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Hochbegabte...

11. März 2007 um 17:54

Was wird eigentlich aus Hochbegabten die als Kind nicht gefördert wurden und bei denen es einfach unentdeckt bleibt? Haben die einfach Pech gehabt? Wie kann man sowas herausfinden? Durch einen normalen IQ Test?

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11. März 2007 um 22:01

Hey fleeflowss!!!
ich frag mich,warum grad ausgerechnet du diese frage"wieso diese frage" stellst...
da du selber ja lauter so komisches zeugs fragst...
da könnt man auch überlegen wie du auf deine ganzen fragen kommst..
is genauso unwichtig für manch andre leute!!!!!

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13. März 2007 um 16:25

Eine mutter merkt das schon
meistens sind hochbegabte kinder sehr sensibel und introvertiert lernen früh zu lesen interessieren sich für ziemlich alles mehr als andere kinder in ihrem alter. was passiert wenn man die kinder nicht fördert weiss ich nicht.

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14. März 2007 um 8:15

Guten Morgen
also, ich möchte dazu auch was sagen. Ich habe einen IQ von 124, und bin somit an der Grenze zu Hochintelligenz. Ich wurde nie gefordert, war in der Schule auch nicht sonderlich gut, was aber ausschliesslich daran lag dass ich nie gelernt habe (ich bin beim Abi in Italien mit 78 von 100 Punkten durchgekommen, und das obwohl ich nur 15 min. vor der Prüfung gelernt habe und die Unterrichtssprache italienisch nicht meine Muttersprache ist). Es ist halt so dass ich mir Dinge die ich auch nur einmal gehört habe leichter merken kann als viele andere. Was der negative Teil an der ganzen Sache ist, dass hochintelligente Kinder oft psychisch-soziale Probleme habe. Ich kann eigendlich ganz gut damit umgehen, vielleicht weil mein IQ "nur" 124 ist. Aber es ist schon so, dass ich Probleme hatte bzw. habe, z.B. tendiere ich alles zu hinterfragen, sehe hinter jeder Kleinigkeit eine Intrige usw. Und nun meine Frage zu Christian: hast du einen IQ Test machen lassen? Wenn ja wie hoch ist er? Bitte versteh mich nicht falsch, ich habe schon so einige deiner Threads gelesen und bin der Meinung dass du deinetwegen aufhören solltest zu jammern und endlich handeln solltest. Ich war auch in deiner Lage, bin 6 Monate nicht vor die Tür gegangen und auch danach ist mir oft so schwindelig geworden wenn ich das Gartentor geöffnet habe, dass ich umkehren musste. Das es für dich eine Horrorvorstellung ist arbeiten zu gehen, kann ich sehr gut verstehen, war bei mir auch so. Nur, glaubst du dass es dir so besser geht? Wenn du mal 80 Jahre alt bist, glaubst du, du kannst sagen du hast das Beste aus deinem Leben gemacht? Und bitte gib nicht den anderen die Schuld, im Grossen und Ganzen ist man selber dafür verantwortlich was man aus seinem Leben macht, auch wenn es sicherlich einige leichter und einige schwerer haben. Bei mir ist es so dass ich angefangen habe zu glauben, nicht an Gott oder so, sondern eher an das Schicksal, und vor allem an das Gute in den Menschen. Ich bin davon überzeugt dass alles was passiert, irgendetwas Guten hat. Es ist nicht immer leicht, ich hatte in den letzten Jahren ziemlich viel Pech (EBV-Infektion, Unfall usw.), aber trotzdem hat mein Leben jetzt etwas positives. Wenn da alles nicht geschehen wäre, wäre ich heute nicht der Mensch der ich bin. Und ich bin überzeugt davon dass jeder Mensch seinen Platz in der Welt hat, auch du! Wenn du Lust hast dich mal zu unterhalten, kannst du mir auch gerne eine PN schicken.
Alles Liebe
Angie

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17. März 2007 um 14:19

...
Es wird oft betont, wie schlimm es sei, Hochbegabte nicht zu erkennen bzw. zu fördern. Ist ja auch in gewisser Weise richtig, weil sie sich sonst schnell langweilen und wirklich leichter soziale Probleme bekommen.
Bei mir wurde aber mit ca. 7 Jahren festgestellt, dass ich hochbegabt bin und ob das besser ist, weiß ich nicht.
Ich habe dann eine Klasse übersprungen, habe nie wirklich zur Gemeinschaft dazugehört (sehe sowieso jünger aus als ich bin), bin aber mit dem Unterrichtsstoff gut zurechtgekommen.
Heute (mache jetzt Abi) habe ich Probleme mit dem Lernen, weil es lange Zeit nicht nötig war und ich mich nicht dazu zwingen kann.
Meiner Meinung nach muss man Hochbegabte nicht anders behandeln, solange sie glücklich sind.
Es gibt allerdings verschiedene "Sorten" von Hochbegabten- ganz wenige, die ihre Begabung zu nutzen wissen und sozial völlig "normal" sind, einen großen Teil, der nicht erkannt wird, also völlig unauffällig ist und eine weitere Mehrheit, die sogar durch schlechte Noten auffällt...

