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Ich habe Angst vor Psychologen,weil ich selber einer bin.

17. Februar 2006 um 0:59 Letzte Antwort: 24. Februar 2006 um 18:53

Das Jugendamt würde mir in naher Zukunft eine Therapie bezahlen und da sowas sehr teuer ist, will ich diese nicht unbedingt ausschlagen.
Nur da gibts etwas, was mich sehr beunruhigt:

Die Therapie geht ca. 2-3 Jahre, d. h, dass der Psychologe mit jeder Sitzung versucht, immer tiefer in meine Wunde zu kratzen und irgendwann so tief kratzt, dass er Sachen aus mir raus holt, von denen ich vielleicht selbst noch gar nichts weiß
(was dann aber die Ursache meines Problems sein könnte).

Ich habe Angst davor.
Denn genau dann, wenn ich an diesen Punkt gerate,
habe ich Angst nicht mehr klar zu kommen und eine innerliche Verödung meines logischen Denkens zu entwickeln .. (ich mach mir wirklich über jeden Shit Gedanken und hinterfrag sie fünf mal, bevor ich überhaupt anfange zu denken).

Ich habe Angst, dass ich an einen falschen gerate, der mich in meiner Situation (unbewusst) manipuliert und somit mein Hirn schädigt, ohne, dass ich es selbst mitkriege.

Nun meine Frage an euch:

War jemand schon einmal wegen eines wirklich ernsten psychischen Problems in einer Therapie?
Wie seid ihr damit umgegangen?
Habt ihr euch seitdem sehr verändert?




Danke für eure Aufmerksamkeit! ..

Greez Kati


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17. Februar 2006 um 1:48

???
Hallo Kati,

was du beschreibst ist entsprechend der Dauer eine Psychoanalyse. Die kann schon mal 1-2 Jahre oder länger gehen.
Kenne ich nur vom Hörensagen und scheint nicht immer so effektiv zu sein. Mich wundert, dass Dir das Jugendamt (in Zeiten knapper Kassen) bewilligt. Doch ich kenne ja auch dein Problem(e) nicht.
In jedem Fall kürzer und kostengünstiger ist eine Psychotherapie
(ca.1/2- 1 Jahr). Ich habe eine hinter mir und fand es sehr positiv. Deshalb kann ich dir ein paar Infos geben.
Dir wird kein Therapeut "zwangsweise" verordnet. Ziemlich wichtig für den Erfolg ist nämlich, dass Patient und Therapeut miteinander (arbeiten) können. Das herauszufinden ist neben einer Amnanese (der "groben" Schilderung deines Problems) der Sinn und Zweck der ersten Therapiesitzungen. Merkst du, dass du in den falschen Händen bist und auch nicht in der Lage offen mit dem Therapeuten zu reden, kannst Du ihm das sagen und wechseln. Alles andere macht nämlich nicht viel Sinn und bringt dir nichts. Während der Therapie bestimmst Du allein, was du sagen willst und was nicht. Kein Therapeut kann dich zu etwas bringe, was du nicht willst. Jedoch kann er dir zu neuen Einsichten verhelfen und mentale Entwicklungsarbeit leisten.
("Kopfgeburt"). Mein Therapeut wollte mich nie zu etwas "überreden". Er hat mitunter durch hinterfragen meiner Aussagen versucht Überzeugungsarbeit zu leisten. Manchmal war das hilfreich und hat mich wirklich weitergebracht (schließlich geht man ja in Therapie, weil man es alleine nicht schafft).
Doch es kam auch vor, das ich dem was er gesagt hat, ablehnend gegenüber gestanden bin. Auch das ist o.k., denn es geht um einen mentalen Lernprozess, wo du herausfinden sollst, wo du gerade stehst, was deine Prioritäten sind und wie du am besten mental wie verhaltensmässig mit deinen Problemen umzugehen lernst.
Liebe Kati, habe keine Angst
(was du in dem Zusammenhang geschrieben hast, klang mir ehrlich gesagt zu krass nach Verschwörungstheorie und Panikmache)
niemand schaffst es dich "umzupolen" oder zu manipulieren.
Auch mit Problemen hast Du einen freien Willen und kannst z.B. auch mal eine therapeutische Sitzung abbrechen, wenn es gar zu heftig werden sollte. Versuche Dir einen sympatischen Therapeuten bzw. Therapeutin auszusuchen und Hilfe anzunehmen.
Bitte nutze die Chance dein Leben "heller" werden zu lassen.

