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Ich flehe euch an, hilft mir!

17. August 2007 um 23:03 Letzte Antwort: 6. September 2007 um 11:34

Vor einigen Jahren war ich der Sonnenschein. Ich war beliebt, hatte Freunde, sah gut aus, war selbstbewusst und fröhlich. Nun bin ich anfang 20 und völlig am Ende.

Ich mache mir permanent über alles Gedanken, rede mir alles schlecht und das schlimmste: Ich verliere nach kürzester Zeit das Interesse an allem. Kaum was angefangen, habe ich schon keine Lust mehr. Gehe ich raus, weil ich in die Stadt wollte, merke ifch auf dem Hinweg, das ich gar keine Lust habe und fahre wieder heim. KOnzentriere ich mich auf etwas, gebe ich es nach einigen Minuten auf. Denke ich über ein Problem nach, winke ich entnervt ab. So behandel ich auch meine Freunde. Nun habe ich keine mehr. Ich habe nichts und niemanden. Ich fühle mich so, als würde ich permanent auf etwas warten. Leider weiß ich nicht worauf. Alles ist so unglaublich sinnlos.Ich habe jetzt noch nicht einmal mehr lust, großartig diesen Text weiter zu schreiben. Das beunruhigt mich jetzt schon wieder. Was hat es überhaupt für einen Sinn hier zu schreiben, wenn mir wahrscheinlich eh keiner helfen kann, weil ihr denkt, ich sei verrückt.

HIlfe, was ist aus mir geworden. Bin ich Shizophren oder was? Was ist los. Ich bin doch noch so jung!!!

Ich will in der Blüte meines Lebens nicht einsam zu Hause sitzen. Ich will wieder mein ALTES ICH zurück.

Scheiße, was mache ich nur?

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17. August 2007 um 23:26

Hi
ich weiß genau wie du dich fühlst mir geht es genauso, ich weiß einfach auch nicht mehr was ich machen soll, denn wenn ich was anfange bring ich es eh nie zu ende.

ich hoffe das ich jetzt durch einen klinik aufenthalt mehr darüber erfahren kann warum ich so bin wie ich bin. ich sitze nämlich auch zu hause habe keine freunde, habe viel zugenommen, war vorher gertenschlank beliebt und hatte kein prob mal nen mann kennen zu lernen, jetzt wiege ich 80 kg und keiner schaut mich mehr an, ich kann mich ja selber nicht leiden.

lass dir helfen, denn ich habe zu lange gewartet und sitze hier und bin noch mehr am ende als vorher

alles gute

dark angel

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18. August 2007 um 3:49

Welchen Sinn
hat das jeweilige das Du tust? Es ist vielleicht eine ganz natürliche Reaktion Deiner Seele, dass Du irgendwann die Nase voll hast von den Dingen die nicht wirklich Sinn machen.
Da ist der Schlüssel, der Sinn des Lebens.
Finde ihn und Du wirst sehen wie schnell sich Dein Herz wieder füllt.

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18. August 2007 um 10:04

Hallo Herzwolke,
das was du hier beschreibst klingt eher nach einer Depression und sowas wie Sinn-und Seinskrise. Ich kann dir auch nur empfehlen gehe zum Hausarzt. Laß dich überweisen zu einem Therapeuten, der das weitere Vorgehen mit dir bespricht. Ich habe mal etwas sehr sinnvolles gelesen, vielleicht lohnt es sich auch für dich über diese Aussage einmal nach zu denken. "Was dir im Leben passiert kannst du nicht bestimmen, aber es liegt an dir welche Gedanken du dir dazu machst." Ein kleines
Beispiel. Es stirbt deine Oma. Du weinst und willst einfach nicht akzeptieren, dass sie gestorben ist, womöglich kann man noch irgendwelche Ärzte schuldig machen oder sonst wen. Oder du kannst sagen. Danke, dass ich meine Oma so lange haben durfte.
Was ich dir noch empfehlen kann,die Logotherapie. Therapeuten findet man im
Internet, muß man allerdings selbst bezahlen, haben aber oft einen sehr schnellen Erfolg in der Behandlung.
Ich wünsche dir alles Gute, dass die
Freude und Sinnhaftigkeit wieder in dein
Leben zurückkehren.
Gruß Melike

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18. August 2007 um 16:56

Ich habe noch was:
Wisst ihr? Jetzt frage ich mich, warum ich so ein Schwachsinn überhaupt geschrieben habe. Ich bin jeden Tag in einer anderen Stimmung.

