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Ich leide - Mama lästert...

11. Juni 2012 um 18:40 Letzte Antwort: 30. Januar 2013 um 15:37

Hallo..

Ich habe vor zweieinhalb Monaten meinen Vater verloren.. plötzlich.
Er war schwerkrank aber ich habe davon nichts mitbekommen da 6 Jahre kein Kontakt bestand. Er wollte es damals so ( auf Befehl meiner Oma weil sie meinte ich wäre eh nicht das leibliche Kind von ihm)

Ich muss sagen: Er war kein "guter" Mensch. Und trotzdem ein liebevoller Vater in den 14 Jahren in denen ich ihn als Vater hatte.

Jetzt ist er tot und ich komm damit nicht klar. Ich vermisse ihn so sehr und leide extrem darunter. Weil ich meine Chance verpasst habe wieder Kontakt aufzunehmen.

Was mich noch mehr leiden lässt: Meine Mutter (natürlich nicht gut auf ihn zu sprechen) lästert jedes mal los wenn ich versuche mit ihr über meine Gefühle zu sprechen. Ihr geht das wohl am Hintern vorbei ob mein Bruder und ich unseren Vater leiden gesehen haben (im Krankenhaus) und wir ihn verloren haben. Sie spricht nur schlecht von ihm.. und sagt ich soll nicht plötzlich zum "Papakind" werden, das hätte er doch sowieso nicht verdient.

Wie mach ich ihr endlich klar nicht so respektlos über einen Toten zu sprechen?

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13. Juni 2012 um 22:28

Deine Mutter...
ist bestimmt selbst zutiefst traumatisiert und verletzt! In eurer Familie gab es bestimmt sehr viele Probleme und schlimme Ereignisse, oder? Ich habe auch ähnliches erlebt, mein Vater ist abgehaun als ich 14 war. Einfach so, von jetzt auf gleich ließ er meine Mutter, meine Schwester und mich alleine! Ab da an mussten wir wirklich so hart kämpfen, er hinterließ nichts außer einem riesigen Schuldenberg und bis heute wissen wir nicht ob er überhaupt noch lebt. Natürlich hatte ich auch eine riesige Wut auf ihn, aber trotzdem war er irgendwie mein Vater und er fehlt mir heute noch so sehr! Meine Mutter hat auch immer nur gelästert und über ihn geschimpft, sie hat viele Jahre gebraucht um zu verstehen, dass wir nicht nur unseren Ernährer verloren haben, sondern unseren Vater! Den wir trotz allem gebraucht hätten und den wir geliebt haben. Sie hat erst bei einem gemeinsamen psychologischen Gespräch gemerkt, dass sie sich damals hätte anders verhalten müssen. Dass wir unseren Vater verloren haben und somit sozusagen zu Halbwaisen wurden. Sie war einfach so blind vor Wut und Trauer und hat es bestimmt aus Selbstschutz verdrängt. Und ich glaube, dass es deiner Mutter ähnlich geht. Du hast ihr zuliebe bestimmt viele Jahre nicht über deinen Vater gesprochen, weil Du sie nicht verletzen wolltest. Und deswegen glaubt sie, dass er Dir nicht so wichtig war. Kann das sein? Du hast ein Recht zu trauern, er war dein Vater! Vielleicht solltest Du deiner Mutter einfach sagen, dass Du ihre Wut verstehen kannst, aber dass Du sein Kind warst und dass Dir jetzt bewusst wird, was Du alles verloren hast. Nichts führt uns gewaltiger und endgültiger vor Augen was wirklich zählt, als der Tod! Vielleicht versucht sie nur stark zu sein und verdrängt den Schmerz, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es sie total kalt lässt. Also sag es ihr, dass es Dich sehr belastet und dass Du irgendwie darüber hinweg kommen willst, niemand kann etwas für seine Gefühle!

