Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Ich sehe keinen Sinn mehr im Leben..Plötzlich Sehnsucht nach Kindheit. ein Fall für den Psychologen?

Ich sehe keinen Sinn mehr im Leben..Plötzlich Sehnsucht nach Kindheit. ein Fall für den Psychologen?

6. Dezember 2015 um 20:44 Letzte Antwort: 20. Dezember 2015 um 20:19

Hallo, ihr Lieben,

nach außen hin denken sicher viele, dass ich mit meinem Leben ziehmlich zufrieden sein müsste.
Habe eine Arbeit, einen lieben Freund, ein gutes Verhältnis zur Familie, einen Job , Freunde usw. Zufrieden, geschweigeden glücklich bin ich schon lange jedoch nicht mehr.

Aus heutiger Sicht würde ich sagen, dass ich ein glückliches Kind war. Fröhlich, neugierig und mit großen Träumen.

In meiner Jugend war ich dick und ohne Selbstvertrauen.
Ich nahm ab, begann eine Ausbildung und gewann mächtig an Selbstvertrauen,mache erste, kleine Erfahrungen mit Jungen. Als besonders glücklich empfand ich mich nie. Irgendwie schienen die anderen immer glücklicher zu sein, aber schlecht ging es mir nie. Ich hatte einige Freunde, ne Clique und im Prinzip ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Aber ich war dauerhaft auf der Suche nach einem Freund und hatte dabei auch große Ansprüche.

Irgendwann fand ich meinen heutigen Freund. Er ist vieles nicht, was ich mir unter einem Freund vorgestellt habe: kein cooler, mega selbstbewusster, älterer Typ, in den ichmich von Beginn an unsterblich verliebe.Vielmehr ist er ein gemütlicher ruhiger, manchmal wenig ungesprächiger, dafür aber ein hübscher, lieber, treuer junger Mann.
Von Beginn an war es aus mehreren Gründen schwierig, dennoch war ich mir meiner Sache mit ihm Sicher und fühlte mich wohl. Das Verhältnis zu meiner Familie war schlecht in dieser Zeit. Ich denke auch, dass ich sie in meiner Verliebtheit ziehmlich vernachlässigt habe. Dennoch war ich nicht unzufrieden.

Mittlerweile geht es mir nur noch schlecht. In meinem Job finde ich keine Erfüllung. Ich quäle mich jeden morgen aus dem Bett und zur Arbeit. Es gibt auch gute Tege, aber die Tage, an denen ich mich einfach durch den Tag schleppe überwiegen.
Ich habe plötzlich das riesige Verlangen, ganz viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Ich denke sehr viel an Früher,meine Kindheit. WIe wir am Wochenende zusammen vor dem Fernseher saßen,im Urlaub wahren usw. Sobald ich an meine Kindheit denke, kommen mir fast die Tränen. Ich habe Angst davor, dass meine Eltern sterben, oder der Kontakt zu meinem Bruder abbricht.
Ich habe Angst davor, mit meinem Freund zusammenzuziehen, obwohl ich mich schon so lange darauf gefreut habe. Es tut mir weh, wenn ich daran denke, dass ich Silvester mit meinem Freund und nicht mit meiner Familie verbringe.
Ich sehe nur noch die negativen Dinge in meinem Leben. Habe Angst eine Chance zu verpassen. WOllte mich deshaltb fast von meinem Feund trennen.
Ich habe ständig ein beklemmendes Gefühl. Denke ununterbrochen über mein Leben nach. Es gibt kaum etwas, was mich ablenkt.Wenn ich An die Zukunft denke, gibt es kaum etwas, worauf ich mich freue. Das Meiste, was mit mal viel bedeutet hat und mir Spaß machte, ist mir heute egal. Alles amcht mir ANgst. Ich habe Angst davor, was sich alles verändern wird in nächster Zeit. Es versetzt mir einen Stich in die Brust, wenn mein Bruder ein Event mit seiner Freundin besucht, das wir schon seit unserer Kindheit verfolgen.
Viele Freunde habe ich auchn icht mehr. Viele gingen zum Studieren und der Kontakt brach ab oder ist sehr gering. Im Moment habe ich auch irgendwie keine Kraft um mich zu melden.
Dazu kommt, dass ich einige gesundheitliche Probleme habe: schwaches Immunsystem, daher oft krank, Rückenprobleme wegen der Arbeit und fragwürdige starke Bauchkrämpfe, die laut Arzt eine psychische Ursache haben.
Mein Freund ist gerade selbst sehr instabil. Ihm geht es nicht gut bei seiner aktuellen Arbeitsstelle. Er gibt mir halt und Nähe, aber er hatsich verändert, das macht mir Sorgen und wenn ich in seiner Nähe zur Ruhe komme, denke ich noch mehr nach. Die Sonntage zu Hause im Bett, sind kaum auszuhalten für mich. Ich kann mich kaum noch an etwas freuen. Jetzt in der Weihnachtszeit geht es mir noch schlechter. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Was soll ich tun?
Kann mir ein Psychologe eventuell weiterhelfen?