Ach und lachen kann ich auch nicht. Ich habe schon Ewigkeiten nicht mehr herzhaft gelacht. Einfach so. Das ist bei mir immer so verkramoft. In wirklichkewit finde ich einfach nichts mehr lustig. Die Leute um mich rum sind es auch nicht mehr. Respekt habe ich vor anderen auch verloren. Ich fühle mich immer besser als andere und gebe denen das auch zu spüren aber ich frae mich woher das kommt. Ich bin eigentlich überhaupt nicht so. Ich fühle mich, als wenn ich mich von Innen heraus selber beobachte und analysiere und immer denke ich dabei, wie scheiße ich doch bin.

Mein Kopf ist eine reine Kirmes.

Würde ich zum Psychologen gehen, würde ich mich selber nicht merh wert sein. Da würde ich alles verlieren, was ich noch habe.

Wartet ab, morgen denke ich wieder anders.

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19. August 2007 um 21:47

"Ich flehe euch an, hilft mir!"
Hallo ! Deine Geschichte hat mich bewegt , und
ich versuche dir paar Ratschläge zu geben , aber zu erst möchte ich fragen : Gab es ergent ein
ereignis der ewentuel deine depresionen auslosen
konnte , oder ist daß plotzlich eingetreten ohne
erkenbare Grund ?
Ich hab große Menchenkentnisen und obwohl ich mit
meinem Deutsch noch kempfen muß , werde ich versuchen dich aufzubauen . Du kanns mich ella
nennen .

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21. August 2007 um 16:50

Du solltest versuchen,
deinen leben wieder einen sinn zu geben, such dir ein hobby geh mit deiner mutter mal ein kaffe trinken, du bist durch lauter langweile in ein schwarzes loch gefalle wo du allein nicht mehr raus kommst, vielleicht wäre ein psychologe hilfreich, allerdings denke ich auch das das ganze eine bestimmte situation ausgelöst haben muß, du mußt dich selbst auch mal überwinden was du angefangen hast auch zu ende zu bringen, wenn einmal der knoten platzt wird es wieder laufen,wenn du einkaufen gehen willst dann dreh nicht auf halber strecke um sonde fahr weiter u geh shoppen bis deine füsse weh tun, oder such dir ein minijob damit du unter leuten kommst u neue leute auch kennen lernst damit du aus diesen rytmus raus kommst das ist ganz wichtig

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21. August 2007 um 20:40

Aufmerksamkeit
brauche ich definitiv nicht. Davon kann ich genug haben. Ich wende mich an diese Seite, weil es einfach anonym ist. Muss doch nicht jeder wissen, wie es wirklich in mir aussieht. Allerdings finde ich deine Mail total daneben.

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21. August 2007 um 20:41
In Antwort auf an0N_1263583399z

Du solltest versuchen,
deinen leben wieder einen sinn zu geben, such dir ein hobby geh mit deiner mutter mal ein kaffe trinken, du bist durch lauter langweile in ein schwarzes loch gefalle wo du allein nicht mehr raus kommst, vielleicht wäre ein psychologe hilfreich, allerdings denke ich auch das das ganze eine bestimmte situation ausgelöst haben muß, du mußt dich selbst auch mal überwinden was du angefangen hast auch zu ende zu bringen, wenn einmal der knoten platzt wird es wieder laufen,wenn du einkaufen gehen willst dann dreh nicht auf halber strecke um sonde fahr weiter u geh shoppen bis deine füsse weh tun, oder such dir ein minijob damit du unter leuten kommst u neue leute auch kennen lernst damit du aus diesen rytmus raus kommst das ist ganz wichtig

Ich brauche keinen JOb mehr,
ich arbeite bereits fast 10 Stunden am Tag (

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21. August 2007 um 21:06
In Antwort auf an0N_1263583399z

