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Ich sehe nichts positives mehr.. und will auch nichts mehr

18. März 2016 um 10:26 Letzte Antwort: 22. März 2016 um 20:53

Hallo, vorerst erstmal ich bin Männlich 18 Jahre alt und ich habe wirklich keine Lust mehr zu leben, es kotzt mich jeden Tag einfach an, mein Leben ist nicht Lebenswert.

ich überlege schon eine Weile ob ich dem ein Ende setze, zuviel ist einfach zuviel

Mir passieren NUR schlechte Dinge und ich habe es langsam satt, mein ganzen Leben bis jetzt war zum großteil beschissen, aber in den lezten Jahren hat sich das ganze noch einmal so enorm gesteigert !

Schon als ich ein Kind war, war meine Mutter oft im Krankenhaus, bzw auch in Psychotherapie, sie hat mehrere Psychiche Probleme, und war oft körperlich krank !

Das hat mich immer schon sehr mitgenommen, mein Vater war immer viel Arbeiten aber eigentlich trotzdem für uns da.

Jedenfalls trennten sich meine Eltern vor ein paar Jahren, und dadurch litt ich ein Zeitlang an Depressionen., das war auchg die Zeit wo ich meine Ausbildung angefangen habe, wo es mir durch die Umstände sehr schwer viel am Ball zu bleiben,

Ich habe die Ausbildung allerding vor kurzem wegen Mobbing abgebrochen, und nun hab ich sozusagen NICHTS,

Meine Eltern streiten sich nurnoch, mein Bruder will mit mir nicht viel zutun haben, und ich darf Ständig zur Agentur für Arbeit rennen, und dort ihrgendwelche Maßnahmen annehmen, die total weit weg sind.

Ich wollte eigentlich jetzt im September eine neue Ausbildung anfangen, aber heute bin ich durch meine Führerscheinprüfung durchgefallen, und das hat mir erneut den "Mut" und die Entschlossenheit genommen.

Ich kann so einfach nicht mehr Leben, nicht klappt in meinen drecks Leben, ich bin im Endeffekt überall der Dumme und kriege nichts auf die Reihe, was aber mMn auch auf die oben beschriebenen Umstände zurückzuführen ist.


Ich will hier nicht rumheulen oder so, ich habe auch nur grob erzählt was mir passiert ist, im Detail müsste ich viel zu viel schreiben... aber ich kann einfach nix positives mehr im Leben sehen, und mich kotzt es das ich weil ich meine Ausbildung abgebrochen habe aus guten Grund (Mobbing) mir jetzt ihrgendwelche Maßnahmen--> sprich Hilfarbeiten suchen muss, ich hab auf dem Arbeitsamt ja gesagt ich wolle eine neue Ausbildung .. aber die meinen das ich die Zeit bis September lieber 50km weit fahren muss um dort hilfs tätigkeiten auszuführen. Zumal ich heute den Führerschein versemmelt habe.

Am liebsten würde ich Suizid begehen aber ich glaub ich bin zu feige......







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19. März 2016 um 18:46

Mmh
Mag sein das sich die Welt die ICH sehe sich verändert prinzipiell ändert sich die Welt aber nicht.

Wenn ich mein Denken verändere rede ich mir quasi Dinge schön die trotzdem scheisse sind, was bringt es mir mir selbst was vorzugaukeln und so zu tun als ob alles gut wäre ?

Ich weiß worauf du hinaus willst, aber ich habe keinen Bock mehr mir selbst alles schön zu reden und im Endeffekt passiert mir trotzdem nur scheisse und nichts geht vorran, ich habe nix zu verlieren da ich ja nix habe zumal ich es schon oft genug probiert habe, das Leben mag mich halt nicht

Danke trotzdem für deine Antwort!

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20. März 2016 um 23:48

Nein
ich habe kein bock auf ne therapie Zeit sowieso nicht , wie gesagt hab ja geschrieben das ich nicht ins detail gegangen bin..

