Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Ich glaube ich habe eine Persönlichkeitsstörung

Ich glaube ich habe eine Persönlichkeitsstörung

28. Juli 2013 um 22:04

Hallo erstmal, das ist mein erster Beitrag in diesem Forum, daher bitte ich um Rücksicht, wenn das vlt. im falschen Forum landet.

Beziehung
Also ich weiß ehrlich gesagt nicht wo ich anfangen soll. Ich bin 25 Jahre alt und studiere. Seit den letzten vier Jahren lebe ich nicht im Elternhaus und habe mittlerweile schon ca. 5 mal die Wg gewechselt. Ich habe auch einmal die Stadt gewechselt, mein Vorwand dafür war ein Studiumwechsel, den ich vornehmen wollte, aber um ehrlich zu sein, lag es an der Beziehung die ich zu dem Zeitpunkt geführt hatte und ich mit ihm zusammen wegziehen wollte. Ich konnte nicht mit dem Gedanken leben, in dieser Stadt weiterhin ohne ihn zu leben. Die Beziehung zu ihm war sehr intensiv, vom ersten Moment an. Und das ist auch das, was mir Halt gegeben hat, wir waren Freunde, aber auch Beziehungspartner. Er war genau genommen, das Gegenteil von mir, er war laut und er ging regelmäßig feiern und nahm auch gerne etwas härtere Drogen. Ich hingegen feier auch gerne, ich rauche auch und trinke hin und wieder etwas Alkohol, aber mehr nicht. Also im Vergleich zu ihm, feier ich viel viel weniger. Dazu kommt noch, dass ich absolut nicht laut bin, dennoch hatten wir eine Verbindung, die einfach da war. Es fühlte sich so gut an, jemanden an seiner Seite zu haben, der es genauso genoss die Zeit mit dir zu verbringen, wie man es selbst mit einem tut. Wir haben in den zwei Jahren einfach soviel erlebt, wir haben teilweise zu zweit in einer mikrigen Wohnung zusammen gewohnt, es hat mich einfach nichts gestört, ich meine wir haben uns schon öfters mal gestritten und wenn dann wirklich heftig, dass es schon fast wieder auseinander ging, wobei ich dann immer diejenige war, die meinte ,dass es vlt. besser ist wenn wir Schluss machen, aber naja 2 Jahre lang haben wir es dann geschafft zusammen zu bleiben. Ich meinte auch damals, wenn ich der Meinung bin, dass Schluss in einer Beziehung ist, dann bleib ich auch dabei, bei mir gibts da kein Hin und Her, das war bei meinem Ex davor genauso.( Ich hatte insgesamt nur 2 Beziehungen) Jedenfalls kam dann auch wirklich der Tag, an dem ich es ausgesprochen hatte und ich weiß auch nicht wie ich das einfach so über die Lippen bringen konnte, ich war komplett allein in einer Stadt, die ich nicht kannte, ich hatte einen Job und eine Zwischenmietwohnung, aber ich habe es ernst gemeint.

Bekanntschaften
Nach dieser Beziehung habe ich 2, 3 Bekanntschaften gehabt, mit einem dieser Bekanntschaften hatte ich das ähnliche Gefühl wie bei meinem Ex, ich habe mich wirklich sehr wohl bei ihm gefühlt, ich durfte dann aber feststellen, dass er ein Borderliner ist und nach paar Monaten, hat er sich komplett zurückgezogen. Die andere Bekanntschaft war ein verwöhntes Muttersöhnchen und die andere so emotional unerreichbar, dass er für mich total uninteressant wurde.

