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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

HILFE! unerträgliche angst

Letzte Nachricht: 8. Mai 2009 um 20:39
D
delice_12094707
08.05.09 um 13:55

hallo!

ich bin eine 20-jährige studentin und leide seit über 3 jahren an angst- und panikattacken. vor 3 jahren war ich 5 wochen stationär in einer psychiatrie in behandlung und bin seit dem in therapeutischer behandlung (inzwischen meine dritte therapeutin). ich nehme 3 verschidene antidepressiva /Mutan, Xanor, Seroquel) die mir dabei helfen nicht völlig durchzudrehen. ich habe immer wieder 1-4 monate in denen ich mich fast normal fühle aber spätestens nach 4 monaten kommt wieder eine schlimme phase. dann habe ich jeden tag panikattacken und chronische angstzustände, habe aber keine ahnung wovor oder was der auslöser sein könnte. auch meine bisherigen therapeuten sind ratlos. es bringt mich noch um den verstand nicht zu wissen was diese hölle ausgelöst hat oder womit ich das verdient habe, abgesehen von meiner angst ist mein leben eigentlich sehr schön!
mein schlimmstes problem ist allerdings etwas, von dem ich noch nie gehört habe und ich suche verzweifelt nach leidensgenossen oder jemandem der mich versteht. ich habe sehr viele und wirklich gute freunde die mir gerne helfen würden und immer für mich da sind aber aus irgendeinem grund kann ich mich nicht bei ihnen geborgen fühlen, ganz im gegenteil! allein der gedanke an eine geliebte person (besonders meine eltern) verstärkt meine angst ins unermässliche und ein treffen bereitet mir uneträglichen stress da ich ja nicht will, das diese wundervollen menschen merken das sie mir angst machen. dadurch fühle ich mich furchtbar einsam in meinen schlimmen phasen da ich mit niemandem reden kann, eine beziehung ist völlig unmöglich denn je mehr ich einen menschen liebe desto mehr angst bekomme ich. so habe ich auch meine große liebe verloren. ich habe die beziehung beendet obwohl wir unsterblich ineinander verliebt waren.

kann mir vielleicht wer von euch weiterhelfen?
ich wäre euch sehr dankbar!

liebe grüße, Eva

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H
haukea_12454570
08.05.09 um 15:23

Hallo Eva ...
hast du schon Paroxetin ausprobiert? Ich habe nur gute Erfahrungen damit gemacht (und auch andere Menschen berichten es). Vielleicht wäre ein Wechseln der Medi hier angebracht?

So schlimm wie Panikattacken und Ängste sind, sie kommen nie grundlos ... irgendwas muss vor drei Jahren passiert sein. Kannst du dich daran erninnern, wie es angefangen hat?

LG,

Lisa Coccinella (mehr auf Amazon.de)

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D
delice_12094707
08.05.09 um 16:05
In Antwort auf haukea_12454570

Hallo Eva ...
hast du schon Paroxetin ausprobiert? Ich habe nur gute Erfahrungen damit gemacht (und auch andere Menschen berichten es). Vielleicht wäre ein Wechseln der Medi hier angebracht?

So schlimm wie Panikattacken und Ängste sind, sie kommen nie grundlos ... irgendwas muss vor drei Jahren passiert sein. Kannst du dich daran erninnern, wie es angefangen hat?

LG,

Lisa Coccinella (mehr auf Amazon.de)

Hallo Lisa
vielen dank für deinen tipp!

mein problem mit den medikamenten ist das ich mich ständig übergeben muss wenn mir die angst zu groß wird und das ist ca. 2x pro Tag! ich habe in den letzten 2 wochen 5 kilo abgenommen, jetzt wiege ich 51 kilo und habe angst unter die normale gewichtsgrenze zu fallen. die medis wirken natürlich auch nicht wie sie sollen wenn sie nicht lange genug im körper bleiben, gibt es irgendeine strategie sich selbst soweit zu beruhigen das die angst wieder halbwegs erträglich wird?


die zeit in der das ganze begonnen hat war eine sehr glückliche. ich hatte seit einem jahr einen freund mit dem ich mich super verstanden habe (auch wenn er etwas erdrückend war) ich war halbwegs gut in der schule, das verhältnis zu meinen eltern ist super, ich habe viele freunde...es ist mir absolut unerklärlich...
vor allem warum ich angst vor vertrauenspersonen habe...
alls ich in stationärer behandlung war bekam ich bei jedem besuch meiner eltern einen extremen angstanfall, ich wurde richtig hysterisch...ich hasse mich dafür, denn meine eltern sind die besten der welt und waren immer für mich da, sie haben nicht verdient das ich angst in ihrer nähe habe

lg, Eva

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H
haukea_12454570
08.05.09 um 19:33
In Antwort auf delice_12094707

Hallo Lisa
vielen dank für deinen tipp!

mein problem mit den medikamenten ist das ich mich ständig übergeben muss wenn mir die angst zu groß wird und das ist ca. 2x pro Tag! ich habe in den letzten 2 wochen 5 kilo abgenommen, jetzt wiege ich 51 kilo und habe angst unter die normale gewichtsgrenze zu fallen. die medis wirken natürlich auch nicht wie sie sollen wenn sie nicht lange genug im körper bleiben, gibt es irgendeine strategie sich selbst soweit zu beruhigen das die angst wieder halbwegs erträglich wird?


die zeit in der das ganze begonnen hat war eine sehr glückliche. ich hatte seit einem jahr einen freund mit dem ich mich super verstanden habe (auch wenn er etwas erdrückend war) ich war halbwegs gut in der schule, das verhältnis zu meinen eltern ist super, ich habe viele freunde...es ist mir absolut unerklärlich...
vor allem warum ich angst vor vertrauenspersonen habe...
alls ich in stationärer behandlung war bekam ich bei jedem besuch meiner eltern einen extremen angstanfall, ich wurde richtig hysterisch...ich hasse mich dafür, denn meine eltern sind die besten der welt und waren immer für mich da, sie haben nicht verdient das ich angst in ihrer nähe habe

lg, Eva

Also ....
ich will nie wieder lesen, dass du dich hasst !!!
Du kannst nichts dafür, es ist die Krankheit, die dich dazu bringt, so zu fühlen !!!
Vielleicht wäre ein angebracht, ein paar Wochen lang auch Beruhingungsmitteln zu nehmen (Lexotanil z.B) und gleichzeitig die neue Medis? Aber das muss der Psychiater eingentlich wissen. Sonst gäbe es die Möglichkeit, die Medis als Spritze zu bekommen, dann kommen sie direkt in die Blutbahn und können nicht
mehr raus (wenn du verstehst, was ich meine )

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delice_12094707
08.05.09 um 20:39
In Antwort auf haukea_12454570

Also ....
ich will nie wieder lesen, dass du dich hasst !!!
Du kannst nichts dafür, es ist die Krankheit, die dich dazu bringt, so zu fühlen !!!
Vielleicht wäre ein angebracht, ein paar Wochen lang auch Beruhingungsmitteln zu nehmen (Lexotanil z.B) und gleichzeitig die neue Medis? Aber das muss der Psychiater eingentlich wissen. Sonst gäbe es die Möglichkeit, die Medis als Spritze zu bekommen, dann kommen sie direkt in die Blutbahn und können nicht
mehr raus (wenn du verstehst, was ich meine )


vielen dank für deine schnelle antwort und deinen rat! ich werde meine psychiaterin mal wegen der spritze fragen, davor fürchte ich mich zwar auch aber ich glaube das halt ich aus

glg

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