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Ich schaffs nicht, das studium abzuschließen

16. Februar 2006 um 11:27

hallo,

also mein problem ist folgendes: ich habe eine totale blockade, was meine diplomarbeit betrifft. ich versuche nun schon seit einem halben jahr, sie zu schreiben und komme einfach nicht vom fleck!! ich habe null motivation, da die jobaussichten nachher so schlecht sind. aber ich will mein studium unbedingt abschließen!

ich setze mich an den pc (jeden tag) und bin mittlerweile internetsüchtig. ich lese kurz was in den büchern und werd dann total nervös, weiß nicht, wo anfangen, krieg die panik, wenn ich an die noch fehlenden 100 seiten denke und blockiere mich total! und lass es dann lieber gleich. ständig ist etwas anderes wichtiger...

was soll ich nur tun? ich hab das total schlechte gewissen und fühl mich voll nutzlos, das wird von tag zu tag schlimmer...

help me please!!!

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16. Februar 2006 um 15:58

Und je länger du nichts machst
desto schlimmer wird das schlechte gewissen.

ich versteh dich nicht wirklich: du sagst, dass du diese arbeit/dein studium unbedingt abschlißen willst - also solltest du doch genügend motivation haben.
und da ist es doch auch nicht wichtig, wenn du dir jetzt schon wg. der jobaussichten graue haare wachsen lässt.
wenn du nicht abschließt, sieht es nur noch trüber aus - und das sind für dich momentan doch noch ungelegte eier!

da hilft wirklich nur: zusammenreißen und ransetzen!
das wichtigste ist bei dir vielleicht gar nicht die (un)lust sondern die planlosigkeit. um den anfang zu finden, kannst du doch sicherlich leute fragen, die dir da auf die spünge helfen können?

du schaffst das schon!

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16. Februar 2006 um 18:35

Wenn ich totale Motivationsprobleme
habe, dann mache ich mir immer einen Wochenplan, den ich dann auch strikt einhalte. Da steht dann z.B. von 14 bis 18 Uhr Unterricht vorbereiten oder das und das ach vorbereiten etc. Wenn ich den Punkt erledigt habe, hake ich ihn ab. Wenn ich einen Punkt nicht erledigt habe, gab es halt eine "Strafe" (z.B. nicht fernsehen. Für erledigte Aufgaben kann man sich auch belohnen, was wahrscheinlich sinnvoller ist. Natürlich braucht man dafür ein gewisses Maß an Selbstdisziplin, aber schließlich sind wir ja erwachsene Menschen. Bei mir hat dieses System geholfen, ein Motivationsloch zu überwinden.
Über eventuelle Probleme bei der Berufsfindung würde ich mir jetzt noch keine Gedanken machen. Mach immer einen Schritt nach dem anderen. Und dadurch, dass du den Abschluss deines Studiums hinauszögerst, werden deine Berufsaussichten wahrscheinlich sogar noch verschlechtert. Außerdem bietet das Leben so viele Möglichkeiten ... Ich hätte auch nie gedacht, dass ich mal einen Job inden würde, aber jetzt bin ich in Lohn und Brot - und war seit dem Abschluss meines Studiums nur insgesamt ein halbes Jahr arbeitslos. Und dieses halbe Jahr hatte ich übrigens genutzt, um ein Aufbaustudium zu beginnen (das ich allerdings nie abgeschlossen hab', da ich dann doch noch Jobs gefunden habe)
Ich wünsche dir viel Glück!

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16. Februar 2006 um 20:06

Hallo,
du Arme(r)!

Kann dich gut verstehen; bei mir hat es im Studium auch eine - seeeehr lange - Phase gegeben, wo ich einfach nicht vom Fleck kam. Da hab ich halbe Nachmittage an einem einzigen Satz in einer Hausarbeit gesessen. Nicht wirklich schön, das Gefühl, zwar den ganzen Tag was zu tun, aber eigentlich nichts geschafft zu haben...!