Freundschaften
Dadurch, dass ich öfters die Stadt gewechselt habe, befinden sich meine Freunde überall verstreut. Wobei mich die Frage nach der Freundschaft auch wirklich sehr beschäftigt. Meiner Meinung nach ist eine Freundschaft, eine Bindung, bei der zwei Personen füreinander da sind, immer. Und in einer Freundschaft sollte man meiner Meinung nach auch alles über den anderen wissen und nicht nur über aktuelle Themen gesprochen werden. Mir fehlt in meinen Freundschaften zum einen etwas Tiefe zum anderen die Bereitschaft, sich für den anderen völlig "hinzugeben". Ich habe Freunde aus Kindertagen, aber von denen höre ich nicht oft etwas. Und Freunde aus der Studienzeit, ja das sind meistens ohnehin nur Partyfreunde gewesen. Mir würde ja auch nur ein richtig guter Freund reichen, aber ich wüsste nicht wie der heißt.
Dazu kommt, dass ich mich in meiner Jugend viel besser mit Jungs ausgekommen bin, als mit Mädchen, ich hatte weitaus mehr männliche Freunde, nur jetzt mit der Zeit, wo sie alle Freundinnen haben und an die Familiengründung denken, sehen das die Freundinnen nicht so gerne, wenn der Freund eine "Freundin" hat.

Gefühle &Co
Ich fühle mich wirklich allein, ich mag diesen Zustand nicht. Ich habe genug Beschäftigung, ich treibe Sport, ich bewege mich gerne, ich jobbe neben dem Studium, aber dennoch fühle ich mich sehr oft leer. Wenn mich Menschen nach meinem Vorhaben fragen, ich kann mittleweile keine Antwort mehr darauf geben. Früher wusste ich was ich wollte oder ich dachte es, ich hatte immer eine Antwort parat, aber heute geht das nicht. Fragt man mich , wo ich mich in 5 Jahren sehe, kann ich diese Frage nicht beantworten, ich weiß es einfach nicht.
Ich geh meiner Arbeit nach, es ist auch nicht so dass ich jetzt ständig schlecht gelaunt bin oder so, garnicht, ich kann mich total an Dingen erfreuen und mich dafür begeistern, ich unterhalte mich gerne mit anderen und es ist auch nicht so, dass ich nichts hätte worüber ich reden könnte oder so, aber wenn es um mich geht, und die Fragen an mich gerichtet sind, dann kann ich nur die beantworten, die entweder auf Fakten bezogen sind oder auf Dinge die passiert sind und ich die einfach widergebe.
Ich kann das auch ganz schlecht in Worte fassen, ich weiß nur, dass es Momente gibt, in denen ich wirklich schüchtern wirke, ich weiß auch garnicht warum, also ich weiß das nur daher, weil man mir das mal gesagt hat, gerade wenn viele neue fremde Menschen da sind, dann bin ich sowieso etwas ruhiger, generell, wenn mehrere Menschen Vorort sind,dann halte ich mich dezent zurück oder ich picke mir eine Person, mit der ich ein Gespräch führen kann, wo ich finde, dass ich mehr von habe, als in so einer Art " Gruppengespräch" wo jeder was sagt, das ist mir zu unpersönlich. Und das fehlt mir, dieses "persönliche" glaube ich. Ich halte auch absolut nichts von Smalltalks, die sind grauenvoll. Wozu gibts überhaupt Smalltalks? Für einen "angenehmen Einstieg" in was? Für was? Es bleibt ohnehin meistens bei einem einzigen Smalltalk! Alles oberflächig und wertlos!
Wenn ich auf eine Party gehe, dann nur mit einem Ziel. Ich gehe hin, wegen dem Essen und wegen den Getränken und wegen meinen Freunden. Und wenn das Essen scheiße ist, und von meinen Freunden keiner erscheint, dann besauf ich mich.....aber führe keinen Smalltalk!
Manchmal überkommt mich auch eine Art panische Angst, ich weiß nicht woher die rührt, aber ich fühle mich innerlich wirklich unruhig und und angespannt.
Es gibt oft Tage an denen ich meine Freunde nicht sehen möchte. Es fängt damit an, dass ich auf gewisse Dinge sehr sensibel reagier, wenn ich zb. keine direkte Einladung erhalte zu etwas, dann gehe ich da auch nicht hin, dann zweifel ich an der Freundschaft, bzw. an der Tiefe der Freundschaft und sage dann auch gewisse Dinge ab, bis ich dann irgendwann eh wieder was mit denen mache. Wenn ich in einer Beziehung bin, dann ist das ganz anders. Erstens mal, steht eine Beziehung bei mir an der erster Stelle! Es stört mich dann auch garnicht, wenn ich meine Freunde weniger sehe und von mir aus auch nur Themen besprochen werden die aktuell sind, weil ich mit der Beziehung jemanden habe, mit dem ich alles Teile!