Du solltest versuchen,
deinen leben wieder einen sinn zu geben, such dir ein hobby geh mit deiner mutter mal ein kaffe trinken, du bist durch lauter langweile in ein schwarzes loch gefalle wo du allein nicht mehr raus kommst, vielleicht wäre ein psychologe hilfreich, allerdings denke ich auch das das ganze eine bestimmte situation ausgelöst haben muß, du mußt dich selbst auch mal überwinden was du angefangen hast auch zu ende zu bringen, wenn einmal der knoten platzt wird es wieder laufen,wenn du einkaufen gehen willst dann dreh nicht auf halber strecke um sonde fahr weiter u geh shoppen bis deine füsse weh tun, oder such dir ein minijob damit du unter leuten kommst u neue leute auch kennen lernst damit du aus diesen rytmus raus kommst das ist ganz wichtig

<genau
Ich stimme engel 455 vollkommen zu.Mann muss diesen negativen rythmus durchbrechen.
<und was den sinn des lebens angeht was manche so schreiben:
Ich denke das wird mächtig überbewertet.Der Sinn des lebens
begegnet uns jeden Tag. Mann muss nur wieder lernen die wirklichen dinge zu sehen.Die kleinen Dinge im leben!!!!Die großen??? Welche sind das denn?? Ich muss "schön" sein?? Ich muss ein "super" Auto fahren?? Ich muss ein "riesiges " Haus haben?? Das sind alles oberflächliche Dinge die auch jeder von euch weiß!! Aber sie verderben den Blick auf die wirklich wichtigen Dinge.Einen tollen tag mit Freunden zu verbringen und zu fühlen wie toll es ist sie zu haben.Mal einen Blick in den Himmel zu werfen und zu denken "Wow". Wenn ich mit meinen Kinder lache oder selbst wenn ein (in dem Moment) Riesen großes Problem im raum steht und mann hat geschafft das zu bewältigen- und selbst wenn nicht- und mann akzeptieren muss- es nicht lösen zu können. All das hat einen sinn. Weil es uns prägt und auf andere Dinge vorbereitet.Es ist meiner meinung auch so:wenn mann bemerkt ich bin unglücklich - unzufrieden ist der erste Schritt getan. Jetzt müssen nur die nächsten Schritte folgen.So lernt mann wieder voran zu kommen.
Ich wünsch euch alles Gute.

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25. August 2007 um 20:58

Auf Beiträge...
habe ich privat geantwortet! ;o)

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28. August 2007 um 13:56

Sich austauschen..

hallo herzwolke,
wenn du dich gerne mal austauschen möchtest zb im chat ( das ganze ohne anmeldung als gast unter www.panik-hilfe.de)
würden uns freuen,wenn wir dich lesen könnten...
alles gute herzwolke und lieben gruß,
eNflamed

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28. August 2007 um 16:33
In Antwort auf shelby_12757678

Ich brauche keinen JOb mehr,
ich arbeite bereits fast 10 Stunden am Tag (

Mirg
geht es genauso habe keine lust mehr auf nichts und bin am Ende, fühle mich hässlich und nicht gut. psychotherapie war ich schon hat nichts gebracht. habe keine Freunde weil ich keine lust habe und die Freunde wollen spaß und weggehen ich habe keine lust will auch mein altes Leben wieder als ich noch fröhlich war

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28. August 2007 um 17:06

Meinst du
wenn du nur griesgrämig bist und zu Hause sitzt und grübelst wirds besser? wohl auch nicht du hast trotzdem dein Leben weiterhin

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28. August 2007 um 19:27

Für wen hälst du dich?
Ich habe schon manche Themen aus reiner Interesse gelesen. Oft kommst du in die Diskussion rein und greifst die Leute an. Ich finde es nicht gut. Man muß den Leuten Zeit lassen und sowieso geht es dich nicht an, ob sie deinen Rat annehmen oder nicht annehmen. Es steht dir nicht zu, über anderen zu urteilen. Lass deine Frust an anderer Stelle raus, Du scheinst genauso Hilfe zu brauchen...
Die Leute die hier Rat suchen brauchen Hilfe und nicht Aggressionnen.
Nimm es nicht persönlich, aber so etwas ärgert mich.
Gruß
Butterfly4

