Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Ich kann nichts für mich tun

17. November um 17:02 Letzte Antwort: 18. November um 10:21

Hallo!
Der Titel hört sich vmtl ziemlich komisch an aber wenn ihr euch meinen Text durchlest, hoff ich, das es deutlicher wird was ich damit meine.
Also, wir befinden uns ja jetzt im 2ten Lockdown und da verbringt man sehr viel Zeit mit sich selbst (oder halt mit der Familie). Ich habe für mich bemerkt, das ich keine Projekte alleine starten kann. Sei es das ich ein Buch lesen könnte, Zeichnen könnte oder sonst irgendetwas was man normalerweise alleine macht. Ich kann das nicht weil ich immer so ein unangenehmes Gefühl dabei bekomme. Es ist schwierig für mich dieses Gefphk zu beschreiben, es fühlt sich aufjedenfall sehr bedrückend an. Ich kann quasi nichts mit mir alleine machen. Wenn andere darüber berichten, was sie alles alleine gemacht haben, finde ich das immer total interessant. Aber ich kann das nicht. Ich würde nicht sagen das ich es mir nicht wert bin aber ich sehe wenig Sinn darin etwas nur für mich zu tun. Ich weiß, sehr wiedersprüchlich und sehr komisch. Ich fühle mich ein wenig als würde ich nicht gesehen werden und das es eh keinen Unterschied macht ob ich jetzt etwas mache oder einen Film schaue. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll.
Kennt das jemand von euch?
Wenn ja, wie geht ihr damit um?
Wenn nein, was ist eure Meinung dazu?

Kann natürlich auch sein das mein Text garkeinen Sinn für einige macht. Könnte ich verstegen weil ich selbst nucht wirklich weiß was mit mir los ist.
 

Mehr lesen

17. November um 17:11

nein, kenne ich (zum Glück) nicht.

Etwas für sich selbst zu tun ist grundlegend für die eigene psychische und damit über kurz oder lang auch physische Gesundheit. Es nicht zu tun ist schädlich für die eigene Gesundheit.

Selbstbelohnung ist wichtig, genauso ist es aber auch der Ausgleich, den wir damit erreichen. Er hilft uns mit Stress besser umzugehen, weniger anfällig zu sein für dessen Folgen (die zu zahlreich zum Aufzählen sind! ).
Es ist gut und wichtig für das SELBSTwertgefühl - das quasi das "Immunsystem der Psyche" ist. Unser Schutz im tgl. Leben.

=> bestimmt nicht vollständig, aber das wichtige, was mir spontan einfällt.

Gefällt mir

17. November um 18:27
In Antwort auf carpediem474

Hallo!
Der Titel hört sich vmtl ziemlich komisch an aber wenn ihr euch meinen Text durchlest, hoff ich, das es deutlicher wird was ich damit meine.
Also, wir befinden uns ja jetzt im 2ten Lockdown und da verbringt man sehr viel Zeit mit sich selbst (oder halt mit der Familie). Ich habe für mich bemerkt, das ich keine Projekte alleine starten kann. Sei es das ich ein Buch lesen könnte, Zeichnen könnte oder sonst irgendetwas was man normalerweise alleine macht. Ich kann das nicht weil ich immer so ein unangenehmes Gefühl dabei bekomme. Es ist schwierig für mich dieses Gefphk zu beschreiben, es fühlt sich aufjedenfall sehr bedrückend an. Ich kann quasi nichts mit mir alleine machen. Wenn andere darüber berichten, was sie alles alleine gemacht haben, finde ich das immer total interessant. Aber ich kann das nicht. Ich würde nicht sagen das ich es mir nicht wert bin aber ich sehe wenig Sinn darin etwas nur für mich zu tun. Ich weiß, sehr wiedersprüchlich und sehr komisch. Ich fühle mich ein wenig als würde ich nicht gesehen werden und das es eh keinen Unterschied macht ob ich jetzt etwas mache oder einen Film schaue. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll.
Kennt das jemand von euch?
Wenn ja, wie geht ihr damit um?
Wenn nein, was ist eure Meinung dazu?

Kann natürlich auch sein das mein Text garkeinen Sinn für einige macht. Könnte ich verstegen weil ich selbst nucht wirklich weiß was mit mir los ist.
 