Ich weiß nicht was es ist, ich weiß nicht ob ich normal bin, ich weiß eigentlich garnichts über mich, ich kann nur das widergeben, was ich erlebt habe und wie ich es erlebt habe und ich kann eins sagen, ich hasse das Gefühl der Leere.

Mehr lesen

29. Juli 2013 um 8:40

Schwer
Schön das du so ausfürlich geschrieben hast ,das gibt anhaltspunkte,(aber es ist deine Selbstsicht)und somit nur eine ,unter vielen Gesichtspunkten die mann abklopfen ,müste.

Du hast ein Difuses Befindlichkeitsbild (Ich hatte so eins auch)

Normalerweise müstest du zu einem Arzt (kannst du Probieren)aber du wirst es auf diesem Weg nicht schaffen schnell zum Ziel zu kommen.

Ich könnte dir einen Test empfehlen (tue ich nicht denn es würde dich noch mehr verwirren.Du kennst dein selbst nicht,
so kannst du nicht unterscheiden ,Von dem wie du bist ,zu dem was aus dir geworden ist ,durch Kompensation (Sagen wir mal -deiner Defizite ??????????-)

Sagen kann mann ich zu dem was du schreibst eigentlich gar nichts,mein Bauchgefühl sagt ASS(Mein Bauch ist eigentlich sehr gut ,obwohl ich lange gebraucht habe ,mich darauf einzulassen.

Solte ich richtig liegen ;dann würde das heißen bei einem Knochenbruch (in deinem falle ein Haarriss,als nur ein ,teilweiser Hauch von einem AS,seit 10 Jahren erst wird es diagnostizier,in einigen Spezialambulanzen ,wartezeiten -1 Jahr,(Es gibt viele von uns )Dank deiner Intiligenz konntest du
dich so Lange über Wasser halten ,diese hat dir auch Kompensationsmöglichkeiten geschaffen (falsche selbstheilungsversuche )diese machen die Diagnose (verständnis)für einen Nichtspezialisten unmöglich.

Wenn du so weiter durchs Leben stolperst ,wirst du dich
mit Drogen weiter Therapieren (illegaler Weg der Medikation)solltes du in die Hände der Ärzte fallen ,und es dumm Laufen dann bekommst du ,Antidepresiva(diagnosen
im Laufe der Zeit MD Persönlichkeitsstörung,ADS,Sch izoid
Psychotisch)Dies sind alles Fehldiagnosen für AS.

Aber so weit ist es bei dir nicht,vieleicht Ließt du das ,und
denkst ,welch ein Blödsinn.

Aber es wird dir im Hinterkopf bleiben .

Zu deinen Beziehungen ASler gehen nach meiner Erfahrung
gerne Beziehungen mit AD-H-S lern ein.

Dies hat vielfältige Gründe ,.

AS ler gehen in der Regel ,nur mit einem Menschen eine
sehr enge Verbindung ein .

Freunde zu haben ist eher untypisch(mann müste sehen
wie eure Freundschaft aussieht)und ob es besondere Menschen sind .
Ich habe auch nur zu wenig menschen kontakt ,dies aber
unter umständen inerhalb einer halben Stunde (seit dem ich wieder unter Menschen gehe)weil ,wenn wir einander begegnen bewust (unbewust )wir merken das wir ähnliche
Probleme haben ,und wir respektieren gegenseitig unsere
Schwächen und unterstützen uns.

Genauso kann es sein das 2 intiligente AS ler sich umbringen ,weil sie die besonderheiten des anderen ,falsch interpretieren ,und als Angriff werten

.Über eine kurze nachricht (auch in 2-3 Jahren zu welchem
Eergebnis du gekommen bist würde ich mich freuen .

