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Ich habe Angst vor Erbrechen, wie ist das, wenn sich die eigenen Kinder übergeben???

26. April 2004 um 16:40

Hi, ich weiß weiter unten ist ein ähnliches Thema, aber die Zusendungen sind mir schon zu lange her.
Ich habe seit längerer Zeit Angst davor, dass sich jemand anderes übergeben könnte. Wenn jemand sagt, dass ihm schlecht ist, würde ich am liebsten weglaufen und wenn sich jemand übergibt gehe ich ganz schnell weg. Ich weiß wirklich nicht warum. Ich selbst habe mich mit 4 Jahren oder so das letzte mal übergeben, kann mich daran zwar noch etwas erinnern, aber habe es als nicht schlimm im Kopf, es war nur einmal. Seitdem habe ich mich nie wieder übergeben müssen und nur Durchfall gehabt, wenn ich etwas schlechtes gegessen hatte etc.. Allerdings habe ich auch Angst, dass ich mich übergeben könnte, vorallem weil ich Angst habe, dass es mir passiert und ich írgendwie vor einer versammelten Mannschaft brechen muss. Deshalb sind bei mir Haltbarkeitsdaten sehr wichtig und ich muss mich echt zusammennehmen, dass ich Produkte esse, die schon seit 2 Tagen etc. abgelaufen sind, esse. Meine Freunde und ich reden da Gott sei Dank sehr offen drüber und es tut auch gut, zu wissen, dass man nicht alleine ist. Obwohl ich die Leute bewundere, die jdm beim Brechen zu sehen können. Mein Bruder ist ein Dauerkotzer (mindestens alle zwei Monate, gestern auch mal wieder)und ich finde es so ekelhaft. Seit wir einen Hund haben, der vor einem halben Jahr erbrochen hat, habe ich gemerkt, dass ich das einigermaßen ertragen kann und hinterher auch wegmachen kann, aber wie sieht das aus, wenn sich die eigenen Kinder übergeben, ich stelle mir das so ekelhaft vor, gerade bei kleinen, denen man ja noch helfen muss? Wäre nett, wenn mir jemand antworten würde.
Danke im voraus
crazypuppy

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29. April 2004 um 22:34

Das kenn ich...
hallo!
kann mich sehr gut in deine lage versezen! habe zwar kein kinder oda so aber leider unter brechangst!das ist eine krankheit die sich
Emetophobie nennt und von der viele menschen betroffen sind!
geh mal auf www.emetophobie.de
dort wirst du antwroten auf deine fragen finden und dir wird sicher geholfen! ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen..
Lg Laura

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30. April 2004 um 15:17
In Antwort auf laura826

Das kenn ich...
hallo!
kann mich sehr gut in deine lage versezen! habe zwar kein kinder oda so aber leider unter brechangst!das ist eine krankheit die sich
Emetophobie nennt und von der viele menschen betroffen sind!
geh mal auf www.emetophobie.de
dort wirst du antwroten auf deine fragen finden und dir wird sicher geholfen! ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen..
Lg Laura

Danke
Dank Laura, hat mir echt geholfen. Machst du gegen deine Brechangst irgendwas??
Wie alt bist du? Und wann hast du es merkt?