Was studierst du denn? Würdest du gern arbeiten in dem Bereich, den du studiert hast (wenn die Jobaussichten besser wären)? Oder würdest du sowieso lieber was anderes machen? Ich kann mir schon denken, dass es nicht gerade motivierend ist, sich an die Arbeit zu setzen, wenn man das Gefühl hat, dass es eh für die Katz ist... deshalb finde ich es total wichtig, dass du eine positive Motivation für dich findest, die Arbeit zu schreiben. Die muss ja nicht unbedingt mit einem anschließenden Job zusammenhängen. Warum möchtest du unbedingt dein Studium abschließen? Welche Verbesserung oder gute, schöne Konsequenz wird es für dein Leben haben? Wo möchtest du gern hin, und wie kannst du deine Diplomarbeit als Schritt auf diesem Weg gestalten? Phantasie und unkonventionelle Vorstellungen sind gefragt! Und wer sagt denn, dass du nicht zu den wenigen gehören wirst, die in deinem Bereich eine Stelle bekommen? Oder dass du nach Abgabe deiner Arbeit einen Menschen triffst, der dir Impulse gibt, wie du das, was du kannst, in einem Beruf einbringen kannst, an den du bislang noch nicht einmal im Traum gedacht hast? Das Leben ist doch gerne mal für Überraschungen gut! Und jeder Mensch hat der Welt irgendetwas zu geben, auf das sie in keinem Fall verzichten kann/ sollte! Vielleicht gibt es ja auch eigenwillige und unkonventionelle Wege, wie du trotz schlechter Jobaussichten das machen kannst, wonach du dich in deinem Innern sehnst...

Hast du die Arbeit denn schon angemeldet, hast du Zeitdruck? Was für ein Thema hast du dir ausgesucht? Wenn schon die Motivation "einen guten Job finden" fehlt oder für dich in Frage gestellt ist, vielleicht kannst du dir ein Thema suchen, dass für sich genommen schon Motivation ist. Etwas, für das du dich wirklich begeistern kannst. Ich kenne ein paar Leute, die ziemlich spannende Wege gefunden haben, private Interessen mit ihrem Studiengebiet zu verknüpfen auch wenn beides auf den ersten Blick wirklich GAR nichts miteinander zu tun zu haben schien. Du wirst immerhin einen guten Teil deiner Lebenszeit mit dieser Arbeit verbringen, da sollte auch ein bisschen für Freude bei der Arbeit gesorgt sein!

Nun ja, und was dann die konkrete Bearbeitung des Themas angeht: Du kennst doch bestimmt Beppo Straßenkehrer aus "Momo"? Der beim Straßenkehren nie an die ganze Straße auf einmal denkt, sondern immer nur an den nächsten Schritt, weil er sonst sofort den Mut verlieren würde? Ich weiß ja nicht, ob du ein Problem damit hast, die Arbeit zu strukturieren und dir einen brauchbaren Tages- und Arbeitsplan zu machen. Was konkret fällt dir schwer an der Umsetzung?

Schreib doch noch mal ein bisschen genauer. Es hilft ja auch oft schon, wenn man die Übel konkret beim Namen nennt, dann fällt einem nämlich oft im gleichen Moment das "Gegengift" ein!

Du schaffst es bestimmt, dein Studium zu beenden! Manchmal sind die Geburtswehen etwas schmerzhafter und dauern länger als bei anderen, aber was man im Laufe dieses Prozesses lernt, ist auch nicht zu verachten! (Auch wenn man das oft erst im Nachhinein feststellt...)

LG
mondbambus

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17. Februar 2006 um 0:12

Hi,
wo genau liegt denn das problem mit der diplomarbeit? hast du schon eine struktur drin? hast du die literatur beisammen? die notizen geordnet? gehts noch um die stoffsammlung oder ums konkrete schreiben?
versuche mal rauszufinden, wo genau es hapert und was du tun müsstest damit es funktioniert.
ich denke, die arbeitstechniken wirst du dank seminararbeiten etc beherrschen, falls nicht, es gibt literatur dazu! wenn dir die 100 seiten angst machen: du sollst sie ja gar nicht auf einmal schreiben. such dir das für dich einfachste kapitel aus und schreib einfach los. egal was, du musst erst mal schreiben. am nächsten tag kannst du es überarbeiten und in form bringen. du brauchst auch eine tagesstruktur mit erreichbaren zielen. selbst wenn du jeden tag nur einen absatz schreibst hast du am ende der woche die erste seite fertig... und damit mehr motivation. ganz wichtig: plane auch belohnungen ein. jeden tag! entspannung gehört zu dieser arbeit dazu.
gibt es auf deiner uni eine psychologische studentenberatung? so etwas kann enorm helfen.