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21. März 2007 um 21:11

...
Ich denke es ist einfach generell schlecht intelligenter als andere zu sein. Wenn man gefördert wird, kann es schlecht laufen, wenn nicht auch.
Aber zumindest ist es immer gut zu wissen, dass man hochbegabt ist. Ich hab mich beispielsweise immer für strohdumm gehalten, weil ich Lernprobleme hatte (es war bis zur 9ten klasse einfach nicht nötig zu lernen) und dadurch auch schlechte Noten bekommen habe. Als ich dann wusste aha ich habn hohen IQ fand ich dann zumindest die Tatsache schlechte Noten zu kriegen nicht mehr so schlimm.
Allerdings ist auch vieles einfach nur verdammt langweilig. In Mathe hatten wir mal ein Thema, was ich innerhalb der ersten Stunde verstanden hatte, die lehrerin es aber noch 4 weitere stunden lang erklärt hat. lernen ist ebenfalls langweilig weil man die infos eigentlich im kopf hat aber nicht im langzeitgedächtnis und stupides auswendig lernen, erfordert nicht soviel gehirntätigkeit.
Weiß nicht was passiert wär, wenn ich als Kind gefördert worden wär. Kommt wahrscheinlich immer drauf an wie diese Förderung aussieht.
lG

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25. März 2007 um 3:42
In Antwort auf alyssa_11882539

Guten Morgen
also, ich möchte dazu auch was sagen. Ich habe einen IQ von 124, und bin somit an der Grenze zu Hochintelligenz. Ich wurde nie gefordert, war in der Schule auch nicht sonderlich gut, was aber ausschliesslich daran lag dass ich nie gelernt habe (ich bin beim Abi in Italien mit 78 von 100 Punkten durchgekommen, und das obwohl ich nur 15 min. vor der Prüfung gelernt habe und die Unterrichtssprache italienisch nicht meine Muttersprache ist). Es ist halt so dass ich mir Dinge die ich auch nur einmal gehört habe leichter merken kann als viele andere. Was der negative Teil an der ganzen Sache ist, dass hochintelligente Kinder oft psychisch-soziale Probleme habe. Ich kann eigendlich ganz gut damit umgehen, vielleicht weil mein IQ "nur" 124 ist. Aber es ist schon so, dass ich Probleme hatte bzw. habe, z.B. tendiere ich alles zu hinterfragen, sehe hinter jeder Kleinigkeit eine Intrige usw. Und nun meine Frage zu Christian: hast du einen IQ Test machen lassen? Wenn ja wie hoch ist er? Bitte versteh mich nicht falsch, ich habe schon so einige deiner Threads gelesen und bin der Meinung dass du deinetwegen aufhören solltest zu jammern und endlich handeln solltest. Ich war auch in deiner Lage, bin 6 Monate nicht vor die Tür gegangen und auch danach ist mir oft so schwindelig geworden wenn ich das Gartentor geöffnet habe, dass ich umkehren musste. Das es für dich eine Horrorvorstellung ist arbeiten zu gehen, kann ich sehr gut verstehen, war bei mir auch so. Nur, glaubst du dass es dir so besser geht? Wenn du mal 80 Jahre alt bist, glaubst du, du kannst sagen du hast das Beste aus deinem Leben gemacht? Und bitte gib nicht den anderen die Schuld, im Grossen und Ganzen ist man selber dafür verantwortlich was man aus seinem Leben macht, auch wenn es sicherlich einige leichter und einige schwerer haben. Bei mir ist es so dass ich angefangen habe zu glauben, nicht an Gott oder so, sondern eher an das Schicksal, und vor allem an das Gute in den Menschen. Ich bin davon überzeugt dass alles was passiert, irgendetwas Guten hat. Es ist nicht immer leicht, ich hatte in den letzten Jahren ziemlich viel Pech (EBV-Infektion, Unfall usw.), aber trotzdem hat mein Leben jetzt etwas positives. Wenn da alles nicht geschehen wäre, wäre ich heute nicht der Mensch der ich bin. Und ich bin überzeugt davon dass jeder Mensch seinen Platz in der Welt hat, auch du! Wenn du Lust hast dich mal zu unterhalten, kannst du mir auch gerne eine PN schicken.
Alles Liebe
Angie

