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Ich kann nicht mehr, bitte hilfe!

17. Januar 2009 um 0:24 Letzte Antwort: 3. Februar 2009 um 19:48

...ich versuche auf diesem Weg etwas Unterstützung zu finden. Bin wieder an einem Punkt im Leben, wo ich nur noch das Ende herbeisehne. Leide seit Jahren an einer schweren Depression und das mit meinen 24 Jahren. Ich habe wie schon so oft versucht zu kämpfen, anstatt endlos zu grübeln...nicht desto trotz enden alle Versuche ein etwas glücklicheres Leben zu führen in einer endlosen Qual. Wie findet man wieder ins Leben zurück? Habt ihr vielleicht eine Antwort??? Bin absolut überfordert und kann mit niemanden darüber reden, denn ich möchte mit meiner Lebensunlust niemanden belasten, da ja eh schon alle Frende und Familie selbt nicht wenig Probleme haben...
Hat jemand von euch vielleicht schon mal alles im Leben stehen und liegen gelassen um vollkommen neu anzufangen, kann das funktionieren?

Würde mich über eure Beiträge freuen.

Die ewig Kämpfende

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17. Januar 2009 um 15:04


"Bin absolut überfordert und kann mit niemanden darüber reden, denn ich möchte mit meiner Lebensunlust niemanden belasten"

wenns einem meiner freunde so dreckig ginge und er hätte nicht das vertrauen mir das zu erzählen, dann wäre ich sehr verunsichert.
es wäre ein vertrauensbruch von seiner seite.
wie du siehst waere deine schonungstaktik zumindest bei mir -ich denke andere ticken da ähnlich- kontraproduktiv.

es kostet verdammt viel mut sich zu offenbaren und damit seine freunde auf echte freundschaft zu testen.
aber wenn du das hinter dir hast, weisst du ob du nen neuanfang brauchst.
ohne freunde ist alles unnötig schwerer, dinge selber machen heisst nicht immer zwingend sie allein zu machen.

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3. Februar 2009 um 19:48

Hey xulix
ich bin selbst seid meiner kindheit an depressionen erkrank und habe versucht mit der flucht aus einer alten umgebung alles hinter mir zu lassen....es funktioniert nicht die vergangenheit läßt dich nicht los so lang du sie in dir trägst ....denn es ist nicht die umgebung die sie beeinflußt sondern unsere art unsere vergangenheit zu verarbeiten...sorry wenn ich dir da nicht wirklich raten kann...nur meine erfahrung mit dir teilen

mir geht es auch so ich frag nicht um hilfe geht es mir schlecht zieh ich mich nur noch mehr zurück, selbst dafür gibt es kein patentrezept...ich strebe eine verhaltenstherapie an nur sind die wartlisten ellenlang...wie immer meine medis machen mich nicht glücklicher....nicht wirklich weniger depressiv....nicht offener.....nicht weniger ängstlich vor zwischenmenschlichen kontakten und vor allem davor für andere zur last zu werden und wenn es nur zeit ist di ich ihnen stehle wenns mir nicht gut geht....

aber ich lebe noch ich habe zwei kinder und gebe meinen kampf gegen mich selbst noch nicht auf auch wenn ich phasenweise kurz davor stehe da mir oft alltägliches belastend und überfordernd vorkommt und ich weder die ansprüche anderer noch meine eigenen 100%ig erfüllen kann immer müde und erschöpft bin...mich hinter meiner wohnungstür verschanze....
ich hoffe weiter das ich das ändern kann...

liebe grüße

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