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Ich schiebe alles auf

5. Dezember 2006 um 8:24

es ist schrecklich. schon zu schulzeiten habe ich immer erst einen tag vor der schulaufgabe angefangen zu lernen. und dann auch oft erst am abend. jetzt ist es nicht anders. wenn wir aufgaben gestellt bekommen und diese in 6 wochen abgeben müssen, dann fang ich zwar schon an mir gedanken zu machen. aber aufs papier bring ich erst was, wenns eigentlich schon zu spät ist. ich muss mir dann oft einen späteren abgabetermin erbetteln. die zwischendurch von den professoen angebotenen besprechungstermine zu der aufgabe kann ich dadurch auch nicht wahrnehmen. ich weiß nicht warum, aber ich kann nur unter massivstem druck effektiv arbeiten. das stört mich total, und ich versuche auch, mich zu bessern, aber ich bin dann immer so abgelenkt von viel 'wichtigeren' dingen (zB.: schauen, ob vielleicht ne wichige mail gekommen ist, zu trinken holen, schnell noch auf toilette, ...), dass ichs dann sein lasse. bis jetzt habe ich keine methode gefunden, die mir helfen würde. vielleicht weiß ja jemand von euch, wie ich mich bessern kann?!

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6. Dezember 2006 um 23:08

Oje
heute hat mich mein prof gefragt, ob ich wohl den richtigen studiengang gewählt habe. weil ich bei einer zwischenkorrektur nur die hälfte hatte. ich bin richtig ins grübeln gekommen. das hat mir einen stoß versetzt. es is mir selbst schon aufgefallen, dass ich in letzter zeit noch nachlässiger bin, als sonst ( hab grade noch viele andere sorgen - die liebe ). aber dass ich deswegen für diesen studiengang nicht geeignet sein soll, ist mir noch nicht in den sinn gekommen.

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8. Dezember 2006 um 0:51
In Antwort auf reine_12693200

Oje
heute hat mich mein prof gefragt, ob ich wohl den richtigen studiengang gewählt habe. weil ich bei einer zwischenkorrektur nur die hälfte hatte. ich bin richtig ins grübeln gekommen. das hat mir einen stoß versetzt. es is mir selbst schon aufgefallen, dass ich in letzter zeit noch nachlässiger bin, als sonst ( hab grade noch viele andere sorgen - die liebe ). aber dass ich deswegen für diesen studiengang nicht geeignet sein soll, ist mir noch nicht in den sinn gekommen.

Hallo Ipub,
was studierst du denn?
Ich hab eigentlich auch so ein ähnliches Problem wie du Eigentlich bin ich ne Oberstreberin und kann nur "ordentlich" und kontinuierlich lernen, wenn ich keine Probleme habe. Kaum läuft aber was im Privatleben schief (Liebe, Gesundheit etc.) komm ich total aus dem Takt. Dann bin ich frustriert, weil ich nicht mehr absolut alles unter Kontrolle habe und hab dann "Panik", dass ich in der nächsten Klausur statt ner 1 vielleicht "nur" ne 2 schreibe (außer in Mathe, da bin ich ne Niete!) - echt lächerlich, aber nicht weniger belastend ... Und ich schiebe oft auch Abgabetermine mit doofen Ausreden vor mir her, und die Lücken werden größer, ich mach mich immer mehr verrückt ... Wenn ich weiß, ich hab nächste Woche ne Klausur, dann denk ich "toll, dann kann ich ja übers Wochenende massig lernen!" Aber jedesmal läufts darauf hinaus, dass ich effektiv nichts schaffe, und erst am Abend vor der Klausur total am Rotieren bin und pauke bis zum Umfallen. Gut, klappt auch immer, aber ich halt den Stress langsam auch nicht mehr aus Und ich drück mich auch vor dem Stress, indem ich plötzlich 1000 Sachen finde, die jetzt aber wichtiger sind, als zu lernen - onbwohl ich weiß, dass es nicht so ist ...
Ich hab mir jetzt vorgenommen, das Semester durchzustehen, auch wenn ich am Ausrasten bin und mich über mich selbst ärgere. Danach kann ich dann vielleicht in den Ferien die einen oder anderen Defizite ausgleichen, und hoffentlich danach wieder voll durchstarten, denn ich will es auf jeden Fall schaffen!!!
Bis dahin muss ich zusehen, dass ich möglichst alle Probleme von mir fernhalte. Klar, einfacher gesagt als getan, aber ich denke, wenn man erstmal begriffen hat, woran das liegt, dass man sich immer so ablenken lässt, dann hat man gute Chancen, sich selbst zu helfen, und dann kommt man auch irgendwann dahinter, wie das gehen soll. Auf den guten Willen kommt es an
Außerdem lernt auch jeder anders. Ich mach mir immer Gedanken, welche Lernmethode in welchem Fall am besten funktioniert. Und ich will wieder zur Methode REGELMÄSSIG lernen ... Hab mir vorgenommen, die "wichtigeren" Dinge zu meiden: Handy aus, Computer aus, den mach ich nur an, wenn ich unbedingt was recherchieren muss, am Besten den Einkauf schon für die nächsten 2 Wochen erledigen, die halbe Wohnung mit "Mahnungen" an mich selbst tapezieren ("Lernen, sonst Kopf ab!"), und ich werd mal versuchen, mich mit dem "Belohnungsprinzip" selbst zu verarschen: wenn ich alles nach Plan hinbekomme, DANN hab ich mir ne Pause WIRKLICH verdient, dann kauf ich mir was Schönes, oder geh mit meinen Freunden was trinken oder was auch immer ... Kann auch nur hoffen, dass es klappt, ähem ...
Was meinst du denn: hat dein Prof Recht damit, dass du evtl. den falschen Studiengang gewählt hast? Wenn nicht, dann würd ich darauf nichts geben. Es ist doch normal, dass im Leben nicht immer alles glatt läuft, und dass man nicht so gut lernen kann, wenn man Probleme hat. Nur interessiert das an Schule, Uni etc. oft niemanden, da zählt nur Leistung (ätzend)
Wenns echt nicht anders geht, wär ne Auszeit vielleicht gut. Ansonsten würd ich kämpfen bis zum Schluss, auch wenns echt Nerven kostet
Hm, ich hoffe mal, ich hab dich jetzt nicht zu sehr zugetextet ...Hab halt leider auch keinen tollen Tipp, weiß nur, dass man auch lernen muss, zu lernen ...