Hallöchen
Bei mir war es so, dass ich in der Schule nie etwas lernen musste. Ich bin am Morgen vor meiner Abi-Prüfung aufgestanden, habe meine Chemie und Bio-ordner angesehen... hat sich nicht mehr gelohnt zu lernen... wie durch Zufall sind dann meine Lieblingsthemen gekommen...
Ich glaube nicht, dass ich Hochbegabt bin, aber mit der nötigen Förderung würde mir heute einiges leichter gehen. Ich habe im Kindergarten nur Sachbücher über Wale und Delphine gelesen, für den Klavierunterricht habe ich nie geübt (bis meine Mum das rausbekommen hat und es meiner Klavierlehrerin gesagt hat... da wurden die Stücke schwieriger).
Nach dem Abi hatte ich die Schnauze voll von der Schule... wollte endlich etwas machen, arbeiten. Ich habe darauf ein Praktikum in einem *****Hotel im Service absolviert. Am Anfang war es spannend... ganz neue sachen lernen, mit den Händen arbeiten. Ich habe dort sehr viel für mein Leben gelernt. Nach einem halben Jahr wurde mir manchmal die Verantwortung für das Restaurant übertragen, wenn der Chef früher Feierabend machen wollte (obwohl es ausgebildetes Personal vor Ort hatte). Nach dem Jahr wollte meine Chefin, dass ich die LAP mache, da ich eigentlich schon das höhere Niveau beherrschte. Dieses Jahr war schön, aber mir hat die "intelektuelle Beschäftigung" gefehlt. Sobald ich Gäste hatte, die über Chemie oder Physik diskutierten habe ich immer in der Nähe gestanden und gelauscht. Meine Kollegen haben mich schon für verrückt erklärt. Ich habe mir x naturwissenschaftliche Bücher gekauft und verschlungen. Mir ist klar geworden, dass ich im Hotel nicht glücklich werde, jedenfalls nicht auf lange Zeit. Deshalb habe ich dann nach einer 10-Tagewoche à 12h/d den Numerus clausus für Veterinärmedizin geschrieben und bin jetze an meinem Studium. Ich verschlinge meine Bücher nur so... Leider interessiert es meine Familie nicht sonderlich was ich alles lese und lerne... sobald ich etwas spannendes erzählen möchte heisst es : "nein, das wollen wir gar nicht wissen..." tja was solls (ich denke mein Paps ist schon ein bisschen stolz auf mich, aber er darf es nicht sagen... wegen meiner Schwester...)
Ich bin eigentlich ganz glücklich so wie es ist, meine beste Freundin ist etwa in der gleichen Sitation. Wenn wir zusammen in die Disco gehen diskutieren wir zu 50%über Medizin (sie ist eine humanerin). Das ist ganz gemütlich so. Ich glaub ich bin ein Freak.
grüessli

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25. März 2007 um 22:55

Hey...
bei mir war es /is es auch ein bisschen komisch...
ich bin mittlerweile in der 11. klasse und naja... ich glaub nicht, dass cih hochbegabt bin, aber ich glaube ich bin mit ner ziemlich guten lernfähigkeit gesegnet =) ich hab momentan einen schnitt von 1,3 und lerne vielleicht einen tag vor der arbeit und mache meine hausaufgaben regelmäßig. Bin auch im 8-er zug und bin die jüngste (15 1/2). hab auch mit 8 monaten angefangen zu sprechen und war ein bisschen hyperaktiv...In der Grundschule war es arg schlimm, ich hatte fast keine freunde, weil ich die jüngste und kleinste war und noch dazu halb aus singapur komme. Außerdem hab ich mich für dinge interessiert, die für andere kinder unglaublich langweilig waren. Aber meine eltern haben mich auf jeden fall gefördert: Klavier und cello unterricht seit meinem 5. lebensjahr, english playschools, zweisprachig aufgewachsen...
Mittlerweile hab ich mich einigermaßen zurechtgefunden und bin zum glück einigermaßen normal geworden =) mit einem ausgeprägten sinn, leuten zu helfen und so viel wie möglich zu wissen und zu lernen. Demnach würd ich nicht sagen, dass ich hochbegabt bin, aber mit einer gewissen intelligenz gesegnet bin.

hmmm... also es gibts ja verschiedene arte, bzw. stufen von hcohintelligenz... z.B. sind viele autisten oder so mit besonderen begabungen, wie z.B. fotographisches gedächtnis, besondere lernfähigkeit in mathe und so...

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26. März 2007 um 10:33
In Antwort auf kanya_11847798

Eine mutter merkt das schon
meistens sind hochbegabte kinder sehr sensibel und introvertiert lernen früh zu lesen interessieren sich für ziemlich alles mehr als andere kinder in ihrem alter. was passiert wenn man die kinder nicht fördert weiss ich nicht.

Eine Mutter merkt das?
Meine hat es leider nicht gemerkt, obwohl sie Lehrerin ist und täglich damit zutun hat. Ich hänge mit einem IQ von 130 hier am Computer rum, weil ich als Kind nicht gefördert wurde.
Ich habe 3 hochbegabte Kinder, 2 davon sind in der Schule und haben es leider nicht einfach. Mie fehlt das Geld, um sie schulisch zu fördern. Ich versuche es mit Fremdsprachen und fahre auf diese Schiene eigentlich ganz gut. Meine Schulzwerge konnten mit 4 jahren lesen, schreiben und rechnen.
Ich hoffe für sie, dass sie bessere Chancen haben werden als ich.

Macht man einen IQ-Test im höheren Alter, bringt es auch nicht viel, das sehe ich selbst.Meistens hat man mit einem hohen IQ nicht unbedingt das beste Zeugnis. Das würde heißen, wenn man etwas daraus machen will, nochmal die 10., Abi und dann Uni.
Bin leider aus diesem Alter raus und meine Jungs beanspruchen mich auch häftig, dass ich also keine Zeit habe, um daraus etwas zu machen.

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