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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Ich vermisse meine Schwester ohne Ende!

Letzte Nachricht: 25. Januar 2015 um 22:17
Z
zahrah_12264020
13.05.09 um 19:40

Vor 6 Jahren wurde meine Schwester sehr krank, sie hatte einen Gehirntumor! Damals war sie erst 17 Jahre alt und vollerlebensfreude sie wollte immr was untrnehmen spaß haben ihr Leben leben! Im Juli 2003 haben wir erfahren das sie sehr krank ist und sie es wahrscheinlich nicht übrleben wird, wenn man nicht sofort was macht, also wurde sie im August operiert! Es ging ihr danach schon etwas besser, aber einen monat später im September fingen die Anfälle an, fast alle14 Tage bekam sie einen! Im November 2003 ist sie 18 geworden aber sie konnte ihre Geburtstag nicht so feiern wie sie es immer wollte mit allen freunden eine rießen Party machen ging nicht mehr. sie musste cortison nehmen und die bestrahlung machen, alleine konnte man sie nicht mehr lassen! Dann ging es eine zeitlang gut ohne anfälle ohne starke schmerzen, aber sie hat einen Rollstuhl gebraucht weil ihre Beine das gewicht nicht lange tragen konnte.sie hat bei allem hilfe gabraucht, ich hab sie gebadet, gefüttert und ihr vorgelesen, wenn ich ihr die haare gewaschen habe hatte ich immer Büschel in der Hand, sie verlor fast alle. Meine Schwester war wirklich wunderschön sie war groß hatte lange beine, lange blonde haare die sie liebte, blaue augen, ich hab sie sehr dafür beneidet! also kann man sich vorstellen wie schlimm es für sie war sich so zu sehen, und dann durfte sie nix mehr machen nicht mehr mit ihrem Freund was unternehemen nicht mehr mit freunden weg gehen, und immer vorsichtig sein...sie hat damals zu mir gesagt das sie mich mit zum tanzen nimmt sobald es ihr besser geht und dann den Führerschein macht und wir zusammen nach Italien fahren und Urlaub machen! Das werde ich nie vergessen! Im März 2004 sind wir alle zusammen nach Italien gefahren um unsere Familie zu besuchen, dort war meine Schwester wieder ganz die alte sie freute sich und hat nicht einmal einen Anfall gehabt und den Rollstuhl hat sie auch nicht gebraucht.....unsere Eltern waren glücklich wie alle anderen auch! Wir dachten es würde alles wieder gut werden, im April war die große Untersuchung ob der Tumor weg ist oder noch größer geworden ist. Meine Eltern waren mit meiner Schwester ich blieb zuhause und hab auf ihren Anruf gewartet.... als mich meine Mutter agerufen hat, weinte sie.....aus freude : der tumor ist kleiner gworden!! Das war endlich mal eine gue Nachricht, wir waren total froh das er nicht gewachsen ist!
Aber um Juni 2004 ist der Tumor wieder gewachse, er war über 3 cm groß und in der mitte der zwei Gehirnhälften, kein Arzt konnte ihn entfernen, mein Vater wollte meine Schwester nach Wien bringen in die Usa aber es ging nict mehr, an sagte unsdas wenn man noch einen Eingriff macht es passieren kann das sie gleich stirbt oder gelähmt bleibt. Meine Eltern und mein Bruder wussten das sie stirbt nur ich war ahnungslos! ich war erst 14 und mitten in den Abschlussprüfungen deshalb wollten sie mich nicht noch mehr belasten aber ich hab alles mitbekommen von anfang an bei jedem Anfall war ich dabei und hab immer geschaut ob sie noch atmet, ich dachte es mir aber ich wollte es nicht wahr haben. Am Abend vor meiner Matheprüfung saß ich am Bett von meiner Schwster, sie lächelte mich an und sagte: viel glück morgen! Dann schaute sie mich an und sagte mir: ich werde sterben! Das hat so weh getan weil es die bestätigung war! aber ich sagte zu ihr das wir noch viel zeit haben. In der selben Nacht hat sie wieder einen Anfall bekommen, sie wurde ins krankenhaus gebracht weil der anfall sehr stark war.ich musste daheim bleiben weil ich ja am nächsten tag in die schule musste! dann hat mich mein Papa angerufen und gesagt das meine Schwester im Krankenhaus bleiben muss!sie war auf der ganzen rechten Seite gelähmt. Ich bin dann glecih zu ihr gefahren, sie sah traurig