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Ich gehöre nicht in diese Welt...

17. Januar 2010 um 21:59

Hallo Zusammen,

ich weiss langsam echt nicht mehr weiter. Ich habe immer öfters Depressionen, Angstzustände und immer
weniger Energie. Dazu kommt noch, dass ich ständig das Gefühl habe nicht "Ich" zu sein. Aber egal was ich versuche,
es hilft nichts oder es zieht mich nur noch weiter herunter. Um meine unerträglichen Gefühle und Gedanken zu unterdrücken, mache ich ständig mehrere Dinge gleichzeitig was auch zu einem mittleren Nervenzusammenbruch geführt hat. Auch über 300 Stunden unterschiedlicher Psychotherapien haben nichts gebracht.

Um euch den Betreff näher zu erklären muss ich etwas weiter ausholen:
Meine frühesten Erinnerungen beginnen so mit ca. 4 Jahren. Schon damals wurde ich öfters von der Dorfjugend
verprügelt. Das hat sich bis ca. zur 8. Klasse fortgesetzt. Freunde hatte ich deshalb nur sehr wenige. Hin- und
wieder wurde ich auch von meinen Eltern geschlagen, wenn ich in ihren Augen etwas "verbrochen" hatte.
Ich hatte dann gehofft, dass ich in der höheren Schule einen Neuanfang machen könnte. Hier gab es zwar keine körperliche Gewalt mehr, dafür wurde ich ziemlich übel gemobbt. Ich bin täglich mit Angst zur Schule gegangen.

Mit Beginn der Pubertät habe ich mir natürlich auch mal eine Freundin gewünscht. Aber ich bin nur auf Ablehung
gestoßen. Irgendwann hatte ich es aufgegeben
und mich nur noch auf mein Studium konzentriert.
Eine Psychologin meinte es gut und hat mir geraten, mich doch mal "unverbindlich" im Internet nach einer Partnerin
umzuschauen. Ich habe auch zig Mails geschrieben. Nur spätestens wenn ich mein Bild geschickt habe, war die
Kommunikation meistens beendet.
Meine erste Freundin hatte ich dann erst Mitte 20. Ihr konnte ich allerdings gar nichts recht machen und sie hat
nur mit mir gespielt und zum Schluss hat sie mich sogar noch betrogen. Die nächste Freundin hatte sexuelle Probleme und gegen Ende der Beziehung hat sie mir unter Tränen erzählt, dass sie es meistens nur mir zuliebe über sich hat ergehen lassen. Seither komme ich mir vor wie ein
Vergewaltiger und im Bett läuft nichts mehr. Das hat dazu geführt, dass ich mich nicht mehr traue eine neue
Beziehung einzugehen. Eine nette Bekannte wollte mich netterweise schon zweimal verkuppeln. Aber ich habe dann aus Angst so abschreckend reagiert, dass die Frauen auch nichts mehr von mir wissen wollten. Das Partnerschaftsproblem wird noch dadurch gesteigert, dass ich Crossdresser bin. Und welche Frau will schon mit "so einem" etwas zu tun haben?

Auch Freundschaften wollen irgendwie nicht funktionieren. Selbst bei Leuten, bei denen ich den Eindruck habe, dass
wir uns ganz gut verstehen, bin immer ich es, der sich melden muss. Von den anderen höre ich fast nie
etwas. Letztens habe ich zufällig mitbekommen wie jemand gesagt hat, dass jemand wie mich zum Freund zu haben
wäre, wie keinen Freund zu haben. Ganz verstehen tue ich das nicht. Ich kann es mir eigentlich nur so erklären,
dass ich auf andere abweisend wirke, wenn ich mal wieder in einer depressiven Phase bin.
Hinzu kommt noch, dass ich mit meinen Gedanken und Meinungen bei anderen nicht besonders gut ankomme und mich noch nie für das interessiert habe, für das sich die breite Masse so interessiert. Ich habe ständig das
Gefühl auf Ablehnung zu stoßen. Wohl fühle ich mich eigentlich nur in der Natur und bei Tieren.