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29. Juni 2012 um 12:10
In Antwort auf bodil_12184447

Deine Mutter...
ist bestimmt selbst zutiefst traumatisiert und verletzt! In eurer Familie gab es bestimmt sehr viele Probleme und schlimme Ereignisse, oder? Ich habe auch ähnliches erlebt, mein Vater ist abgehaun als ich 14 war. Einfach so, von jetzt auf gleich ließ er meine Mutter, meine Schwester und mich alleine! Ab da an mussten wir wirklich so hart kämpfen, er hinterließ nichts außer einem riesigen Schuldenberg und bis heute wissen wir nicht ob er überhaupt noch lebt. Natürlich hatte ich auch eine riesige Wut auf ihn, aber trotzdem war er irgendwie mein Vater und er fehlt mir heute noch so sehr! Meine Mutter hat auch immer nur gelästert und über ihn geschimpft, sie hat viele Jahre gebraucht um zu verstehen, dass wir nicht nur unseren Ernährer verloren haben, sondern unseren Vater! Den wir trotz allem gebraucht hätten und den wir geliebt haben. Sie hat erst bei einem gemeinsamen psychologischen Gespräch gemerkt, dass sie sich damals hätte anders verhalten müssen. Dass wir unseren Vater verloren haben und somit sozusagen zu Halbwaisen wurden. Sie war einfach so blind vor Wut und Trauer und hat es bestimmt aus Selbstschutz verdrängt. Und ich glaube, dass es deiner Mutter ähnlich geht. Du hast ihr zuliebe bestimmt viele Jahre nicht über deinen Vater gesprochen, weil Du sie nicht verletzen wolltest. Und deswegen glaubt sie, dass er Dir nicht so wichtig war. Kann das sein? Du hast ein Recht zu trauern, er war dein Vater! Vielleicht solltest Du deiner Mutter einfach sagen, dass Du ihre Wut verstehen kannst, aber dass Du sein Kind warst und dass Dir jetzt bewusst wird, was Du alles verloren hast. Nichts führt uns gewaltiger und endgültiger vor Augen was wirklich zählt, als der Tod! Vielleicht versucht sie nur stark zu sein und verdrängt den Schmerz, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es sie total kalt lässt. Also sag es ihr, dass es Dich sehr belastet und dass Du irgendwie darüber hinweg kommen willst, niemand kann etwas für seine Gefühle!

Ganz anders...
Ich bin mir leider nicht wirklich sicher ob sie überhaupt in irgendeiner Weise Schmerz für seinen Tod empfindet. Sie wurde in die Ehe mit ihm "hineingeworfen" da es nicht ganz so freiwillig war wie es normalerweise sein sollte. Klar haben sie sich wohl irgendwann ein mal geliebt aber.. ihre Ehe war ein Chaos und sie haben sich, als ich gerade einmal ein Jahr alt war, getrennt. Und danach ging der Krieg dann weiter.. sogar bis zu seinem Tod haben sie sich auf übelste Art und Weise bekriegt. Auch vor Gericht.
Und genau da liegt mein Problem.. Seit ihrer Trennung lästert sie sobald sie auch nur das Wort "Papa" hört. Sie geht sofort in die Luft wie eine Rakete... Ich war mit ihr am Grab meines Vaters. Selbst dort lässt sie mir nicht kurz einen Moment sondern fängt sofort an schlecht zu reden. Ich finde es ehrlich gesagt... abartig.. dieses Verhalten und es tut mir unglaublich weh. Ich trau mich kaum noch auch nur einen Hauch Schmerz in ihrer Gegenwart zu empfinden und schon gar nicht auszusprechen.

