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Ich bin total kaputt

16. Januar 2008 um 20:33 Letzte Antwort: 5. Februar 2008 um 23:21

Ich möchte euch nicht lange zulabern. Möchte nur mein Befinden loswerden.
Ich bin total verzweifelt. Hab nur noch Angst, jede Sekunde. Mein Leben ist nicht mehr lebenswert. Ich kriege diese Angst nicht mehr in den Griff. Ich bin völlig kaputt. Ich bin so kaputt dass ich fast schon gar nicht mehr drüber reden bzw. schreiben kann. Ich kann nicht mehr, ich bin fertig. Ach was schreib ich eigentlich, ich kanns doch sowieso nicht rüberbringen wie es mir geht. Egal. Ein Versuch wars wert.

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17. Januar 2008 um 20:03

Bitte kein Selbstmitleid!
Hallo marenli!

Sorry soll kein Vorwurf sein aber es geht anderen genau so. Mir geht es auch nicht so prikelnt. Mich plagen seit Tagen schlimme Panikattacken und ich denke immer das ich gleich sterben würde. Ich kann auch nicht aufgeben obwohl es mir auch sehr fertig macht. Es gibt auch tage in meinen Leben wo es mir lieber wäre das mir lieber die Lampe ausgeht amit ich die ganze scheiße vorbei habe aber ich habe verantwortung zutragen. Einfach aufgeben kann ich und du auch nicht. Ich weiß das es schwer ist und das es dir nicht so gut geht aber bitte suche dir dann hilfe. Bist du in einer Therapie???

Wünsche dir trotzdem viel Kraft.

Lg dana

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17. Januar 2008 um 20:08

Das mit
der Angst ist echt der Hammer,oder.Ständig denkt man das man das Falsche sagt,tut.Immer denkt man das Andere böse werden.Selbst,wenn es,objektiv gesehen,völliger Blödsinn ist,hat man immer das Gefühl unter nem tierischen Druck zu stehen.Man sucht immer wieder Gründe um sich selber fertig zu machen.Hab ichs ungefähr getroffen?Möchte nicht weiterschreiben,wenn ich falsch liege,also lass mich doch bitte kurz wissen was Du denkst.LG Hannah

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18. Januar 2008 um 0:42

?
Ich frage mich was das mit Selbstmitleid zu tun hat? Im Prinzip zerfliesst jeder in Selbstmitleid der irgendwie über sein Problem schreibt bzw. redet wenn man es so sehen will wie du es sieht.

Ich leide an Panikattacken und Angstzuständen, und das extrem. Ich mache eine Verhaltenstherapie und bin natürlich auch in psychologischer Behandlung. Das Problem ist, dass ich einen Rückfall erlitten habe, dazu wurden jetzt noch durch bestimmte Geschehnisse zusätzlich schwere Depressionen diagnostiziert. Also alles auf einmal. Ich habe ständig Angstzustände, kann seit Wochen keine Nacht mehr schlafen, werde ständig wieder durch Panikattacken aus dem Bett getrieben oder falls ich doch mal einschlafe, nach spätestens fünfzehn Minuten wieder mit Panik aus dem Schlaf gerissen.
Bei mir löst alles Angst aus, egal ob Musik oder was auch immer, einfach alles.
Und dann wird hier von Selbstmitleid geredet nur weil man aus Verzweiflung irgendwo Hilfe sucht.

Naja, in Zukunft weiß ich dass ich nichts mehr schreiben werde. Ich frage mich nur wozu ein Forum da ist. Aber egal.

Sorry wenn das jetzt etwas hart rüberkommt, aber wenn du so ne Antwort schreibst mit Selbstmitleid und so, da kommt mir echt der Gedanke dass es dir noch nie schlecht genug ging um wirklich jemand zu verstehen dem es echt dreckig geht. Auch tut sich mir die Frage auf warum du hier Selbstmitleid an den Tag legst und von deinen Panikattacken erzählst? Warum bist du überhapt in einem Forum?

Nee, deine Antwort ist echt der Hammer.

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5. Februar 2008 um 23:21

Hi marenli
Ich kann dich sehr gut verstehen und finde nicht da es was mit selbstmitleid zu tun hat wenn es einem so schlecht geht. schließlich sieht man einfach keinen ausweg mehr.
auch ich leide seit 7 jahren an agoraphobie, angstzuständen und panikattacken. alles begann während einer schlimmen beziehung und seit dem hat es sich ständig verschlimmert. ich habe jeden tag, ständig angst. außer wenn ich weiß ich bin allein zu hause und muß nicht raus, dann geht es einigermaßen. auch ich hatte früher nachts ständig panik, konnte nicht richtig schlafen und war extrem depressiv. ich war jahrelang stark medikamentenabhängig und bin jeden tag wie "falschgeld" rumgelaufen und hab keine peilung gehabt und die angst war trotzdem immer da. ich weiß nicht mehr bei wievielen psychologen, psychatern, neurologen und therapeuten ich war aber es müssen ca. 25 gewesen sein. vor einem jahr hab ich dann einen entzug gemacht der wirklich schlimm war. seit dem gehts mir so schlecht, das man schon fast ein neues wort dafür erfinden müßte. ich mach seit 6 monaten eine therapie und hab absolutes tablettenverbot und es wird nur schlimmer statt besser. ich weiß nicht wie ich es schaffe arbeiten zu gehen, jeden tag der gleiche horror in der arbeit und werde oft nach hause geschickt, weil ich ausschau wie eine arme irre und nur am zittern bin. ich tu den ganzen tag nichts außer angst zu haben vor allem. kann nicht einkaufen, nichts mit freunden machen (eigentlich hab ich schon fast gar keine mehr)und beziehungsmäßig geht natürlich auch nix. wie auch...alles in allem is das leben einfach nicht mehr lebenswert in diesem dauerzustand. auch wenn man noch so sehr versucht es zu ändern und irgendwie wieder glücklich zu werden.
Vielleicht hilft es dir ein bischen zu wissen, das du ganz sicher nicht allein bist mit deiner angst. viele menschen leiden darunter und wenn man nicht weiter weiß und sein herz ausschütten will, dann hat das ganz sicher nichts mit selbstmitleid zu tun

Lass den kopf nicht hängen auch wenns schwer ist.
Ich wünsch dir alles gute und das du die angst in den griff bekommst.

LG, Nancy

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