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29. August 2007 um 15:50

Nachvollziehbar
ich kenne diese gedanken und gefühle bei mir wars lange zeit ähnlich um genau zu sein ein jahr lang bis es noch viel schlimmer wurde

ich wollte auch nihct zu psychologen oder in klinik weil ich dachte wenn dann muss ich ja ehrlich sein und wenn ich ehrlich bin stecken die mich eh in die klapse und da kaomm ich dann sowieso nie mehr raus

und so lebte ich in den tag hinein und tag für tag wurde es stück für stück schlimmer

aber du kannst es noch alleine schaffen da raus zu kommen du musst dich mit deinen problemen auseinander setzen auch wenn du kein bock hast und dich alles schnell annervt versuch dich zu zwingen
und wenn du das nicht schaffst dann geh wirklich zum psychologen
ich kann dir aus erfahrung sagen
in die klapse stecken die dich erst wenn du eine wirkliche bedrohung für dich selbst oder andere menschen bist also richtig krasse fälle
schaden kanns nicht und es wird dir helfen

gib dich nicht auf und find dich nicht mit deiner situation ab
tu jetzt was solange du es kannst
ansonsten wird es nur schlimmer

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30. August 2007 um 7:52

Ich hoffe der Beitrag kann dir helfen
hi!
Also das alles was du beschreibst hört sich ganz krass nach einer Depression an! Ich spreche aus Erfahrung wenn ich sage du solltest dir hilfe holen. Geh am besten zu deinem Hausarzt es muss noch nicht mal eine Psychologin sein. Meine Hausärztin konnte mir helfen. Das du dich so fühlst hat bestimmt eine wichtige Ursache die du herausfinden solltest. Überlege dir seit wann und weswegen du verändert denkst und fühlt. Auch diese Lustlosigkeit hängt auf jeden fall damit zusammen. Ich wünsche dir das du aus diesem loch rausfindest.

lg schnuutche

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30. August 2007 um 11:11

Ich kenne Deine Situation
Hallo Herzwolke,

bis vor ein paar Wochen ging es mir wie Dir. Nach Ostern wollten meine besten Freunde nichts mehr mit mir zu tun haben. Daß war zwar meine Schuld, weil ich Mist gebaut hatte (elendsgroßen, aber darauf will ich nich weiter eingehen, wenn es Dich interessiert, schau bei

http://forum.gofeminin.de/world/communaute/forum/f-orum2__forum=carriere1&m=1567&whichpage=1.html#4279-0

nach, da hab ich (ohne zu wissen, daß es ein alter Thread war, alles reingeschrieben). Ich kann Dir nur empfehlen, geh zum Arzt Deines Vertrauens, erstmal Hausarzt und laß Dich beraten. Es klingt mir auch sehr nach einer Depression. Ich habe es Dank meiner Hausärztin in den Griff bekommen. Wenn Du sagst, daß Du keine Freunde mehr hast, dann glaub ich, mußt Du Dich irren. Du mußt aber einen Schritt auf sie zugehen und Ihnen alles erklären. Vllt warten sie nur darauf, wieder von Dir zu hören. Wenn Sie erwachsen genug sind, werden sie Dich mit offenen Armen empfangen. Ich weiß z.B., daß ich den beiden ehemals besten Freunden jederzeit helfen würde, wenn sie mich brauchen, aber sie müßten es mir zeige, irgendwie signalisieren.Leider ist es unwahrscheinlich, daß Du Dein altes ich 1 zu 1 zurückbekommst, aber wenn Du es überstanden hast, dann wirst Du stärker sein und noch heller strahlen und jeden Augenblick noch mehr und bewußter genießen. ZUr Verarbeitung kann ich Dir da echt nur empfehlen, Dir irgendwelche Hobbies zu suchen, ich habe angefangen Musik zu schreiben, schlage auf Sandsäcke ein, gehe viel mit Leuten weg und spiele wie blöd Gitarre. Jetzt trommel ich noch mit Drumsticks rum. Es geht mir besser. Vor einem Viertel Jahr habe ich noch an Selbstmord gedacht, hatte kein Selbstwertgefühl aber dafür ne richtig harte Depression. Mach verrückte Sachen. Ich bin in ne Vorlesung gegangen und hatte meine Haare (relativ lang für nen Mann so 30 cm) mit Haarlack in eine so katastrophale Form gebracht, daß ich ständig angestarrt wurde. Das hat mich glücklich gemacht. Ich mache mich mittlerweile gerne selbst lächerlich. Hans-Werner Olm hat mal gesagt: "Humor ist Distanzgefühl, sich selbst nicht so ernst nehmen" und genau das ist es. So lange ich mich (mehr oder minder) ernst genommen habe, hatte ich immer depressive Phasen bis hin zu eben dieser Depression (mit durchaus nicht zu vernachlässigenden Selbstverletzungsschüben, selbstschneiden, schlagen, gegen die Wand rennen u.s.w.). Jetzt bin ich zwar nicht pausenlos glücklich, weil ich immernoch diese beiden Personen vermisse, aber wenn ich an sie denke, bete ich, daß wir eines Tages wieder miteinander reden und Freunde sein werden. Der Glaube kann viel, er liefert (für mich zumindest) keine Wahrheit und Antworten, aber er kann Trost spenden und das ist sehr viel Wert. Kauf Dir einen Rosenkranz oder eine Kette mit einem Kreuz (das hab ich gemacht) und bete. Die Kette hilft Dir, Dich an etwas symbolisch festzuhalten. Denke dabei an die Dinge, die Du Dir wünschst. Mir hat es sehr geholfen, obwohl ich dennoch Antidepressiva nehmen muß (noch). Warte nicht sondern geh zu einem Arzt Deines Vertrauens. Mit Depressionen ist nicht zu spaßen. Sie müssen schnell behandelt werden bevor es zu spät ist, das kann auch chronisch werden und da hat der Spaß dann ein Loch.