hier gibts noch ein paar tipps:
http://www.diplomarbeitschreiben.at/10%20goldene%2-0Regeln%20des%20Schreibens%20writersstudio.at.pdf

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17. Februar 2006 um 11:30

Vielen dank für eure antworten,
das hat mir schon geholfen, schön zu wissen, dass man nicht allein ist mit diesen probs.
Zu den fragen: ja, die struktur ist schon da. Literatur auch, aber ich weiß nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Eben war es in meinem studium nicht nötig, seminararbeiten zu schreiben, klingt komisch, is aber so.
Ich weiß jetzt nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Soll ich zuerst die literatur zu einem kapitel lesen und dann beginnen zu schreiben? Ich hab dann immer angst, dass ich nicht mehr weiß, wo ich was gelesen habe. Und ich hab auch das gefühl fürs zitieren nicht. Eigtl ist doch alles, was ich schreibe ein indirektes zitat? Hab ich doch alles irgendwo gelesen wie mach ich das?
Und wie mach ich mir am besten notizen? Habt ihr da auch einen tipp? Ich verzettel mich da immer leicht. Mach notizen und denk, da muss ich dann die seite hinschreiben, wo ich das her hab und schon ist das chaos perfekt. Ich spring von einem zum andern
Vielen dank für die tolle i-seite!
Auch das mit dem außer haus gehen hab ich mir jetzt überlegt. Ich hab seit gestern einen labtop und wird ab nächster w in die stadtbücherei gehen.
Gestagen, deine analysen meiner sit treffen wahrschl alle ein bissl zu. Das mit der verantwortung macht mir echt angst, das wusste ich schon. Dass ich ein schlechtes gewissen habe, weil ich die einzige bin, die studieren durfte, darüber war ich mir noch nicht klar. Kann sein, dass ich fürchte, von meinen geschwistern deshalb vorwürfe zu hören. Aber was dagegen tun?
Ob es anders wäre, wenn die jobaussichten besser wären? Ja, ich glaub schon. Ich hab zwar schon zum vergnügen studiert, wollte mir aber auch eine gute basis für einen job schaffen. Und jetzt hör ich, es gibt zwar jobs, auch solche, die man nur mit meinem studium bekommt, aber die bezahlung ist mieser als die einer kellnerin! Außerdem hab ich ein bisschen die lust an meinem fach verloren und würd gern was andres machen. Aber was weiß ich nicht
Warum ich mein studium abschließen möchte? Um mir was zu beweisen, um meine familie stolz zu machen, um das, was ich begonnen habe, auch abzuschließen, egal, was danach kommt. Und weil ich nicht nur wegen des studentlebens studiert haben möchte, da hätte ich meinen eltern ggüber ein schlechtes gewissen.
Mondbambus, es ist sehr eigenartig, dass du mich nach meinem thema fragst und dann momo erwähnst das ist mein thema ich mach nen übersetzungsvergleich. Ich versuch ja auch, nicht die ganze arbeit zu sehen, aber ich bin schon entmutigt, wenn ich an ein kapitel denk.
Ich möchte ja auch nicht an die zukunft denken und an die jobaussichten und so. aber bis jetzt hab ich das immer so gehandhabt, dass ich als motivation für das erreichen des nächsten zieles schon das übernächste gesehen hab. Das hat mich immer angespornt, da ich mich auf die neuen herausforderungen gefreut hab. Hat immer geklappt, aber jetzt weiß ich nicht, auf was ich mich danach freuen soll.

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17. Februar 2006 um 12:05
In Antwort auf sosolala2

