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Ich habe Angst vor mir selbst

14. Oktober 2006 um 14:58 Letzte Antwort: 29. November 2009 um 23:13

Ich brauche Rat, denn alleine kann ich meinen Weg nicht finden. Seit Wochen bekomme ich einen Gedanken nicht mehr aus dem Kopf. Wie kann ich schnell aus dem Leben treten.
Die Antwort habe ich gefunden und habe auch mit der Umsetztung begonnen.Habe mir die Nötigen Dinge schon besorgt. Doch ich will es ja nicht tun, doch meine Angst vor der Zukunft und meine ständigen Heulkrämpfe treiben mich immer weiter und ich schaff es nicht mich dagegen zu wehren. Ich kann nicht mehr klar denken, denn alles, woran ich denken kann, ist mein Tod. Ich weiß nicht, wie ich mich davon abbringen kann. Was soll ich tun? Was kann ich machen oder an wenn sollte ich mich wenden, der mir helfen kann.
Meine Angst ist ja nicht unbegründet, denn vor 3 Jahren war ich genauso weit und habe es auch fast geschafft,doch ich wurde rechzeitig gefunden und in Therapie behandelt. Anfangs ging es mir auch besser, aber seit einem Jahr geht es stämdig Berg ab. Bin nur niedergeschlagen und mache eh immer alles falsch. Ich habe auch wieder zu Ritzen begonnen, was ich ebenfalls vor 3 jahren gemacht habe. Alles in meiner Umgebenung nehm ich kaum mehr wahr, ich kapsel mich ab von der Außenwelt und es fällt mir schwer, Jemanden persönlich von meinen Gefühlen zu erzählen. Ich leugne immer, dass es mir schlecht geht und in Wahrheit würde ich am liebsten Umfallen und nie mehr aufwachen.
Bitte gebt mir Rat, was ich unternehmen kann, um mich zu retten. Ich habe Angst vor mir selbst und was ich noch alles machen werde. Ich kann selbst keinen anderen Weg sehen. Bitte gebt mir Rat, ich bin über alles dankbar.

Lonley23

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15. Oktober 2006 um 0:50

RAT von mir
ich halte nichts von therapien und son kram.
meiner meinung nach muss man selber aus einer sache raus kommen.
ich sag dir was, ich denke viele menschen geht es so haben angst vor zukunft wollen immer 100% von sich geben und erreischen nie das was sie eigentlich erreichen wolten, es gibt immer probleme und man glaubt keine lösungen zu finden..
Ich bitte dich auch wenn wir uns nicht kennen, mit den ritzen aufzuhören, ich weiß es ist schwer für dich, aber versuch es bitte schnell.
Alles was dich dazu brngt dich selber zu verletzen(messer, spitze gegenstände schmeiß sie weg, oder tue sie dahin wo du nicht dran kommst, rede (mit deiner mutter darüber wenn ihr ein relatives guten verhalten habt, einer mutter versteht immer)

Dein leben ist ein wert und den darfst du nicht so einfach wegschmeißen und DU bist lebens und vorallem LIEBENSwert und auf der erde gibt es immer EINEN menschen der dich braucht und dich lieben wird.

Ich war auch verzweifet am ende, ich habe es gottsei dank geschfft.
liebe gruß sweetItalia

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16. Oktober 2006 um 20:58

Danke für eure Ratschkäge!
Ich habe mir, was ihr geschrieben habt, durch den Kopf gehen lassen und habe mich an meinen alten Psychater gewannt. Ich beginne neu mit der Therapie, doch ohne eure aufmunternden Worte hätte ich mich dazu wohl kaum aufraffen können. Jedenfalls schöpfe ich wieder Hoffnung meine Lage zu bessern. Also nochmals vielen vielen Dank!

Lonley

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23. Oktober 2006 um 10:58

Hallo
ich finde Du solltest auf jeden Fall eine Therapie machen und Antidepressiva nehmen. Ich bin da recht resolut in der Meinung, aber bei mir wars nunmal so, dass die Gesprächstherapie nicht ansatzweise so viel gebracht hätte wie die Medikamente.- Vor allem nicht wenn man so weit unten ist wie Du. Also am besten hab ich durch die Medikamente gelernt wie man sich normal fühlt und handelt und bin jetzt ein Jahr ohne. Im Gespräch lernt man vielleicht wie man seine Handlungen unter Kontrolle bekommt,aber die Gefühle bleiben die selben, auch wenns gut tut zu sprechen.Also ich hatte jeden Falls mit Paroxetin gute Erfahrungen.
Aber bevor Du wirklich Mist baust, geh auf jeden Fall stationär, weil das ist es nicht Wert. Es wird immer wieder besser, glaub mir!
Ganz liebe Grüße
Entchen

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29. November 2009 um 23:13

Ich auch
ich hoffe du lebst noch, ich wollte auch nicht mehr leben. ich bin mir nicht sicher was der richtige weg war, ich lebe noch weiß aber nicht warum und wofür. ich arbeirte dran

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