Noch durch viele verschiedene andere Vorkommnisse, welche hier jetzt zu weit führen würden, bekomme ich immer
mehr den Eindruck, dass ich nicht in diese Welt passe und diese Welt mich auch nicht haben will. Deshalb hatte ich
den Selbstmord mit spätestens 40 schon beschlossen. Durch einen Zufall kam ich zu einer Wahrsagerin und
die meinte, dass ich mein Leben nicht wegwerfen soll und dass alles gut werden würde. Aber ich kann einfach
langsam nicht mehr, da alles, was ich versuche, eher ein Schritt zurück als vorwärts ist und mir noch mehr
Energie raubt. Freuen kann ich mich schon lange über nichts mehr...

Auch wenn ihr keinen Tipp für mich haben solltet, so danke ich euch trotzdem recht herzlich für's Lesen.

Euer
ExtremAllein

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23. Januar 2010 um 19:11

Ich gehöre nicht in diese Welt
Ich bin jetzt 50 Jahre alt und bin vielen von Deiner Sorte begegnet. Das ewige gejammere und zurückziehen nervt einfach. Es ist ganz normal dass sich die Menschen zurückziehen. Du bist mit Dir selber unzufrieden und das merken die Anderen. Jeder hat selber seine Probleme und und will nicht durch einen "Freund" noch belastet werden. Da hilft auch keine professionelle Hilfe.
Du kannst Dir nur selber helfen.

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31. Januar 2010 um 16:43
In Antwort auf sonne664

Ich gehöre nicht in diese Welt
Ich bin jetzt 50 Jahre alt und bin vielen von Deiner Sorte begegnet. Das ewige gejammere und zurückziehen nervt einfach. Es ist ganz normal dass sich die Menschen zurückziehen. Du bist mit Dir selber unzufrieden und das merken die Anderen. Jeder hat selber seine Probleme und und will nicht durch einen "Freund" noch belastet werden. Da hilft auch keine professionelle Hilfe.
Du kannst Dir nur selber helfen.

Wie kommst Du drauf?
Wie kommst Du darauf, dass ich ein Jammerer bin und mich ständig zurückziehe? Ich bin eher das Gegenteil eines Jammerers und sehr Lösungsorientiert (deshalb habe ich ja auch hier geschrieben). Es ist eher so, dass viele Leute um mich herum jammern, von meinen Lösungsvorschlägen aber nichts wissen wollen. Und das, was ich hier geschrieben habe, binde ich garantiert niemand auf die Nase! Ich habe es nur einmal ansatzweise jemand erzählt, der gemerkt hat, dass es mir nicht gut geht. Ich hatte aber den Eindruck, dass derjenige damit restlos überfordert war.
Zurückziehen tue ich mich eigentlich auch nur, wenn ich merke, dass mich Leute mal wieder nicht leiden können, hinter meinem Rücken über mich herziehen und mich schlecht machen; oder wenn ich eine depressive Phase habe. Dann kann ich halt leider nicht anders.
Du hast recht, dass ich mit mir selber nicht zufrieden bin. Aber wie kann ich das sein, wenn ich von den anderen immer signalisiert bekomme, dass ich so nicht richtig bin, wie ich bin?

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1. Februar 2010 um 17:59

Verschiedenes
Ich habe folgende Dinge versucht:
- Psychotherapien unterschiedlicher Art
- Medikamente (Antidepressiva)
- Besuch einer Kartenlegerin
- verschiedene Heilpraktiker
- Fernheilung
- neue Hobbies
- Jobwechsel
- Lesen von verschiedenen Büchern zu meinen Themen

Hat aber alles nicht funktioniert; jedenfalls nicht dauerhaft.
Und da mir langsam die Ideen ausgehen, was ich sonst noch unternehmen soll, habe ich hier geschrieben.



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5. Februar 2010 um 20:19

Die Sonne hallo
Unsere Gesellschaft ist einfach zu verweichlicht. Wie Du richtig geschrieben hast . Es fehlt uns mehr Eigenverantwortung.

