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Hilfeeee

2. Dezember 2008 um 20:22

hallo mein Name ist Melanie ich bin 22 jahre alt und leider unter panikattacken

angefangen hat das vor ca 3 wochen also noch ganz frisch ich hatte seit ein paar tagen kopfschmerzen und habe immer gedacht da ist doch was hoffetnlich bin ich nicht krank (tumor o.ä) wir hatten besuch aus hannover und waren gerade am frühstücken als ich auf einmal so ein komiges gefühl bekam mir wurde schwindelig und ich dachte ich würde keine luft mehr bekommen und jeden moment tot umkippen ich hatte so ne angst und habe meine mutter agefleht mich ins Krankenhaus zu bringen im Krankenhaus angekommen haben sie erstmal EKG gemacht verdacht auf Herzinfarkt das war aber sehr gut das EKG dann kam eine ärztin und meinte das ich hyperventilieren würde und fragten mich ob ich stress hätte momentan ich antwortete naja ich bin allein erziehende mutter eines ein jähringen sohnes der grade angefangen hat zu laufen klar ist das ein wenig stressig sie gab mir dann Musaril tabletten zur entspannung mit und schickte mich nachhause dann war es auch wie weg den tag über ging es mir dann auch einigermassen besser und abends fing das schon wieder an habe dann eine tablette genommen und dann wurde es besser und ich konnte schlafen die nächsten tage kam es immer mal wieder und diese angst davor war unerträglich meine gedanken drehten sich immer nur darum Smiley und ich steigerte mich natürlich rein (was ich immernoch tue) eine woche später bin ich dann umgezogen und anstatt es besser wurde wurden diese attacken nur noch schlimmer und an einem abend bin ich dann wieder ins Krankenhaus wieder EKG bekommen blutbild gemacht alles in ordnung ich konnte wieder nachhause aber ich habe mir gesagt so morgen gehe ich zur hausärztin um zu gucken ob wirklich alles in ordnung ist die hat mich dann auf schilddrüse und zucker getestet aber da ist auch alles in ordnung dann hat sie mich aber zu einer psychologin geschickt denn so kann es ja nicht weiter gehen 3 verschiedene ärzte haben mich untersucht und nichts ich bin gesund naja dann war ich das erste mal bei meiner psychologin und sie hat sich alles mögliche angehört und dann gemeint wir fangen am 8.12 also am montag an und ich bekomme erstmal tabletten gegen die angstzustände ich hoffe das es aufhört ich kann nicht mehr ich habe diese attacken immernoch und ich hoffe so das es aufhört hat jemand mit solchen attacken erfahrungen? und mit den tabletten gegen diese attacken?? danke schonmal für eure antworten lg Melli

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4. Dezember 2008 um 16:56


hi!
bin 26 und hab auch angstzustände. jipi. wenn ich so darüber rede, kann ich lachen. aber wenn es so weit ist würde ich am liebsten nur noch heulen und mich in mein bett verkriechen.
Bei mir ist auch das selbe passiert wie bei dir. Alles untersucht, kerngesund...am Dienstag hatte ich mein erstes Probegespräch bei einem Therapeuten. Und ich bin überüberglücklich, dass er einmal nichts von Tabletten erwähnt hat. Alle anderen Ärzte, auch ein Psychologe darunter, hat gefragt, ob ich etwas haben möchte. Ich habe jedes mal verneint. Denn wenn man einmal etwas recherchiert, dann weiß man: Panikattacken sind psychischer natur. Da kann auch kein Medikament helfen. Ich selber habe Bachblütenkaubonbons, die mich im Notfall auch wieder beruhigen. Nehme aber sogar diese Bonbons nur dann, wenns gar nicht mehr auszuhalten ist. Ich würde mir an deiner Stelle überlegen, ob du wirklich Medikamente nehmen möchtest, weil die teile nicht helfen werden. Irgendwann setzt du die Tabletten ab, und das Problem ist trotzdem nicht weg. Egal ob es der Stress ist, oder irgendetwas anderes. Man wird ja ständig im Leben mit stressigen oder schwierigen Dingen zutun bekommen. Deswegen weigere ich mich Tabletten zu nehmen...da stell ich mich lieber meinem problem!
Ich habe sogar das GEfühl, dass in der ersten Stunde beim Therapeuten das Problem schon heraus gefunden wurde. Kann da nur zu raten, und nimm dir nicht den erstbesten Therapeuten, der Zeit hat!!!
Viel Glück dabei!
Bell

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7. Dezember 2008 um 14:53

Angst, unangenehme Gefühle..
wichtig ist es unangehme Gefühle bewusst anzugehen und sie zu bewältigen. Geschieht dies nicht und werden starke unangenehme Gefühle auf Dauer unterdrückt, können sie sich in Form von körperlicher Krankheit entladen. Für die Bewältigung unangenehmer Gefühle kommen verschiedene Möglichkeiten oder Techniken in Frage. Eine davon ist die kognitive Form. Dabei wird das Angst auslösende Ereigniseingeordnet als eine Stufe zu einem anschließend besseren Zustand. Zum Beispiel wird die Angst vor einer OP dadurch bearbeitet, dass sie als notwendiger Schritt betrachtet wird zu einer danach eintretenden Besserung.

Eine andere Variante der kognitiven Bewältigung ist es, wenn die betroffene Person Argumente sucht, um die Angst unbegründet zu erscheinen zu lassen. Für das Beispiel der bevorstehenden OP bedeutet das, sich selbst zu erklären, dass schon viele andere Patienten den gleichen Eingriff ohne Schwierigkeiten überstanden haben.

Die Wirkung beider Bewältigungspraktiken ist begrenzt. Die Angst lässt sich damit reduzieren, aber nicht völlig ausschalten. Die psychologischen Angstanzeichen wie z.B. Herzklopfen, Schwitzen, Zittern usw. bleiben meist erhalten.

Als effektiver hat sich eine Kombination verschiedener Techniken erwiesen. Wichtige Schritte dabei sind

Angst akzeptieren + Angst mit kognitiven Techniken bearbeiten +
Entspannungstechniken anwenden.

Es gilt, Informationen über die eigene Angst zu sammeln. Wann
tritt sie auf, womit könnte sie zusammenhängen, wie äußert sie sich. Zusätzlich sollte die betroffene Person Argumente für und gegen die Angst sammeln und diese einander gegenüber stellen. Außerdem ist es wichtig mit anderen Menschen über die Angst zu sprechen und und dabei neue Gedanken und Aspekte zu entdecken. Z.B. überwinden der Angst in einer bestimmten Situation macht mich stark.Dazu bildet die körperliche Entspannung eine sinnvolle Ergänzung. Gezielte Muskelentspannung und andere Methoden können die Angst spürbar verringern.

Sich sicher fühlen und verhalten gehört nach A. Maslow zu einem Komplex von Bedürfnissen, die miteinander und mit den physiologischen Bedürfnissen in Beziehung stehen.
Zugehörigkeit und Liebe, Achtung, Selbstverwirklichung.

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