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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Ich bin so unordentlich...

Letzte Nachricht: 27. Dezember 2022 um 3:55
M
merete_12340118
30.05.10 um 22:22

Hallo zusammen,
ich habe ein Problem das mich schon seit langer Zeit belastet, und zwar bin ich sehr unordentlich. Soweit ich mich zurück erinnern kann, war das bei mir eigentlich immer schon der Fall, schon in früher Kindheit. Ich habe es nie geschafft, meine Sachen in Ordnung zu halten.

Mein Mann neckt mich gerne, dass man auf meinem Schreibtisch zu Hause nichts mehr wieder findet, aber er ist unheimlich verständnisvoll. Ich denke manchmal, dass das Ganze ihm bald mehr auf die Nerven gehen muss als mir, aber er hält sich echt zurück und sagt nichts. Er ist super-ordentlich, erledigt seinen Papierkram immer sofort während ich meine Sachen wochenlang vor mir herschiebe und dann in Panik verfalle, wenn ein Termin ansteht und ich die nötigen Sachen nicht finden kann usw.

Der Rest der Wohnung sieht auch nicht besser aus. Es ist nicht so dass ich ein Messie bin der nichts wegwerfen kann. Im Gegenteil, wenn ich erstmal den Papiermüll runtergebracht habe, geht's mir wesentlich besser. Aber ich verliere oft ganz schnell die Lust, verzettele mich und fange dann irgendetwas anderes an. Oder ich habe drei "Baustellen" auf einmal und komme nicht weiter.

Das belastet mich unheimlich, aber ich bin total überfordert und weiß nicht so recht - wo anfangen?

Danke für Eure Tips,
die Teetrinkerin

PS Auf der Arbeit ist es übrigens komischerweise ok, also lange nicht so schlimm wie hier zu Hause. Erklär mir das einer!?

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M
merete_12340118
05.06.10 um 18:11

Ich schieb's...
... mal nach oben in der Hoffnung, dass es vielleicht doch noch jemand sieht und mir helfen kann...!?

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L
liva_11977900
05.06.10 um 18:20

Bin auch unordentlich
und mein Freund ist auch sehr verständnisvoll

Ich denke, das Problem fängt ein wenig auch im Kopf an. Zumindest bei mir ist es so, dass meine Unordentlichkeit nur ein Spiegel dessen ist, dass ich mein Handeln einfach nicht durchorganisieren und dann abarbeiten kann. Man kann sagen, dass ich Probleme habe, Pläne in die Tat umzusetzen und daran scheitert natürlich auch jede Bemühung, endlich mal Ordnung anzufangen. Denn dazu braucht man erst ein System und dann auch noch (igitt Selbstdisziplin.

Es gibt Ratgeber zum Thema. Simplify Your Life und wie sie alle heißen mögen. Wenn du meinst, dass es nur an fehlenden Tipps liegt: Gibt genügend Bestseller zum Durchorganisieren des Alltags. Du könntest aber auch alternativ überlegen, was wirklich Priorität hat und irgendwie scheinst du dafür ja auch einen Sinn haben, sonst sähe dein Arbeitsplatz ebenso aus. Überleg dir einfach mal, wo du getrost unordentlich sein kannst, vielleicht bleibt dann mehr "Organisations-Energie" für wichtigeres über (z.B. Schreibtisch chaotisch bleiben lassen, dafür Spülen oder wie auch immer)

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U
user317003945
18.12.22 um 14:56

Hast du den Myers Briggs Persönlichkeitstest gemacht.. ich bin INTP- Ich hab alle Lösungen im Kopf und das reicht den INTPs - der Bedarf das in die Realität umzusetzen hat keine Priorität. Außerdem sehe ich bei mir Formen von Adhs..ich interessiere mich viel - schnell für die unterschiedlichen Dinge&Themen..priorisieren fällt mir da auch schwer- zu mal die geistige Arbeit bei mir als INTP gleich viel wert ist... überlege dich bitte einmal jede Woche für 2 Stunden eine Haushaltshilfe zu organisieren..und mit ihr gemeinsam die Wohnung anzupacken..überlasse ihr all jene Aufgaben die dich zu 0%reizen und erledige die anderen selber. Bad mache ich aus Rücksicht immer selber- dazu möchte ich niemanden "erniedrigen " müssen. Gewandt ausmisten ist wichtig. Wenig Geschirr haben auch. Dunkle Küche. Dunkle Handtücher, Badematte.. jeder kleiner Fleck würde auf mein Gewissen gehen und zur Selbstverdammnis.. also einfach wissen wie man tickt ist schon der größte Schritt. Du schaffst das- akzeptiere dich wie du bist- und such dir ruhig Hilfe. Auch hier.  Liebe Grüße- 

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R
ruben_29152759
25.12.22 um 7:12
In Antwort auf merete_12340118

Hallo zusammen,
ich habe ein Problem das mich schon seit langer Zeit belastet, und zwar bin ich sehr unordentlich. Soweit ich mich zurück erinnern kann, war das bei mir eigentlich immer schon der Fall, schon in früher Kindheit. Ich habe es nie geschafft, meine Sachen in Ordnung zu halten.

Mein Mann neckt mich gerne, dass man auf meinem Schreibtisch zu Hause nichts mehr wieder findet, aber er ist unheimlich verständnisvoll. Ich denke manchmal, dass das Ganze ihm bald mehr auf die Nerven gehen muss als mir, aber er hält sich echt zurück und sagt nichts. Er ist super-ordentlich, erledigt seinen Papierkram immer sofort während ich meine Sachen wochenlang vor mir herschiebe und dann in Panik verfalle, wenn ein Termin ansteht und ich die nötigen Sachen nicht finden kann usw.

Der Rest der Wohnung sieht auch nicht besser aus. Es ist nicht so dass ich ein Messie bin der nichts wegwerfen kann. Im Gegenteil, wenn ich erstmal den Papiermüll runtergebracht habe, geht's mir wesentlich besser. Aber ich verliere oft ganz schnell die Lust, verzettele mich und fange dann irgendetwas anderes an. Oder ich habe drei "Baustellen" auf einmal und komme nicht weiter.

Das belastet mich unheimlich, aber ich bin total überfordert und weiß nicht so recht - wo anfangen?

Danke für Eure Tips,
die Teetrinkerin

PS Auf der Arbeit ist es übrigens komischerweise ok, also lange nicht so schlimm wie hier zu Hause. Erklär mir das einer!?

Als erstes miste kategorisch aus , nimm Dir jeden Tag einen Part des Raumes vor.
Arbeiten erledige sofort, weggeften , Rechnung zu Rechnung , Altpapier täglich wegbringen, genau wie Mülltrennung und Glascontsiner
Verpackungen lasse direkt im  Supermarkt .
Entsorge überflüssigen Kram, dann musst Du ihn auch nicht wegräumen , oder packe ihn in einen Karton in den Keller

 

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miss.verstaendnis
miss.verstaendnis
27.12.22 um 3:55

Hey Du, ich kenne das.... hab dann zwischendurch so manische Anfälle und räum alles (für meine Verhältnisse) tip top auf. Nehme mir dann jedes Mal vor, es nie wieder so weit kommen zu lassen. Klappt nur leider nie....

Was mir etwas hilft ; to do Listen schreiben. Aber immer nur mit kleineren Aufgaben, z.B. Thresen in der Küche aufräumen und putzen. Das abhaken motiviert - zumindest mich - total und so ist es jetzt auch nicht mehr ganz so schlimm im Allgemeinen.

Dass sich die Unordnung im Kopf auf die Umgebung überträgt, wie oben jemand sagte, kann ich bestätigen...

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