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Ich bin die Langweilerin, die ich nie sein wollte.

19. März um 18:03

Seit 4 Jahren wohne ich in einem Studentenwohnheim, aus dem ich seit 3 Jahren ausziehen will.
Meine Haare haben seit ich denken kann die gleiche Länge und Haarfarbe - kein Färben, kein Tönen, kein Abschneiden von mehr als 5 cm.

Ich wollte zu Studienbeginn Schwedisch lernen und hab es dann von Semester zu Semester verschoben. Ich bin auf Tinder, geh aber auf keine Dates. Bin auf Instagram, hab aber keine Bilder. Ich bin ein Partymensch und gehe nie fort.

Seit ich 16 bin, möchte ich eine Rucksacktour durch Thailand machen - hab mir dafür diverse Videos angesehen, Blogs gelesen und Bücher ausgeborgt.

Mein Lieblingsinstrument ist das Piano, guess what? Ich habe nie gelernt es zu spielen.

Ich habe auch nur 3 wirklich gute Freunde und in meiner Anrufliste stehen zu 80% meine Eltern. Das ist ein Teufelskreis, denn dadurch, dass ich einen so kleinen Freundeskreis habe und nichts Unternehme, lerne ich auch keine neuen Leute kennen.

Ich könnte die Liste noch fortführen. Unterm Strich: Verstand und Mut eines Abenteurers, gefangen in einem langweiligen und spießigen Körper.

Bitte nicht falsch verstehen: ich hocken nicht alleine in meinem Wohnheim, schaue TV und bemitleide mich selbst. Ich bin tagsüber auf der Uni, denn das Einzige was wirklich läuft ist mein Studium und darauf bin ich auch stolz.
Aber sonst tut sich absolut nichts, das Aufregenste was heute passiert ist: unser Dozent hat die Vorlesung 10 Minuten früher beendet, weil er auf einen Kongress musste.

Ich würde mir wünschen, dass diese rebellische und abenteuerliche Seite mehr an die Oberfläche kommt. Ich würde sofort einwilligen 3 Jahre länger zu studieren aber dafür eine geile Zeit zu haben, auf die man gerne zurückblickt ...

Ich bin auch eigentlich kein Spießer und war in der Schulzeit bei denen dabei, die auf der Sprachwoche aus dem Hostel geklettert sind um London bei Nacht zu erleben. Aber von alleine schaffe ich es nicht mein behütetes Schneckenhaus zu verlassen

Kennt jemand den Film: das erstaunliche Leben des Walter Mitty? Ich bin das weibliche Pendant dazu ...

Wie komme ich da raus?

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19. März um 19:44

Mach ne liste mit plus sachen

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19. März um 20:11
In Antwort auf bellaxoxo

Seit 4 Jahren wohne ich in einem Studentenwohnheim, aus dem ich seit 3 Jahren ausziehen will.
Meine Haare haben seit ich denken kann die gleiche Länge und Haarfarbe - kein Färben, kein Tönen, kein Abschneiden von mehr als 5 cm.

Ich wollte zu Studienbeginn Schwedisch lernen und hab es dann von Semester zu Semester verschoben. Ich bin auf Tinder, geh aber auf keine Dates. Bin auf Instagram, hab aber keine Bilder. Ich bin ein Partymensch und gehe nie fort.

Seit ich 16 bin, möchte ich eine Rucksacktour durch Thailand machen - hab mir dafür diverse Videos angesehen, Blogs gelesen und Bücher ausgeborgt.

Mein Lieblingsinstrument ist das Piano, guess what? Ich habe nie gelernt es zu spielen.

Ich habe auch nur 3 wirklich gute Freunde und in meiner Anrufliste stehen zu 80% meine Eltern. Das ist ein Teufelskreis, denn dadurch, dass ich einen so kleinen Freundeskreis habe und nichts Unternehme, lerne ich auch keine neuen Leute kennen.

Ich könnte die Liste noch fortführen. Unterm Strich: Verstand und Mut eines Abenteurers, gefangen in einem langweiligen und spießigen Körper.

Bitte nicht falsch verstehen: ich hocken nicht alleine in meinem Wohnheim, schaue TV und bemitleide mich selbst. Ich bin tagsüber auf der Uni, denn das Einzige was wirklich läuft ist mein Studium und darauf bin ich auch stolz.
Aber sonst tut sich absolut nichts, das Aufregenste was heute passiert ist: unser Dozent hat die Vorlesung 10 Minuten früher beendet, weil er auf einen Kongress musste.