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5. Februar 2010 um 20:26

Waldschrat 3
Deine Antworten gefallen mir richtig. Ich glaube Du stehst mit beiden Beinen voll im Leben.

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5. Februar 2010 um 22:28

Es gibt durchaus Zeiten,
in denen ich auch stolz darauf bin, anders zu denken als die anderen. Aber ich komme leider nicht besonders klar damit, dadurch alleine zu sein. Dass die breite Masse immer richtig liegt, habe ich nie angenommen.
Auch ich denke, dass viele mich für unfreundlich und schlecht gelaunt halten. Relativ häufig bin ich sogar schlecht gelaunt, aber es hat nichts mit den Leuten um mich herum zu tun. Die Ursache dafür ist, dass ich sehr häufig ziemlich heftige Alpträume habe und manche Nacht nur 2-3 Stunden schlafe. Da kann ich am nächsten Tag leider nicht mit einem freundlichen Lachen zur Arbeit gehen. Ich versuche zwar, es mir nicht anmerken zu lassen, aber ich kann leider niemand etwas vorspielen. Und die Leute um mich herum meinen dann vermutlich, dass es mit ihnen zu tun hat, was aber gar nicht stimmt.
Es tut gut zu wissen, dass es nicht nur einem allein so geht! Die Musik von "Schiller" gefällt mir übrigens sehr gut. Die Videos gefallen mir aber fast noch besser!

Vielen Dank!
ExtremAllein

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5. Februar 2010 um 22:45

Hallo Waldschrat,
Du hast in vielem Recht! Meine Interessen bzw. Thematiken überfordern die meisten Menschen. Ich kann aber (leider) nicht anders. Dafür kann ich mit vielen Alltagsthemen der anderen wenig oder nichts anfangen.

Immer zu denken, dass es das Problem der anderen sei, ist das nicht etwas egoistisch? Eine Ex-Freundin hat mich z.B. bewusst gekränkt und meinte dann, nachdem ich sie darauf hingewiesen hatte, dass es mein Problem sei, wenn ich gekränkt reagiere und nicht ihres. So etwas finde ich sehr rücksichtslos. Ich schätze, dass Du es in dieser Form nicht gemeint hast. Der Grat ist aber sehr schmal.

Dass ich einigen Denkfehlern unterliege, bin ich mir sehr sicher. Nur wie beseitigt man die? Mit dem Verstand scheint es bei mir jedenfalls nicht zu funktionieren.

Die konkrete Ursache meiner Depression kenne ich nicht. Sonst wäre vermutlich vieles einfacher. Ich kann nur sagen , dass ich schon als Kleinkind psychische Auffälligkeiten gezeigt habe. Ach ja, Hypnose hatte ich in meiner Aufzählung vergessen. Ich hatte gehofft, damit vielleicht hinter die Ursache zu kommen. Leider hat dies nichts gebracht, da ich wohl eine sog. "Rückführung" machen müsste. Hypnose ist für mich aber ein klasse Mittel zur Entspannung...

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5. Februar 2010 um 23:02

Deine Philosophie gefällt mir gut.
Mir geht der Konsum- und ständige Leistungsdruck auch ziemlich auf die Nerven und an die Substanz. Das ist sicher ein (kleiner) Teil der Ursache meiner Depressionen.
Alle Achtung für Deinen Mut! Ich wünschte, ich hätte den auch!

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8. Februar 2010 um 20:19

Ob die wirklich etwas anders machen
denke ich nicht. Aber sie gehen anders damit um. Ich spekuliere einfach mal, woran das liegen könnte:
- andere Lebenserfahrung
- genetische Disposition
- Erziehung
- ???

Mir fällt auf, dass ich einige Frauen kenne, welche die Fröhlichkeit geradezu gepachtet zu haben scheinen. An Männern fällt mir nur einer ein, der das aber inzwischen auch verloren zu haben scheint.

