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Ich finde keine Halt mehr...

17. Juli 2011 um 20:02

Hallo

Im Moment bin ich einfach verzweifelt und weiß nicht mehr weiter...für meine Außenwelt ist das nciht wirklich sichtbar, außer dass ich evtl etwas gestresster wirke, aber im inneren brodelt es...Ich bin 30 Jahre alt und derzeit iwie an einem Wendepunkt. Hatte bis vor 3 Monaten einen guten Job, der mir mehr oder minder Spaß gemacht hat, aber er gab Sicherheit und tolle Kollegen...nun wurde ich (notfallbedingt) ann eine große Firma überlassen als Assistentin des obersten chefs, war natürlich ne klasse Herausforderung und erst war ich sehr euphorisch...der Chef wollte mich gern behalten und hat es mir angeboten...aber wie ein Großkonzern nun so ist, dauert es ein bissel externe Mitarbeiter einzustellen...mittlerweile sind es 3 Monate, in denen ich beide Jobs mache...5 Tage die Woche je 9 Std im Großkonzern u jeweils 2 tage die Woche abends 2-3 Std. in der alten Firma....schlaucht schon... nun entwickelt sich in der neuen Firma alles nciht so positiv....der Chef ermahnt mich selbstbewußter aufzutreten, mehr zu fordern etc aber ich bin nunmal nicht die selbstbewußteste (div. Gründe -Vergangenheit etc) und ich wurde weder eingearbeitet, noch erfahre ich Unterstützung nur Neid und Missgunst von einigen Kollegen, die den Job gern gehabt hätten...alles in allem bin ich kurz davor einfach wieder in die alte Firma zurückzugehen...aber ich will nicht feige aufgeben, aber ich frage mich einfach, was bringt es??? Geld oder glücklich sein??? Würde ich mich bei aufgabe noch schlechter fühlen???

Soviel zum beruflichen...privat hab ich sehr rasante 3 Single Jahre hinter mir...3 große Lieben, die nie wußten was sie wollten u mich letzendlich nicht wollten....(wenn ich das an dieser Stelle noch länger ausführe, wird der Text den Rahmen sprengen ) Jedenfalls treff ich mich seit 6 Wochen mit einem Mann, der wirklich lieb ist und mir auch zeigt, dass er mich mag....aber auch sagt er...(weil auch er grad in ner Veränderung steckt) dass wir uns Zeit lassen sollen...hört sich einerseits für mich nach diesem üblichen Hinhalten an, auf der anderen Seite...ist er dafür zu aufmerksam, plant Urlaub mit mir etc... aber es ist und bleibt Unsicherheit und im Moment fällt es mir noch schwerer, diese Unsicherheit zu ertragen.

Ich versuche immer schon alles iwie positiv zu sehen und zu sagen, dass ich das schon schaffe und alles werden wird, aber sobald ich allein bin am Ende eines Tages, kommt die Einsamkeit und ich könnt nur weinen...zudem kommt, dass ich relativ viel trinke...ok, es ist abends eben der Wein zum Ausklang, aber das fast jeden Abend und über einen längeren Zeitraum, ich kann auch mal ein paar Tage nichts trinken,...aber ich flüchte mich gern in diesen Zustand.

Es tut mir leid für den langen Text, hoffe iwer hat trotzdem die Muße, das zu lesen... schönen Abend noch für euch, über Antworten würd ich mich sehr freuen

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21. Juli 2011 um 21:50

Kontrolle ist das A und O.
Nabend amidala2481,

Wie du am Titel siehst ist mein tipp, mein schubs in eine bessere Gedankenwelt deine Selbstkontrolle.

Zum Beruf: Niemand kann die sagen was du da jetzt tuen musst, niemand kann dir sagen was richtig oder falsch sein wird. Du entscheidest das, denn es geht nur um deine Ansichten. Was meinst du? Willst du Glücklich sein indem du wieder den alten job aktiv annimmst und so den sicheren weg gehen? Oder bedarf es deinem ich an einer neuen, fordernen Aufgabe? Immerhin hast du den "neuen" Job ja schon angefangen, was waren deine Gründe für diese tat? Du hast dir bestimmt etwas dabei gedacht oder? Geh mal "in" dich und horche, horche auf das wasdu am meisten willst.

Partnerschaft: Gut, ich bin auch drei jahre Single aber ich zerfresse mich nicht an negativen Gedanken. Es ist leicht sich von diesen umhüllen zu lassen. Der beste weg daraus ist das positve Denken. Du hast doch schon jemanden gefunden der dir nah sein will, auch wenn der weg bis ans Ziel (partnerschaft) eine lange Reise ist. Eine Reise mit Mehr Zeit zum warten als aktives handeln. Aber hey, so kannst Du dir sicher sein ob er für dich geeignet ist, und umgekehrt. Du willst ja bestimmt nicht nochmal verletzt werden? Das du vorher natürlich etwas Zeit und Gefühle investierst lässt sich nicht umgehen, doch ist das wirklich so schlimm? Ich finde es positiv sich voll "auszuschnuppern", besonders mit Vergangenheitsschlägen. Ich wünsche Euch alles gute wenn es soweit sein sollte.

Das trinken: Nun das könnte komplex werden. Du weisst ja bestimmt das es leicht ist, immer alles hinzuwerfen und trost in der Vergesslichkeit zu suchen. leicht angetrunken oder Besoffen lässt es sch für den "Augenblick" gut flüchten, doch ist das keine option von dauer. Ich weiss nicht wieviel du trinkst doch auch hier gilt der Punkt SelbstKontrolle! Hab dich unter kontrolle und leg dir Grenzen die im "Normalen" liegen. ich will nur nicht das Du dich in was verläufst was dir schaden könnte.



Ich wünsch dir viel Erfolg in jeglichen Bezugspunkten.
Sana

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