Ich würde mir wünschen, dass diese rebellische und abenteuerliche Seite mehr an die Oberfläche kommt. Ich würde sofort einwilligen 3 Jahre länger zu studieren aber dafür eine geile Zeit zu haben, auf die man gerne zurückblickt ...

Ich bin auch eigentlich kein Spießer und war in der Schulzeit bei denen dabei, die auf der Sprachwoche aus dem Hostel geklettert sind um London bei Nacht zu erleben. Aber von alleine schaffe ich es nicht mein behütetes Schneckenhaus zu verlassen

Kennt jemand den Film: das erstaunliche Leben des Walter Mitty? Ich bin das weibliche Pendant dazu ...

Wie komme ich da raus?

 

du hast falsche vorstellungen vom leben.

du denkst, dass du das alles umsetzen müsstest, weil du es gerne so hättest. ist aber nicht so.

jeder mensch kann dir paar punkte nennen, die er gerne hätte oder könnte, die er aber nicht in angriff nimmt - durch unterschiedlichste gründe.

du bist nicht rebellisch. du bist auch nicht langweilig. eher "mauerblümchen" wie du dich beschreibst.

du kannst auch etwas langsam angehen, schritt für schritt. jetzt werde erst mal mit deinem studium fertig, dann brauchst du einen job. dann ist erst mal schluss mit thailand und co. aber haare färben geht immer.

sieh es nicht so negativ. es ist alles okay.

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20. März um 1:15
In Antwort auf bellaxoxo

Seit 4 Jahren wohne ich in einem Studentenwohnheim, aus dem ich seit 3 Jahren ausziehen will.
Meine Haare haben seit ich denken kann die gleiche Länge und Haarfarbe - kein Färben, kein Tönen, kein Abschneiden von mehr als 5 cm.

Ich wollte zu Studienbeginn Schwedisch lernen und hab es dann von Semester zu Semester verschoben. Ich bin auf Tinder, geh aber auf keine Dates. Bin auf Instagram, hab aber keine Bilder. Ich bin ein Partymensch und gehe nie fort.

Seit ich 16 bin, möchte ich eine Rucksacktour durch Thailand machen - hab mir dafür diverse Videos angesehen, Blogs gelesen und Bücher ausgeborgt.

Mein Lieblingsinstrument ist das Piano, guess what? Ich habe nie gelernt es zu spielen.

Ich habe auch nur 3 wirklich gute Freunde und in meiner Anrufliste stehen zu 80% meine Eltern. Das ist ein Teufelskreis, denn dadurch, dass ich einen so kleinen Freundeskreis habe und nichts Unternehme, lerne ich auch keine neuen Leute kennen.

Ich könnte die Liste noch fortführen. Unterm Strich: Verstand und Mut eines Abenteurers, gefangen in einem langweiligen und spießigen Körper.

Bitte nicht falsch verstehen: ich hocken nicht alleine in meinem Wohnheim, schaue TV und bemitleide mich selbst. Ich bin tagsüber auf der Uni, denn das Einzige was wirklich läuft ist mein Studium und darauf bin ich auch stolz.
Aber sonst tut sich absolut nichts, das Aufregenste was heute passiert ist: unser Dozent hat die Vorlesung 10 Minuten früher beendet, weil er auf einen Kongress musste.

Ich würde mir wünschen, dass diese rebellische und abenteuerliche Seite mehr an die Oberfläche kommt. Ich würde sofort einwilligen 3 Jahre länger zu studieren aber dafür eine geile Zeit zu haben, auf die man gerne zurückblickt ...

Ich bin auch eigentlich kein Spießer und war in der Schulzeit bei denen dabei, die auf der Sprachwoche aus dem Hostel geklettert sind um London bei Nacht zu erleben. Aber von alleine schaffe ich es nicht mein behütetes Schneckenhaus zu verlassen

Kennt jemand den Film: das erstaunliche Leben des Walter Mitty? Ich bin das weibliche Pendant dazu ...

Wie komme ich da raus?

