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Ich bin müde von meinem Leben...

7. Februar 2009 um 19:07 Letzte Antwort: 27. Mai 2010 um 14:46

Ich bin so oft enttäuscht worden von Menschen, die ich liebe.

Ich habe das Gefühl, dass ich alleine bin und ich es einfach nicht wert bin richtig geliebt zu werden.

Ich bin lustlos, habe keine Motivation mehr weiterzuleben.

Ich gehe in die Schule und alles passiert wie in Trance. Ich habe keine Kraft mehr um mich um die Schule zu kümmern.

Ich habe keinen Lebenssinn mehr.

Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Ich kann nicht mehr länger das glückliche Mädchen spielen - diese Fassade aufrecht erhalten.

Innerlich sterbe ich, fühle mich leer.

Ich will weg von hier. Ich will nichts mehr, ich will nichts.

Mir geht es einfach so schlecht.

Habe ich ein Burnout-Syndrom? Wenn nicht, was ist es dann?

Kann mir keiner helfen?

Kann nur ich mir selbst helfen?

Ich habe keine Kraft mehr.

Was soll ich bloß tun?

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13. Februar 2009 um 15:22


Hey i
Ich kann dich gut verstehen. Ich fühle mich auch alleine und bin von machen Personen sehr entäuscht.
Ich bin ein Mensch der sehr ruhig und zurückhaltend ist, was ich sehr belastent fnde.. Da ich mich mir wenig zutraue und auch Angst habe neue Kontakte zu knüpfen. Ich bin von einer Person, die ich sehr mag auch entäuscht. Habe ich sie gefragt, ob wir was machen wollen, kam paar Tage später: "Du ich kann nicht" weswegen auch immer.. Das ging eine Zeit lang sehr oft so.. Was mich sehr runtergezogen hat, da ich das Gefühl hatte, mit mir will sie nichts machen, lieber mit ihren anderen Freunden ( die sie vom Tanzen kennt). Mit denen sie sehr viel unternimmt. Bin ich dabei bin ich das fünfte Rad.
Doch trotzdem kann ich mein Leben nicht aufgeben oder kein Spaß mehr haben, nur weil eine Person mich entäuscht hat, die ich auch sehr gemocht habe. Sie weiß glaube auch garnicht, warum ich so entäuscht von ihr bin. Jedoch habe ich auch viele Leute oft entäuscht.
Rumpelstilzchen2 hat Recht. Man sollte sich i.eine Beschäftigung suchen. Doch mir fällt das sehr schwer. Ich gehe nicht gerne i.wo alleine hin und ich finde auch nicht meine Sportart, die mir Spaß macht. Habe schon viel ausprobiert. Jedoch habe ich versucht, mir einen neuen Freundeskreis aufzubauen. Ich verbringe Zeit mit Leuten mit den ich eigtl. nicht viel zu tun hatte. Doch Zeit verbringen ist Zeit verbringen und es wird auch immer schön.
Du solltest dich aufraffen und dich durchsetzen und sagen "Heute geh ich raus". Denn nur in der Wohnung rumzusitzen und grübeln macht einen fertig. Ich kenn das. Versuch dich trotzdem zu motivieren und eine Beschäftigung zu finden, die dir Spaß macht.