aus und das war sie auch, mein Vater war auch am Ende die Ärzte mussten sich auch um ihn kümmern weil er einen Nervenzusammenbruch hatte, meine Mutter ht in der ganzen Zeit sehr viel abgenommen sie war nur noch haut un knochen ihre Nerven waren auch am ende, aber wir mussten alle stark bleiben für meine Schwester. Als es meinem Vater dann wieder besser gingfragt er meine Schweser was sie sich wüncht, sie sagte das sie noch einmal die oma shen will und ihre tanten und cosinen und cousins! also rief mein Vater mine Oa an die in Italien lebte und fragte sie ob sie her kommen kann. 2 Tage später waren viel aus der Familie gekommen, um den Wunsch von meiner shwester zu erfüllen. Sie hatte endlich wieder ein lächeln im Gesicht , und als sie ihre lieblings cousine beste freudin sah, hat sie es geschafft den rechten arm zu heben, den sie nicht mehr bewegen konnte! 3 Tage später fuhren alle wieder nachhause!
Anfang Juli war meine Abschlussfahrt aber ich wollte nicht faren weil ich meine Schwester nicht alleine lassen wolte. Aber meine Eltern sagten ich soll fahren swas macht man nur einmal und ablenkung würde mir gut tun. Am tag vor der abreise sagte mir mein Vater ich soll zu meiner Shwester fahren denn es kann sein das ich sie das letzte mal sehe! ich fuhr zu ihr um mic zu verabschieden aber ich dacte nicht daran das es das letzte mal sen könnte, wir lachten zusammen und sie wollte das ich sie ein bisschen schminke. bevor ich ging sagte sie zu mir: Nancy, ich kann dich nicht zum Bus begleiten aber ich verspreche die das ich da sein werde wenn du wieder kommst. und vergiss meine Geschenke nicht! dann musste ich lachen verabschiedete mich und ging raus! am 12 Juli fuhr ich dann nach talien mit meiner Klasse, am13 also ein Tag später war mein 15 Geburtstag, ich rief meine Schwester in der Früh an... sie gratulierte mir und sagte das sie müde sei und ich später anrufen soll.ich machte mir sorgen um sie...am Nachmittag rief mich mein Vater an, mein Onkel Freunde meiner Eltern ich war durcheinander, dann rief mein Vater nochmal an, und wollte wissen ob ich alleine bin und ob ich sitze, ich stand auf dem balkon und eine freundin war im badezimmer sagte ich dann setzte ich mich doch hin. dann sagte er das meine Schwester eingeschlafen ist und nicht mehr aufwachen wird wahrscheinlich! sie lag im koma! ich war kaputt ich wollte nicht mehr ich bekam kaum noch luft musste raus es ging nicht mehr!
Ein Tag später wollten mich alle ablenken und wir gingen zum Strand..... ich fühlte mich komisch, um 20 Uhr fing ich an zu weinen ohne zu wissen warum bis20.30 weinte ich, ich wusste nicht den grund.....bis ich dann wieder heim fuhr! ich bekamm zwei sms von beannten in denen stand wie leid es ihnen tut und sie da sind für mich! ich wusste nicht was das sollte dann blieben wir mit dm bus stehen ich rannte zur telefonzelle und rief meine eltern an...mein Vater sagte mir das meine schwester am 14 juli um 20.14 gestorben ist!
ich konnte es nicht glauben ich dachte nur noch daran das ich zu meiner mutter will zu meinem bruder meinem vater und meiner SCHWESTER! Bei der schule agekommen sah ich meinen Papa meine Mama meine Tante aber nicht meine Schwester wie sie es versprochen hatte! ich rannte zu meiner mutter und nahm sie in den Arm sie sagte leise das meine Schwester jetzt weg ist! ich weinte nicht um ihr zu zeigen das ich stark bin!
Es sind 5 Jahre vorbei und ich vermisse sie noch wie am ersten Tag! wir haben uns 15Jahre ein Zimmer geteilt...ich bin alleine geblieben!
ich hab erst nach 3 Jahren mit jemanden über die Zeit reden können, und es fällt mir immernoch schwer....jedes mal wenn mich jemand mit dem namen von meiner schwester anspricht könnte ich weinen, wenn jemand mit mir darüber reden will weine ich gleich ohne was gesagt zu haben!
wenn ich darüber schreibe geht es denn ich kann weinen ohne das es jemand sieht!
aber wie kann ich darüber reden? wann hört es auf weh zu tun? wann hören die schuldgefühle auf? bin ich schuld daran?