 

Immerhin einen guten Filmgeschmack hast du ja schon mal, das ist doch ein guter Anfang 

Das Leben ist aber kein Film, in dem die Menschen von heute auf morgen mit dem Skateboard einen Vulkan runter fahren oder mit Hilfe afghanischer Warlords in den Himalaya aufbrechen, um endlich dem Alltagstrott zu entfliehen.
Und das ist auch gar nicht nötig. Du musst nicht nächsten Monat nach Thailand aufbrechen. Überlege dir, welche Dinge du auch problemlos paralell zum Studium ausprobieren kannst. Welche Unternehmungen, sei es nun allein oder mit Freunden, du auch jetzt schon in dein Leben einbauen kannst. 

Mir scheint, dass dir auch so ein wenig der letzte Anstoß fehlt, um etwas mehr aus dir heraus zu gehen und diese "wildere" Seite mehr auszuleben.
Geh doch einfach mal mit Freunden in den Club oder auf ne Studi-Party, wenn dein innerer Partymensch zu kurz kommt. Geh zum Friseur deines Vertrauens, lass dich beraten und probier was neues (muss ja nicht direkt der radikale Kurzhaarschnitt sein). Mach mit Freunden man Wochendtripp zum Rafting, wenn dir zum Beispiel nach etwas Abenteuer ist. Und ich bin mir sicher, die fallen bestimmt noch zahlreiche andere  Moeglichkeiten ein, die vermutlich noch besser zu deinen Vorlieben passen als die Vorschläge eines Fremden wie ich es bin.

Diesen Schritt über die Schwelle deines Schneckenhauses musst du aber selbst gehen. Da musst du dich einfach mal selbst überwinden. Dabei hilft es vielleicht, wenn du mit kleineren Dingen anfängst und Freunde dabei hast (denen doch noch abzusagen kostet mehr Überwindung, als Aktionen alleine kurzfristig noch zu canceln).

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20. März um 8:50
In Antwort auf bellaxoxo

Seit 4 Jahren wohne ich in einem Studentenwohnheim, aus dem ich seit 3 Jahren ausziehen will.
Meine Haare haben seit ich denken kann die gleiche Länge und Haarfarbe - kein Färben, kein Tönen, kein Abschneiden von mehr als 5 cm.

Ich wollte zu Studienbeginn Schwedisch lernen und hab es dann von Semester zu Semester verschoben. Ich bin auf Tinder, geh aber auf keine Dates. Bin auf Instagram, hab aber keine Bilder. Ich bin ein Partymensch und gehe nie fort.

Seit ich 16 bin, möchte ich eine Rucksacktour durch Thailand machen - hab mir dafür diverse Videos angesehen, Blogs gelesen und Bücher ausgeborgt.

Mein Lieblingsinstrument ist das Piano, guess what? Ich habe nie gelernt es zu spielen.

Ich habe auch nur 3 wirklich gute Freunde und in meiner Anrufliste stehen zu 80% meine Eltern. Das ist ein Teufelskreis, denn dadurch, dass ich einen so kleinen Freundeskreis habe und nichts Unternehme, lerne ich auch keine neuen Leute kennen.

Ich könnte die Liste noch fortführen. Unterm Strich: Verstand und Mut eines Abenteurers, gefangen in einem langweiligen und spießigen Körper.

Bitte nicht falsch verstehen: ich hocken nicht alleine in meinem Wohnheim, schaue TV und bemitleide mich selbst. Ich bin tagsüber auf der Uni, denn das Einzige was wirklich läuft ist mein Studium und darauf bin ich auch stolz.
Aber sonst tut sich absolut nichts, das Aufregenste was heute passiert ist: unser Dozent hat die Vorlesung 10 Minuten früher beendet, weil er auf einen Kongress musste.

Ich würde mir wünschen, dass diese rebellische und abenteuerliche Seite mehr an die Oberfläche kommt. Ich würde sofort einwilligen 3 Jahre länger zu studieren aber dafür eine geile Zeit zu haben, auf die man gerne zurückblickt ...

Ich bin auch eigentlich kein Spießer und war in der Schulzeit bei denen dabei, die auf der Sprachwoche aus dem Hostel geklettert sind um London bei Nacht zu erleben. Aber von alleine schaffe ich es nicht mein behütetes Schneckenhaus zu verlassen

Kennt jemand den Film: das erstaunliche Leben des Walter Mitty? Ich bin das weibliche Pendant dazu ...

Wie komme ich da raus?

 

was hindert Dich denn?