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30. August 2007 um 13:20
In Antwort auf callum_12660881

Ich kenne Deine Situation
Hallo Herzwolke,

bis vor ein paar Wochen ging es mir wie Dir. Nach Ostern wollten meine besten Freunde nichts mehr mit mir zu tun haben. Daß war zwar meine Schuld, weil ich Mist gebaut hatte (elendsgroßen, aber darauf will ich nich weiter eingehen, wenn es Dich interessiert, schau bei

http://forum.gofeminin.de/world/communaute/forum/f-orum2__forum=carriere1&m=1567&whichpage=1.html#4279-0

nach, da hab ich (ohne zu wissen, daß es ein alter Thread war, alles reingeschrieben). Ich kann Dir nur empfehlen, geh zum Arzt Deines Vertrauens, erstmal Hausarzt und laß Dich beraten. Es klingt mir auch sehr nach einer Depression. Ich habe es Dank meiner Hausärztin in den Griff bekommen. Wenn Du sagst, daß Du keine Freunde mehr hast, dann glaub ich, mußt Du Dich irren. Du mußt aber einen Schritt auf sie zugehen und Ihnen alles erklären. Vllt warten sie nur darauf, wieder von Dir zu hören. Wenn Sie erwachsen genug sind, werden sie Dich mit offenen Armen empfangen. Ich weiß z.B., daß ich den beiden ehemals besten Freunden jederzeit helfen würde, wenn sie mich brauchen, aber sie müßten es mir zeige, irgendwie signalisieren.Leider ist es unwahrscheinlich, daß Du Dein altes ich 1 zu 1 zurückbekommst, aber wenn Du es überstanden hast, dann wirst Du stärker sein und noch heller strahlen und jeden Augenblick noch mehr und bewußter genießen. ZUr Verarbeitung kann ich Dir da echt nur empfehlen, Dir irgendwelche Hobbies zu suchen, ich habe angefangen Musik zu schreiben, schlage auf Sandsäcke ein, gehe viel mit Leuten weg und spiele wie blöd Gitarre. Jetzt trommel ich noch mit Drumsticks rum. Es geht mir besser. Vor einem Viertel Jahr habe ich noch an Selbstmord gedacht, hatte kein Selbstwertgefühl aber dafür ne richtig harte Depression. Mach verrückte Sachen. Ich bin in ne Vorlesung gegangen und hatte meine Haare (relativ lang für nen Mann so 30 cm) mit Haarlack in eine so katastrophale Form gebracht, daß ich ständig angestarrt wurde. Das hat mich glücklich gemacht. Ich mache mich mittlerweile gerne selbst lächerlich. Hans-Werner Olm hat mal gesagt: "Humor ist Distanzgefühl, sich selbst nicht so ernst nehmen" und genau das ist es. So lange ich mich (mehr oder minder) ernst genommen habe, hatte ich immer depressive Phasen bis hin zu eben dieser Depression (mit durchaus nicht zu vernachlässigenden Selbstverletzungsschüben, selbstschneiden, schlagen, gegen die Wand rennen u.s.w.). Jetzt bin ich zwar nicht pausenlos glücklich, weil ich immernoch diese beiden Personen vermisse, aber wenn ich an sie denke, bete ich, daß wir eines Tages wieder miteinander reden und Freunde sein werden. Der Glaube kann viel, er liefert (für mich zumindest) keine Wahrheit und Antworten, aber er kann Trost spenden und das ist sehr viel Wert. Kauf Dir einen Rosenkranz oder eine Kette mit einem Kreuz (das hab ich gemacht) und bete. Die Kette hilft Dir, Dich an etwas symbolisch festzuhalten. Denke dabei an die Dinge, die Du Dir wünschst. Mir hat es sehr geholfen, obwohl ich dennoch Antidepressiva nehmen muß (noch). Warte nicht sondern geh zu einem Arzt Deines Vertrauens. Mit Depressionen ist nicht zu spaßen. Sie müssen schnell behandelt werden bevor es zu spät ist, das kann auch chronisch werden und da hat der Spaß dann ein Loch.