CBASP ,Emoflex ,Van Elst neuerscheinung Buch ,ASperger im Erwachsenenalter uä,(Prof Ebert)Uni per Fernleihe.

Alles gute es ist möglich das du jahre brauchst um dich anzunehmen,aber eigentlich sind wir stolz das wir Asler sind,wir sind anders (oft können wir tolle Dinge ,nicht alle schaffen es ihr Potential auszuschöpfen)

Nur die Probleme haben(Pech???)findest du auf diesen seiten Krankenhäusern.

Die mit Glück findest du ,in den Höchsten stellen unser gesellschaft,wenn das Glück sie verläßt,oder kleinigkeiten
sich verändern ,stürzen sie oft ins Bodenlose ,weil sie sich nicht Verstehen.





.





Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Juli 2013 um 16:00

"ich weiß eigentlich garnichts über mich"
viele Menschen hinterfragen ihr selbstbild nicht, und leben nicht nach ihren Fähigkeiten und Talenten. Sinnvoll zur selbstfindung finde ich, wenn man mal die online selbsttests macht. Sind jetzt zwar nicht so genau, aber man hat einen Anhaltspunkt. Und gerade bei den persönlichkeitsstörungen gibt es viele Fehldiagnosen, weil keiner die Zeit hat alles durchzutesten und auch nicht die Kasse zahlt.

Jeder Mensch hat von den charactermerkmalen dieser Persönlichkeiten, immer irgendwas. Nur über einer bestimmten punktzahl, wenn der Mensch leidet, oder andre Menschen schädigt ist es schlimm.

Daher geben die selbstests unten auch nicht nur einfach ein borderline, narzisssmus, autismus, psychophatie ja oder nein aus, sondern eine Punktzahl.

Da sieht man dann in welche Richtung man tendiert und an den schlechten eigenschaften kann man dann arbeiten und sie verbessern und wenn man dann die Ansicht ändert (was dann zu andren antworten in den Fragen führt) werden die Punkte wieder weniger.

So wie du schreibst scheinst du emotional abhängig.

Das ist eine Kernproblem, die dann auch bei borderline narzissmus, histrionisch Diagnose enthalten ist. Und durch verändern deines verhaltens kannst du dann selber gewisse Punkte verändern die dich stören.

++++++
http://www.lebenshilfe-abc.de/selbstbild.html

Jeder von uns hat ein Bild von sich und seiner Persönlichkeit. Dieses Selbstbild ist durch Erlebnisse und Erfahrungen in der Kindheit, vor allem in den ersten 7 Jahren, geformt worden. Alle Fehler, Verletzungen, Niederlagen und Erfolge formen das Selbstbild.

Da wir in dieser Phase unseres Lebens noch keine eigene feste Meinung von uns haben und für alle Einflüsse von außen sehr empfänglich sind, nehmen wir die Meinung der anderen (Eltern, Erzieher, Lehrer, Gleichaltrige, usw) über uns an.

D.h. unser Selbstbild ist im Grunde genommen ein Fremdbild. Wir haben es nicht freiwillig gewählt, sondern haben es einfach übernommen und über die Jahre hinweg beibehalten, ohne es auf seine Richtigkeit hin zu überprüfen. Fast alle Menschen leben deshalb mit einem falschen Selbstbild, sozusagen mit einer Lüge. Es geht ihnen wie dem Adler, der unter Hennen aufgewachsen ist. Lesen Sie hierzu die Lebensweisheit über den Adler, der sich für eine Henne hielt.
+++++

++++
http://www.seele-und-gesundheit.de/exis/abhaengigkeit.html

Der Gesunde sagt: Ich bin, der ich bin.

So wie ich bin, trete ich mit der Welt in Beziehung. Aus dem wie ich bin, ergeben sich Konsequenzen,
denen ich mich stelle. Dieser Vorgang bestimmt die weitere Entwicklung.
Da ich bin, wie ich bin und die Welt ist, wie sie ist, kommt es, wie es kommen soll.
Wenn ich mein Wesen erfülle, habe ich alles getan, um meinen Teil zu tun. Darauf kann ich vertrauen.