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12. September 2012 um 10:39

Bei mir nicht anderst
Hey, das was du beschreibst erlebe ich zur Zeit selbst. Meine Eltern haben sich getrennt als ich 5 war und habe das letzte mal was mit ihm gemacht mit 7 Jahren. Die Zeit dazwischen gab es ihn nicht. Er wollte keinen Kontakt und da er auch nicht unbedingt die Unschuld vom Lande war, wollten wir auch keinen. Habe sogut wie keine Erinnerungen an ihn, geschweige denn ein Bild in meinem Kopf. Vor ca 1,5 Monaten ist er verstorben. Meine Mutter erzählte es mir am Telefon und erst 5 Stunden später als ich mich schlafen gelegt habe, wurde mir klar, was sie erzählt hat. Ich weiß nicht warum, aber ich fing an zu trauern wegen einer Person die ich nicht wirklich kannte. Er war nie da wenn ich ihn gebraucht habe. Bei seiner Beerdigung habe ich das erste mal seit 22 Jahren (bin jetzt 23) meine Familie väterlicher Seits gesehen. Ich habe nicht gewusst, dass er überhaupt geschwister hat. Jetzt habe ich auf einmal eine Tante, 2 Cousinen und 1 Cousin mehr. Meine Mutter und Schwester darf ich auf das ganze Thema nicht ansprechen. Die reagieren ähnlich wie deine Mutter. Ohne die Leute zu kennen wird direkt gelästert und das schlimmste angenommen. Meine Mutter wagt sich nichts direkt schlechtes über meinen Vater zu sagen, erzählt aber pausenlos nur von seinen schlechten Seiten und dem Alkoholproblem.
Konnte das nicht wirklich ertragen und habe meine Mutter dann immer in ihre Schranken gewiesen. Jetzt redet sie mit mir nicht mehr über dieses Thema. Wohl aus guten Grund...

Vielleicht hilft es bei deiner Mutter auch, sie direkt einmal mit deinen Emotionen zu konfrontieren und ihr ins Gesicht zu sagen, dass sie damit aufhören soll.

Und sorry, dass ich so abgedriftet bin von deiner Frage. Hatte wohl grad das Bedürfnis selbst etwas zu erzählen

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21. September 2012 um 21:27
In Antwort auf earle_12675845

Bei mir nicht anderst
Hey, das was du beschreibst erlebe ich zur Zeit selbst. Meine Eltern haben sich getrennt als ich 5 war und habe das letzte mal was mit ihm gemacht mit 7 Jahren. Die Zeit dazwischen gab es ihn nicht. Er wollte keinen Kontakt und da er auch nicht unbedingt die Unschuld vom Lande war, wollten wir auch keinen. Habe sogut wie keine Erinnerungen an ihn, geschweige denn ein Bild in meinem Kopf. Vor ca 1,5 Monaten ist er verstorben. Meine Mutter erzählte es mir am Telefon und erst 5 Stunden später als ich mich schlafen gelegt habe, wurde mir klar, was sie erzählt hat. Ich weiß nicht warum, aber ich fing an zu trauern wegen einer Person die ich nicht wirklich kannte. Er war nie da wenn ich ihn gebraucht habe. Bei seiner Beerdigung habe ich das erste mal seit 22 Jahren (bin jetzt 23) meine Familie väterlicher Seits gesehen. Ich habe nicht gewusst, dass er überhaupt geschwister hat. Jetzt habe ich auf einmal eine Tante, 2 Cousinen und 1 Cousin mehr. Meine Mutter und Schwester darf ich auf das ganze Thema nicht ansprechen. Die reagieren ähnlich wie deine Mutter. Ohne die Leute zu kennen wird direkt gelästert und das schlimmste angenommen. Meine Mutter wagt sich nichts direkt schlechtes über meinen Vater zu sagen, erzählt aber pausenlos nur von seinen schlechten Seiten und dem Alkoholproblem.
Konnte das nicht wirklich ertragen und habe meine Mutter dann immer in ihre Schranken gewiesen. Jetzt redet sie mit mir nicht mehr über dieses Thema. Wohl aus guten Grund...

Vielleicht hilft es bei deiner Mutter auch, sie direkt einmal mit deinen Emotionen zu konfrontieren und ihr ins Gesicht zu sagen, dass sie damit aufhören soll.

Und sorry, dass ich so abgedriftet bin von deiner Frage. Hatte wohl grad das Bedürfnis selbst etwas zu erzählen

Alles schon versucht
Wir hatten jetzt erst wieder das Thema.. ich musste Halbwaisenrente beantragen wg meiner schulischen Ausbildung..
Natürlich brauch ich da auch Papiere von ihr.
Und schon gings wieder los... läster läster läster.. und ja mit tuts nach nem halben Jahr immernoch weh.
Ich hab sie gefragt ob ich vielleicht mal so lästern soll wenn ihr Vater stirbt, mit dem sie nun auch nicht immer ganz Grün war.
Ich hab sie zum ersten mal angeschrieen ob ihr meine Gefühle egal sind.
Sie hat nichts mehr darauf gesagt... und das tut fast genauso weh, also dieses Verhalten von ihr, wie die ganze Situation an sich....