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8. August 2007 um 1:05

Ich bin so froh das ich Euch gefunden habe!!!
Hallo Mädels.
Ich weiss gar nicht, wo ich bei diesem Thema anfangen soll zu erzählen, ich versuchs einfach mal:
vor einigen Wochen hab ich abends einen Bericht im Fernsehen über Menschen mit Angstzuständen gesehen. Zu meiner großen Überraschung waren da nicht nur Leute die Angst vor Spinnen und engen Räumen haben, nein es wurde auch von einer Dame berichtet die ihr ganzes Leben unter der sogenannten Brechangst leidet. Schlagartig war ich wieder hellwach, meine Angst, ja Panik, hat einen Namen, Emotophobie!
Seit ich denken kann, leide ich wie ein Hund unter dieser Angst. Im Alter zwischen sechs und neun Jahren, habe ich meine Mutter jeden! Abend gefragt ob ich in der Nacht brechen müßte, und bin nicht eher in's Bett gegangen, bis sie mir mit dem Brustton der Überzeugung "versicherte" das dies nicht passiert.
Das hörte erst auf, als ich mit neun Jahren zum ersten Mal in eine Ferienfreizeit fuhr.
Aber damit ist es nicht genug,
früher dachte ich immer, mir kann nur schlecht werden, wenn ich schlechtes Essen zu mir nehme, bis ich dann irgendwann nur noch absolut frischgekauftes Gemüse aß. Nach dem Einkaufen untersuchte ich die Sachen akribisch nach Dellen und Rissen in der Verpackung, die ich vorher vielleicht übersehen hatte, war dies der Fall bekam eine Freundin von mir die Sachen, die fand das natürlich absolut lächerlich, freute sich aber auch jedes Mal über meine "Geschenke"!
Dann kam der Tag, als ich zum ersten (und Gott sei Dank bis jetzt auch einzigsten)Mal mit einem Magen -Darm Virus im Bett lag.
Seitdem wird mein Leben dadurch bestimmt allen Gefahren aus dem Weg zu gehen die im Entferntesten damit zu tun haben.
Zu diesem Zwecke habe ich Techniken entwickelt mich in Hoch-zeiten( Herbst, Winter)von Magen-Darm Infekten so gut es geht vor den Erregern zu schützen, nur mal ein paar Beispiele: Hände heiß abwaschen(tötet potenzielle Viren) Türklingen entweder mit Handschuhen, Knie und Ellenbogen,Oder der Einfinger -Technik zu öffnen, abkleben von Türschlössern und Lüftungsschächten mit
Klebeband, Vermeidung von Begrüßungsritualen(Händeschütteln, Umarmen, Küßchen)mit den irrwitzigsten Ausreden, usw., usw.
Ihr merkt ich bin so froh das ich Gleichgesinnte gefunden habe, dass ich gar nicht mehr aufhören mag zu schreiben.
Deshalb komm ich jetzt mal zum eigentlichen Punkt:
Ich möchte Dir crazypuppy mitteilen, dass ich einen 18 monate alten Sohn habe, als er das erste Mal gespuckt hat (zu viel Milch etc.) fand ichs echt ekelig, deshalb mußte mein Freund immer mit ihm "Bäuerchen" machen,mit der Zeit gewöhnte ich michjedoch an ein kleinwenig Milch,das im Grunde ja nur mit dem Bäuerchen mitkommt. Letztes Jahr im November hat mein Sohn dann das erste Mal richtig doll gekotzt, schwallartig dreimal innerhalb einer Stunde.
Mit mir war nichts mehr anzufangen, ich hatte totale Panik, dass es ein Infekt sein könnte und er,wenn ich ihn auf den Arm nehme, mich ansteckt. wir mußten mit ihm zum Krankenhaus fahren. Dort haben sie ihm dann Blut abgenommen, bei kleinen Kindern nimmt man dies aus dem Köpfchen weil die Armvene noch nicht zu sehen ist, dass war für den kleinen Schatz natürlich doppelt schlimm. Doch das Schlimmste kommt noch: während er weinte und die ärzte und schwestern ihn untersuchten hat er weinend seine Hände nach mir ausgestreckt und ich hab es einfach nicht geschafft zu ihm hinzugehen und ihn auf den Arm zunehmen.Glaubt mir, ich hab mich in meinem ganzen Leben noch nie so elend gefühlt. Eine Mutter die Ihrem Kind nicht beistehen kann, wenn es sie braucht.

Nur, diese Situationen werden mir von nun an öfters bevorstehen,das ihm schlecht ist und er sich übergibt, und deshalb bin ich ja froh das ich endlich Ansatzpunkte gefunden hab wo es Hilfe für Leute wie uns gibt.

Danke das Ihr zugehört bzw. meinen Beitrag gelesen habt, hoffe für uns alle das wir eines Tages nicht mehr zu den Emotophobikern gehören.

Liebe Grüße Marie231277

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25. Dezember 2007 um 13:58
In Antwort auf marie231277