Ich passe mich dem Bild an, das ich von mir habe. Ich verwerfe, was zum Bild nicht passt.

Der Abhängige sagt: So und so sollte ich sein.

Der Abhängige erstellt eine Liste von Regeln:
Ich sollte von niemandem abgelehnt werden.
Ich darf mit meiner Meinung nicht alleine bleiben.
Ich darf keine Angst empfinden.
Wenn ich mich ausgeliefert fühle, stimmt etwas nicht.
Das Gefühl der Leere ist bedrohlich.
Traurigkeit schadet mir nur.
Ich sollte mich nach dieser oder jener Moralvorstellung richten.

Dann macht er sich daran, sich dem Bild anzupassen;
das er für richtiger als die Wirklichkeit hält. Da die Wirklichkeit seinem Eifer aber zuwider läuft,
schwimmt er gegen den Strom: zuversichtlich, solange er hofft,
dass er gewinnen könnte, verbissen oder verärgert, wenn er ihm das Leben mehr Widerstand leistet, als er dachte, verzweifelt, wenn ihm die Puste auszugehen droht.
+++++


http://www.psychotherapiepraxis.at/surveys/

http://www.uni-protokolle.de/selbstbewusstsein.php

Nen Resilienz selbsttest

http://www.lebenshilfe-abc.de/resilienz.html

Da den perfektionismus(fachbegriff anankastisch)

http://www.ichkannauchanders-blog.de/sind-sie-perfektionistisch-machen-sie-den-test

kritikfähigkeit

http://test.erdbeerlounge.de/Charaktertest-Wie-kritikfaehig-bist-Du-_e7/

http://www.aok-on.de/azubis/ausbildung-zukunft/test-wie-kritikfaehig-sind-sie.html

http://www.sekretaria.de/selbsttests/community/unterhaltung/selbsttests/selbsttest_kritikfaehigkeit/

http://www.psychomeda.de/online-tests/persoenlichkeitstest.html

http://www.jolie.de/psychotest/klammern-sie-605076.html

----
Mir fehlt in meinen Freundschaften zum einen etwas Tiefe zum anderen die Bereitschaft, sich für den anderen völlig "hinzugeben".
-----

völlige Hingabe führt oft nicht zu einer langen Beziehung und Freundschaft. ausnutzen lassen will sich keiner. Auf Dauer (ausser wenn der auch emotional abhängig ist). dass steht z.b auch hier

++++
http://www.partnerschaft-beziehung.de/geben-und-nehmen.html

Wenn wir in einer Partnerschaft leben, dann tun wir dies gewöhnlich nicht selbstlos, sondern wir erhoffen uns davon, etwas zu gewinnen.

Wir wünschen uns von unserem Partner beispielsweise Gesellschaft, Verständnis, Zuverlässigkeit und Treue, aber auch finanzielle Unterstützung, Beteiligung im Haushalt und bei der Kindererziehung.

Auch unser Partner hat bestimmte Erwartungen an uns, die wir erfüllen sollten, damit er mit der Partnerschaft zufrieden ist.

Die meisten von uns gehen mit einem Vertrauensvorschuss und der Bereitschaft zu geben in die Partnerschaft. Wir geben in dem Vertrauen, dass wir auch etwas zurückbekommen.

Doch mit der Zeit beginnen wir zu rechnen: Was gebe ich und was bekomme ich dafür? Wir ziehen Bilanz und wünschen uns, dass ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen besteht.

Es gibt jedoch auch Menschen, die eine Partnerschaft eingehen, weil sie einen anderen Menschen ausnutzen wollen oder es von Kindheit an nicht anders kennen, als dass sie in der Position des Nehmers sind.
+++++

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. August 2013 um 15:04
In Antwort auf berndr2

"ich weiß eigentlich garnichts über mich"
viele Menschen hinterfragen ihr selbstbild nicht, und leben nicht nach ihren Fähigkeiten und Talenten. Sinnvoll zur selbstfindung finde ich, wenn man mal die online selbsttests macht. Sind jetzt zwar nicht so genau, aber man hat einen Anhaltspunkt. Und gerade bei den persönlichkeitsstörungen gibt es viele Fehldiagnosen, weil keiner die Zeit hat alles durchzutesten und auch nicht die Kasse zahlt.