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23. September 2012 um 12:06
In Antwort auf summ3rque3n

Alles schon versucht
Wir hatten jetzt erst wieder das Thema.. ich musste Halbwaisenrente beantragen wg meiner schulischen Ausbildung..
Natürlich brauch ich da auch Papiere von ihr.
Und schon gings wieder los... läster läster läster.. und ja mit tuts nach nem halben Jahr immernoch weh.
Ich hab sie gefragt ob ich vielleicht mal so lästern soll wenn ihr Vater stirbt, mit dem sie nun auch nicht immer ganz Grün war.
Ich hab sie zum ersten mal angeschrieen ob ihr meine Gefühle egal sind.
Sie hat nichts mehr darauf gesagt... und das tut fast genauso weh, also dieses Verhalten von ihr, wie die ganze Situation an sich....

Es war..
..eine gute Entscheidung ihr deine Gefühle zu sagen, vielleicht versteht sie jetzt langsam wie das für dich ist. (deswegen war sie wahrscheinlich auch ruhig/geschockt da sie das nicht von dir gewohnt ist)

Was für eine Ausbildung machst du denn? Hab selbst damals eine schulische Ausbildung gemacht viel Erfolg auf jede Fall dabei und zeig deiner Mutter ruhig öfters deine Gefühle!

Liebe Grüße
Light

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29. Dezember 2012 um 1:22
In Antwort auf earle_12675845

Es war..
..eine gute Entscheidung ihr deine Gefühle zu sagen, vielleicht versteht sie jetzt langsam wie das für dich ist. (deswegen war sie wahrscheinlich auch ruhig/geschockt da sie das nicht von dir gewohnt ist)

Was für eine Ausbildung machst du denn? Hab selbst damals eine schulische Ausbildung gemacht viel Erfolg auf jede Fall dabei und zeig deiner Mutter ruhig öfters deine Gefühle!

Liebe Grüße
Light

Modedesign
Ich geh momentan auf eine Modeschneiderschule und studiere dort zwei Jahre - trotz Kind. Wollte nicht zuhause sitzen sondern gerade wegen meiner Tochter mein Leben einen sicheren Halt geben.. damit ich ihr was bieten kann ist zwar äußerst anstrengend und unglaublich viel Stress aber ich weiss irgendwann wird ichs auszahlen.

Ja auch jetzt hat sich das mit meiner Mutter nicht gebessert.. und auch jetzt schrei ich sie jedes mal an.. und auch jetzt streiten wir uns wegen diesem Thema so oft. Ich bin mittlerweile in pychatrischer Behandlung weil ich den Tod meines Vaters nicht auf normalem Wege bewältigen kann.

Mittlerweile habe ich mich an meine Oma (Mutter meiner Mutter) gewendet.. sie versteht mich und sie weiss das ich leide.
Sie möchte sich demnächst mit meiner Mutter hinsetzen und versucht ihr klar zu machen dass sie mich äußerst tief verletzt mit ihren äußerungen.

Hoffe irwann hört das alles auf...

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3. Januar 2013 um 15:39
In Antwort auf summ3rque3n

Modedesign
Ich geh momentan auf eine Modeschneiderschule und studiere dort zwei Jahre - trotz Kind. Wollte nicht zuhause sitzen sondern gerade wegen meiner Tochter mein Leben einen sicheren Halt geben.. damit ich ihr was bieten kann ist zwar äußerst anstrengend und unglaublich viel Stress aber ich weiss irgendwann wird ichs auszahlen.

Ja auch jetzt hat sich das mit meiner Mutter nicht gebessert.. und auch jetzt schrei ich sie jedes mal an.. und auch jetzt streiten wir uns wegen diesem Thema so oft. Ich bin mittlerweile in pychatrischer Behandlung weil ich den Tod meines Vaters nicht auf normalem Wege bewältigen kann.