Hallo
viele Menschen mögen es aber gerade nicht, vor allem wenn sie depressiv sind, angestarrt zu werden, auch haben die keine Lust auf hobbies oder Freunde das ist ja das Problem Meine beste Freundin ist auch in so einer Situation und sie möchte am liebsten zuhause bleiben am liebsten schlafen sie kann sich absolut nicht dazu durchringen wegzugehen oder so

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30. August 2007 um 17:53
In Antwort auf an0N_1230347699z

Hallo
viele Menschen mögen es aber gerade nicht, vor allem wenn sie depressiv sind, angestarrt zu werden, auch haben die keine Lust auf hobbies oder Freunde das ist ja das Problem Meine beste Freundin ist auch in so einer Situation und sie möchte am liebsten zuhause bleiben am liebsten schlafen sie kann sich absolut nicht dazu durchringen wegzugehen oder so

Hi
Naja, das war auch nur ein Ratschlag für den Moment, in dem sie unbedingt etwas ändern will oder muß und evtl. schon in Behandlung ist (Psychotherapeut oder Hausarzt). Als ich z.B. angefangen habe, mich zu ritzen und das von meiner Familie realisiert wurde, da habe ich gemerkt, daß ich eine Verantwortung habe und der MUSS ich nachkommen. Depression war vor allem totale Leere, allein fühlen, obwohl man es nicht ist. Man muß zu einem Punkt kommen, an dem man sagt: "Jetzt ist Schluß.". Die Erkenntnis muß man aber selber haben, das ist wie beim Abnehmen, so lange man keine Erkenntnis hat, wird sich nichts ändern (natürlich braucht man auch Motivation).

Als Freundin mußt Du Deiner Freundin versuchen, Halt zu geben. Wenn nicht zwei Menschen damals gewesen wären, die mir Halt gegeben haben, dann wäre ich heute entweder tot oder querschnittsgelähmt. Sicher kannst Du sie nicht dazu zwingen, aber Du kannst ihr vor Augen führen, daß sie ne Verantwortung hat und nicht allein ist. Das ist natürlich sauschwer. Ich bin mir nicht sicher, ob das bei mir gewirkt hätte. Wenn ich so recht drüber nachdenke,..., aber es könnte dazu führen, daß sie zum Arzt geht und das wäre ein Anfang. Dieser Schritt ist hart, weil man dem Arzt dann genau erzählen muß, was denn los ist, aber das muß sein.

Wenn sie dann einen halbwegs normalen Gemütszustand wieder, dann würde ich mir an ihrer Stelle Hobbies suchen und aus mir rausgehen. So war es gemeint. Daß man bei einer Depression ungern rausgeht, das weiß ich sehr gut.

