Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Ich bin nicht mehr zufrieden mit mir

4. November um 16:57 Letzte Antwort: 4. November um 22:26

Hallo Leute,
ich schreibe euch heute hier um nach einem Rat zu fragen. Ich bin seit längerer Zeit nicht mehr zufrieden mit mir selber. Ich hatte sowas zuvor noch nie, ich war immer sehr selbstbewusst und positiv, habe mein Leben immer so akzeptiert wie es ist und nicjt rumgemeckert, habe immer versucht in allem schlechten das gute zu sehen und mir klar gemacht das es immer schlimmeres gibt, also dankbar für alles zu sein.

Aber irgendwie überrumpeln mich nun meine negativen Gedanken. Der Ausgangspunkt ist glaube ich der kontaktabbruch mit einer guten Freundin gewesen vor einigen Monaten, weil sie mir wirklich sehr wichtig war. Sie möchte nichts mehr mit mir zutun haben weil ich mich verändert hätte. Ich finde ja das jeder Mensch sich verändert und ich mich im laufe der Jahre weiterhin verändern werde, ob positiv oder negativ.

Als ich sie gefragt habe was sie konkret meint konnte sie es nicht beschreiben, sie meinte einfach du bist neben mir anders und neben anderen, nach dem Motto du hast so viele Gesichter ich kann nicht zuordnen wer du wirklich bist. Aber ist das nicht normal? Das ich mit ihr offener bin und bei anderen eher ruhiger? Also sie ist ja auch anders mit mir und in einer Runde.

Seitdem fühle ich mich so nutzlos und nicht mehr genug für andere. Ich verstehe selber nicht warum mich das so gekränkt hat. Aber auch in der Beziehung die ist seit einigen Wochen führe fühle ich mich unausreichend. Ich denke mir die ganze Zeit das ich nicht genug für ihn wäre.. dieser ganze Gedankengang macht mich so verrückt weil ich eben weiß das ich nicht so war, ich war immer sehr selbstsicher aber jetzt das komplette Gegenteil. 

kann mir jemand weiterhelfen wie ich mich in der Hinsicht ändern kann? Ich bin wirklich sehr verzweifelt und sehr unzufrieden
vielen dank schonmal

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4. November um 19:34
In Antwort auf lisa2706

Hallo Leute,
ich schreibe euch heute hier um nach einem Rat zu fragen. Ich bin seit längerer Zeit nicht mehr zufrieden mit mir selber. Ich hatte sowas zuvor noch nie, ich war immer sehr selbstbewusst und positiv, habe mein Leben immer so akzeptiert wie es ist und nicjt rumgemeckert, habe immer versucht in allem schlechten das gute zu sehen und mir klar gemacht das es immer schlimmeres gibt, also dankbar für alles zu sein.

Aber irgendwie überrumpeln mich nun meine negativen Gedanken. Der Ausgangspunkt ist glaube ich der kontaktabbruch mit einer guten Freundin gewesen vor einigen Monaten, weil sie mir wirklich sehr wichtig war. Sie möchte nichts mehr mit mir zutun haben weil ich mich verändert hätte. Ich finde ja das jeder Mensch sich verändert und ich mich im laufe der Jahre weiterhin verändern werde, ob positiv oder negativ.

Als ich sie gefragt habe was sie konkret meint konnte sie es nicht beschreiben, sie meinte einfach du bist neben mir anders und neben anderen, nach dem Motto du hast so viele Gesichter ich kann nicht zuordnen wer du wirklich bist. Aber ist das nicht normal? Das ich mit ihr offener bin und bei anderen eher ruhiger? Also sie ist ja auch anders mit mir und in einer Runde.

Seitdem fühle ich mich so nutzlos und nicht mehr genug für andere. Ich verstehe selber nicht warum mich das so gekränkt hat. Aber auch in der Beziehung die ist seit einigen Wochen führe fühle ich mich unausreichend. Ich denke mir die ganze Zeit das ich nicht genug für ihn wäre.. dieser ganze Gedankengang macht mich so verrückt weil ich eben weiß das ich nicht so war, ich war immer sehr selbstsicher aber jetzt das komplette Gegenteil. 

kann mir jemand weiterhelfen wie ich mich in der Hinsicht ändern kann? Ich bin wirklich sehr verzweifelt und sehr unzufrieden
vielen dank schonmal

Viel Essenz brauch viele Formen des Ausdrucks.

Hab auch viele Gesichter aber nur ein Wahres selbst. 

Mein Wahres ich dürfen nur die sehen die mir ihres Zeigen. 

Wer sein Wahres selbst verleugnet fügt meinem Schmerz zu. 

Also halte ich ihnen den Spiegel vors Gesicht. 

Ich kann anders wirken aber ich bin immer noch ich 😉

 

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4. November um 22:26

Also, hallo Ilsa!
Also, hört sich nach einer kleinen Krise an, Betonung auf "kleinen"... kann mir auch vorstellen, dass es gerade keinen Spaß macht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten das anzugehen (haha eh klar), also, Tagebuch schreiben (und sich dabei wieder auf Positives konzentrieren), Selbsthilfe-Gruppe, Lebenshilfe-Ratgeber (Sorge dich nicht lebe von Dale Carnegie zum Beispiel), Gespräche mit einem Profi, wie einer/m Diplom Psycholog*in, zum Beispiel usw.
Ich erwähne die/den Psycholog*in einfach deshalb gleich, weil du da mit - wie schon erwähnt mit einem Profi zu tun hast, und bevor du erschrickst, an so einen Schritt überhaupt zu denken,... es gibt verschiedene Richtungen, wie Tiefen-Psychologie oder Verhaltenspsychologie, außerdem sind diese normalerweise in der Lage sich eine Meinung über deine "kleine Krise" zu bilden, ganz unbefangen und mit fundiertem Wissen, und können dir vielleicht auch nur einen oder zwei Tipps geben, wie die am einfachsten zu bewältigen ist. Ferner meine ich nicht, du sollst da gleich 90 Stunden beantragen und wöchentlich zwei Mal aufkreuzen, sondern gaaanz entspannt 2-3 Mal alle 4 Wochen ausprobieren und sehen, ob es etwas für dich ist. Ich meine das ganz ernst, vielleicht lacht der oder die ein oder andere über meinen Kommentar, weil viele vielleicht denken, das ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen,... aber dein Problem klingt nicht spaßig. Lieber mal etwas Neues versucht, und eine Meinung gehört die sagt, alles halb so wild, als einen gedanklichen Teufelskreis starten.
Meine Meinung basiert natürlich auf Erfahrung. 
Zu deinem Problem kann ich so aus dem Ärmel geschüttelt nur sagen, dass ich mir gut vorstellen kann, dass eine Trennung von einer guten oder der besten Freund*in wirklich eine Krise auslösen kann. Wenn ich da an mich denke, wenn ich nur einen Kumpel loslasse, wie lange mir sowas noch nach hängt undsoweiter... aber was kannst du tun? Ad hoc? Weiß ich jetzt nicht,... du musst wieder positive Erfahrungen machen, also mit positivem Resultat für dich, du wurdest gekränkt und verletzt und hast praktisch das Vertrauen in dich und die Menschheit verloren. Ein Tal der Finsternis. Und das im Herbst. 
Ich kann mich nur wiederholen, weil es wichtig ist darüber nachzudenken neue Schritte zu wagen. Viele Menschen gleiten durch solche Erlebnisse in eine kleine oder größere Depression. Das solltest du verhindern versuchen.
Pass auf dich auf! Und viel Glück!

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