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Ich möchte nicht mehr.

25. Januar 2014 um 22:55

Ich weis einfach nicht mehr was Ich machen soll, geschweige denn kann. Ich kann seit drei Monaten nur noch jede zweite Nacht schlafen und dann noch nicht mal durch. Dafür habe Ich Neuroleptika bekommen. Meine Eltern machen sich nur noch Stress. Ich wohne mit meiner Schwester in einem Haus (Aber zur miete) das Verhältnis wird auch immer mieser. Meine Freunde wohnen, wie auch meine Eltern, knapp 45autominuten von mir entfernt. Dadurch bin Ich auch eig immer alleine. Ich will schon seit längerem ausziehen Aber als 21 jährige, erwerbsunfähige Frührentnerin (ja richtig gelesen -.-) nimmt mich niemand. Meine Eltern haben mich erst heute wieder rausgeschmissen. Ich war dort zu Besuch Aber Ich hätte es doch besser lassen sollen.

Ich hatte sie gefragt ob sie mich finanziell unterstützen können für eine Wohnung (das wären 30 im Monat), Weil die Wohnungen selbst auf dem Dorf zu teuer sind. Aber nichts. Und als Ich sie fragte ob Ich dann bei ihnen wieder wohnen könnte fing es richtig an. Sie machen mich für meine Krankheit (psychisch) verantwortlich und sagen Ich sei selbst schuld das Ich es hätte. Und zudem MUSS Ich ja meine Schwester unterstützen damit sie ihre Schulden abbaut (das mach Ich quasi durch meine miete). Ich bekomme keine Zeitung und kann diese so nur bei meinen Eltern lesen. Meine Eltern haben tatsächlich die wohnungsseite weg geschmissen, damit Ich nichts anderes finde. ich war mit 16 schon mal ausgezogen und da gab es schon keine Unterstützung Aber jetzt geht es mir echt so sau dreckig, dass Ich es gebrauchen könnte. Ich hab auch eigentlich einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten. Dieser ist Aber in der Nähe meiner Eltern. Aber Ich darf nicht mehr zu ihnen und kann somit nichtmal diese Therapie antreten, worauf Ich seit 7 Monate warte und echt Hoffnung hatte.

Ich habe einfach weder Lust noch Kraft! Ich sitze nur noch allein mit meinem Hund zuhause. Er konnte mich immer aufmuntern Aber selbst jetzt hilft es nicht. Ich möchte einfach nur noch weg. Weg von dieser "Familie" und würde am liebsten noch heute Abend loslaufen und nicht mehr zurück blicken.

Habt ihr eine Idee was ich machen könnte?

Ps sorry für Tippfehler, sende über handy

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28. Januar 2014 um 15:41

...
wow. wie scheisse ist das denn von deinen eltern, dass sie dir dann noch nichtmal helfen eine neue wohnung zu finden?!!! das tut mir wirklich leid immer wenn ich sowas lese werde ich daran erinnert das es menschen gibt denen es noch viel schlechter geht als mir. Allerdings erwähnst du ja auch dass du eine psychische Krankheit hast; evtl. hat das deine Eltern überfordert und deswegen wollen sie nichts mehr mit dir 'zu tun haben' aber ich will da jz auch nicht in familiäre privatsangelegenheiten zu sehr eindringen es gibt auch online hilfen, vllt wäre das erstmal etwas für dich..? allerdings helfen die meistens nicht so gut vllt würde auch eine einweisung gut sein; dann würdest du 1.abstand zu deiner familie bekommen 2.rund um die uhr hilfe 3.ort zum leben
wünsch dir viel glück!!
Marlene

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29. Januar 2014 um 0:47
In Antwort auf marlene131313

...
wow. wie scheisse ist das denn von deinen eltern, dass sie dir dann noch nichtmal helfen eine neue wohnung zu finden?!!! das tut mir wirklich leid immer wenn ich sowas lese werde ich daran erinnert das es menschen gibt denen es noch viel schlechter geht als mir. Allerdings erwähnst du ja auch dass du eine psychische Krankheit hast; evtl. hat das deine Eltern überfordert und deswegen wollen sie nichts mehr mit dir 'zu tun haben' aber ich will da jz auch nicht in familiäre privatsangelegenheiten zu sehr eindringen es gibt auch online hilfen, vllt wäre das erstmal etwas für dich..? allerdings helfen die meistens nicht so gut vllt würde auch eine einweisung gut sein; dann würdest du 1.abstand zu deiner familie bekommen 2.rund um die uhr hilfe 3.ort zum leben
wünsch dir viel glück!!
Marlene

Mich
"abstoßen" weil ich eine psychische Krankheit habe? Mhh, weiß nicht-meine Mutter ist ja selbst psychisch krank. Mein Vater offensichtlich auch-er ist sehr narzisstisch...

Aber das denke ich mir auch-irgendwie findet man ja immer jemand, dem es noch schlechter geht, als einem selbst

Online-Hilfen? Wie/Was darf ich mir darunter vorstellen?

Eine Einweisung möchte ich nicht, auch kein "selbsteingewiesener" Klinikaufenthalt. Abgesehen, dass ich das Geld dazu nicht habe, möchte ich meinen Hund nirgendwo lassen-dafür brauche ich ihn einfach zu sehr. Er ist einfach das einzige Wesen, was immer bei mir ist. Was mich aufbaut, obwohl er nicht spricht. So wie gerade: Er liegt auf meinen Füßen und schläft, aber irgendwie weiß ich, dass ich es wert bin, bzw. er es wert ist, dass ich bei ihm bin/lebe.

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29. Januar 2014 um 15:14


Das mit dem Hund kann ich verstehen. Ich würde meinen Hund auch nie alleine lassen..
Onlinehilfen sind halt Hilfen Online Meistens über E-Mail Accounts, dann meldet man sich da an und erzählt von seinen Problemen, kriegt dann halt Antworten und so. seriös ist zb junoma. kannst ja mal gucken ob das was für dich ist

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