Mehr lesen

17. Dezember 2015 um 19:01

Sind denn alle Tage schlecht?
Hast du immer das schlechte Gefühl? Bin auf deinen Beitrag gestoßen, weil ich mir selbst so einen Stress mache im Moment. Ich hab allerdings zwischendurch überglückliche Tage, was mich noch verrückter macht.
Ich kann total mit dir fühlen und würde dir raten, das mit einem Therapeuten mal zu versuchen? Wenn es nicht hilft, kannst du ja etwas Neues überlegen ?!
Hoffe das hilft dir irgendwie und du fühlst dich nicht allein.

Gefällt mir
19. Dezember 2015 um 11:32
In Antwort auf linh_12366433

Sind denn alle Tage schlecht?
Hast du immer das schlechte Gefühl? Bin auf deinen Beitrag gestoßen, weil ich mir selbst so einen Stress mache im Moment. Ich hab allerdings zwischendurch überglückliche Tage, was mich noch verrückter macht.
Ich kann total mit dir fühlen und würde dir raten, das mit einem Therapeuten mal zu versuchen? Wenn es nicht hilft, kannst du ja etwas Neues überlegen ?!
Hoffe das hilft dir irgendwie und du fühlst dich nicht allein.

Mittlerweile nicht mehr
Vielen Dank für deine Antwort! Glückliche Tage gibt es nicht mehr. Es gibt bessere und schlechtere Tage. Wenn ich viel arbeite, was unternehme usw, kann ich mich manchmal gut ablenken, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis wieder schmerzende Gedanken kommen. Irgendwie hat es sich langsam eingeschlichen: erst keine Freude mehr an der Arbeit, mehr Zeit mit der Familie verbringen wollen, lustlos, lieber Zeit mit meiner Familie als mit meinem Freund verbringen, plötzlich nicht mehr ausziehen wollen.. Mittlerweile hab ich sogar sowas wie heimweh nach nach hause, wenn ich übers wochenende bei meinem Freund bin. Am wohlsten fühle ich mich einfach mit meiner Mama zusammen im Moment. will auch nicht allein sein. Dann geh ich lieber mit ihr einkaufen usw. Hauptsache, ich kann zeit mit ihr verbringen. Wenn ich alleine oder mit anderen Menschen, situationen erlebe, die mich an meine Familie erinnern, schmerzt das so sehr, dass mir oft die Tränen kommen. Manchmal sind das auch Situationen, die nicht mal lange zurückliegen. Habe ich zb mit meiner Mama abends ferngesehen und nüsse gegessen und schaue einige Tage später alleine fern und sehe die nüsse auf dem Tisch, trifft mich gleich wieder ein schmerz, die Angst, dass es nie wieder so sein wird. Beim Arzt war ich schon. hab auch überweisungen zu spezialisten, aber die termine dort sind erst in Monaten:/ weiß gar nicht, wie ich bis dahin überleben soll. Vieles wiirkt so sinnlos. Und ich hab so große Angst.