Egal, ab sofort kann mich jeder mal
Braucht auch niemand mehr antworten

ich rauche mich einfach zum mond

CLOSED

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22. März 2016 um 20:53

Kopf hoch und atme tief!
Hallo!
Ich bin 31 Jahre alt und hatte meinen aller ersten Suizidgedanken mit 14. Der Grund dafür war Mobbing seid dem Kindergarten. Mein einziger Freund, dem ich mich wirklich anvertrauen konnte, war mein Tagebuch. Ich hatte überhaupt kein Selbstwertgefühl und dachte, dass mich niemand vermissen würde. Später kam der Tod meiner geliebten Großmutter hinzu als ich 16 war. Kurz darauf lerne ich meinen allerersten Freund kennen, der herrisch war, mit dem ich allerdings 5 Jahre zusammen war, weil ich kein Selbstvertrauen hatte. Ich habe dann eines Tages über ein interaktives Buch über Selbstvertrauen gestoßen. Das hat mir zwar geholfen, mich von meinem ersten Freund zu trennen, jedoch habe ich scheinbar so gut wie immer die falschen Partner erwischt und war viel zu viel alleine. Als ich 23 war, war ich U-Bahnfahrerin von Beruf und hatte am 10.10.2007 ein schweres Trauma erlitten, als sich eine Studentin vor meinen Zug warf und sie zu Tode kam. Ich habe meinen Job verloren, habe Antidepressiva nehmen müssen und dachte, dies sei nun der Moment, an dem ich nicht mehr kann.
Selbst mein damals liebevoller Partner war ohnmächtig gegen mein Trauma.
Ich begann, regelmäßig eine Psychologin zu besuchen (3 Jahre lang). Es hat mir SEHR GEHOLFEN, mit einer unparteiischen Person zu sprechen, andere Perspektiven einzuholen und auch selbst zu reflektieren.
Mein Trauma zu verarbeiten hat 5 Jahre gedauert.
Und meinen letzten Suizidgedanken (den Gedanken, nichts wert zu sein und der gleichen) hatte ich vor etwa 6 Jahren (plus/minus).
Das liegt bestimmt nicht nur an meinen Besuchen bei der Psychologin, sondern auch an meiner Hündin, die mich nun seid 7 Jahren treu begleitet. Anfangs gab sie mir auch mit einen Sinn, auf der Welt zu sein, ein Lebewesen, dass mich liebt, mich braucht und dass ein Sozialpartner ist, den ich erziehen muss, mit dem ich eine Verbindung habe.
Heute bin ich glücklich verlobt, einige Bücher erlesener und wenn mich wieder der innere Kritiker vollquatschen will, dann rede ich mit meinem Partner, oder meinen Freunden, oder mit meinem Hund.


Worauf ich hinaus will, was ich dir mit meiner Lebensgeschichte sagen will ist:
DU BIST NICHT ALLEIN!!!
Ich litt 13 Jahre meines Lebens so gut täglich an Suizidgedanken.
Und so oft ich auch im Leben diese traurigen, verzweifelten Gedanken hatte - UM SO MEHR FREUE ICH MICH HEUTE, DASS ICH AM LEBEN GEBLIEBEN BIN!
Ich bin bald 32 Jahre alt und habe viel mehr erlebt und gesehen, als ich geschrieben habe.
Und ich kann dir versichern: DAS LEBEN IST SCHÖN! Nicht immer, gebe ich zu. Aber auch, wenn man es im Moment nicht glaubt - Es wird besser! Eines Tages! Und dann wirst du verstehen, was ich meine.

Rede, rede, rede, rede und dann rede weiter. Mit Freunden, mit diversen Anlaufstellen und sei dir stets bewusst, dass jeder, mit dem du Probleme hast, selbst auch nur ein Mensch ist und Sorgen hat, von denen du nichts weißt und die er halt gerade an dir auslässt, weil du eben gerade da bist. Das kommt oft im Leben vor, dass man Menschen begegnet, die die Laune an einem Auslassen.

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem kurzen Einblick in mein Leben einen kleinen Hoffnungsschimmmer schicken.

Alles Liebe und Kopf hoch! <3

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