Alles Gute!

gruss
redcorner

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17. Februar 2006 um 10:32

...
najaa...irgendwie kapier ich nicht so ganz, was du willst...probleme lösen kann man nich vom fernsehsessel aus, da muss sich mal anstrengen und unangenehmes aushalten.

und wie denkst du, dass der therapeut dein hirn "schädigt"??? wenn er nicht grad choleriker ist und deinen kopp an die wand donnert oder mit dir auf ne saufparty geht, gibts eigentlich keine möglichkeit für ihn, da im oberstübchen was kaputt zu machen.

ich hatte schon mal eine gesprächstherapie, aber da mein problem nichts mit mangelnder aufmerksamkeit seitens meiner eltern zu tun hatte, hab ich mich nur elend gelangweilt (der kerl hat vielleicht 4 wörter in der ganzen sitzung gesagt) und bin nach dem zweiten mal nich mehr hingegangen, also hab ich mich auch nicht verändert...ich glaube auch nicht das das der sinn einer therapie ist...

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17. Februar 2006 um 13:36

..als psychologe
Daß Du Psychologe bist glaube ich Dir nicht und finde es ziemlich beknackt, daß Du das einfach so dahin schreibst - vielleicht weil Du Dich für psychologie interessierst (?). Weißt Du, daß Psychologen etwa 6 oder mehr Jahre lang studieren?

Jedenfalls würde kein Psychologe der Welt versuchen in irgendeiner "Wunde" zu bohren oder Dich dazu auffordern, irgendwelche Dinge zu sagen oder zu tun, die Du nicht bewältigen kannst. Außerdem gibts Du ja Deinen freien Willen nicht an der Tür ab. jeder Psychologe versteht, wenn Du sagst, ab hier möcht ich nicht weitersprechen. der ist ja dafür da, Dir zu helfen und nicht, irgendetwas zu erzwingen...

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17. Februar 2006 um 14:08

Da
muss ich die ausnahmsweise mal Recht geben! Den Punkt habe ich auch nicht so ganz verstanden!

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17. Februar 2006 um 21:08

Hey ihr Psychos ..
.. ich weiß, dass Psychologen keinen zu irgendwas zwingen können ..
Ach Leute ich wusste schon, warum ich niemals ein Post ins Forum stellen wollte .. genau wegen soner hirnrissigen S.c.h.e.i.ß.e , die ihr aus eurem dreckigen Verarscher-Denken ablasst.

Mein Beitrag war für Leute wie redcorner gedacht,
die das als ehrliche Informationsabgabe sehen und nich für die, die sich daraus nen Spass machen, "cool" dastehen und anderen zeigen wollen, wie blöd eine 18- Jährige doch nur sein kann und sich selbst als Psychologin bezeichnet.

(Das wird schon seine Gründe haben, warum ich das geschrieben habe)

Luis000- du bist bestimmt einer von den tausenden, die genau die selbe mystische Ausstrahlung haben wollen wie Ville Valo.- Nur ein Jammer, dass dich hier nicht allzu viele leiden können und du genau das versuchst, wie oben beschrieben ..

Was heißt Psychologie?
Meint ihr nicht auch, dass dieses Thema so komplex ist, um es zu studieren, wenn sogar mal ein Mädchen von einem Psychologen vergewaltigt wurde ..
Wisst ihr, was das bedeutet?

