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Ich kann mich nicht mehr um meine Kinder kümmern

19. Januar 2017 um 21:43 Letzte Antwort: 20. Januar 2017 um 11:12

Hallo, 
Ich würde gern mit jmd reden. Ich weiß aber nicht mit wem. Ich bin ziemlich sicher, dass ich eine Wochenbettdepression habe. Ich habe Erfahrung mit psychischen Störung. Leide selbst an einer Angststörung. Das ist jeden Tag ein Kampf. Und jetzt das. 
Im Februar habe ich mein zweiten Sohn bekommen. Und schon in der Schwangerschaft viel es mir schwer, mich zu freuen. Ich wollte aber immer zwei Kinder. Bei meinem ersten war es bei weitem nicht so schlimm. Doch ich habe das Gefühl, dass das Baby immer schreit. Nun wollte ich zur kur fahren. Die haben mich kurzer Hand vor die tür gesetzt. Das hat mir den rest gegeben. Ich weine nur noch und kann mich nicht um meine Kinder kümmern. Ich dachte, die kur war meine Chance, alles zu verbessern. Nun fühle ich mich allein. Ich kann zu keinem gehen. Ich habe so Angst, dass die anderen sehen, was ich für eine schlechte Mutter bin. Und das schlimmste ist, dass die einzige Person( mein mann), der alles mit bekommt und sieht, dass ich am ende bin und unternimmt nichts. Ich sage ihm, dass ich nicht mehr kann, es ist nicht so, dass er es unbedingt sehen muss. Ich hasse ihn dafür. Und ich hasse mich dafür. Meine Kinder haben mich nicht verdient. Aber ich weiß nicht, wie und wo ich hin gehen kann. Mein großer ist 3.

Vielleicht könnt ihr mir was sagen, was mir hilft. 

Lg

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19. Januar 2017 um 22:34

Hast du eine Hebamme? Wen ja, dann sprich mit ihr darüber! Oder mit deiner Frauenärztin. Dir kann geholfen werden! Du bist ja anscheinend auch willigt dir helfen zu lassen und das ist sehr gut. 
Du bist keine schlechte Mutter, weil du Probleme hast, denn allein dein schlechtes GEWISSEN deinen Kindern gegenüber zeigt deine Gefühle für sie und zeigt, dass du eine gute Mutter bist. Man kann nicht immer funktionieren. Und diese Situation jetzt ist sehr schwierig, aber lösbar! Auch wenn es Zeit braucht.
Hilft dir dein mann ansonsten? Denn wenn er sich in allem anderen auch so verhält, kann es auch sein, dass es dir unter anderem deswegen so geht. 
Ist er vllt überfordert mit der derzeitigen Situation und weiss nicht wie er dir helfen kann? 
Fang erst einmal Stück für Stück an. Rede mit jemandem und so wird sich das nächste Puzzle ergeben und es wird ein Licht am Tunnel kommen.

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20. Januar 2017 um 10:43

Ich hatte einen kleinen Babyblues beim ersten. 1 Monat. Dann war ich sehr glücklich mit meinem großen. Ich kann sehr gut mit ihm zurecht. Ich kann auch zu hause super zurecht. Ich habe mich nur nach einem Geschwisterchen für meinen großen gesehnt. Das fehlte mir zum perfekten Leben. Daher habe ich ein zweites bekommen. Ich kam so gut klar, dass ich dachte ich komme klar. Ich weiß wie es geht.  Wie man mit Babys umgeht. Wie man es schafft, dass sie aufhören zu weinen. 

@lana7813xx: ich weiß wie es in Foren abgeht. Vieles wird auch kritisiert. Man sollte mit Kritik umgehen können, oder ignorieren. Ein Symptom einer Depression ist Aggressivität. Und danke, dass du mir geschrieben hast, denn trotz meines Problems lasse ich meine Aggression nicht an meinen Kindern aus. Aber du blöde !@#*! solltest dich aus solchen Foren raushalten. ACHTUNG METAPHER:Man sagt keinem der springen will 'Spring doch'. Genauso macht man keiner Frau die schon am Boden ist Vorwürfe. Gibt es dir ein Gefühl von Macht oder brauchst du das auf andere herum zu trampeln. Vielleicht solltest du mal eine Diskussion starten 'Warum muss ich hilfe-suchenden Frauen in Foren eins reinwürgen?'.

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20. Januar 2017 um 10:48

Ich danke den anderen, für die Kommentare. Ich habe meiner Hebamme geschrieben. Die sagt ich solle mal zm Psychologen. Nächste Woche kann ich einen Termin machen. 
Allein, dass ihr geschrieben habt, hilft mir mich aufzurappeln. Vielen Dank

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20. Januar 2017 um 11:12

Ja. Bei weitem nicht so schlimm. Warum darf man kein zweites kind bekommen, wenn man mal schwierigkeiten hatte. Es war das erste. Man hat Verantwortung. Beim zweiten dachte ich auch, besser mit den Schwierigkeiten klar zu kommen, weil ich ja wusste was mich erwartet. Da habe ich mich geirrt. Es ist nicht leichter sondern schwieriger. Ich wußte auch nicht wie wichtig die ruhephasen sind, die ich durch den großen nicht mehr hatte,  da immer einer mich brauchte. Hinzukommt, das der große sich nach den Schwierigkeiten zu dem pflegeleichtesten kind weit und breit entwickelte und ich dachte es muß immer so sein. Nach der geburt war ja auch alles so, wie ich es erwartet habe. Doch der kleine istschwieriger, quengliger und der große ging vielleicht 3-4 mo nach der geburt in die trotzphase. Wenn jede Frau nach einem  Babyblues keine Kinder mehr bekommt, gibt es nur noch wenige kinder.

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