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Ich brauch eure Hilfe.

26. Februar 2018 um 17:19 Letzte Antwort: 27. Februar 2018 um 1:49

Hallo ihr,
bitte lest euch einmal meine Geschichte durch, ich brauch eure Hilfe.

Ich bin jetzt frische 16 Jahre alt und ich merke wie von Tag zu Tag es mir schlechter geht.
Ich hänge durch, finde keine Motivation mehr, weine viel, werde immer sensibler, hab Ängste und das schlimmste ist, ich denke 24/7 darüber nach mich umzubringen. 

Ich hab einmal im letzten Oktober (2017) mit einem Diakon darüber geredet, über die Probleme die ich habe zu Hause, die Probleme mit meinen Eltern und meiner Schwester. Ich hab eigentlich ein gutes Elternhaus und ich würde auch nicht sagen das ich schlecht erzogen bin aber meine Eltern verstehen mich nicht, hören mir nicht zu sondern sagen mir nur was ich nicht kann. Auf jeden Fall hab ich bei diesem Diakon “gebeichtet” (er hat Schweigepflicht) und er hat mir gesagt das ich unter Depressionen leide und ich mich in ärztliche Behandlung geben soll. Er meinte ich schaff das mit meinen Eltern darüber zu reden aber ich schaffe es nicht, ich kann das wirklich nicht! 
Vor über einem Monat hab ich das einem guten Freund erzählt, eher unfreiwillig, er meinte man sieht mir an das ich nur auf glücklich tue. Doch irgendwie hab ich das Gefühl ihn nur damit zu belasten, er hat Angst um mich und will mir helfen aber weiß nicht wie. 

Im Moment werde ich auch immer wieder drauf angesprochen wie fertig ich aussehe und es würde so aussehen als würde ich jeden Moment anfangen loszuweinen - stimmt leider auch. 

In der Schule hab ich keine großen Probleme, nur mich kennt fast jeder. Egal was ich mache und tu, irgendwie weiß das jeder und ich hab das Gefühl das jeder über mich redet. Ich will eigentlich am liebsten einfach nur alleine sein und das machen was ich möchte. 

Aber nochmal um auf mein Problem zurück zukommen: Ich brauche wirklich Hilfe! Ich habe Angst vor mir selber mich umzubringen, an sich möchte ich das nicht, irgendwo ist da noch Hoffnung. Ich bin auch wirklich ein Lebensfroher Mensch nur leider geht die Hoffnung immer weiter flöten.. Kann man zu einem Psychologen ohne die Eltern? Ohne das sie Verdacht schöpfen?

Bitte lacht nicht, mir liegt das am Herzen.

Alles liebe.

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27. Februar 2018 um 1:49
In Antwort auf carolin999

Hallo ihr,
bitte lest euch einmal meine Geschichte durch, ich brauch eure Hilfe.

Ich bin jetzt frische 16 Jahre alt und ich merke wie von Tag zu Tag es mir schlechter geht.
Ich hänge durch, finde keine Motivation mehr, weine viel, werde immer sensibler, hab Ängste und das schlimmste ist, ich denke 24/7 darüber nach mich umzubringen. 

Ich hab einmal im letzten Oktober (2017) mit einem Diakon darüber geredet, über die Probleme die ich habe zu Hause, die Probleme mit meinen Eltern und meiner Schwester. Ich hab eigentlich ein gutes Elternhaus und ich würde auch nicht sagen das ich schlecht erzogen bin aber meine Eltern verstehen mich nicht, hören mir nicht zu sondern sagen mir nur was ich nicht kann. Auf jeden Fall hab ich bei diesem Diakon “gebeichtet” (er hat Schweigepflicht) und er hat mir gesagt das ich unter Depressionen leide und ich mich in ärztliche Behandlung geben soll. Er meinte ich schaff das mit meinen Eltern darüber zu reden aber ich schaffe es nicht, ich kann das wirklich nicht! 
Vor über einem Monat hab ich das einem guten Freund erzählt, eher unfreiwillig, er meinte man sieht mir an das ich nur auf glücklich tue. Doch irgendwie hab ich das Gefühl ihn nur damit zu belasten, er hat Angst um mich und will mir helfen aber weiß nicht wie. 

Im Moment werde ich auch immer wieder drauf angesprochen wie fertig ich aussehe und es würde so aussehen als würde ich jeden Moment anfangen loszuweinen - stimmt leider auch. 

In der Schule hab ich keine großen Probleme, nur mich kennt fast jeder. Egal was ich mache und tu, irgendwie weiß das jeder und ich hab das Gefühl das jeder über mich redet. Ich will eigentlich am liebsten einfach nur alleine sein und das machen was ich möchte. 

Aber nochmal um auf mein Problem zurück zukommen: Ich brauche wirklich Hilfe! Ich habe Angst vor mir selber mich umzubringen, an sich möchte ich das nicht, irgendwo ist da noch Hoffnung. Ich bin auch wirklich ein Lebensfroher Mensch nur leider geht die Hoffnung immer weiter flöten.. Kann man zu einem Psychologen ohne die Eltern? Ohne das sie Verdacht schöpfen?

Bitte lacht nicht, mir liegt das am Herzen.

Alles liebe.

geh zu einem Psychologen, such dir einen Grund und dann kannst du mit dem Psychologen das tiefere thema ansprechen.  

du hast irgendwie kein klares Ziel im leben und dir fehlt der Ausgleich, finde heraus was der Auslöser dafür ist. Viele sind durch Medien und elektronische Kommunikation zu gefordert, zu abgelenkt und widmen sich dadurch nicht mehr den Dingen die für die persönlichkeitsentwicklung und den psychologischen Ausgleich wichtig sind. Die Folge ist, man kommt immer weniger mit dem realen Leben klar, man fühlt sich ausgelaugt und man hat verlernt Spaß am Leben zu haben. 
Spaß und Erholung ist sehr wichtig, wenn das fehlt geraten wir in eine abwärtsspirale, das entspricht dann in etwa einem burnout, man kann es auch Depression bezeichnen. 
Spaß und Erholung hat man automatisch wenn man mit den richtigen leuten zusammen ist, wenn man alleine ist muss man schon aktiv und bewusst dafür sorgen und man kann es sogar verlernen. 

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