hoffe das ich keinen damit gelangweilt habe....aber ich dachte wennih darüber schreibe geht es mir besser!

LG

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F
fmona_12576774
15.06.09 um 19:21

Wie traurig
ich habe geweint als ich deine traurige Geschichte gelesen habe,
denn ich weiß wie schmerzhaft es ist die geliebte schwester zu verlieren

auch ich, die kleine schwester, wurde zurück gelassen
und genaus so fühle ich mich

ALLEINE


weil ich mit keinem reden


Ich wünsche dir sehr sehr viel Kraft. Ich rede mit meiner Schwester einfach,
ich glaube sie kann mich von irgendwo hören und das hilft irgendwie ein kleines
bisschen....

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L
linnet_12082012
10.07.09 um 19:31


Mein tiefes Beileid. Ich wünsche dir viel Kraft und viel Willen, damit du in der ZUukunft besser leben kannst.

Tut mir echt leid.

alles gute

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Z
zahrah_12264020
09.08.09 um 0:01
In Antwort auf fmona_12576774

Wie traurig
ich habe geweint als ich deine traurige Geschichte gelesen habe,
denn ich weiß wie schmerzhaft es ist die geliebte schwester zu verlieren

auch ich, die kleine schwester, wurde zurück gelassen
und genaus so fühle ich mich

ALLEINE


weil ich mit keinem reden


Ich wünsche dir sehr sehr viel Kraft. Ich rede mit meiner Schwester einfach,
ich glaube sie kann mich von irgendwo hören und das hilft irgendwie ein kleines
bisschen....

......
danke..... kraft kann ich wirklich gebrauchen denn es wird nicht besser sonder immer schlechter..... hab ein schlechtes gewissen das mich innerlich auffrisst will das es aufhört weh zu tun wenn ich an sie denke.....

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S
stela_12708023
24.08.09 um 17:25
In Antwort auf zahrah_12264020

......
danke..... kraft kann ich wirklich gebrauchen denn es wird nicht besser sonder immer schlechter..... hab ein schlechtes gewissen das mich innerlich auffrisst will das es aufhört weh zu tun wenn ich an sie denke.....

.
hey,
das tut mir so leid für dich! ich weiß wovon ich rede. denn ich habe auch meine große sc hwester verloren. es ist schwer darüber zu reden, ich kenne die gefühle von denen du schreibst nur zu gut... hast du mit anderen jugendlichen mit ähnlichem/gleichem schicksal gesprochen? es gibt von den verwaisten eltern und geschwistern regelmößig wochenenden in denen man sich austauscht,an die person denkt, die man so schmerzlich vermisst. ich kann auch immer noch nicht wirklich darüber sprwechen, doch dort habe ich freunde gefunden und sie gucken einen nicht komisch an oder wollen das thema wechseln (so ist es zumindest mit anderen personen in meinem umfeld)
es tut wirklich gut, das häötte ich nicht gedacht.
liebe grüße und ganz viel kraft,
ich hoffe du liest das, obwohl dein beitrag schon etwas älter ist...