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30. August 2007 um 18:07
In Antwort auf an0N_1230347699z

Hallo
viele Menschen mögen es aber gerade nicht, vor allem wenn sie depressiv sind, angestarrt zu werden, auch haben die keine Lust auf hobbies oder Freunde das ist ja das Problem Meine beste Freundin ist auch in so einer Situation und sie möchte am liebsten zuhause bleiben am liebsten schlafen sie kann sich absolut nicht dazu durchringen wegzugehen oder so

Nachtrag zu gerade
Achja, das waren natürlich alles nur Beispiele von Sachen, die man tun kann. So habe ich es weitestgehend geschafft. Ein Prof. von mir meinte mal: "Das Leben ist nicht immer so einfach wie ein Plattenkondensator". Im übrigen war ich vorher auch nicht wirklich so extrovertiert wie jetzt. Aber irgendwie muß man das Erlebte verarbeiten. Dazu muß man erstmal auch den Grund der Depression feststellen. Man muß sich selbst analysieren und wenn das nicht geht, professionelle Hilfe oder Freunde mit Einfühlungsvermögen in Anspruch nehmen.

Was das mit Lust auf Freunde angeht:

Ich lese aus Herzwolkes Aussagen heraus, daß sie es bereut, daß keine Freunde da sind. Also möchte sie sie manchmal doch. Deshalb habe ich ihr gesagt, daß sie auf sie zugehen soll. Wahre Freunde helfen dann, meist helfen sogar Menschen, die man nur flüchtig kannte (die Erfahrung habe ich auch gemacht). Die Gesellschaft ist nicht so kalt wie sie scheint. Man muss eben das Glück haben, Menschen zu finden, die aufgeschlossen, hilfsbereit sind oder evtl. das Gleiche durchgemacht haben.

In meinem Umfeld weiß ich jetzt, daß 60% meiner Freunde und Bekannten selbst einmal eine Depression hatten, es ist unglaublich, aber das ist eine Volkskrankheit. Und wer es selbst hatte, der möchte helfen.

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30. August 2007 um 21:40
In Antwort auf callum_12660881

Hi
Naja, das war auch nur ein Ratschlag für den Moment, in dem sie unbedingt etwas ändern will oder muß und evtl. schon in Behandlung ist (Psychotherapeut oder Hausarzt). Als ich z.B. angefangen habe, mich zu ritzen und das von meiner Familie realisiert wurde, da habe ich gemerkt, daß ich eine Verantwortung habe und der MUSS ich nachkommen. Depression war vor allem totale Leere, allein fühlen, obwohl man es nicht ist. Man muß zu einem Punkt kommen, an dem man sagt: "Jetzt ist Schluß.". Die Erkenntnis muß man aber selber haben, das ist wie beim Abnehmen, so lange man keine Erkenntnis hat, wird sich nichts ändern (natürlich braucht man auch Motivation).

Als Freundin mußt Du Deiner Freundin versuchen, Halt zu geben. Wenn nicht zwei Menschen damals gewesen wären, die mir Halt gegeben haben, dann wäre ich heute entweder tot oder querschnittsgelähmt. Sicher kannst Du sie nicht dazu zwingen, aber Du kannst ihr vor Augen führen, daß sie ne Verantwortung hat und nicht allein ist. Das ist natürlich sauschwer. Ich bin mir nicht sicher, ob das bei mir gewirkt hätte. Wenn ich so recht drüber nachdenke,..., aber es könnte dazu führen, daß sie zum Arzt geht und das wäre ein Anfang. Dieser Schritt ist hart, weil man dem Arzt dann genau erzählen muß, was denn los ist, aber das muß sein.

Wenn sie dann einen halbwegs normalen Gemütszustand wieder, dann würde ich mir an ihrer Stelle Hobbies suchen und aus mir rausgehen. So war es gemeint. Daß man bei einer Depression ungern rausgeht, das weiß ich sehr gut.