Jeder Mensch hat von den charactermerkmalen dieser Persönlichkeiten, immer irgendwas. Nur über einer bestimmten punktzahl, wenn der Mensch leidet, oder andre Menschen schädigt ist es schlimm.

Daher geben die selbstests unten auch nicht nur einfach ein borderline, narzisssmus, autismus, psychophatie ja oder nein aus, sondern eine Punktzahl.

Da sieht man dann in welche Richtung man tendiert und an den schlechten eigenschaften kann man dann arbeiten und sie verbessern und wenn man dann die Ansicht ändert (was dann zu andren antworten in den Fragen führt) werden die Punkte wieder weniger.

So wie du schreibst scheinst du emotional abhängig.

Das ist eine Kernproblem, die dann auch bei borderline narzissmus, histrionisch Diagnose enthalten ist. Und durch verändern deines verhaltens kannst du dann selber gewisse Punkte verändern die dich stören.

++++++
http://www.lebenshilfe-abc.de/selbstbild.html

Jeder von uns hat ein Bild von sich und seiner Persönlichkeit. Dieses Selbstbild ist durch Erlebnisse und Erfahrungen in der Kindheit, vor allem in den ersten 7 Jahren, geformt worden. Alle Fehler, Verletzungen, Niederlagen und Erfolge formen das Selbstbild.

Da wir in dieser Phase unseres Lebens noch keine eigene feste Meinung von uns haben und für alle Einflüsse von außen sehr empfänglich sind, nehmen wir die Meinung der anderen (Eltern, Erzieher, Lehrer, Gleichaltrige, usw) über uns an.

D.h. unser Selbstbild ist im Grunde genommen ein Fremdbild. Wir haben es nicht freiwillig gewählt, sondern haben es einfach übernommen und über die Jahre hinweg beibehalten, ohne es auf seine Richtigkeit hin zu überprüfen. Fast alle Menschen leben deshalb mit einem falschen Selbstbild, sozusagen mit einer Lüge. Es geht ihnen wie dem Adler, der unter Hennen aufgewachsen ist. Lesen Sie hierzu die Lebensweisheit über den Adler, der sich für eine Henne hielt.
+++++

++++
http://www.seele-und-gesundheit.de/exis/abhaengigkeit.html

Der Gesunde sagt: Ich bin, der ich bin.

So wie ich bin, trete ich mit der Welt in Beziehung. Aus dem wie ich bin, ergeben sich Konsequenzen,
denen ich mich stelle. Dieser Vorgang bestimmt die weitere Entwicklung.
Da ich bin, wie ich bin und die Welt ist, wie sie ist, kommt es, wie es kommen soll.
Wenn ich mein Wesen erfülle, habe ich alles getan, um meinen Teil zu tun. Darauf kann ich vertrauen.

Ich passe mich dem Bild an, das ich von mir habe. Ich verwerfe, was zum Bild nicht passt.

Der Abhängige sagt: So und so sollte ich sein.

Der Abhängige erstellt eine Liste von Regeln:
Ich sollte von niemandem abgelehnt werden.
Ich darf mit meiner Meinung nicht alleine bleiben.
Ich darf keine Angst empfinden.
Wenn ich mich ausgeliefert fühle, stimmt etwas nicht.
Das Gefühl der Leere ist bedrohlich.
Traurigkeit schadet mir nur.
Ich sollte mich nach dieser oder jener Moralvorstellung richten.