Vielen dank für eure antworten,
das hat mir schon geholfen, schön zu wissen, dass man nicht allein ist mit diesen probs.
Zu den fragen: ja, die struktur ist schon da. Literatur auch, aber ich weiß nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Eben war es in meinem studium nicht nötig, seminararbeiten zu schreiben, klingt komisch, is aber so.
Ich weiß jetzt nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Soll ich zuerst die literatur zu einem kapitel lesen und dann beginnen zu schreiben? Ich hab dann immer angst, dass ich nicht mehr weiß, wo ich was gelesen habe. Und ich hab auch das gefühl fürs zitieren nicht. Eigtl ist doch alles, was ich schreibe ein indirektes zitat? Hab ich doch alles irgendwo gelesen wie mach ich das?
Und wie mach ich mir am besten notizen? Habt ihr da auch einen tipp? Ich verzettel mich da immer leicht. Mach notizen und denk, da muss ich dann die seite hinschreiben, wo ich das her hab und schon ist das chaos perfekt. Ich spring von einem zum andern
Vielen dank für die tolle i-seite!
Auch das mit dem außer haus gehen hab ich mir jetzt überlegt. Ich hab seit gestern einen labtop und wird ab nächster w in die stadtbücherei gehen.
Gestagen, deine analysen meiner sit treffen wahrschl alle ein bissl zu. Das mit der verantwortung macht mir echt angst, das wusste ich schon. Dass ich ein schlechtes gewissen habe, weil ich die einzige bin, die studieren durfte, darüber war ich mir noch nicht klar. Kann sein, dass ich fürchte, von meinen geschwistern deshalb vorwürfe zu hören. Aber was dagegen tun?
Ob es anders wäre, wenn die jobaussichten besser wären? Ja, ich glaub schon. Ich hab zwar schon zum vergnügen studiert, wollte mir aber auch eine gute basis für einen job schaffen. Und jetzt hör ich, es gibt zwar jobs, auch solche, die man nur mit meinem studium bekommt, aber die bezahlung ist mieser als die einer kellnerin! Außerdem hab ich ein bisschen die lust an meinem fach verloren und würd gern was andres machen. Aber was weiß ich nicht
Warum ich mein studium abschließen möchte? Um mir was zu beweisen, um meine familie stolz zu machen, um das, was ich begonnen habe, auch abzuschließen, egal, was danach kommt. Und weil ich nicht nur wegen des studentlebens studiert haben möchte, da hätte ich meinen eltern ggüber ein schlechtes gewissen.
Mondbambus, es ist sehr eigenartig, dass du mich nach meinem thema fragst und dann momo erwähnst das ist mein thema ich mach nen übersetzungsvergleich. Ich versuch ja auch, nicht die ganze arbeit zu sehen, aber ich bin schon entmutigt, wenn ich an ein kapitel denk.
Ich möchte ja auch nicht an die zukunft denken und an die jobaussichten und so. aber bis jetzt hab ich das immer so gehandhabt, dass ich als motivation für das erreichen des nächsten zieles schon das übernächste gesehen hab. Das hat mich immer angespornt, da ich mich auf die neuen herausforderungen gefreut hab. Hat immer geklappt, aber jetzt weiß ich nicht, auf was ich mich danach freuen soll.

Zum Zitieren
es ist richtig, dass du fast alles ja schon mal irgendwo gelesen hast und somit alles "geklaut" ist.
Wenn du anfängst zu schreiben ist es wichtig, dass du zunächst einmal überall schreibst, wie und wo du es her hast; und zwar nur für dich und nicht für den Korrigierenden. Es ist furchtbar mühsam, im Nachhinein die Stellen wiederzufinden, somit: so viele Quellenangaben wie möglich, mindestens nach jedem Absatz. Du kannst dann nachher, wenn du die Arbeit abgeben willst, einige Quellenangaben entfernen, denn du wirst merken, dass sie nicht überall notwendig sind. Man bekommt ein Gefühl dafür!

Es ist außerdem wichtig, einige Dinge verwerfen zu können. Du kannst nicht alles schreiben! Manches passt nicht, andere - für dich vielleicht uninteressante Dinge - können wichtiger sein. Halte dich an solchen Dingen nicht übermäßig auf, mach erst einmal weiter und schreib sie irgendwo anders hin (nicht im selben Dokument lassen, das irritiert nur!), einbringen kannst du sie zum Schluss immer noch.

lg
kratzamkopp

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17. Februar 2006 um 18:13
In Antwort auf sosolala2