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Z
zahrah_12264020
14.11.09 um 1:42
In Antwort auf stela_12708023

.
hey,
das tut mir so leid für dich! ich weiß wovon ich rede. denn ich habe auch meine große sc hwester verloren. es ist schwer darüber zu reden, ich kenne die gefühle von denen du schreibst nur zu gut... hast du mit anderen jugendlichen mit ähnlichem/gleichem schicksal gesprochen? es gibt von den verwaisten eltern und geschwistern regelmößig wochenenden in denen man sich austauscht,an die person denkt, die man so schmerzlich vermisst. ich kann auch immer noch nicht wirklich darüber sprwechen, doch dort habe ich freunde gefunden und sie gucken einen nicht komisch an oder wollen das thema wechseln (so ist es zumindest mit anderen personen in meinem umfeld)
es tut wirklich gut, das häötte ich nicht gedacht.
liebe grüße und ganz viel kraft,
ich hoffe du liest das, obwohl dein beitrag schon etwas älter ist...

....
ich hab eine Bekannte mit der ich mich alle 14 Tage treffe und über alls rede, sie macht das beruflich auch mit anderen Jugendlichen die eine geliebte Persn veloren haben oder kurz davor sind, estut gut jetzt daüber zu reden doch manchmal habe ich alle bilder wieder im kopf und das zieht mich wieder nach unten.
ich würde lieber mit jemanden reden der so was ähnliches durchgemacht hat! weil das bestimmt ein anderes gefühl ist!
danke dir auch viel kraft.....

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C
cyndi_12836762
01.12.09 um 17:04
In Antwort auf zahrah_12264020

....
ich hab eine Bekannte mit der ich mich alle 14 Tage treffe und über alls rede, sie macht das beruflich auch mit anderen Jugendlichen die eine geliebte Persn veloren haben oder kurz davor sind, estut gut jetzt daüber zu reden doch manchmal habe ich alle bilder wieder im kopf und das zieht mich wieder nach unten.
ich würde lieber mit jemanden reden der so was ähnliches durchgemacht hat! weil das bestimmt ein anderes gefühl ist!
danke dir auch viel kraft.....

Hallo
Du schreibst dass du lieber mit jemandem reden würdest der so was ähnliches durchgemacht hat.
Ich möchte meine Geschichte kurz erzählen.
Meine kleine Schwester ist. am 28.Juli. Am 21.Sept.2008 wäre sie 21 geworden.
Sie wurde am Unterleib und an der Brust operiert.Krebs.Sie hat alles super überstanden,die OP hat sich schön geheilt.Die Chemo hat sie auch tapfer vertragen.Sie hat weiter studiert und gearbeitet.Sie wollte nichts aufgeben.Und sie war auch so lebensfroh und schaute positiv nach vorne.Ihr Freund war immer für sie da,sie haben sich auch verlobt.Sie hatten auch Pläne.
Ich wohne seit 5 Jahren in Deutschland,aber meine ganze Familie ist noch in meinem Heimatland.Der Abschied war sehr schwer,sie hat so viel geweint.Sie wusste dass jetzt alles anders sein wird.Dass wir uns keine Geschichten erzählen werden,keine Geheimnisse teilen werden, so tief und so intim wie früher,wenn wir in einem Zimmer zu Bett gegangen waren,oder zusammen aufgewacht waren.
Aber einmal im Jahr konnten wir uns sehen und reden und erzählen.Aber wir fühlten beide dass es sich was geändert hat.Sie kam besser zurecht mit meiner grossen Schwester,nicht so wie früher wo ich da war.Sie hatte eine Clique,einen Freund,ihr erstes Mal.Sie war eine Frau geworden.Und ich war nicht dabei.Nur durch Briefe und Mails und Chatten und Telefonate.
Aber wir haben beide die Situation akzeptiert.
Bis letztes Jahr.Wo uns beiden so schwer fiel uns nicht zu sehen wenn sie am meisten mich gebraucht hat.
Im Mai musste sie ins Krankenhaus,weil sie auf der rechten Seite gelähmt wurde.Sie musste immernoch Chemo machen.Dann hat sie Herstillstände überlebt.Meine Mutter rief mich an und sagte verzweifelt dass wenn ich sie noch am Leben sehen will,soll ich so schnell wie möglich dahin.Das haben wir auch gemacht.Wo sie mich gesehen hat,war sie unheimlich glücklich!!Wo ich sie gesehen hab...Die Augen verdreht,nur Haut und Knochen..und ohne ihre schöne dunkle und lange Haare..Mein Herz fühlte sich so schwer.Aber ich hab nicht geweint.Die ganzen 3 Wochen dass wir da waren.Nicht einmal.Ich wollte und musste für sie stark sein und ihr Kraft geben.Und für meine Eltern auch.Mein Vater hat auch gelitten,selber unter Herzschmerzen und Blutdruck.Meine Mutter ist die ganze Zeit bei ihr geblieben.Ihr Freund auch.
Ihr gings dann besser,sie konnte wieder essen,trinken,reden,lachen und hoffnungsvoll nach vorne schauen.
Dann kam der Abschiedstag.Wiedermal...Es war sooo schwer.Es tat die Seele weh sie verlassen zu müssen.Sie hat so viel geweint und mir gesagt dass sie mich soo liebt.Und dann sagte ich :ich dich auch! Und dann sagte sie:ich viel mehr als du.Das werde ich nie vergessen.So, wir mussten gehen.Mit dem Versprechen dass wir uns wiedersehen werden,und zwar zu ihrem Geburtstag.Im September.
Wo ich raus aus dem Zimmer war,hab ich geweint.Und geweint.Meine Mutter war überrascht,denn sie hat mich nie in den 3 Wochen so erlebt.Und ich war auch für sie da...wenn sie soo verzweifelt war.Immer für alle stark geblieben.
Wir sind zurückgekehrt,alles ging schief..Aber wir mussten weiter hoffen.Jeden Tag haben wir telefoniert.Am Donnerstag hab ich mit ihr zuletzt gesprochen.Und dann sagte sie zu mir:ist das fair?Ich will kämpfen,ich will leben,ich hab nicht aufgegeben.Wenn ich sehe dass es besser wird,dann kommt noch einen Schlag ins Gesicht.Ist das fair? Ich wusste nicht was ich ihr sagen könnte...Das war das letzte Mal dass ich mit ihr gesprochen hab.Ich hab noch mit meinen Eltern gesprochen und sie sagten dass sie immer von mir fragt und sie glaubte dass ich da war und sie wollte dass ich zu ihr gehe.Und sie hat ihrem Freund gebeten,sie so am Arm zu streicheln wie ich die 3 Wochen gemacht habe.Es fühle sich so gut und es beruhige sie..
Am Montag,kam der Anruf von meinem Vater.Und die Nachricht dass sie gestorben ist.Ich war am Boden.
Dann die Vorbereitungen für die Abreise.Dann den langen Weg.Und endlich hab ich sie wiedergesehen.Aber nicht so wie ich ihr versprochen habe.Ich hab sie enttäuscht.Ich musste für sie da sein,wenn sie mich am meisten gebraucht hat.Aber ich war nicht da.
Ich kann immernoch nicht richtig Abschied nehmen.Und das macht es mir gerade noch schwerer Abschied von meinem ungeborenen Kind zu nehmen.Den ich letzte Woche verloren hab.
Aber ich muss weiter stark sein.Für mich,für meinen Mann, für meine Eltern(die darüber nicht Bescheid wissen),für meine kleine Schwester! Die uns von irgendwo sieht und nicht will dass wir weiter so viel weinen und leiden.
Was ich meinen Eltern in einem Brief geschrieben hab...Es fehlt mir schwer jetzt nur an die schönen Seiten,an die schönen Momenten mit ihr,an ihre glückliche und vollkommenen Augenblicke in ihrem Leben zu denken.Aber noch schweren fehlt es mir an ihren Schmerz und Leid,an ihren unerfüllten Wunsch zu leben zu denken.
Sie wird immer bei uns sein.Ich werde sie immer lieben.Und sie wird mich immer viel mehr lieben,als ich sie.

Viel Kraft und denk an sie und sprich mit ihr,wann immer du brauchst,aber denk auch daran dass sie sich wünschen würde dass du dein Leben lebst.Für dich und für sie.Mit guten und mit schlechten.

Alles Liebe, Sofia.

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D
dorthy_12933522
22.01.15 um 19:33

Hallo Nancy
Hallo liebe Nancy,

ich habe bei Google ''ich vermisse meine Schwester'' eingegeben und bin auf deinen Eintrag gestossen. Er ist zwar aus dem Jahre 09, aber vielleicht habe ich sechs Jahre später trotzdem Glück und du liest ihn. Ich hoffe es sehr.

