Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Ich fühle mich so nutzlos

Letzte Nachricht: 2. Mai um 18:00
26.04.21 um 22:33

Ich habe das Gefühl meine Psyche beeinflusst meinen ganzen Alltag. und es stört mich so sehr.

Ich kriege es kaum hin soziale Interaktionen zu haben, und mit Stress komme ich überhaupt nicht aus.

Ich bin 19 und werde dieses Jahr 20 und versuche gerade meinen Führerschein zu machen, und in der ersten richtigen Fahrstunde war ich so aufgeregt das ich eine Panikattacke bekommen habe.

Mein Fahrlehrer hat zwar nett reagiert und versucht mich zu beruhigen, aber mir selber war es in diesem Moment richtig unangenehm.

Ich habe Anfang 12te mit der Schule aufgehört und arbeite jetzt vorrübergehend bei einem Kundenservice, und selbst dort habe ich das Gefühl ich bekomme nichts auf die Reihe.

Ich muss immer 5 mal alles nachfragen weil ich Angst habe etwas falsch zu machen, und wenn ich einmal etwas falsch mache kippt meine Stimmung so schnell ins extrem schlechte um das ich einfach nur anfangen will zu heulen und mich verstecken will, oder ich einfach anfange an meinem Leben zu zweifeln und warum ich überhaupt hier bin.

Kontakte kann ich auch nicht wirklich Knöpfen, da ich fast überhaupt garkeinem vertraue und alle Menschen zu schnell von mir 'abschneide' sobald sie etwas Getan haben was mich verletzt. Die einzige Person die ich habe ist meine Beste Freundin und sie ist Gottseidank sozialer als ich & motivierter ansonsten würde ich wahrscheinlich keine Lust mehr auf irgendwas haben.

Selbst mit meiner Familie komme ich nicht gut aus, und habe das Gefühl sie würden mich für alles verurteilen. Seitdem ich klein bin, haben meine Cousins und mein Onkel sich immer über mich Lustig gemacht & wie viel schöner alles ohne mich wäre, und aufgrundessen habe ich mich ihnen komplett abgewandt.

Früher (und eigentlich auch heute noch) habe ich meinen Selbstwert davon abhängig gemacht was ich erreicht habe, aber desto älter ich werde und destro stressigere Dinge auf mich zukommen desto weniger erreiche ich und desto depressiver macht mich das.

Da ich jetzt eine Ausbildung anfangen möchte & schon ein bisschen Erfahrung durch ein 3 wöchiges Praktikum im Krankenhaus habe, habe ich mich nun für eine Stelle in dem selben Krankenhaus beworben, aber ich frage mich von Tag zu Tag mehr wie ich das überhaupt hinkriegen soll?

Ich liebe diesen Beruf wirklich sehr, aber ich habe so starke Angst wie ich mit dem Stress auskommen werde.

Ich hab einfach keine Lust mehr. Ich fühle mich soo unglaublich nutzlos.

Ich versuche wirklich mein bestes, aber es macht einfach keinen Spaß wenn ich nix hinkriege, ohne das ich bei kleinster Erschütterung alles direkt hinschmeissen möchte weil stressige Situation mir eine Panikattacke gibt und ich es nicht hinkriege normal mit Menschen zu kommunizieren. 

Ich gehe bereits seit mehr als 2 1/2 Jahren in Therapie, und es hat mir seitdem auch viel geholfen, aber wie man sieht habe ich immer noch mit sehr viel zu kämpfen und in 3 Monaten ist meine Therapie auch zuende

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27.04.21 um 0:35
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Ich habe das Gefühl meine Psyche beeinflusst meinen ganzen Alltag. und es stört mich so sehr.

Ich kriege es kaum hin soziale Interaktionen zu haben, und mit Stress komme ich überhaupt nicht aus.

Ich bin 19 und werde dieses Jahr 20 und versuche gerade meinen Führerschein zu machen, und in der ersten richtigen Fahrstunde war ich so aufgeregt das ich eine Panikattacke bekommen habe.

Mein Fahrlehrer hat zwar nett reagiert und versucht mich zu beruhigen, aber mir selber war es in diesem Moment richtig unangenehm.