Vielen dank für eure antworten,
das hat mir schon geholfen, schön zu wissen, dass man nicht allein ist mit diesen probs.
Zu den fragen: ja, die struktur ist schon da. Literatur auch, aber ich weiß nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Eben war es in meinem studium nicht nötig, seminararbeiten zu schreiben, klingt komisch, is aber so.
Ich weiß jetzt nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Soll ich zuerst die literatur zu einem kapitel lesen und dann beginnen zu schreiben? Ich hab dann immer angst, dass ich nicht mehr weiß, wo ich was gelesen habe. Und ich hab auch das gefühl fürs zitieren nicht. Eigtl ist doch alles, was ich schreibe ein indirektes zitat? Hab ich doch alles irgendwo gelesen wie mach ich das?
Und wie mach ich mir am besten notizen? Habt ihr da auch einen tipp? Ich verzettel mich da immer leicht. Mach notizen und denk, da muss ich dann die seite hinschreiben, wo ich das her hab und schon ist das chaos perfekt. Ich spring von einem zum andern
Vielen dank für die tolle i-seite!
Auch das mit dem außer haus gehen hab ich mir jetzt überlegt. Ich hab seit gestern einen labtop und wird ab nächster w in die stadtbücherei gehen.
Gestagen, deine analysen meiner sit treffen wahrschl alle ein bissl zu. Das mit der verantwortung macht mir echt angst, das wusste ich schon. Dass ich ein schlechtes gewissen habe, weil ich die einzige bin, die studieren durfte, darüber war ich mir noch nicht klar. Kann sein, dass ich fürchte, von meinen geschwistern deshalb vorwürfe zu hören. Aber was dagegen tun?
Ob es anders wäre, wenn die jobaussichten besser wären? Ja, ich glaub schon. Ich hab zwar schon zum vergnügen studiert, wollte mir aber auch eine gute basis für einen job schaffen. Und jetzt hör ich, es gibt zwar jobs, auch solche, die man nur mit meinem studium bekommt, aber die bezahlung ist mieser als die einer kellnerin! Außerdem hab ich ein bisschen die lust an meinem fach verloren und würd gern was andres machen. Aber was weiß ich nicht
Warum ich mein studium abschließen möchte? Um mir was zu beweisen, um meine familie stolz zu machen, um das, was ich begonnen habe, auch abzuschließen, egal, was danach kommt. Und weil ich nicht nur wegen des studentlebens studiert haben möchte, da hätte ich meinen eltern ggüber ein schlechtes gewissen.
Mondbambus, es ist sehr eigenartig, dass du mich nach meinem thema fragst und dann momo erwähnst das ist mein thema ich mach nen übersetzungsvergleich. Ich versuch ja auch, nicht die ganze arbeit zu sehen, aber ich bin schon entmutigt, wenn ich an ein kapitel denk.
Ich möchte ja auch nicht an die zukunft denken und an die jobaussichten und so. aber bis jetzt hab ich das immer so gehandhabt, dass ich als motivation für das erreichen des nächsten zieles schon das übernächste gesehen hab. Das hat mich immer angespornt, da ich mich auf die neuen herausforderungen gefreut hab. Hat immer geklappt, aber jetzt weiß ich nicht, auf was ich mich danach freuen soll.

Freu dich
auf deinen ersten "richtigen" job nach der uni, darauf, das gelernte anwenden zu können. ich habe eigentlich viel zu lang studiert um mit guten jobaussichten rechnen zu können und auch nur "fertig gemacht" um mir selbst zu beweisen dass ich es kann. aber dann passierte das wunder: ich habe sehr schnell einen job gefunden, und zwar einen, der zu mir passte und auch spass machte.
zum technischen hast du sehr viele fragen. ich würde dir wirklich einen der diplomarbeitskurse, die an vielen unis angeboten werden, empfehlen. ich hatte das glück, dass es eine frauenförderungsaktion gab und der kurs gratis war. es gibt auch einiges an literatur und websites (die sind teilweise sehr fachspezifisch, also guck selber) - ich hab so etwas in krisenzeiten gelesen und fand es tröstend und inspirierend.
zu den notizen: du kannst mit einem karteikasten arbeiten, auf dem computer, mit notizbüchern - so, wie du am besten zurecht kommst. die seite würde ich auf jeden fall dazu schreiben, sonst hast du später sehr viel arbeit mit dem nachschlagen. riskier das chaos, so merkst du, was für dich nützlich ist! zitierregeln sind so fachspezifisch dass ich lieber nichts dazu sage. die beste übung ist: schreiben! dann kriegst du auch ein gefühl dafür. oder borg dir diplomarbeiten aus der unibibliothek aus, dann siehst du, wies funktioniert.
noch etwas zu den geschwistern: meine schwester hat ihr studium vor mir abgeschlossen, gerade, als ich eine krise hatte und dachte, es nie zu packen. aber ich habe mich nur für sie gefreut und war sooo stolz auf sie.

lg

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