Mittlerweile habe ich mich an meine Oma (Mutter meiner Mutter) gewendet.. sie versteht mich und sie weiss das ich leide.
Sie möchte sich demnächst mit meiner Mutter hinsetzen und versucht ihr klar zu machen dass sie mich äußerst tief verletzt mit ihren äußerungen.

Hoffe irwann hört das alles auf...

Der Tod..
...ist nicht das Ende.. Nur leider empfinden wir ihn so, weil wir vermeintlich keine Möglichkeiten haben, ungeklärte Themen noch aufzulösen...

Ich Wehre mich ja immer dagegen, dass Leute sagen, jemand sei ein guter oder schlechter Mensch. Menschen machen Fehler oder sind aus Angst ihr Gesicht zu verlieren stur und verharren auf ihrer Meinung.
Womöglich tut es deiner Mutter irgendwo im inneren leid, dass das so geendet hat, auch sie konnte ja nie Frieden schließen. Aber das würde sie nie zugeben. Ich weiß ja nicht, ob sie euch abgehalten hat, Kontakt zu halten, aber womöglich rechtfertigt sie sich mit der Aussage, dass er schlecht war, etc. Damit ihr keiner einen vorwurf machen kann.
Die Menschen können sich Schrecklich kalt darstellen, weil sie Angst haben Fehler zuzugeben oder verletzlich zu wirken.

Ich hatte mal einen bekannten, wir haben uns Super verstanden. Irgendwann hat er sich über Freunde geärgert und mich am Telefon angemotzt. Ich hab ihm gesagt, er soll mich wieder anrufen wenn er wieder normal reden kann. Und ich war sauer...
Das war das letzte was ich von ihm gehört habe. Das nächste halbe Jahr war Stille, dann hat er sich erschossen.
Ich hab mir ewig Vorwürfe gemacht, weil ich nicht wusste, wieso er es getan hatte. Dann hatte ich bis dato keine Möglichkeit den Streit zu klären. Ich hatte einfach ein schlechtes gewissen.
Mittlerweile habe ich es klären können und weiß auch wieso er es getan hat....der Tod ist eben nicht das Ende...

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30. Januar 2013 um 15:37
In Antwort auf summ3rque3n

Modedesign
Ich geh momentan auf eine Modeschneiderschule und studiere dort zwei Jahre - trotz Kind. Wollte nicht zuhause sitzen sondern gerade wegen meiner Tochter mein Leben einen sicheren Halt geben.. damit ich ihr was bieten kann ist zwar äußerst anstrengend und unglaublich viel Stress aber ich weiss irgendwann wird ichs auszahlen.

Ja auch jetzt hat sich das mit meiner Mutter nicht gebessert.. und auch jetzt schrei ich sie jedes mal an.. und auch jetzt streiten wir uns wegen diesem Thema so oft. Ich bin mittlerweile in pychatrischer Behandlung weil ich den Tod meines Vaters nicht auf normalem Wege bewältigen kann.

Mittlerweile habe ich mich an meine Oma (Mutter meiner Mutter) gewendet.. sie versteht mich und sie weiss das ich leide.
Sie möchte sich demnächst mit meiner Mutter hinsetzen und versucht ihr klar zu machen dass sie mich äußerst tief verletzt mit ihren äußerungen.

Hoffe irwann hört das alles auf...

Es ist lange her..
..das ich hier war und ich freue mich jetzt zu lesen wie es weitergegangen ist!

Es freut mich wirklich, dass du deinen Weg gehst und an deine Tochter denkst
Der Stress den du jetzt ertragen musst wird sich bestimmt auszahlen und deine Tochter wird es dir irgendwann auch danken, dass du in dieser Zeit so an sie denkst!

Hoffentlich kann deine Oma auch etwas bewirken und deiner Mutter erklären wie das ganze für dich ist.

Wenn du noch Hilfe brauchst dann schreib ruhig wieder

Gruß
Light

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