Dann macht er sich daran, sich dem Bild anzupassen;
das er für richtiger als die Wirklichkeit hält. Da die Wirklichkeit seinem Eifer aber zuwider läuft,
schwimmt er gegen den Strom: zuversichtlich, solange er hofft,
dass er gewinnen könnte, verbissen oder verärgert, wenn er ihm das Leben mehr Widerstand leistet, als er dachte, verzweifelt, wenn ihm die Puste auszugehen droht.
+++++


http://www.psychotherapiepraxis.at/surveys/

http://www.uni-protokolle.de/selbstbewusstsein.php

Nen Resilienz selbsttest

http://www.lebenshilfe-abc.de/resilienz.html

Da den perfektionismus(fachbegriff anankastisch)

http://www.ichkannauchanders-blog.de/sind-sie-perfektionistisch-machen-sie-den-test

kritikfähigkeit

http://test.erdbeerlounge.de/Charaktertest-Wie-kritikfaehig-bist-Du-_e7/

http://www.aok-on.de/azubis/ausbildung-zukunft/test-wie-kritikfaehig-sind-sie.html

http://www.sekretaria.de/selbsttests/community/unterhaltung/selbsttests/selbsttest_kritikfaehigkeit/

http://www.psychomeda.de/online-tests/persoenlichkeitstest.html

http://www.jolie.de/psychotest/klammern-sie-605076.html

----
Mir fehlt in meinen Freundschaften zum einen etwas Tiefe zum anderen die Bereitschaft, sich für den anderen völlig "hinzugeben".
-----

völlige Hingabe führt oft nicht zu einer langen Beziehung und Freundschaft. ausnutzen lassen will sich keiner. Auf Dauer (ausser wenn der auch emotional abhängig ist). dass steht z.b auch hier

++++
http://www.partnerschaft-beziehung.de/geben-und-nehmen.html

Wenn wir in einer Partnerschaft leben, dann tun wir dies gewöhnlich nicht selbstlos, sondern wir erhoffen uns davon, etwas zu gewinnen.

Wir wünschen uns von unserem Partner beispielsweise Gesellschaft, Verständnis, Zuverlässigkeit und Treue, aber auch finanzielle Unterstützung, Beteiligung im Haushalt und bei der Kindererziehung.

Auch unser Partner hat bestimmte Erwartungen an uns, die wir erfüllen sollten, damit er mit der Partnerschaft zufrieden ist.

Die meisten von uns gehen mit einem Vertrauensvorschuss und der Bereitschaft zu geben in die Partnerschaft. Wir geben in dem Vertrauen, dass wir auch etwas zurückbekommen.

Doch mit der Zeit beginnen wir zu rechnen: Was gebe ich und was bekomme ich dafür? Wir ziehen Bilanz und wünschen uns, dass ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen besteht.

Es gibt jedoch auch Menschen, die eine Partnerschaft eingehen, weil sie einen anderen Menschen ausnutzen wollen oder es von Kindheit an nicht anders kennen, als dass sie in der Position des Nehmers sind.
+++++

Wie erkennt man wahre liebe oder Beziehungssucht
+++++
http://www.partnerschaft-beziehung.de/beziehungssucht-liebessucht.html

besteht ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen.
vertrauen beide Partner einander und sind sich der Liebe des anderen sicher.
besitzen beide Partner ein starkes Selbstwertgefühl und wissen, dass sie auch ohne ihren Partner weiterleben können.
können beide Partner zulassen, dass ihr Partner sich weiterentwickelt, seinen Interessen nachgeht und auch alleine oder mit seinen Freunden etwas unternimmt. Auch Kontakte zum anderen Geschlecht werden akzeptiert,
haben beide Partner gemeinsame Interessen und Ziele.
achten sich beide und akzeptieren die Grenzen des anderen.
sind beide Partner ehrlich und offen zueinander, aber auch zu sich selbst.
leben beide Partner nach der Einstellung Ich bin okay, du bist okay.