LG, Dina

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21. Dezember 2006 um 22:57
In Antwort auf vicki_11935151

Hallo Ipub,
was studierst du denn?
Ich hab eigentlich auch so ein ähnliches Problem wie du Eigentlich bin ich ne Oberstreberin und kann nur "ordentlich" und kontinuierlich lernen, wenn ich keine Probleme habe. Kaum läuft aber was im Privatleben schief (Liebe, Gesundheit etc.) komm ich total aus dem Takt. Dann bin ich frustriert, weil ich nicht mehr absolut alles unter Kontrolle habe und hab dann "Panik", dass ich in der nächsten Klausur statt ner 1 vielleicht "nur" ne 2 schreibe (außer in Mathe, da bin ich ne Niete!) - echt lächerlich, aber nicht weniger belastend ... Und ich schiebe oft auch Abgabetermine mit doofen Ausreden vor mir her, und die Lücken werden größer, ich mach mich immer mehr verrückt ... Wenn ich weiß, ich hab nächste Woche ne Klausur, dann denk ich "toll, dann kann ich ja übers Wochenende massig lernen!" Aber jedesmal läufts darauf hinaus, dass ich effektiv nichts schaffe, und erst am Abend vor der Klausur total am Rotieren bin und pauke bis zum Umfallen. Gut, klappt auch immer, aber ich halt den Stress langsam auch nicht mehr aus Und ich drück mich auch vor dem Stress, indem ich plötzlich 1000 Sachen finde, die jetzt aber wichtiger sind, als zu lernen - onbwohl ich weiß, dass es nicht so ist ...
Ich hab mir jetzt vorgenommen, das Semester durchzustehen, auch wenn ich am Ausrasten bin und mich über mich selbst ärgere. Danach kann ich dann vielleicht in den Ferien die einen oder anderen Defizite ausgleichen, und hoffentlich danach wieder voll durchstarten, denn ich will es auf jeden Fall schaffen!!!
Bis dahin muss ich zusehen, dass ich möglichst alle Probleme von mir fernhalte. Klar, einfacher gesagt als getan, aber ich denke, wenn man erstmal begriffen hat, woran das liegt, dass man sich immer so ablenken lässt, dann hat man gute Chancen, sich selbst zu helfen, und dann kommt man auch irgendwann dahinter, wie das gehen soll. Auf den guten Willen kommt es an
Außerdem lernt auch jeder anders. Ich mach mir immer Gedanken, welche Lernmethode in welchem Fall am besten funktioniert. Und ich will wieder zur Methode REGELMÄSSIG lernen ... Hab mir vorgenommen, die "wichtigeren" Dinge zu meiden: Handy aus, Computer aus, den mach ich nur an, wenn ich unbedingt was recherchieren muss, am Besten den Einkauf schon für die nächsten 2 Wochen erledigen, die halbe Wohnung mit "Mahnungen" an mich selbst tapezieren ("Lernen, sonst Kopf ab!"), und ich werd mal versuchen, mich mit dem "Belohnungsprinzip" selbst zu verarschen: wenn ich alles nach Plan hinbekomme, DANN hab ich mir ne Pause WIRKLICH verdient, dann kauf ich mir was Schönes, oder geh mit meinen Freunden was trinken oder was auch immer ... Kann auch nur hoffen, dass es klappt, ähem ...
Was meinst du denn: hat dein Prof Recht damit, dass du evtl. den falschen Studiengang gewählt hast? Wenn nicht, dann würd ich darauf nichts geben. Es ist doch normal, dass im Leben nicht immer alles glatt läuft, und dass man nicht so gut lernen kann, wenn man Probleme hat. Nur interessiert das an Schule, Uni etc. oft niemanden, da zählt nur Leistung (ätzend)
Wenns echt nicht anders geht, wär ne Auszeit vielleicht gut. Ansonsten würd ich kämpfen bis zum Schluss, auch wenns echt Nerven kostet
Hm, ich hoffe mal, ich hab dich jetzt nicht zu sehr zugetextet ...Hab halt leider auch keinen tollen Tipp, weiß nur, dass man auch lernen muss, zu lernen ...

LG, Dina

Dringend!!!
wenn ich gerne einen späteren abgabetermin hätte,...
schreibe ich da an den professor 'daher bitte ich sie um einen...' oder eher 'deshalb frage ich sie, ob ich eventuell einen...'???

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