Gefällt mir
19. Dezember 2015 um 15:03
In Antwort auf 93coke11

Mittlerweile nicht mehr
Vielen Dank für deine Antwort! Glückliche Tage gibt es nicht mehr. Es gibt bessere und schlechtere Tage. Wenn ich viel arbeite, was unternehme usw, kann ich mich manchmal gut ablenken, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis wieder schmerzende Gedanken kommen. Irgendwie hat es sich langsam eingeschlichen: erst keine Freude mehr an der Arbeit, mehr Zeit mit der Familie verbringen wollen, lustlos, lieber Zeit mit meiner Familie als mit meinem Freund verbringen, plötzlich nicht mehr ausziehen wollen.. Mittlerweile hab ich sogar sowas wie heimweh nach nach hause, wenn ich übers wochenende bei meinem Freund bin. Am wohlsten fühle ich mich einfach mit meiner Mama zusammen im Moment. will auch nicht allein sein. Dann geh ich lieber mit ihr einkaufen usw. Hauptsache, ich kann zeit mit ihr verbringen. Wenn ich alleine oder mit anderen Menschen, situationen erlebe, die mich an meine Familie erinnern, schmerzt das so sehr, dass mir oft die Tränen kommen. Manchmal sind das auch Situationen, die nicht mal lange zurückliegen. Habe ich zb mit meiner Mama abends ferngesehen und nüsse gegessen und schaue einige Tage später alleine fern und sehe die nüsse auf dem Tisch, trifft mich gleich wieder ein schmerz, die Angst, dass es nie wieder so sein wird. Beim Arzt war ich schon. hab auch überweisungen zu spezialisten, aber die termine dort sind erst in Monaten:/ weiß gar nicht, wie ich bis dahin überleben soll. Vieles wiirkt so sinnlos. Und ich hab so große Angst.

Vielleicht sucht Gott dich
Die Bibel sagt das die Welt einem verlorenen Sohn gleicht, der zu seinem Vater sagte :"Vater gib mir mein Erbe und lass mich in die weite Welt gehen.....
So ging der verlorene Sohn in die Welt, verprasste sein Erbe mit Essen und Trinken und wurde schließlich arm. So arm das er anschliessend bei einem Schweinehirte die Schweine hütete. Eines Tages besinnte er sich wieder und dachte an seinen Vater und wie gut es ihm ging, so machte er sich auf den Weg und ging zu seinem Vater. Als der Vater ihn von Ferne sah lief er ihm entgegen.

So ist es mit uns Menschen. Wir gleichen dem verlorenen Sohn. Wir leben, genießen etc. doch unsere Seele bnötigt mehr. Sie braucht Lebensinn, Erfüllung und einen Halt.
Jesus sagt: Kommet her zu mir, alle die ihr mühselig (traurig) und beladen seid (beladen von Sünde etc) ich will euch erquicken.
Ich glaube deine Seele sehnt sich nach einem Inneren Zuhause, du möchtest ankommen , angenommen sein, aufhören zu suchen. Das kann dir nur Gott geben, weil er dich geschaffen hat und weis wie deine Seele zur Ruhe kommt. Jesus sagt auch ; Ich bin gekommmen damit die Menschen das Leben haben, Leben in Fülle.
Du musst zu Jesus kommen. Bete zu ihm, klage ihm dein Leid. Lese in der Bibel und suche Gott.
Deine Seele schickt dir ein klares Zeichen das Sie wie der verlorene Sohn wieder zu seinem Vater möchte.

Gefällt mir
20. Dezember 2015 um 20:19
In Antwort auf sam251115

Vielleicht sucht Gott dich
Die Bibel sagt das die Welt einem verlorenen Sohn gleicht, der zu seinem Vater sagte :"Vater gib mir mein Erbe und lass mich in die weite Welt gehen.....
So ging der verlorene Sohn in die Welt, verprasste sein Erbe mit Essen und Trinken und wurde schließlich arm. So arm das er anschliessend bei einem Schweinehirte die Schweine hütete. Eines Tages besinnte er sich wieder und dachte an seinen Vater und wie gut es ihm ging, so machte er sich auf den Weg und ging zu seinem Vater. Als der Vater ihn von Ferne sah lief er ihm entgegen.

So ist es mit uns Menschen. Wir gleichen dem verlorenen Sohn. Wir leben, genießen etc. doch unsere Seele bnötigt mehr. Sie braucht Lebensinn, Erfüllung und einen Halt.
Jesus sagt: Kommet her zu mir, alle die ihr mühselig (traurig) und beladen seid (beladen von Sünde etc) ich will euch erquicken.
Ich glaube deine Seele sehnt sich nach einem Inneren Zuhause, du möchtest ankommen , angenommen sein, aufhören zu suchen. Das kann dir nur Gott geben, weil er dich geschaffen hat und weis wie deine Seele zur Ruhe kommt. Jesus sagt auch ; Ich bin gekommmen damit die Menschen das Leben haben, Leben in Fülle.
Du musst zu Jesus kommen. Bete zu ihm, klage ihm dein Leid. Lese in der Bibel und suche Gott.
Deine Seele schickt dir ein klares Zeichen das Sie wie der verlorene Sohn wieder zu seinem Vater möchte.

Hab ich schon versucht
Ich hab tatsächlich schon versucht, Halt im Glauben zu finden und war in der Kirche. War schön, hat mir aber auch nicht geholfen.

Gefällt mir