Diese Merkmale können Hinweise auf eine Beziehungssucht sein:

Betroffene können sich nicht vorstellen, ohne ihren Partner zu leben. Allein der Gedanken an einen Verlust stürzt sie in Verzweiflung.
Sie sind sehr eifersüchtig. Allein die Vorstellung, dass ihr Partner mit jemand anderen zusammen trifft, macht sie wütend.
Wenn sie nicht mit ihrem Partner zusammen sind, fühlen sie sich leer und unvollständig. Nur in der Nähe ihres Partners fühlen sie sich geborgen.
Sie sind sich ihres Werts nicht sicher und brauchen immer wieder die Bestätigung von außen, die Aufmerksamkeit und Zuneigung von ihrem Partner.
Sie machen sich in ihren Gefühlen abhängig vom Verhalten ihres Partners. Schenkt er ihnen Aufmerksamkeit, fühlen sie sich gut. Kritisiert er sie oder wendet sich ab, stürzen sie gefühlsmäßig ab.
Ihre Gedanken kreisen nur um den Partner, in ihm sehen sie ihren Lebenssinn. Die ausschließliche Beschäftigung mit ihrem Partner sehen sie als Beweis für ihre Liebe.
Ihr Partner stellt für sie eine Lösung ihrer Probleme dar. Sie fühlen sich z.B. durch ihn liebenswert und nicht mehr einsam.
Sie stellen ihre Bedürfnisse hinter die Bedürfnisse ihres Partners. Freunde und Interessen werden vernachlässigt oder aufgegeben. Die Selbstaufgabe und den Verzicht auf eigene Wünsche sehen sie ebenfalls als Beweis für ihre tiefe Liebe.
Sie stellen riesige Erwartungen an ihren Partner und wollen von ihm immer wieder hören, dass er sie liebt.
Sie klammern, möchten, dass ihr Partner immer um sie ist, wollen ihn quasi "vollkommen besitzen" auch um den Preis, dass es Konflikte mit ihm gibt.
Sie sind bereit, auch Demütigungen und körperliche Gewalt durch den Partner zu erdulden, statt sich aus der schädigenden Partnerschaft zu lösen.
Sie lassen sich gegen ihren Willen auf sexuellen Kontakt ein.
Sie haben Angst, verlassen zu werden, und glauben, nicht alleine leben zu können.
Ihr Partner klagt darüber, dass er geklammert wird, zieht sich zurück, weist sie ab oder missachtet ihre Bedürfnisse.
++++++

Hier ist noch ein selbstest, ob man emotional erpressbar ist

++++
http://www.palverlag.de/emotionale-erpressung-opfer-test.html

Emotionale Erpressung bedeutet, andere versuchen, ihre Interessen durchzusetzen, indem sie uns z.B. durch Schuldgefühle manipulieren.

Die meisten von uns kennen dieses Verhalten aus ihrer Partnerschaft oder aus der Beziehung zu den Eltern, Freunden, Kollegen, usw., die unsere Gefühle zu manipulieren versuchen.

Wir sollen uns schuldig oder minderwertig fühlen und uns aus diesen Gefühlen heraus so verhalten, wie sie dies wünschen. Manchmal agieren aber auch wir als Täter und setzen selbst emotionale Erpressung ein, um unser Gegenüber zu manipulieren.

Nicht immer sind wir uns bewusst, dass in unseren Beziehungen eine emotionale Erpressung im Spiel ist. Der folgende Fragebogen soll Sie hellhörig machen: Neigen Sie dazu, sich emotional von anderen erpressen zu lassen?

Dann müssen Sie lernen, seiner Manipulation zu widerstehen, indem Sie lernen, zwischen den Gefühlen der anderen und Ihrer Person zu trennen. Sie sind nicht für die Gefühle anderer verantwortlich.

Wenn der andere wegen Ihres Verhaltens gekränkt ist, dann sind daran immer zwei Personen beteiligt: Sie und der andere, der zum einen eine bestimmte Erwartung hatte, wie Sie reagieren sollten, und zum anderen Ihr Verhalten als kränkend bewertet.

Überprüfen Sie ganz bewusst, was Sie getan haben und ob er nur die Möglichkeit hatte, darauf gekränkt zu reagieren. Es genügt, wenn es Ihnen leid tut, das er sich gekränkt fühlt, aber Sie müssen sich nicht schuldig fühlen und dann alles tun, was er will.
+++++

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. August 2013 um 13:42

Bist Du ...
... denn glücklich?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Ja ich hab dir zugehört, du hast gesagt, warte was hast du nochmal gesagt?
Von: harley_12694651
neu
2. Februar 2014 um 0:46
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram