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Hilfe! Panikattacken von krisi5, Teil 2

28. Juni 2006 um 18:39

Hallo,
erstmal vielen Dank für die vielen, guten Ratschläge, das Zuhören und aufmuntern! Ihr seid sehr lieb!
Der neueste Stand:
Letzten Freitag war ich zur Magenspiegelung. Ich muss schon sagen, die Spritze hat es echt in sich. Hab geschlafen wie ein Baby. Ergebnis: die Schleimhaut ist leicht gereizt, nichts tragisches. Damit kann ich leben.
Am Montag war ich bei einem Nervenarzt, der gab mir Mirtazapin. Ich weiss aber noch nicht, ob ich die nehmen soll. Ich hadere doch sehr mit mir. Irgendwie ist das nicht so wirklich mein Ding. Mein Hausarzt hat heut gesagt, ich soll die nehmen, damit ich endlich zunehm. Hmmm.
Gestern wurde die Lunge geröngt, ohne Befund. Damit kann ich auch leben, erleichtert ungemein.
Nächste Woche soll das Kopf-CT nochmal gemacht werden. Ich hatte ja berichtet, dass da beim ersten CT ein Schatten war. Jetzt also die Kontrolle. Das ist ein komisches Gefühl. Komm ich aber einigermaßen mit klar.
Womit ich aber ganz und gar nicht klar komme, ist die ständige Übelkeit. Die wirft mich immer voll auf die Matte.
Weil ich auch nicht weiss, woher die kommt. Ich habe mir das jetzt wieder eine Woche angeschaut, ohne Paspertin. Es ist zum Verrücktwerden. Wenigstens weiss ich mittlerweile, dass erst die Übelkeit kommt und dann Angst. Ist ja klar, ich war noch nie ein Freund vom Übergeben. Diese Angst habe ich auch, wenn ich die "Kotzeritis" habe. Das kann ic überhaupt nicht haben. Seit heute nehm ich wieder Paspertin, damit ich essen und leben kann. Ohne diese Übelkeit geht es mir, gefühlsmäßig, nämlich gut. Dann kann ich auch alles machen.
So kämpfe ich mich also derzeit durch. Arme/Beine werden nicht mehr taub, der Schwindel ist nicht mehr so oft. Dafür habe ich noch den ekligen, einseitigen Kopfschmerz und die Übelkeit.
Was haltet ihr denn davon? Hat vielleicht jemand noch eine Idee, was gegen diese Übelkeit helfen könnte?
Liebe Grüße
krisi5

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29. Juni 2006 um 21:31

Hallo
ich habe dir eine Private Nachricht geschrieben....

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24. Juli 2006 um 19:25

Keine Panik vor der Panik
hi krisi, alles was du bisher geschildert hast, hört sich tatsächlich nach panikattacken im rahmen einer depression an.
auch ich habe lange zeit gedacht, die ärzte würden mir da was einreden wollen, habe sogar rebelliert und mit meinen mails an den stationsbetreuenden prof. ganze ärzteteams durcheinandergewürfelt. ich war immer der meinung, ich habe angst weder vorm tod noch vorm teufel - kann also keine panikattacken haben... ich bin immer gut drauf - kann also keine depression haben... . dann kam der zusammenbruch - umso heftiger. nun lag ich insgesamt fünf wochen in der psychatrie, muss echt sagen super ärzteteam und super pflegeteam. nehme jetzt ein antidepressivum, was auch gegen panik wirkt und habe techniken erlernt, die panik vorbeugen oder in akutsituationen helfen. ich weiß nun, dass nicht jeder der in der Psychatrie landet, verrückt oder total irre ist und dass stresssymptome wie depressionen und panikattacken immer häufiger auftreten. natürlich wäre auch mir ein gebrochenes bein liebergewesen, das kann man sehen und das kann man schienen, damit es heilt. aber es war die seele, die krank war und um hilfe förmlich schon gebrüllt hat. und seitdem ich das akzeptiert habe, die behandlung aktiv mitgemacht habe und gelert habe, positiv und völlig entspannt mit akutsituationen umzugehen, gehts mir besser. wann hast du das letzte mal was gutes für dich selbst getan, sagst du auch manchmal nein und nicht nur immer ja, hast du oft das gefühl, nur noch müde zu sein? was ist mir stress? beantworte dir diese fragen einmal ganz ehrlich und dann gehe auch die seiten, die die symptome von depressionen und panikattacken zeigen. ging es dir jedes mal, wenn du in ärztlichen händen warst schlagartig besser, allein durch die sicherheit, dass jetzt nichts passieren kann? mensch, dein ganzer körper rebelliert, weil du deiner seele nicht zuhören willst - wenn du möchtest, dass es dir besser geht, mach eine psychotherapie und lass in der zeit, die du auf station verbringst deinen körper weiter checken, schlimmstenfalls findet man einen anderen grund für deine probleme - dann freu dich oder klapper mit den zähnen. ganz wie du magst. sollten es doch psychische probleme sein, die dich plagen, freu dich, dass du dir mit der hilfe der entsprechenden ärzte bald selbst helfen kannst und akzeptiere deine krankheit. jeder 5. deutsche ist schließlich früher oder später von derartigen problemen mehr oder weniger betroffen.

danke, dass du bis hierhin gelesen hast und sorry für den manchmal etwas rüden unterton aber der hat mir auch geholfen...

liebe grüße susann

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25. Juli 2006 um 9:11

Liebe krisi
Egal ob Angst attacken oder körperlich.
Paspertin ist schön und gut. Aber vielleicht versuchst du es mit etwas pflanzlichen? Versteh mich nciht falsch, ich bin kein Öko freak oder so. Aber ich habe manchmal ähnliche Probleme und mir helfen Iberogast Tropfen sehr gut dabei.
Lass dich mal in der Apotheke beraten, aber viel falsch machen kann Frau damit nicht
Oft ist es schon die "angst vor der angst" dann wird einem Übel, dann konzentriert man sich auf all diese Symptome, Zittern, was kommt jetzt? Die Angst steigert sich. Versuch mal gezielt dich in diesen Momenten mit etwas abzulenken. Oder such im Netz mal nach Imagination das sind Gedankenbilderübungen mit denen du dir gut selbst helfen kannst. Innerer sicherer Ort oder Lichtstrahlenübung fällt mir spontan dazu ein.
Wenn du das googelst ( Imagination) findest du vielleicht was.
Schreib mal, was du davon hälst.
Grüße, Irrlichter

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