Dann färbe Deine Haare und ändere Deine Frisur.
Setz Dich am Freitag in den Zug und verbringe das Wochenende in Berlin. Oder in Hamburg. Oder in München. Hau rein

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24. März um 20:46

Mach eine Liste der Dinge, die du machen möchtest. Zuoberst die einfacheren (zB Haare färben). Dann machst du jeden Monat etwas davon.

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24. März um 23:21
In Antwort auf bellaxoxo

Seit 4 Jahren wohne ich in einem Studentenwohnheim, aus dem ich seit 3 Jahren ausziehen will.
Meine Haare haben seit ich denken kann die gleiche Länge und Haarfarbe - kein Färben, kein Tönen, kein Abschneiden von mehr als 5 cm.

Ich wollte zu Studienbeginn Schwedisch lernen und hab es dann von Semester zu Semester verschoben. Ich bin auf Tinder, geh aber auf keine Dates. Bin auf Instagram, hab aber keine Bilder. Ich bin ein Partymensch und gehe nie fort.

Seit ich 16 bin, möchte ich eine Rucksacktour durch Thailand machen - hab mir dafür diverse Videos angesehen, Blogs gelesen und Bücher ausgeborgt.

Mein Lieblingsinstrument ist das Piano, guess what? Ich habe nie gelernt es zu spielen.

Ich habe auch nur 3 wirklich gute Freunde und in meiner Anrufliste stehen zu 80% meine Eltern. Das ist ein Teufelskreis, denn dadurch, dass ich einen so kleinen Freundeskreis habe und nichts Unternehme, lerne ich auch keine neuen Leute kennen.

Ich könnte die Liste noch fortführen. Unterm Strich: Verstand und Mut eines Abenteurers, gefangen in einem langweiligen und spießigen Körper.

Bitte nicht falsch verstehen: ich hocken nicht alleine in meinem Wohnheim, schaue TV und bemitleide mich selbst. Ich bin tagsüber auf der Uni, denn das Einzige was wirklich läuft ist mein Studium und darauf bin ich auch stolz.
Aber sonst tut sich absolut nichts, das Aufregenste was heute passiert ist: unser Dozent hat die Vorlesung 10 Minuten früher beendet, weil er auf einen Kongress musste.

Ich würde mir wünschen, dass diese rebellische und abenteuerliche Seite mehr an die Oberfläche kommt. Ich würde sofort einwilligen 3 Jahre länger zu studieren aber dafür eine geile Zeit zu haben, auf die man gerne zurückblickt ...

Ich bin auch eigentlich kein Spießer und war in der Schulzeit bei denen dabei, die auf der Sprachwoche aus dem Hostel geklettert sind um London bei Nacht zu erleben. Aber von alleine schaffe ich es nicht mein behütetes Schneckenhaus zu verlassen

Kennt jemand den Film: das erstaunliche Leben des Walter Mitty? Ich bin das weibliche Pendant dazu ...

Wie komme ich da raus?

 

Ich würde vermuten, dass du all diese Dinge nicht umgesetzt hast, weil du deine Zeit lieber für etwas anderes verwendest (Studium, Freunde?). Die Frage ist, was du glaubst, was dir diese Dinge geben sollen, die du anstrebst. Wieso willst du die Rucksack-Tour machen oder Schwedisch lernen? Wenn sich genau diese Tätigkeiten aktuell nicht in dein Leben integrieren lassen, dann vielleicht andere? Wie wäre es mit einem Auslandssemester in Schweden oder Thailand? Die Sprache kannst du auch dort lernen. Ich finde, es klingt so als hättest du ein gelungenes und glückliches Leben und hast nur zu viele Fake-Fotos auf Instagram gesehen. In anderen Ländern und auf Reisen macht man auch nichts anderes als in Deutschland: Schlafen, Essen, Leute treffen, leben.

Nimm deinen Rucksack und wandere durch Deutschland.
Geh zur Erasmus-Party und lern einen netten Schweden kennen, der dir die Sprache beibringt.

Ich bin 17 Mal umgezogen und habe in vielen Ländern gelebt. Trotzdem: Am schönsten ist es da, wo man Freunde hat, ein Dach über dem Kopf, erfolgreich ist und seinen Lebensunterhalt bezahlen kann. Urlaub kann man dann immer noch machen, aber das ist halt nicht das Leben.

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