Ich bin so froh das ich Euch gefunden habe!!!
Hallo Mädels.
Ich weiss gar nicht, wo ich bei diesem Thema anfangen soll zu erzählen, ich versuchs einfach mal:
vor einigen Wochen hab ich abends einen Bericht im Fernsehen über Menschen mit Angstzuständen gesehen. Zu meiner großen Überraschung waren da nicht nur Leute die Angst vor Spinnen und engen Räumen haben, nein es wurde auch von einer Dame berichtet die ihr ganzes Leben unter der sogenannten Brechangst leidet. Schlagartig war ich wieder hellwach, meine Angst, ja Panik, hat einen Namen, Emotophobie!
Seit ich denken kann, leide ich wie ein Hund unter dieser Angst. Im Alter zwischen sechs und neun Jahren, habe ich meine Mutter jeden! Abend gefragt ob ich in der Nacht brechen müßte, und bin nicht eher in's Bett gegangen, bis sie mir mit dem Brustton der Überzeugung "versicherte" das dies nicht passiert.
Das hörte erst auf, als ich mit neun Jahren zum ersten Mal in eine Ferienfreizeit fuhr.
Aber damit ist es nicht genug,
früher dachte ich immer, mir kann nur schlecht werden, wenn ich schlechtes Essen zu mir nehme, bis ich dann irgendwann nur noch absolut frischgekauftes Gemüse aß. Nach dem Einkaufen untersuchte ich die Sachen akribisch nach Dellen und Rissen in der Verpackung, die ich vorher vielleicht übersehen hatte, war dies der Fall bekam eine Freundin von mir die Sachen, die fand das natürlich absolut lächerlich, freute sich aber auch jedes Mal über meine "Geschenke"!
Dann kam der Tag, als ich zum ersten (und Gott sei Dank bis jetzt auch einzigsten)Mal mit einem Magen -Darm Virus im Bett lag.
Seitdem wird mein Leben dadurch bestimmt allen Gefahren aus dem Weg zu gehen die im Entferntesten damit zu tun haben.
Zu diesem Zwecke habe ich Techniken entwickelt mich in Hoch-zeiten( Herbst, Winter)von Magen-Darm Infekten so gut es geht vor den Erregern zu schützen, nur mal ein paar Beispiele: Hände heiß abwaschen(tötet potenzielle Viren) Türklingen entweder mit Handschuhen, Knie und Ellenbogen,Oder der Einfinger -Technik zu öffnen, abkleben von Türschlössern und Lüftungsschächten mit
Klebeband, Vermeidung von Begrüßungsritualen(Händeschütteln, Umarmen, Küßchen)mit den irrwitzigsten Ausreden, usw., usw.
Ihr merkt ich bin so froh das ich Gleichgesinnte gefunden habe, dass ich gar nicht mehr aufhören mag zu schreiben.
Deshalb komm ich jetzt mal zum eigentlichen Punkt:
Ich möchte Dir crazypuppy mitteilen, dass ich einen 18 monate alten Sohn habe, als er das erste Mal gespuckt hat (zu viel Milch etc.) fand ichs echt ekelig, deshalb mußte mein Freund immer mit ihm "Bäuerchen" machen,mit der Zeit gewöhnte ich michjedoch an ein kleinwenig Milch,das im Grunde ja nur mit dem Bäuerchen mitkommt. Letztes Jahr im November hat mein Sohn dann das erste Mal richtig doll gekotzt, schwallartig dreimal innerhalb einer Stunde.
Mit mir war nichts mehr anzufangen, ich hatte totale Panik, dass es ein Infekt sein könnte und er,wenn ich ihn auf den Arm nehme, mich ansteckt. wir mußten mit ihm zum Krankenhaus fahren. Dort haben sie ihm dann Blut abgenommen, bei kleinen Kindern nimmt man dies aus dem Köpfchen weil die Armvene noch nicht zu sehen ist, dass war für den kleinen Schatz natürlich doppelt schlimm. Doch das Schlimmste kommt noch: während er weinte und die ärzte und schwestern ihn untersuchten hat er weinend seine Hände nach mir ausgestreckt und ich hab es einfach nicht geschafft zu ihm hinzugehen und ihn auf den Arm zunehmen.Glaubt mir, ich hab mich in meinem ganzen Leben noch nie so elend gefühlt. Eine Mutter die Ihrem Kind nicht beistehen kann, wenn es sie braucht.

Nur, diese Situationen werden mir von nun an öfters bevorstehen,das ihm schlecht ist und er sich übergibt, und deshalb bin ich ja froh das ich endlich Ansatzpunkte gefunden hab wo es Hilfe für Leute wie uns gibt.

Danke das Ihr zugehört bzw. meinen Beitrag gelesen habt, hoffe für uns alle das wir eines Tages nicht mehr zu den Emotophobikern gehören.

Liebe Grüße Marie231277

Neu bei Euch, seit Mitte Dez.
Ich wußte garnicht, dass soviel Menschen damit zu kämpfen haben. Ich dachte immer, dass ich die einzige bin. Habe vor wenigen Monaten ein Kind bekommen. Mir war gerade drei mal schlecht, mußte aber glücklicherweise nicht spucken. Auch nicht bei der Geburt. Mal sehen was weiter wird. (Wenn das Kind größer wird.....) Lilli 2212

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