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Hilfsangebote bei psychotischen Schüben

8. April 2019 um 11:29

Ein Bekannter hat sich vor sieben Tagen in einer betreuten Wohnung für psychisch Kranke das Leben genommen. Er hat eine Schizophrenie durch Drogenmissbrauch diagnostiziert bekommen und keine Besserung in seinem Leben mehr erwartet.

Ich habe so viele andere Bekannte, die immer wieder mit Persönlichkeitsstörungen, Depressionen usw. zu kämpfen haben - mich eingeschlossen - und frage mich seit einiger Zeit, welches Hilfsangebot man psychisch Kranken z. B. über einen Verein bereitstellen könnte.

Ich kenne Caritas, Selbsthilfegruppen, psychosozialen Dienst, Telefonseelsorge, Notfallambulanzen, usw.

Mein Eindruck ist, dass die Hemmschwelle für diese Angebote bei akutem, selbstschädigendem Verhalten zu hoch sind, oder die Betroffenen keine Hoffnung auf eine Besserung durch die Angebote haben. Therapien sind schwer zugänglich und die Wartezeiten lang, zudem dauert es sehr lange, bis man einen passenden Therapeuten findet, mit dem der Patient auch auskommt.

Habt ihr Ideen? Ich würde wie gesagt gerne etwas gründen, was möglichst vielen Personengruppen hilft, selbstschädigendes Verhalten zu verhindern. Ich freue mich auch über Eindrücke, was euch helfen würde, oder Freunden geholfen hat.

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