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Ich kann nicht mehr - bin am ende...

10. November 2013 um 22:23 Letzte Antwort: 15. November 2013 um 18:46

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und weiß nicht mehr weiter. ich habe das gefühl durchzudrehen... ich bin seit einiger zeit in behandlung und komme nicht mehr auf die beine. seit der geburt meiner süßen tochter (ist sechs jahre her) hat es bei mir einen schalter umgelegt und ich wusste bis vor kurzem nicht genau warum...
mittlerweile durch die gesprächsttherapie, darf ich erfahren, dass in meiner kindheit ziemlich viel schief gelaufen ist und ich es bis dato ignoriert bzw. verdrängt haben sollte. und auslöser ist meine tochter, die mich immer mehr einen zeitsprung machen lässt und ich denke. ich kann nicht mehr schlafen, ich bin antriebslos, habe das gefühl innerlich taub zu sein. bin mittlerweile nur noch alleine, weil ich das gefühl habe es ist besser so. ich habe gehofft mit der therapie wird es besser, aber nichts... Ich empfinde keine gefühle und keine freude als sei ich taub. ich bin 27 und lebe alleine mit meinem kind, welches das alles recht wenig mitbekommt... da ich ihr gegenüber anders bin und abends wenn sie schläft, komme ich nicht mehr raus... ich bekomme weinkrämpfe und werde wütend. auf mich, auf meine eltern. ich befinde mich nicht in dem zustand einer depression. mein arzt meinte ich hätte eine posttraumatische belastungsstörung... ich merke schon lange, dass was nicht stimmt. ich habe wahnsinnige probleme zu vertrauen. oder ich kann ganz schlecht mit liebe umgehen. mit arschlöchern und ablehnung. das ist ok. jetzt habe ich einen mann kennengelernt, den ich wahnsinnig toll finde und ich probleme habe mich darauf einzulassen. ich meine, niemand um mich weiß wie ich wirklich bin, ich habe eine super fassade, bin nett, zuverlässig, freundlich, fleißig,... aber innen bin ich tot. ich denke viel darüber nach es zu beenden. aber das kann ich meinem kind nicht antun. dann die therapie, ich habe angst davor. angst immer mehr bilder zu sehen. bisher war alles so diffus und unereal. gut alpträume habe ich schon immer. aber es ist furchtbar, ich habe angst zu schlafen, ich habe angst menschen in meine nähe zu lassen und ich drehe bald durch. gibt es irgendjemanden mit erfahrung? jemand der ähnliches durchgemacht hat? ich bin am ende und kann so nicht mehr. ich sehe keine farben mehr... es ist kaum auszuhalten, meine jahrelange fassade brökelt und ich habe hemmungen mit jemanden darüber zu reden. ich habe nicht das recht meinen paar freundinnen damit zu belasten. vielen dank, falls jemand dazu was sagen kann, der selbst vielleicht durch die gedankenhölle ging....

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12. November 2013 um 0:05

Ok
ich bin nicht empfänglich für sekten aller art, egal wie verzweifelt ich bin. trotzdem danke

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15. November 2013 um 18:46
In Antwort auf murdo_12282913

Ok
ich bin nicht empfänglich für sekten aller art, egal wie verzweifelt ich bin. trotzdem danke

Wo wohnst du denn???
Vielleicht hilft dir das!!!!mir hatts geholfen.Ich kenne das Problem.
Ps:Man kann auch dort nur anrufen.man muss nicht unbedingt hinfahren.

http://ketsch.stadtbranchenbuch.com/1218402.html

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