Ich habe Anfang 12te mit der Schule aufgehört und arbeite jetzt vorrübergehend bei einem Kundenservice, und selbst dort habe ich das Gefühl ich bekomme nichts auf die Reihe.

Ich muss immer 5 mal alles nachfragen weil ich Angst habe etwas falsch zu machen, und wenn ich einmal etwas falsch mache kippt meine Stimmung so schnell ins extrem schlechte um das ich einfach nur anfangen will zu heulen und mich verstecken will, oder ich einfach anfange an meinem Leben zu zweifeln und warum ich überhaupt hier bin.

Kontakte kann ich auch nicht wirklich Knöpfen, da ich fast überhaupt garkeinem vertraue und alle Menschen zu schnell von mir 'abschneide' sobald sie etwas Getan haben was mich verletzt. Die einzige Person die ich habe ist meine Beste Freundin und sie ist Gottseidank sozialer als ich & motivierter ansonsten würde ich wahrscheinlich keine Lust mehr auf irgendwas haben.

Selbst mit meiner Familie komme ich nicht gut aus, und habe das Gefühl sie würden mich für alles verurteilen. Seitdem ich klein bin, haben meine Cousins und mein Onkel sich immer über mich Lustig gemacht & wie viel schöner alles ohne mich wäre, und aufgrundessen habe ich mich ihnen komplett abgewandt.

Früher (und eigentlich auch heute noch) habe ich meinen Selbstwert davon abhängig gemacht was ich erreicht habe, aber desto älter ich werde und destro stressigere Dinge auf mich zukommen desto weniger erreiche ich und desto depressiver macht mich das.

Da ich jetzt eine Ausbildung anfangen möchte & schon ein bisschen Erfahrung durch ein 3 wöchiges Praktikum im Krankenhaus habe, habe ich mich nun für eine Stelle in dem selben Krankenhaus beworben, aber ich frage mich von Tag zu Tag mehr wie ich das überhaupt hinkriegen soll?

Ich liebe diesen Beruf wirklich sehr, aber ich habe so starke Angst wie ich mit dem Stress auskommen werde.

Ich hab einfach keine Lust mehr. Ich fühle mich soo unglaublich nutzlos.

Ich versuche wirklich mein bestes, aber es macht einfach keinen Spaß wenn ich nix hinkriege, ohne das ich bei kleinster Erschütterung alles direkt hinschmeissen möchte weil stressige Situation mir eine Panikattacke gibt und ich es nicht hinkriege normal mit Menschen zu kommunizieren. 

Ich gehe bereits seit mehr als 2 1/2 Jahren in Therapie, und es hat mir seitdem auch viel geholfen, aber wie man sieht habe ich immer noch mit sehr viel zu kämpfen und in 3 Monaten ist meine Therapie auch zuende

Was sagt denn dee Therapeut dazu? Vielleicht musst du stationär aufgenommen werden. Klingt nicht gut. Bitte sprech dss Mal an sofern nicht geschehen 

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27.04.21 um 0:35
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Ich kriege es kaum hin soziale Interaktionen zu haben, und mit Stress komme ich überhaupt nicht aus.

Ich bin 19 und werde dieses Jahr 20 und versuche gerade meinen Führerschein zu machen, und in der ersten richtigen Fahrstunde war ich so aufgeregt das ich eine Panikattacke bekommen habe.

Mein Fahrlehrer hat zwar nett reagiert und versucht mich zu beruhigen, aber mir selber war es in diesem Moment richtig unangenehm.

Ich habe Anfang 12te mit der Schule aufgehört und arbeite jetzt vorrübergehend bei einem Kundenservice, und selbst dort habe ich das Gefühl ich bekomme nichts auf die Reihe.

Ich muss immer 5 mal alles nachfragen weil ich Angst habe etwas falsch zu machen, und wenn ich einmal etwas falsch mache kippt meine Stimmung so schnell ins extrem schlechte um das ich einfach nur anfangen will zu heulen und mich verstecken will, oder ich einfach anfange an meinem Leben zu zweifeln und warum ich überhaupt hier bin.