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9. Februar 2010 um 14:09
In Antwort auf extremallein

Wie kommst Du drauf?
Wie kommst Du darauf, dass ich ein Jammerer bin und mich ständig zurückziehe? Ich bin eher das Gegenteil eines Jammerers und sehr Lösungsorientiert (deshalb habe ich ja auch hier geschrieben). Es ist eher so, dass viele Leute um mich herum jammern, von meinen Lösungsvorschlägen aber nichts wissen wollen. Und das, was ich hier geschrieben habe, binde ich garantiert niemand auf die Nase! Ich habe es nur einmal ansatzweise jemand erzählt, der gemerkt hat, dass es mir nicht gut geht. Ich hatte aber den Eindruck, dass derjenige damit restlos überfordert war.
Zurückziehen tue ich mich eigentlich auch nur, wenn ich merke, dass mich Leute mal wieder nicht leiden können, hinter meinem Rücken über mich herziehen und mich schlecht machen; oder wenn ich eine depressive Phase habe. Dann kann ich halt leider nicht anders.
Du hast recht, dass ich mit mir selber nicht zufrieden bin. Aber wie kann ich das sein, wenn ich von den anderen immer signalisiert bekomme, dass ich so nicht richtig bin, wie ich bin?

Anders
Hi extremallein,

schön zu wissen, das wir alle nicht gleich sind ! Aber was zum kuckuck ist ein "CrossDresser" ? Es ist immer noch in Ordnung wenn wir alles etwas "Anders sind". Wäre sonst auch langweilig. Depressive Phasen haben wir alle mal. Nicht jeder bringt sie allerdings zum Ausdruck - kann man lernen, oder auch nicht. Was ist passiert, das du keine Freundschaften schließen oder halten kannst? Freunde können anstrengend sein, ja gewiss. Aber das ruht auf Gegenseitigkeit, oder nicht? Man kann sich etwas anpassen wenn man will, oder sich zurückziehen. Die Endscheidung liegt ganz bei dir. Kompromisse machen gehört zum Leben dazu. Wenn ein Freund/in überfordert ist, sagt er es dir, oder meinst du du merkst das? Wenn du sagst/schreibst, daß andere jammern, hat das was mit dir zu tun? Ich will dich nicht kritisieren oder sowas, ich will nur verstehen. Bin einfach gestrickt und habe manchmal ein Brett vor dem Kopf.
LG

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9. Februar 2010 um 14:45

Diese Gefühle gehören dazu um an sich selber zu wachsen
das klingt irgendwie blöd ich weiß Nur wenn ich nicht auch diese Gefühle auf meinem Lebensweg ebenfalls gehabt hätte würde ich heute nicht so denken.Man versucht immer den anderen zu gefallen, versucht die Aufmerksamkeit zu bekommen und bemüht sich auch immer allen alles Recht zu machen und zu gefallen, hauptsache ich bin nicht Einsam und werde hoffentlich als Freund akzeptiert.Viele Erlebnisse und viele Jahre habe ich gebraucht um zu verstehen dass ich in erster Linie mir selber gefallen muß um dann anderen zu gefallen, dass ich mich selber AKZEPTIEREN muß so wie ich bin mit all meinen Besonderheiten denn vergiß NIE du bist ein EINMALIGER Mensch und darüber solltest du Dir täglich bewußt sein.Dann beginnt auch die Außenwelt dich anzunehmen. Lebe nicht in der Außenwelt sondern lebe mit Dir.Gehe in dich hinein und erforsche dich und deine Einmaligkeit.Das ist ein sehr schönes Abenteuer. versuche Methoden zu finden wie z.B Meditieren oder malen oder da gäbe es so vieles um zu lernen dass alleine sein mit dir ein sehr schönes Gefühl ist. Wenn Du auf meine Homepage gehst kannst du nur einen "KRÜMEL" von dem lesen was ich im Leben so mitgemacht habe und am Ende bin ich für jedes Erlebnis DANKBAR. Denn daran wachsen wir.Natürlich sind viele Dinge auch Traurig und scheinen Auswegslos.deine Lösung: Versuche Dich einzig und allein auf Dich und Deine Einmaligkeit zu Konzentrieren, Lobe dich Täglich dafür wie Wunderbar Du bist und höre nicht darauf was andere über Dich sprechen denn meistens sind das genau jene Menschen die selber sehr sehr große Probleme haben und sich durch die Schwäche anderer Menschen eigene Stärke aufbauen. Solltest Du Rat und Unterstützung brauchen melde Dich bei mir, es gibt wirklich ganz einfache Tricks aus diesem Loch herauszuklettern. Es ist einfacher wie man oft glaubt. Ich glaube daran dass Du es schaffen kannst und wünsche Dir viel Glück

