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Ich stehe total neben mir..

21. Juli 2010 um 20:08

Hallo,ich glaube ich bin hier in einem Forum,mit vielen Menschen,die meine Gefühle nachvollziehen können,denn es ist schwer für mich mit meinen Freunden darüber zu sprechen.Ich bin 32 Jahre alt und meine Mutter leidet an Speiseröhrenkrebs.Sie hat bereits 5 Jahre mit ihm gelebt,aber jetzt hat ihr Körper aufgehört zu kämpfen.Sie wiegt nur noch 34 kg und ist so zerbrechlich.Sie war immer eine Kämpferin,die niemals so auf Hilfe angewiesen sein wollte,wie jetzt.Schon als KInd hatte ich Angst vor dem Tag,an dem meine Mutter sterben würde und ich komme damit einfach nicht klar.Ich kann kein klaren Gedanken fassen.Wenn ich bei ihr bin,versuche ich ganz stark zu sein,damit sie nicht merkt,wie schlecht es mir geht,weil ich weiß das sie sich Sorgen um mich macht.Wenn ich dann nach Hause komme,fühle ich mich leer.Ich weine viel und mir fehlen die Worte für meinen Zustand.Ich habe zwei Schwestern und auch Freunde mit denen ich sprechen könnte,aber ich kann einfach nicht.Normalerweise bin ich ein Mensch,der ganz offen mit Problemen umgeht,aber ich habe eine Blokade.Ich weiß einfach nicht mehr weiter.Ich habe das Gefühl ich zereisse innerlich und ich weiß nicht mehr weiter.Ich würde mein Leben ohne mit der Wimper zu zucken für meine Mutter geben,aber das geht nicht.Ich würde mich über Antworten freuen,denn im Moment suche ich sämtliche Foren nach Hilfe über Sterbebegleitung,Trauerbewälti gung etc,nach aber es gibt nichts was mich nur annäherend trösten oder mir helfen könnte...

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26. Juli 2010 um 9:10

Trauer und TRost
Hallo Heidi , leider musste ich die Erfahrung einen lieben Menschen zu verlieren in einer Woche gleich 2 machen . Mir geht es ähnlich wie dir , es ist alles nicht zu verstehn und tut verdammt weh . Bei meiner Schwiegermamma , diemit 29 kg strab sass ich bis zum schluss am Bett und sie lachte noch 3 Minuten vor ihrem letzten Atemzug ,sie wusste das sie sterben wird und wollte dies auch so . Das ist das einzigste was mich ab und zu tröstet , sie muss nicht mehr leiden ,hat keine Schmerzen mehr .Und ich bin mir sicher das sie keine std ihres Lebens bereut hat !!Versuche es wie ich es mache ,es hilft wenigsten ab und zu .Erinnere dich an die schönezZEIT DIE DU MIT DEINER MAMA HATTEST :WENN DAS AUCH ZU TRÄNEN FÜHRT ; ABER ICH LERNE GERADE DAS WEINEN GUT TUN KANN ; WENN AUCH NUR HEIMLICH WEIL MEINE kiNDER SEHR UNTER DER SITUATION LEIDEN : Ich hoffe du findest deinen Weg , den deine Mama wollte sicher nicht das du an ihrer Krankheit zerbrichst !! lg neddi

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3. August 2010 um 7:50

Liebe Heidi
www.esoterikforum.at/forum/forumdisplay.php?f=7

bitte gehe mal in dieses forum, da hast du viele Geichgesinnte und kannst dir evtl eine seite, die für dich richtig ist, aussuchen!.

Ich selbst habe momentan meinen Partner, der so unbeschreiblich lieb war, druch einen tragischen Unfall verloren, mir geht es auch gerade sehr sehr schlecht.

Sicherlich lass ch auch meinen tränen freien Lauf, aber es hilft ja alles nichts.

Ich habe in diesem Jahr schon drei mir sehr nahe stehende Personen verloren, mene Mutter im März, sie war allerdings 91 und dement, es war da eine Erlösung!

Es ist oft nicht zu begreifen, warum man so viel Last aufgebürdet bekommt.


Ich wollte schon oft resignieren, nur meine kleine Enkelin, hilft mir noch, ein wenig alles zu ertragen!
Ich hoffe nur, du bist stark genug, alles zu ertragen, es tut mir von Herzen leid,

bitte schau mal diese Seiten an!

l G

stardust103

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27. Dezember 2010 um 17:17
In Antwort auf juli_12175100

Liebe Heidi
www.esoterikforum.at/forum/forumdisplay.php?f=7

bitte gehe mal in dieses forum, da hast du viele Geichgesinnte und kannst dir evtl eine seite, die für dich richtig ist, aussuchen!.

