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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Ich ruiniere das Leben meines Adoptivvaters

Letzte Nachricht: 19. Februar 2022 um 20:54
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charlieeverone
13.02.22 um 21:38

Hey!Ich bin gerade 15 und meine Eltern sind tot. Mein Vater seit vielen Jahren, meine Mama seit letztem Jahr März. Mein Vater starb damals durch ein Gewaltverbrechen und meine Mama durch einen Unfall.Seit letztem Jahr lebe ich bei meinem Adoptivvater, der der beste Freund meines Vaters und ein guter Freund meiner Mama war.Meine Mama wollte immer, dass er auf mich aufpasst, wenn ihr was passiert.Mein Bruder (22) hasst mich, weil ich ihn als meinen Vater bezeichne und ich war bis vorletzte Woche in der Klinik und nun bin ich wieder daheim und ich kann keine Sekunde ohne meinen Adoptivvater sein, da ich panische Angst habe, dass er weggeht/ stirbt oder verschwindet. Ich habe es in der Klinik vor Sehnsucht/ Angst kaum ausgehalten und nun soll ich in eine spezialisierte Klinik gehen, wo Familien zusammen hin dürfen. Die Familien wohnen dann in einem separaten Gebäude, aber sind im Prozess der Therapie eingebunden.Ich schäme mich so, dass ich so weinerlich und wie ein Baby bin. Mein Adoptivvater ist Polizist und ich habe so Angst um ihn. Ich halte es nicht aus, auch Koch ihn zu verlieren. Mein Bruder sagt, dass ich jämmerlich bin und er es hasst, dass ich unsere Eltern vergesse und dass es peinlich ist, dass ich nachts oft bei ihm schlafe und er mich eh nicht wie sein eigenes Kind lieben kann, weil ich nicht sein Blut habe und dass er mich eh vergessen wird, wenn er mal eigene Kinder haben sollte.Was kann ich gegen meine Angst tun? Ich habe Angst, dass ich meinen Adoptivvater dadurch vergraule. Wieso ist das so? Wieso habe ich so Panik? Wieso liebe ich ihn so, obwohl er nicht mein leiblicher Vater ist?Warum bin ich so?

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C
corendi
14.02.22 um 9:05
In Antwort auf charlieeverone

Hey!Ich bin gerade 15 und meine Eltern sind tot. Mein Vater seit vielen Jahren, meine Mama seit letztem Jahr März. Mein Vater starb damals durch ein Gewaltverbrechen und meine Mama durch einen Unfall.Seit letztem Jahr lebe ich bei meinem Adoptivvater, der der beste Freund meines Vaters und ein guter Freund meiner Mama war.Meine Mama wollte immer, dass er auf mich aufpasst, wenn ihr was passiert.Mein Bruder (22) hasst mich, weil ich ihn als meinen Vater bezeichne und ich war bis vorletzte Woche in der Klinik und nun bin ich wieder daheim und ich kann keine Sekunde ohne meinen Adoptivvater sein, da ich panische Angst habe, dass er weggeht/ stirbt oder verschwindet. Ich habe es in der Klinik vor Sehnsucht/ Angst kaum ausgehalten und nun soll ich in eine spezialisierte Klinik gehen, wo Familien zusammen hin dürfen. Die Familien wohnen dann in einem separaten Gebäude, aber sind im Prozess der Therapie eingebunden.Ich schäme mich so, dass ich so weinerlich und wie ein Baby bin. Mein Adoptivvater ist Polizist und ich habe so Angst um ihn. Ich halte es nicht aus, auch Koch ihn zu verlieren. Mein Bruder sagt, dass ich jämmerlich bin und er es hasst, dass ich unsere Eltern vergesse und dass es peinlich ist, dass ich nachts oft bei ihm schlafe und er mich eh nicht wie sein eigenes Kind lieben kann, weil ich nicht sein Blut habe und dass er mich eh vergessen wird, wenn er mal eigene Kinder haben sollte.Was kann ich gegen meine Angst tun? Ich habe Angst, dass ich meinen Adoptivvater dadurch vergraule. Wieso ist das so? Wieso habe ich so Panik? Wieso liebe ich ihn so, obwohl er nicht mein leiblicher Vater ist?Warum bin ich so?

Es ist verständlich das du dich so sehr an deinen Adoptivvater klammerst  da du ja deine Eltern verloren hast.

Ich denke du muss weiter in psychologischer Behandlung bleiben und an deinen Verlustängsten arbeiten,das wird ganz bestimmt besser mit der Zeit. 

Alles Gute und viel viel Kraft wünsche ich dir

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U
user1939064934
14.02.22 um 12:36

Du hast offensichtlich u verständlicherweise Verlustängste. Ich nehme an du bist in Behandlung deswegen? Die Kliniken sind für psychische Probleme gedacht? Wenn ja, dann ist dies der richtige Weg. Auch außerhalb von Kliniken benötigst du psychologische Betreuung. Seid wann wohnst du bei deinem Adoptivvater? Sprich mit ihm dass du Verlustängste hast und Hilfe benötigst. Du brauchst dich für nichts schämen, du hast viele schlimme Dinge erlebt in deinen jungen Jahren! 

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charlieeverone
19.02.22 um 20:54

Hey! Ich habe mich mit meinem Adoptivvater ausgesprochen und wir sind jetzt seit Mittwoch in der Klinik. Die Eltern haben hier ein Haus und ich bin in einem Doppelzimmer mit einem echt netten Mädchen. Sie wohnt sogar in unserer unmittelbaren Nähe, was schön ist. Ich glaube, wir verstehen uns gut. Ich darf meinen Adoptivvater jeden Tag sehen und ab dem zweiten Wochenende können wir gemeinsam nach Hause fahren. Nun ist diese Klinik echt weit weg und deshalb können wir nicht jedes Wochenende heimfahren, aber wir dürfen dann auch in einem Ferienhaus übernachten. Das nennt sich Belastungserprobung. Ich bin einfach so froh, dass er mit mir hier ist.

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