Kontakte kann ich auch nicht wirklich Knöpfen, da ich fast überhaupt garkeinem vertraue und alle Menschen zu schnell von mir 'abschneide' sobald sie etwas Getan haben was mich verletzt. Die einzige Person die ich habe ist meine Beste Freundin und sie ist Gottseidank sozialer als ich & motivierter ansonsten würde ich wahrscheinlich keine Lust mehr auf irgendwas haben.

Selbst mit meiner Familie komme ich nicht gut aus, und habe das Gefühl sie würden mich für alles verurteilen. Seitdem ich klein bin, haben meine Cousins und mein Onkel sich immer über mich Lustig gemacht & wie viel schöner alles ohne mich wäre, und aufgrundessen habe ich mich ihnen komplett abgewandt.

Früher (und eigentlich auch heute noch) habe ich meinen Selbstwert davon abhängig gemacht was ich erreicht habe, aber desto älter ich werde und destro stressigere Dinge auf mich zukommen desto weniger erreiche ich und desto depressiver macht mich das.

Da ich jetzt eine Ausbildung anfangen möchte & schon ein bisschen Erfahrung durch ein 3 wöchiges Praktikum im Krankenhaus habe, habe ich mich nun für eine Stelle in dem selben Krankenhaus beworben, aber ich frage mich von Tag zu Tag mehr wie ich das überhaupt hinkriegen soll?

Ich liebe diesen Beruf wirklich sehr, aber ich habe so starke Angst wie ich mit dem Stress auskommen werde.

Ich hab einfach keine Lust mehr. Ich fühle mich soo unglaublich nutzlos.

Ich versuche wirklich mein bestes, aber es macht einfach keinen Spaß wenn ich nix hinkriege, ohne das ich bei kleinster Erschütterung alles direkt hinschmeissen möchte weil stressige Situation mir eine Panikattacke gibt und ich es nicht hinkriege normal mit Menschen zu kommunizieren. 

Ich gehe bereits seit mehr als 2 1/2 Jahren in Therapie, und es hat mir seitdem auch viel geholfen, aber wie man sieht habe ich immer noch mit sehr viel zu kämpfen und in 3 Monaten ist meine Therapie auch zuende

Was sagt denn dee Therapeut dazu? Vielleicht musst du stationär aufgenommen werden. Klingt nicht gut. Bitte sprech dss Mal an sofern nicht geschehen 

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29.04.21 um 22:39

Also wenn du schon zweieinhalb Jahre Therapie machst und sich bisher noch gar nichts getan hat, dann kann das unterschiedliche Ursachen haben.

1. Der Therapeut ist nicht der/die Richtige.
2. Die Therapieform ist nicht passend für dich
3. Eine Therapiestunde die Woche ist viel zu wenig als dass diese sinnvoll ihre Wirkung entfalten könnte.
4. Du bekommst keine passende Medikation (falls du eine bekommst, falls nicht, wäre ein angstlösendes Antidepressivum sicher nicht die schlechteste Idee)

Ein stationärer Aufenthalt wäre sicherlich eine sinnvolle Idee für dich. Da hast du ständig einen Ansprechpartner und kannst soziale Interaktionen im geschützten Rahmen "üben" ohne schlimme Konsequenzen fürchten zu müssen. Auch kannst du unter Aufsicht auf ein passendes Medikament eingestellt werden.

Glaub mir, so wirst du deine Ausbildung nicht schaffen. Ich habe schwer depressiv und suizidgefährdet mich durch meine Ausbildung damals gequält und es war die Hölle und hat mich nachhaltig geschädigt (chronische Erschöpfung etc). Ich bereue es sehr, damals nicht rechtzeitig die Notbremse gezogen und mich in staionären Aufenthalt begeben zu haben.

Womit du dich persönlich schonmal beschäftigen könntest wäre das erlernen von Skills. In vielen Borderline Therapien wird damit gearbeitet, aber natürlich kann auch jeder andere Mensch von solchen Skills profitieren.
Vielleicht liest du dich zu diesem Thema mal ein.
So rein vom Gefühl her, ist das Buch "Das Kind in dir muss Heimat finden" bestimmt auch keine schlechte Idee.

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02.05.21 um 18:00

Wie lange ist das den so bei dir?

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