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13. Februar 2009 um 16:48

Gute Ratschläge....
....sind lieb gemeint, doch in Deinem Fall glaube ich nicht, dass sie auf fruchtbaren Boden fallen. Du ahnst sicher schon, dass etwas nicht mit Dir stimmt. Meiner Meinung nach bist Du grade in einer sehr depressiven Verfassung. (Ich bin zwar keine Ärztin, kenn mich auf dem Gebiet auf Grund meiner eigenen Erfahrungen gut aus.)
Man hat einfach keine Kraft mehr, sich aufzuraffen und etwas zu unternehmen. Selbst wenn man es doch geschafft haben sollte, ändert sich nichts, man sitzt wieder zu Hause und die Wolken auf der Seele sind immer noch da.
Selbstverständlich bist Du ein liebenswerter Mensch! Aber Du hast es vergessen.
Von seinen Freunden kann man nicht erwarten, dass sie einen aus dem Loch heraus holen. Damit sind sie nämlich völlig überfordert. Sie wissen gar nicht, was sie tun könnten. Und in ihrer Hilflosigkeit lassen sie Dich allein.
Wo sind Deine Eltern? Kannst Du nicht mit ihnen reden? Oder haben sie auch kein Verständniss?
Was ist in Deinem Leben passiert? Gibt es einen Auslöser oder war dieses Gefühl von einem Tag auf den anderen da?
Es mag sich krass anhören, aber ohne professionelle Hilfe wirst Du diese Depression nicht überwinden können. Nur ein Psychotherapeut wird Dir helfen können. Er wird Dir unter Umständen Medikamente verschreiben, aber meistens geht es einfach nicht mehr ohne, wenigstens so lange, bis sich Deine psychische Verfassung wieder stabilisiert hat. Auch wenn Dir die Kraft fehlt, Du musst an Deine Zukunft denken.
Ich nehm Dich mal ganz fest in den Arm, schick Dir Kraft für die nächsten Schritte und denk an Dich.
Viele liebe Grüße
Stina

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15. März 2010 um 15:42

Du bist nicht allein
Es gibt mehrere Menschen denen geht es genauso...
Mir zum Beispiel. Mir kann keiner aus dieser Misere helfen. Meine Eltern sind seelenlose Maschinen, denen kann ich mich anvertrauen. Meine Freunde hätten für soetwas kein Verständniss, denn sie denken nicht wie ich denke.

Du musst jemanden finden der dich versteht, der dir immer das richtige sagt, der dir sagen kann was du nun tun sollst. Wenn du diese Person findest, machs wie ich: Sei selbst diese Person. Meine Entscheidungen werden häufiger die falschen sein, aber ich habe gelernt diese Entscheidungen, egal wie falsch sie sind mit Bestimmtheit durchzusetzen. Ich setze mir Ziele. Diese Ziele werde ich mit allen Mitteln erreichen und das ist das einzige das mich antreibt.

Du bist noch in der Schule deswegen wirst du vermutlich noch nicht wissen was du mit deinem Leben vorhast. Raff dich zusammen. Halte durch und gib dein bestes. Es kommt jetzt nur auf einen guten Abschluss an. Danach kannst du dir dein nächstes Ziel setzen.

Tu was auch immer du für richtig hältst. Niemand kann dich einschränken.

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27. Mai 2010 um 14:46

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Ich bin überarbeitet...


Jahrelang habe ich diese Müdigkeit dem Vitaminmangel zugeschrieben, der Umweltverschmutzung, dem Cholesterin, der allgemeinen Verdriesslichkeit, dem Lärm aus der Nachbarschaft, den chronischen Magenverstimmungen, eigentlich all den Sachen, die einen sich fragen lassen, ob das Leben überhaupt lebenswert ist.

Jetzt habe ich schliesslich festgestellt, dass es nichts davon ist. Ich bin muede, weil ich zuviel arbeite.

Dieses Land hat 84 Millionen Einwohner, von denen 32 Millionen Rentner sind; es bleiben also 52 Millionen Bürger übrig, um die Arbeit zu erledigen. Zieht man davon noch die 32 Millionen Schüler und Studenten ab, einschließlich die etwa 4,0 Millionen Arbeitslosen und die mehr als 7,6 Millionen Beamten, dann bleiben nur 7 Millionen arme Kerle zum Schuften übrig.
Diese Zahl verringert sich noch um 250.000 Soldaten, 3.856.780 Einwanderer, 1.798.520 Leute, die im Krankenhaus liegen und 1.759.698 Strafgefangene, so dass nur zwei arme Schweine übrigbleiben, um die Arbeit zu machen:
Du und ich
Und Du, Du vertrödelst Deine Zeit damit, herumzusitzen und solchen Bloedsinn
zu lesen!! Kein Wunder, dass ich so ueberarbeitet bin.

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