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26. Juli 2010 um 13:39
In Antwort auf extremallein

Hallo Waldschrat,
Du hast in vielem Recht! Meine Interessen bzw. Thematiken überfordern die meisten Menschen. Ich kann aber (leider) nicht anders. Dafür kann ich mit vielen Alltagsthemen der anderen wenig oder nichts anfangen.

Immer zu denken, dass es das Problem der anderen sei, ist das nicht etwas egoistisch? Eine Ex-Freundin hat mich z.B. bewusst gekränkt und meinte dann, nachdem ich sie darauf hingewiesen hatte, dass es mein Problem sei, wenn ich gekränkt reagiere und nicht ihres. So etwas finde ich sehr rücksichtslos. Ich schätze, dass Du es in dieser Form nicht gemeint hast. Der Grat ist aber sehr schmal.

Dass ich einigen Denkfehlern unterliege, bin ich mir sehr sicher. Nur wie beseitigt man die? Mit dem Verstand scheint es bei mir jedenfalls nicht zu funktionieren.

Die konkrete Ursache meiner Depression kenne ich nicht. Sonst wäre vermutlich vieles einfacher. Ich kann nur sagen , dass ich schon als Kleinkind psychische Auffälligkeiten gezeigt habe. Ach ja, Hypnose hatte ich in meiner Aufzählung vergessen. Ich hatte gehofft, damit vielleicht hinter die Ursache zu kommen. Leider hat dies nichts gebracht, da ich wohl eine sog. "Rückführung" machen müsste. Hypnose ist für mich aber ein klasse Mittel zur Entspannung...

Hallo,
ich kann dich gut verstehen. Was mir sehr gut hilft, sind
die Bücher von Jane Roberts - Seth.
Da kann man viele Antworten finden, bzw. viel lernen.
Mache auch Psychotherapie, habe aber nicht das Gefühl,
dass es mir viel weiterhilft. Man kann sich eigentlich
nur selbst helfen, indem man sich so akzeptiert, wie man
ist. Und wenn man das Gefühl hat, dass man anders ist,
dann ist es eben so. Alles gute.

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17. August 2010 um 14:31

Mögliche Hilfe
Wir reagieren unentwegt auf unsere Umwelt. Positive und negative Empfindungen wechseln sich ab oder treten sogar gleichzeitig auf. Unsere Psyche entscheidet sich dann regelmäßig für die negativen, weil die für uns gefährlich oder schädlich sein können. Die positiven werden unbeachtet gelassen.
Aus dieser Sicht betrachtet bedeutet das, dass wir nicht auf dieser Welt sind, um glücklich zu sein. Ist die Psyche mit alten Erfahrungen vorgeschädigt, so vermutlich bei dir, so kann dieser Effekt noch erheblich verstärkt sein. Die Wahrnehmung negativer Dinge nimmt zu und das vermeintliche Unglück auch, obwohl alles unverändert geblieben ist.. Das kann man/frau natürlich auch wieder umlernen.
Ein zweiter Teil für Unwohlsein und negativen Emotionen kommt aus den Beziehungen, der Umwelt und der Gesellschaft. Auch hier lohnt es sich, sich damit zu beschäftigen. Was läuft da? Nach welchen Regeln usw? Wenn die Regeln klar sind, nach denen es funktioniert oder besser nicht funktioniert, so kann man erhebliche Verbesserungen für sich und andere erreichen. Beide Gebiete sind sehr gut dargestellt in dem Buch Glück finden bei BoD, ISBN 978-3-8391-7605-4 erschienen.

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