Ich selbst habe momentan meinen Partner, der so unbeschreiblich lieb war, druch einen tragischen Unfall verloren, mir geht es auch gerade sehr sehr schlecht.

Sicherlich lass ch auch meinen tränen freien Lauf, aber es hilft ja alles nichts.

Ich habe in diesem Jahr schon drei mir sehr nahe stehende Personen verloren, mene Mutter im März, sie war allerdings 91 und dement, es war da eine Erlösung!

Es ist oft nicht zu begreifen, warum man so viel Last aufgebürdet bekommt.


Ich wollte schon oft resignieren, nur meine kleine Enkelin, hilft mir noch, ein wenig alles zu ertragen!
Ich hoffe nur, du bist stark genug, alles zu ertragen, es tut mir von Herzen leid,

bitte schau mal diese Seiten an!

l G

stardust103

Sie hat es geschafft
jetzt melde ich mich nach fast 5 Monaten zurück.Meine Mutter ist am 16.12 gestorben.Abends habe ich noch mit ihr telefoniert,sie hörte sich gut an und in der NAcht ihr Tumor geplatzt und die ist zuhause verblutet.
Ich kann meine Trauer nicht in Worte fassen.Auch wenn man weiß,das jemand gehen muss,macht es das nicht leichter.Meiner Mutter ging es in den letzten MOnaten immer schlechter.Alle 3 Stunden bekam sie starke Schmerzmittel und der Tod war ihre Erlösung.Seit Ihrem Tod funktioniere ich nur.Wenn ich beschäftigt bin,alles gut,aber dann auf einmal muß ich wieder weinen.
Ich kann mir ein Leben nicht vorstellen ohne meine Mutter.Sie war immer da.Ich habe jeden Tag mit ihr gesprochen,ob ich im Urlaub war oder sonst wo.Und jetzt?
Alle meine Freunde waren und sind für mich da.Aber es tröstet mich nicht,das alle sagen,meine Mutter ist trotzdem noch bei mir,in meinem Herzen und passt auf mich auf..
Ich habe meine Mutter gebeten,das sie nicht vor Weihnachten stirbt,aber das hat sie nicht geschafft.
Ich schreibe hier völlig wirr,aber genauso sind meine Gedanken im Moment.
Ich weiß in jeder Situation,was meine Mutter dazu gesagt hätte,ob ich einkaufe oder sonst was tue.
Ich fühle mich so schrecklich alleine,obwohl alle für mich da sind,außer eben meiner Mutter.
Ich kann mich im Alltag ganz gut zusammen reißen,aber sobald einer auf mich zukommt und mich umarmt,fange ich völlig hemmungslos an zu weinen.
Es ist alles so schrecklich im Moment...
Ich dachte sogar darüber nach,mich bei einem Medium zu melden,meine Mutter würde ausflippen,denn sie hielt garnichts von so nem"übernatürlichem Zeug",aber ich will einfach noch mal KOntakt.
Ist hier jemand der genauso fühlt wie ich???

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1. Mai 2011 um 17:43

Es ist so schwer,sie fehlt jeden Tag...
Meine Mutter ist im Dezember gestorben,ich hatte bereits darüber geschrieben.Es ist einige Zeit vergangen und es ist immer noch so schwer.Der Alltag läuft weiter.Ich bin sehr schnell wieder zum Alltag über gegangen um mich nicht so meinem Schmerz hinzugeben.Aber immer wieder fange ich an zu weinen,und alle denken,ich komme mit der Trauer gut zurecht.Es sind oft Situationen,in denen ich immer noch zum Telefon greifen will um mit meiner Mutter zu telefonieren.Sie ist mir allgegenwärtig,ich weiß genau was sie in gewissen Situationen sagen oder denken würde.Die letzten Wochen laufen immernoch wie ein Film an mir vorbei und sie fehlt mir so unglaublich.Ich würde alles geben um sie noch einmal zu umarmen oder ihre Stimme zu hören.Alle Situationen in denen ich mich(wie bei Kindern üblich)über sie geärgert habe,kommen mir wieder in den Sinn...
Ich habe manchmal das Gefühl,ich lebe momentan in einer TRaumwelt.Ich frage mich,ob ich überhaupt getrauert habe oder obn ich einfach zu schnell wieder in die Normalität geflüchtet bin....
Es ist alles so schwer für mich...
Ich hatte vor zwei Wochen Geburtstag und meine Freundin fragte mich,wie den so der erste Geburtstag ohne Mama gewesen sei,und ich konnte ihr die Frage nicht beantworten,weil ich den ganzen TAg versucht habe,nicht darüber nachzudenken....
Ich schreibe hier ein wenig wirr,aber ich muss einfach mal meine Gedanken loswerden...

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