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Ich kann nicht mehr

5. Januar 2015 um 11:35

Hallo da draußen!
Ich weiß nicht mehr weiter und darum hoffe ich nun, dass ihr mir helfen könnt.
Ich bin 22 Jahre alt und arbeite in einem kiga als Erzieherin. Wir haben immer Personalmangel und der Laden muss natürlich trotzdem laufen. Jetzt merke ich seit längerer Zeit, dass mir die Arbeit keinen Spaß mehr macht. Ich habe keine Lust mehr der Prellbock der Eltern zu sein. Hinzu kommt das ich nur befristet zu einem sehr niedrigen Stundensatz angestellt bin, was zusätzlich finanzielle Probleme bedeutet. Wenn aber jemand fehlt muss ich trotzdem mit ran, was dann aber auch bezahlt wird.
An Dienstbesprechungen darf ich nicht teilnehmen und einen festen Platz im Team habe ich auch nicht. Ich leide so sehr unter der Situation, dass ich oft weine und auch sehr viel krank bin.
Neulich war ich einkaufen mit meinem Partner und habe mich selbst nicht mehr erkannt. Ich habe mich im Geschäft Verlaufen, stand ahnungslos vor dem Regal. Letztlich habe ich meinen Partner nicht mehr gefunden und bin heulend durch den Laden gerannt wie ein Irrer.
Ich bin immer nur gestresst. Ich kann mich nicht mehr entspannen. Alles ist lästig und muss möglichst schnell erledigt werden. Der Haushalt leidet auch total, da ich fast nur noch schlafe. Aufgrund meiner Stimmungsschwankungen gibt es mit meinen Partner auch Probleme.
Ich habe Angst wieder zur Arbeit zu gehen. Seit Tagen wache ich mit Herzrasen auf und habe Angst wieder zur Arbeit gehen zu müssen, dabei fühle ich mich im Team so wohl!
Ich verstehe einfach nicht was mit mir los ist. Ich war vorher in einer anderen Einrichtung angestellt und dort war ich sehr aktiv und hatte wirklich Spaß an der Arbeit. Wenn ich frei hatte wäre ich oftmals dennoch gern arbeiten gegangen und auch nach der Arbeit habe ich zuhause Großputz gemacht. Heute komme ich nur noch von der Arbeit, lege mich auf das Sofa und schaffe es nichtmal mehr zu kochen. Ich hangele mich von Wochenende zu Wochenende.
Wer kann mir helfen?

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5. Januar 2015 um 13:21

Angstattacken
Hallo Sonnenanbeter
Du mußt da raus- rede mit deinem Partner, auch wenn du das Gefühl hast, daß er das nicht versteht. Wie soll er denn, wenn du nichts sagst. Laß dich krank schreiben und fange nach einer Pause evtl.in einer neuen Einrichtung an. Die jetzige hat scheinbar mit dir ein Problem, das sie dir nicht sagen.
man würde dich sonst bei dem Personalmangel nicht so ausschließen. Du wirst hier nur benutzt, frißt immer mehr Ärger in dich rein und wenn der Topf überläuft kann man dich in die Klinik schaffen. Laß dir nichts gefallen und , mach den Schritt , bevor die Chefs ihn machen. Die dürfen nur an ihr geld denken. Deine Psyche spielt für sie überhaupt keine Rolle.. Mach du den ersten Schritt, es wird dich befreien. und tut deinem Selbstbewußtsein total gut.
Liebe Grüße
Kokoline

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5. Januar 2015 um 19:07
In Antwort auf armina_12506219

Angstattacken
Hallo Sonnenanbeter
Du mußt da raus- rede mit deinem Partner, auch wenn du das Gefühl hast, daß er das nicht versteht. Wie soll er denn, wenn du nichts sagst. Laß dich krank schreiben und fange nach einer Pause evtl.in einer neuen Einrichtung an. Die jetzige hat scheinbar mit dir ein Problem, das sie dir nicht sagen.
man würde dich sonst bei dem Personalmangel nicht so ausschließen. Du wirst hier nur benutzt, frißt immer mehr Ärger in dich rein und wenn der Topf überläuft kann man dich in die Klinik schaffen. Laß dir nichts gefallen und , mach den Schritt , bevor die Chefs ihn machen. Die dürfen nur an ihr geld denken. Deine Psyche spielt für sie überhaupt keine Rolle.. Mach du den ersten Schritt, es wird dich befreien. und tut deinem Selbstbewußtsein total gut.
Liebe Grüße
Kokoline

Vielen lieben Dank
Für die Rückmeldung, liebe Kokoline!
Nein das habe ich wohl missverständlich ausgedrückt. Den Personalmangel muss ich natürlich mit auffangen. Ich bin als Vertretung angestellt und alles was ich mehr arbeite bekomme ich bezahlt. Das sind zum Teil über 100 stunden. Wenn ich aber krank bin oder Urlaub habe,bekomm ich auch kaum Geld,was zusätzlich belastet und oftmals ist auch einfach keine Vertretung nötig.
Mein Partner versteht mich zum Glück sehr gut, ist sehr besorgt und unterstützt mich auch finanziell. Das ist Übergangsweise ja auch ok, aber ich hab doch keine 4 Jahre gelernt ohne einen Cent zu kriegen, um jetzt wieder am Minimum zu Leben.
Beworben habe ich mich nun schon in einer anderen Einrichtung in der Hoffnung, dass alles besser wird.

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