann ich dieses Bild nicht mehr vergessen.

An meiner Kleinen ist diese schlimme Zeit auch nicht spurlos vorbei gegangen.
Hat sich deine Traurigkeit auf dein Kind ausgewirkt?

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