Keiner kann den Schmerz den Geschwister in sich tragen verstehen. Es zereisst mir jeden Tag meine Seele und ich würde es sogar mit einem innerlichen Zerfall beschreiben...vor allem aber eine innerliche Vereinsamung, denn wurde mir meine Schwester Bibi, meine beste Freundin und Seelenverwandte genauso wie dir entrissen-
durch einen bösartigen Hirntumor.

Ich reflektiere oft die letzten Jahre und suche nach Anhaltspunkten, für der Auslöser solch einer bestialen Krankheit. Bibi war auch 17, als sie diagnostiziert wurde. Das war im August 2013. Davor rannten wir das ganze Jahr von Hausarzt zum Neurologen Nr. 1,2 und 3 dich jeder von ihnen schon ihre starken Migräneattacken auf den Leistungsdruck in der Schule, auf das Alter aber keiner von ihnen wollte ihr ein MRT verordnen obwohl meine Mama das forderte. Darauf bekam sie nur einen frechen Spruch zu hören, sie solle ihrer Tochter doch keine Krankheiten einreden. Bibi beschrieb die Kopfschmerzen als sehr unnormal. Wie ein Fahrstuhl, der mit voller Wucht nach unten rast. Sie hatte auch Aussetzer in denen sie ihren Namen nicht wisste, den Ort und was gerade passiert ist. Dann war sie sehr verwirrt. Kein Arzt sah das als Anlass für ein MRT! Als sie im August 2013 mit ihrem Freund nach Spanien fuhr hatten sie noch schlimmere Symptome und erst dann kam es raus: Bianca hat ein Glioblastom Grad4. Der Arzt fragte unsere Mama nur ob sie an Gott glaube und legte seine Hand auf ihre Schulter. Nach der OP ging es ihr recht gut und alles schien normal. Im März 2014 war er wieder da und es folgte eine 2. OP und dann kam das 3. Rezidiv nur nach 2 Wochen mit Ödem. Sie bekam einen Shunt und nahm noch an einem Einzelheilversuch sowie an einer Immunntherapie die durch Spenden finanziert wurde, teil. Wir teilten und auch immer ein Zimmer und als wir umgezogen waren sassen wir selbst dann immer im Zimmer des anderen. Wir konnten nicht ohne einander. ich vermisse ihre Ratschläge, obwohl sie die jüngere (1 1/2j) war und ihre blonden Haare, uhre grün-blauen grossen Augen, ihr Lachen, ihre Witze...auch die über mich. Sie wollte noch so viel sehen von der Welt und Kinder haben. Mich machen ihre unerfüllten Wünsche sehr traurig da ich weiss wie sehr sie eine gute Mama geworden wäre und eine hübsche noch dazu. Statt dessen sah ich, wie sie blau anlief, ihre letzten drei Atemzüge nahm und fort war aus ihrem Körper. Ich kann diese Bilder nicht vergessen und fühle mich so schlecht dass ich sie als grosse Schwester nicht retten konnte. Ich frage mich oft, wieso nicht ich, sondern sie. Meine kleine Schwester. Was hab' ich in meinen Zellen, was ske evetl. nicht hatte Warum alles und das aus klaren Hinweisen, die kein Arzt ernst nahm. Ich bin am Boden zerstört. Jeder Tag glwichz einer Vegetation und ich beginne erst jetzt- ein halbes Jahr später, zu realisieren, was da passiert ist.


Ich hiffe Du kannst mir ein paar Tips geben...oder hast Lust dich mit mir auszutauschen.


Liebe Grüsse

Ginnie

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Z
zahrah_12264020
25.01.15 um 22:17
In Antwort auf dorthy_12933522

Hallo Nancy
Hallo liebe Nancy,

ich habe bei Google ''ich vermisse meine Schwester'' eingegeben und bin auf deinen Eintrag gestossen. Er ist zwar aus dem Jahre 09, aber vielleicht habe ich sechs Jahre später trotzdem Glück und du liest ihn. Ich hoffe es sehr.