Naja
so ne Depression hat ja jeder mal, meiner Freundin wird das schon langweilig werden zuhause dann kommt sie schon wieder mit

Dauert nun mal ne Phase an

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31. August 2007 um 0:45
In Antwort auf an0N_1230347699z

Naja
so ne Depression hat ja jeder mal, meiner Freundin wird das schon langweilig werden zuhause dann kommt sie schon wieder mit

Dauert nun mal ne Phase an

Hoffentlich
das wünsch ich Dir und Deiner Freundin. Die meisten Depressionen sollen sich ja nach maximal einem halben Jahr genauso schnell verschwunden sein, wie sie gekommen sind. Wenn es allerdings länger dauert und noch andere Symptome dabei sind, dann müßte man sich Gedanken machen.

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6. September 2007 um 8:48
In Antwort auf melike13

Hallo Herzwolke,
das was du hier beschreibst klingt eher nach einer Depression und sowas wie Sinn-und Seinskrise. Ich kann dir auch nur empfehlen gehe zum Hausarzt. Laß dich überweisen zu einem Therapeuten, der das weitere Vorgehen mit dir bespricht. Ich habe mal etwas sehr sinnvolles gelesen, vielleicht lohnt es sich auch für dich über diese Aussage einmal nach zu denken. "Was dir im Leben passiert kannst du nicht bestimmen, aber es liegt an dir welche Gedanken du dir dazu machst." Ein kleines
Beispiel. Es stirbt deine Oma. Du weinst und willst einfach nicht akzeptieren, dass sie gestorben ist, womöglich kann man noch irgendwelche Ärzte schuldig machen oder sonst wen. Oder du kannst sagen. Danke, dass ich meine Oma so lange haben durfte.
Was ich dir noch empfehlen kann,die Logotherapie. Therapeuten findet man im
Internet, muß man allerdings selbst bezahlen, haben aber oft einen sehr schnellen Erfolg in der Behandlung.
Ich wünsche dir alles Gute, dass die
Freude und Sinnhaftigkeit wieder in dein
Leben zurückkehren.
Gruß Melike

Hallo! ich bin neu , mein erster beitrag
mir geht es oft genauso wie herzwolke. meine hausaerzten hat mich leider nicht ernst genommen und gesagt, ich soll ein buch lesen. nicht einmal einen buchtitel hat sie mir vorgeschlagen. danach war ich nie wieder in der praxis und hab meinen hausarzt gewechselt.
bis jetzt hatte ich aber noch nicht den mut den neuen arzt darauf anzusprechen. wie beginnt man denn so ein gespraech?

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6. September 2007 um 11:34
In Antwort auf indira_12759958

Hallo! ich bin neu , mein erster beitrag
mir geht es oft genauso wie herzwolke. meine hausaerzten hat mich leider nicht ernst genommen und gesagt, ich soll ein buch lesen. nicht einmal einen buchtitel hat sie mir vorgeschlagen. danach war ich nie wieder in der praxis und hab meinen hausarzt gewechselt.
bis jetzt hatte ich aber noch nicht den mut den neuen arzt darauf anzusprechen. wie beginnt man denn so ein gespraech?

Hallo Anja,
erstmal brauchst Du Vertrauen zu dem Arzt. Man führt ja nicht täglich nen Seelenstrip vor jemand Wildfremden durch.

Der Anfang ist schwer. Ich habe gesagt, daß ich ein Problem habe. Bei mir war es sichtbar, weil ich mich, wenn alles zu viel wurde, mit einem Teppichbodenschneider geschnitten habe. Ich mußte nur auf meinen Arm zeigen und etwas erläutern.

ABER: DAS IST KEINE AUFFORDERUNG, DAß DU ES MACHEN SOLLST. BLOß NICHT.

Sag ihm, daß Du ein Problem hast, daß Du Dich so fühlst wie Du Dich fühlst: lustlos, antriebslos, traurig, leer. Frag, was er Dir raten würde. Du mußt ihm erstmal ja nichts von den Ursachen sagen, das machst Du am besten bei einer Dir etwas bekannteren Person. Ich habe es mit ein paar Kumpels (jeweils einzeln) besprochen. Du mußt einfach den Berg, den Du auf Deiner Brust spürst, Stück für Stück abbauen. Das geht am besten über reden. Bei mir war ne medikamentöse Behandlung erforderlich, das könnte helfen, das wird Dir aber Dein Arzt sagen.

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