Und für alle die es nicht wussten:
Habt ihr schon mal was von "Hypnose" gehört?
Wenn man sowas studiert, dann kann es durchaus sein, dass man es bei leichtzugänglichen Menschen auch unbewusst anwenden kann.
Ich rede aus Erfahrung von mir selbst.

Also nochmal:
War jemand schon einmal wegen eines WIRKLICH ERNSTEN PSYCHISCHEN PROBLEMS in einer Therapie?

Ps: Laien halten sich da raus, bitte!

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18. Februar 2006 um 13:36

Hallo kati....
ich mache eine psychoanalytische Gesprächstherapie - diese neigt sich in den nächsten Wochen dem Ende zu.
Zu Beginn der Therapie hatte ich drei Termine in der Woche, das reduzierte sich im Laufe der Zeit und mit Stabilisierung meines Zustandes auf zunächst zwei Termine, dann einen Termin je Woche und nun, in der Endphase, besuche ich die Therapeutin alle 14 Tage.

Wichtig ist, dass du Vertrauen zum Therapeuten empfindest - dafür stehen die ersten Termine zur Verfügung, in denen Patient und Therapeut einen ersten Eindruck voneinander gewinnen können und sich dann entscheiden, ob sie miteinander arbeiten können.

Mir persönlich hat die Therapie geholfen, meine Krise zu überwinden. Ich habe später begleitend noch Cipralex eingenommen, das wird aber zur Zeit wieder ausgeschlichen.

Zu Beginn der Therapie fiel es mir schwer mich fallen zu lassen, mich zu öffnen - trotz des vertauenvollen Gefühles, dass ich zu meiner Therapeutin hatte. Erst im Laufe der folgenden Wochen gelang es Einblick in mein Gefühlsleben und in meine Gedankenwelt zuzulassen. Angst vor Manipulation hatte ich nicht, aber Angst vor Abhängigkeit. Diese Abhängigkeit ist aber nicht eingetreten - ich habe in dieser Therapie gelernt mich abzugrenzen.

Geändert hat sich für mich die Wahrnehmung meiner eigenen Person - ich habe vieles gelernt und erfahren, das mir in meinem alltäglichen Leben, im Umgang mit mir und anderen Personen hilft. Und mein Problem zu überwinden.

Zu Beginn der Therapie war ich überzeugt davon nie mehr ein "normales" Leben, Gefühlsleben, ein "normales" Empfinden zu haben. Ich habe nicht vergessen, wie ich mich noch vor zweieinhalb Jahren fühlte. Kein Vergleich mit heute - ich bin froh, dass ich die Therapie gemacht habe.

Dir alles Gute,
liebe Grüsse
Silvia

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19. Februar 2006 um 0:12

Hallo
das hilft alles nichts. im Kopf muß es klick machen. warscheinlich sterbe ich früher.
xxx

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19. Februar 2006 um 0:37

Lass dich nicht runterkriegen
in diese F. sind viele die einfach nur was schreiben wollen und keine planhaben
zu deine problem:
du kannst doch zu eine Frau gehen und wenn du dich damit auskennst ist doch supper.
vielleicht versuchst du bis. locker zu sein und nicht alles schwarz malen
du willst doch das es dir besser geht
Lass dir von der Krankenkasse,Hausarz., oder schau in Branchenverz. dort findest du Beratungstellen
kannst du nicht erst ein gruppen T. machen damit du vertrauen gewinnst.
rede mit deinem HZ und sag deine sorgen viell. kennen sie ja eine gute P.
suche eine Frau

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23. Februar 2006 um 16:02

..
Keine Sorge!
Ich hab nen Waffenschein!

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24. Februar 2006 um 17:50

Wenn
du mich nackt siehst, wirst du wissen warum!

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24. Februar 2006 um 18:53

Du
hast ja mal richtig Hodenmums

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