Keiner kann den Schmerz den Geschwister in sich tragen verstehen. Es zereisst mir jeden Tag meine Seele und ich würde es sogar mit einem innerlichen Zerfall beschreiben...vor allem aber eine innerliche Vereinsamung, denn wurde mir meine Schwester Bibi, meine beste Freundin und Seelenverwandte genauso wie dir entrissen-
durch einen bösartigen Hirntumor.

Ich reflektiere oft die letzten Jahre und suche nach Anhaltspunkten, für der Auslöser solch einer bestialen Krankheit. Bibi war auch 17, als sie diagnostiziert wurde. Das war im August 2013. Davor rannten wir das ganze Jahr von Hausarzt zum Neurologen Nr. 1,2 und 3 dich jeder von ihnen schon ihre starken Migräneattacken auf den Leistungsdruck in der Schule, auf das Alter aber keiner von ihnen wollte ihr ein MRT verordnen obwohl meine Mama das forderte. Darauf bekam sie nur einen frechen Spruch zu hören, sie solle ihrer Tochter doch keine Krankheiten einreden. Bibi beschrieb die Kopfschmerzen als sehr unnormal. Wie ein Fahrstuhl, der mit voller Wucht nach unten rast. Sie hatte auch Aussetzer in denen sie ihren Namen nicht wisste, den Ort und was gerade passiert ist. Dann war sie sehr verwirrt. Kein Arzt sah das als Anlass für ein MRT! Als sie im August 2013 mit ihrem Freund nach Spanien fuhr hatten sie noch schlimmere Symptome und erst dann kam es raus: Bianca hat ein Glioblastom Grad4. Der Arzt fragte unsere Mama nur ob sie an Gott glaube und legte seine Hand auf ihre Schulter. Nach der OP ging es ihr recht gut und alles schien normal. Im März 2014 war er wieder da und es folgte eine 2. OP und dann kam das 3. Rezidiv nur nach 2 Wochen mit Ödem. Sie bekam einen Shunt und nahm noch an einem Einzelheilversuch sowie an einer Immunntherapie die durch Spenden finanziert wurde, teil. Wir teilten und auch immer ein Zimmer und als wir umgezogen waren sassen wir selbst dann immer im Zimmer des anderen. Wir konnten nicht ohne einander. ich vermisse ihre Ratschläge, obwohl sie die jüngere (1 1/2j) war und ihre blonden Haare, uhre grün-blauen grossen Augen, ihr Lachen, ihre Witze...auch die über mich. Sie wollte noch so viel sehen von der Welt und Kinder haben. Mich machen ihre unerfüllten Wünsche sehr traurig da ich weiss wie sehr sie eine gute Mama geworden wäre und eine hübsche noch dazu. Statt dessen sah ich, wie sie blau anlief, ihre letzten drei Atemzüge nahm und fort war aus ihrem Körper. Ich kann diese Bilder nicht vergessen und fühle mich so schlecht dass ich sie als grosse Schwester nicht retten konnte. Ich frage mich oft, wieso nicht ich, sondern sie. Meine kleine Schwester. Was hab' ich in meinen Zellen, was ske evetl. nicht hatte Warum alles und das aus klaren Hinweisen, die kein Arzt ernst nahm. Ich bin am Boden zerstört. Jeder Tag glwichz einer Vegetation und ich beginne erst jetzt- ein halbes Jahr später, zu realisieren, was da passiert ist.


Ich hiffe Du kannst mir ein paar Tips geben...oder hast Lust dich mit mir auszutauschen.


Liebe Grüsse

Ginnie

Hallo Ginnie
Habe heute durch Zufall auf diese Seite geschaut und deinen Beitrag gesehen und gelesen.
Als erstes möchte ich dir sagen das es mir sehr leid tut das auch du deine Schwester durch einen Gehirntumor verloren hast! Die Geschichte deiner Schwester hat mich sehr berührt und mich sehr an die von meiner Schwester erinnert. Es ist unendlich schwer weiter zu machen nachdem man das alles durchgemacht hat. Bei dir sind erst wenige Monate vergangen...wie geht es dir? (Ich weiß das ist eine blöde Frage in diesem Moment aber ich meine damit an welchem Punkt du bist) gebe dir gerne tipps und tausche mich mit dir aus.
LG nancy

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