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Hilfsbereitschaft, Hilflosigkeit, Rettung, Verantwortung??

23. Juli 2011 um 10:25

Hallo ihr Lieben,

vielleicht kurz zu mir: ich bin Studentin, 21. Hmm ich glaub das war's erstmal denke ich.


Hier der Traum:

Es war in irgendeinem Zimmer, da lag eine Art Feder, in orange-brauner Fuchsfarbe, das ein Teil eines Flügels eines Vogels sein sollte auf dem Boden. Ein kleiner Vogel hatte sich verletzt. Er kam zu mir ich saß auch auf dem Boden und schaute mich an. Ich erklärte irgendjemandem, der oder die auch dabei war, jedoch für mich nicht sichtbar, dass wir das jetzt an der entsprechenden Stelle festkleben und dieser Teil des Flügels wieder an den Vogel zusammenwächst. Der Vogel saß vor mir, zu mir gerichtet, und schaute mich hilflos an. Anschließend kam er zu mir, auf meine linke Hand und ich klebte, so wie ich es erklärte, an den Vogel. Er war glücklich und ging wieder weg. Dann kam ein anderer Vogel zu mir. Er hatte sich sehr stark verletzt. Er hatte komischerweise eine Aluminiumschicht über sich (wie diese Schoko-Weihnachtsmänner), nur in Blau-lila-grüner Farbe, überwiegend dunkel. Dieser Vogel war ein bisschen größer, aber er hatte sehr starke Schmerzen. Er kam sofort zu mir in der Hoffnung, ich könne auch ihm helfen. Wo ich ihn nur anfasste, ließ er einen seltsamen, leidvollen aber dunklen/ tiefen Schrei von sich heraus. Ich beschloss vorsichtig die Aluminiumschicht zu entfernen, um zu sehen, was überhaupt mit ihm los ist. Er tat mir so furchtbar leid, ich hoffe ich konnte ihm helfen.. Jedenfalls entfernte ich vorsichtig diese Schicht von ihm, als ich dann sah, dass außer seinem Kopf, er selbst vollständig aus Holz besteht. Seine Flügel waren rechteckige Bretter, die an seinem Körper, auch ein rechteckiges aber größeres Brett, mit einer Art Nagel befestigt waren. Die Flügel waren beweglich, aber sie waren aus Holz! Ich wusste leider nicht was ich tun sollte. Ich erinnere mich, wie ich seinen Flügel hochnahm und wieder losließ. Sobald ich entdeckt hatte, dass sein Körper aus Holz war, stieß er auch nicht mehr diesen komischen Schrei heraus. Es war danach einfach nur noch traurig. Das Tier konnte sich gar nicht bewegen und war sehr traurig.
Dann begann eine neue Szene, im selben Traum: Es stand ein junges Elternpaar auf einer geteerten Allee und tanzte oder alberte ein wenig herum, lachend und glücklich miteinander. Ihr Kinderwagen, indem ihr Baby lag, stand auf der anderen Seite der Allee. Ich wunderte mich, wie die Eltern ihr Kind vergaßen und einfach so auf der anderen Seite liegen ließen. Ich ging zu ihnen und machte sie darauf aufmerksam, dass sie als Eltern Verantwortung tragen und das Kind so nicht liegen lassen dürfen. Die Eltern wurden sich dem Problem bewusst, und schauten traurig darüber, wie das hätte nur passieren können. Im Inneren gaben sie mir Recht und lernten daraus.


Ich kann mir ehrlich gesagt überhaupt nicht vorstellen was das zu bedeuten hat, andererseits habe ich das Gefühl, dass es eben doch etwas bedeutet.. keine Ahnung.

Ich wäre echt dankbar, wenn mir jemand helfen könnte.

LG, Zohra

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26. Juli 2011 um 7:46


Ich kann mich da nur anschließen, man kann aber auch nicht jedem helfen, wie deinem Holzvogel. Es gibt Menschen deren Elend man als Außenstehender sofort erkennt, die sich aber nicht wollen helfen lassen oder einfach noch nicht in der Lage sind, Hilfe zu bekommen. Immer helfen zu wollen, kann einen selbst auch krank machen, wenn man nicht aufpasst.
Fühlst du dich auch für Fremde verantwortlich?

