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Ich 16 Bulimikerin

14. März 2018 um 20:28 Letzte Antwort: 30. März 2018 um 13:58

Meine lieben Menschen da draußen,
​ich habe eine Frage an euch, besser gesagt mehrer Fragen. Aber ich fang erst einmal an über mich zu erzählen, da muss ich weit ausholen: 
​Also ich bin 16 Jahre alt und habe Bulemie, falls das jemand nicht kennt das bedeutet grob zusammengefasst Essen+Kotzen oder sonstwie abführen. Angefangen hat es bei mir wohl als ich etwa 12 Jahre alt war, damals hatte sich eine Freundin von mir in der KLasse als Bulimikerin geoutet. Irgendwie fand ich das interresant und habe es dann auch ausprobiert. Anfangs war noch alles in Ordnung ich hatte es 1-2 mal gemacht, dann dachte ich mir "Nein so geht das nicht" und habe es meiner Lehrein und zwei Freundinnen Erzählt. Doch ich wurde nicht ernst genommen, eine meiner Freunde meinte daraufhin "Ja ich hab das auch und ich Ritze mich..". Ok ich war geschockt, ich fühlte mich einsam und alle paar monate Übergab ich mich, meistens wenn ich mich länger im Spiegel angeschaut hatte. Dazu muss ich sagen, ich war schon immer etwas Runder, 1.70 und zwischen 70-75 kg, die Magersüchtigen unter euch werden sich jetzt bestimmt denken "Alter ist die Fett", ja und so fühle ich mich auch. Das führte ich immer so weiter bis ich 15 war, damals beendeten meine Eltern entgültig ihre on/off Beziehung. Ich hatte große Probleme mit meinem Vater, habe ich immer noch, dann fing es richtig an. Ich fand die Disziplin mich jeden Tag zu Übergeben, es wurde immer mehr, meine üble Phase ging ein halbes Jahr lang. Wenn ich Kotzte hatte ich das gefühl das zumindest für einen Kurzen moment das alle Lasst von mir abfiel, wie als würde ich es mit dem Kotzen hinausschreien. In de Letzten monaten, dieser üblen Phase, Übergab ich mich bis zu 5 mal am Tag. Irgendwann konnte ich nicht mehr und habe mich mitgeteilt. Dann war Schluss. Für etwa einen halben Monat. Dann ging es immer so weiter ich zwang mich aufzuhören, ich Kotzte, ich zwang mich aufzuhören,Kotzen. ..   Nach einiger Zeit hatte ich dann scheinbar doch das essen im Griff, ich fing an mich zu Ritzen, ganz selten Kotzte ich. Und wieder teilte ich mich mit, hörte auf mich zu Ritzen aber fing wieder mehr an zu Kotzen. Es ist ein auf und ab, immer noch. So jetzt bin ich im hier und jetzt angekommen, ja ich Ritze mich noch aber sehr selten, Kotzen tu ich auch noch. Ich habe im Augenblick sehr starke Depressionen, habe das Gefühl keine Freunde zu haben sie sind da aber ich kann nicht mit ihnen reden, nicht darüber. Ich habe jetzt seit 28,5 Stunden nichts gegessen, nur Geraucht und gezuckerten Tee getrunken. Ich habe wahnsinns Kopfschmerzen und Schwindel, aktuell ess ich eher zu wenig habe nicht mehr so oft Fressflashs, ich habe Angst zu essen. Wenn ich Essen sehe decke ich es zu oder pack es weg, ich habe meine Mutter angelogen das ich heute schon etwas gegessen habe. Das beschäftigt mich, ich hab ein gutes Verhältniss zu meiner Mutter. Nun sitze ich hier und teile mich euch mit, irgendwem muss ich es ja erzählen sonnst werde ich verrückt... 
​Mein Anliegen an euch ist es in dieser Diskussionsrunde einander zu verstehen, sich mitzuteilen, ich habe micht oft alleine gefühlt und verständniss gebraucht. Ich möchte jedoch nicht das Tipps ausgetaucht werden wie man schneller Abnimmt etc. das ist weder gut für euch noch für mich. Hier sollen keine Kommentare über was zu viel Gewicht ist abgelassen werden, nur darüber wie ihr euch fühlt und was bei euch passiert ist.
Wie hatt es angefangen?... etc.
Was mit mir passiert ist, ist alnge nicht das heftigste aber für mich war es schlimm.
​Ich wünsche euch von Herzen das ihr wieder zu euch findet, wieder wisst was normales Essen ist, viel Spass beim mitteilen.
Liebe Grüße Michele

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18. März 2018 um 17:25

Ich hab viele Freunde, so ist das nicht, viele kenne ich mein ganzes leben. Sie bieten mir an darüber zu reden wenn sie meken mir geht es nicht gut. Dann treffe ich mich mit ihnen und nehme es mir fest vor mal mein Herz auszuschütten, kurz vorher setzte ich dann aber ein Lächeln auf und tu so als wäre alles ok. Die male als ich versuvhte jemandem alles zu erzählen kamen Antworten von wegen mir geht es viel schlechter,hör einfach auf damit... Der einzigste der mich halbwegs verstand war meine erste Verknalltheit (war auch nur einmal verknallt) und er hat selbst eine Esstörung und ist Depressiv ähnlich wie ich. Mit ihm konnte ich auch darüber scherzen, mich selbst auslachen wie dumm ich bin aber er hat mich auch verstanden und mich festgehalten. ( wir sind immer noch freunde leider nicht so eng).

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19. März 2018 um 20:05

So ungefair die am wenigsten hilfreiche Antwort. Ich bin in Ärztlicher behandlung, auch schon länger aber trotzdem geht es mir scheiße. Ein Arzt kann einen nicht gesund machen das mus man selbst aber ich habe noch keinen weg gefunden durch den ich Glücklich werde.

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28. März 2018 um 2:37
In Antwort auf michele1566

So ungefair die am wenigsten hilfreiche Antwort. Ich bin in Ärztlicher behandlung, auch schon länger aber trotzdem geht es mir scheiße. Ein Arzt kann einen nicht gesund machen das mus man selbst aber ich habe noch keinen weg gefunden durch den ich Glücklich werde.

Wenn dir der Arzt bei dem du jetzt in Behandlung bist nicht helfen kann, dann musst du nach einem anderen suchen.

Siehst du einen Psychiater? 
 

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30. März 2018 um 13:58
In Antwort auf tahnee_12117418

Wenn dir der Arzt bei dem du jetzt in Behandlung bist nicht helfen kann, dann musst du nach einem anderen suchen.

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