Klingt überhaupt nicht gesund,  nicht normal. Es ist eigentlich ein hochgenuss, mal alleine sein zu können, etwas für sich zum zu können. Sehr befremdlich, deine Gefühle und dass du das vermeiden möchtest. 

Gefällt mir

17. November um 21:13

Volkommen nachvollziehbar 

Aber ich sag dir was gut klappt.

Training lern was in der Zeit und wenn du wieder Raus gehst kannst du lehren.
Ich bin selbst Egoist aber da ich Altruist bin bringe ich mir dinge bei um sie andren zu Lehren. Oder gehe Problem Stellungen im Kopf durch für den Fall das es mal bei wem auftritt. 


Z.b  Könnte ein Altruistischer Mensch wie ich im Lockdown nicht wissen was er mit sich anfangen soll
Da er aber immer Psychologie berichte Medizinisches Material usw liest setzt der sich vor den Pc und gibt dort sein wissen zum Besten.

Und nicht normal ist wenn man keine Ahnung hatt warum man in einem Psychologie Forum immer nur nicht normal nicht gesund nimm Tabletten usw schreibt .

Gefällt mir

18. November um 10:21
In Antwort auf carpediem474

Hallo!
Der Titel hört sich vmtl ziemlich komisch an aber wenn ihr euch meinen Text durchlest, hoff ich, das es deutlicher wird was ich damit meine.
Also, wir befinden uns ja jetzt im 2ten Lockdown und da verbringt man sehr viel Zeit mit sich selbst (oder halt mit der Familie). Ich habe für mich bemerkt, das ich keine Projekte alleine starten kann. Sei es das ich ein Buch lesen könnte, Zeichnen könnte oder sonst irgendetwas was man normalerweise alleine macht. Ich kann das nicht weil ich immer so ein unangenehmes Gefühl dabei bekomme. Es ist schwierig für mich dieses Gefphk zu beschreiben, es fühlt sich aufjedenfall sehr bedrückend an. Ich kann quasi nichts mit mir alleine machen. Wenn andere darüber berichten, was sie alles alleine gemacht haben, finde ich das immer total interessant. Aber ich kann das nicht. Ich würde nicht sagen das ich es mir nicht wert bin aber ich sehe wenig Sinn darin etwas nur für mich zu tun. Ich weiß, sehr wiedersprüchlich und sehr komisch. Ich fühle mich ein wenig als würde ich nicht gesehen werden und das es eh keinen Unterschied macht ob ich jetzt etwas mache oder einen Film schaue. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll.
Kennt das jemand von euch?
Wenn ja, wie geht ihr damit um?
Wenn nein, was ist eure Meinung dazu?

Kann natürlich auch sein das mein Text garkeinen Sinn für einige macht. Könnte ich verstegen weil ich selbst nucht wirklich weiß was mit mir los ist.
 

Hallo,

das Zauberwort heißt Selbstfürsorge und ist eng verbunden mit dem Selbstwert. Es ist schön zu lesen, dass du meinst deinen Wert zu kennen. Manchmal empfinden wir zwar den eigenen Wert aber haben verlernt für uns zu gut zu sorgen. In unserer hektischen Zeit, mit all den Alltags- und Gesellschaftsproblemen ist es auch mitunter schwierig. Du kannst dich dafür entscheiden Selbstfürsorge in deinen Alltag zu integrieren, indem du jeden Tag ein klein wenig daran arbeitest. Es müssen keine großen Aktionen werden, wichtig ist, dass du achtsam für deine Befindlichkeiten wirst. 

Der Verlust sozialer Kontakte bereitet vielen Menschen im Augenblick große Schwierigkeiten. Als soziale Menschen brauchen wir Kontakte, das ist ganz normal. Dementsprechend fehlt uns allen derzeit natürlich eine wichtige Komponente, dies kann schon mal sehr bedrückend empfunden werden. 

Viele Menschen benötigen Hilfe und Unterstützung. Es gibt humanitäre Organisationen, denen man sich als Privatperson anschließen kann. Schau dich doch mal in deiner Umgebung um, ob da etwas für dich in Frage kommt. Helfer unterstützen andere und auch sich selbst. 

LG Sis

Gefällt mir