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26. Juli 2011 um 13:19
In Antwort auf mermaidserena


Ich kann mich da nur anschließen, man kann aber auch nicht jedem helfen, wie deinem Holzvogel. Es gibt Menschen deren Elend man als Außenstehender sofort erkennt, die sich aber nicht wollen helfen lassen oder einfach noch nicht in der Lage sind, Hilfe zu bekommen. Immer helfen zu wollen, kann einen selbst auch krank machen, wenn man nicht aufpasst.
Fühlst du dich auch für Fremde verantwortlich?

Überrascht ... weitere Fragen
Hmm.. Ich bin ehrlich gesagt ein wenig überrascht.

Ich habe den Wunsch, hilfsbereit zu sein, sobald mir etwas auffällt. Auffallen tut mir fast immer irgendwas. Oft handele ich dann auch und helfe. Ich tue es auch gerne.
Aber manchmal reagiere ich dann doch nicht, weil ich mich nicht traue. Ich bereue es meistens danach, wenn ich doch nicht reagiert habe. Seit längerem kämpfe ich mit mir, um genau das zu überwinden: diese Hemmung, die manchmal... vllt sogar oft... da ist. Jetzt wo ich eure Antworten gelesen habe, denke ich: vielleicht verlange ich zu viel von mir? Was meint ihr?

Woanders habe ich gelesen, dass Vögel im Traum die Freiheit symbolisieren. Ich dachte erst, es könnte vielleicht darauf hindeuten, dass die Vögel krank und verletzt, d.h. dass meine Freiheit "verletzt", bzw. eingeschränkt ist. Es könnte dafür verschiedene Gründe geben, dachte ich mir. Vielleicht aber auch durch den Stress den ich mir (sehr oft) selber mache. (Sei es beim lernen für das Studium oder bei persönlichen Dingen)
Andererseits konnte ich einen Vogel heilen, einen anderen jedoch nicht.. Ich bin irgendwie immer noch ein wenig verunsichert über die Bedeutung meines Traums. Was meint ihr dazu?

Gestern träumte ich von einer Mimose.
(Hintergrund Vor ca. 3 Jahren hatte ich auch eine Mimose, die mir kaputt ging. Ich hatte mich damals wirklich sehr um sie gekümmert, gerade weil ich sie geschenkt bekam. Nachdem diese mir kaputt ging hatte ich mir sogar nochmal neue Kerne bestellt. Einige keimten, aber auch diese gingen recht schnell kaputt. Die waren viel zu schwer zu pflegen, sodass ich beschloss nie wieder eine haben zu wollen.
Dann sah ich letztens vor 2-3 Wochen, auf dem Campus irgendwo auf der Wiese ein Mimosen"büschel" wachsen und war baff, wie die hier wie "Unkraut" wachsen, und meine mir kaputt ging und total sensibel war.
(Traum In meinem Traum sah ich, dass ich genau diesen (kleinen) Büschel aus der Wiese vom Campus nahm und bei mir eintöpfte. Und erfreut einer Freundin (die mir damals meine Mimose schenkte) erzählte, dass ich jetzt eine neue habe, die nich so empfindlich ist. sie antwortete hierauf, dass sie immer noch ihre alte (von vor 3 Jahren) habe.

Hängt das irgendwie mit meiner Situation zusammen?

Bin euch sehr dankbar für eure bisherigen Antworten, sowie auch im Voraus für die weiteren.

Liebe Grüße,
Zohra

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27. Juli 2011 um 11:28

Spende
Hallo Wolmin,
ich habe ausprobiert, was du da sagtest. Es ging zwar nicht an genau der Szene weiter, aber ich träumte dafür, dass diesmal andere mir (indirekt) helfen. Und zwar wurde bei einer Feier Geld gewonnen. In dieser Feier waren alte Mitschüler und auch aktuelle Kommilitonen. Ein Großteil des gewonnenen Geldes wurde beisammen gelegt. Und sie alle beschlossen das Geld für den Verein (Initiative Afghanisches Handwerk e.V. -> www.iah-ev.de) zu spenden, in dem ich drin bin. Die Spenden gehen als Hilfe für Afghanistan ein (Schulen für Mädchen etc.). Ich war unheimlich gerührt und erfreut darüber.

LG, Zohra

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