Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Hilfe in der Gesellschaft

Hilfe in der Gesellschaft

13. Juni 2007 um 20:11

Hilfe ist ein Wort das der Mensch nur selten über seine Lippen bringen kann, doch warum?
Jemanden zu helfen ist schön, jemanden glücklich zu machen in dieser Welt ist nicht einfach und schon gar nicht immer möglich, also warum sollte man etwas einfaches ablehnen?
Warum gibt es Menschen denen man etwas schenken möchte, die dann einfach weglaufen? Was ist aus unserer Gesellschaft geworden, dass man vor anderen Menschen weglaufen muss?
Ich selbst habe es erlebt, dass ein älteres Ehepaar vor mir geflüchtet ist, weil ich auf sie zugegangen bin mit einem Schirm in der Hand. Nach meiner Frage, nach dem richtigen Weg, lachten sie und sagten wir dachten schon sie überfallen uns, denn heutzutage sehen die Verbrecher ja ganz normal aus. Warum denken so manche Menschen? Ich muss mich dafür schämen, wenn ich keinen normalen Sex im den eigenen Räumen praktiziere, sondern sadomasochistisch veranlagt bin und mal ein einschlägiges Heft im Raum liegen lasse
Ich darf meine Wünsche / Gedanken / Meinungen und Kommentare nie jemanden ins Gesicht sagen, weil sich die meisten angegriffen fühlen. Selbst ein Angriff ist es schon, wenn man versucht jemanden zu sagen, dass er oder sie gut aussieht. Es wird als Beleidigung, dumme Anmache empfunden oder man wird gar als verrückter dargestellt und hat angeblich einen "Schuss. Ich schalte die Nachrichten ein und sehe jeden Tag das schrecklichste was auf der ganzen Welt passiert ist, dass noch im Überfluss, doch besteht die Welt nur noch aus dem Schrecklichen? Ist es nicht auch mal wünschenswert Spaß zu empfinden? Gibt es noch viele Menschen die autistische Züge, wie ich, an sich haben und sich fragen müssen wo ist man gelandet...warum ist man selber anders? Ich denke über viele Dinge anders als die breite Masse und Gegenliebe empfängt man auf jeden Fall nicht. Alleine ging ein Mann im Rock an einer Gruppe Jugendlicher vorbei und die erste Frage war, "ey alter Schwul?"...das ging weiter bis zur perversen Sau und Kinderschänder. Ich kann es nicht nachvollziehen. Ist Kleidung nicht frei für jeden? Warum gibt es die Unterteilung in Mann und Frau bei der Kleidung? Sollte man nicht tragen können was dem persönlichen Geschmack entspricht? Warum ist es verpönt, wenn Männer HighHeels tragen? Ist das Bild der breiten Masse das "Erlaubte"? Wann sind wir denn soweit, dass wir Gesetze bekommen was in der Öffentlichkeit getragen werden darf, zu denen die es schon gibt? Jedes Jahr kommen dutzende komplexe Gesetze hinzu und bislang gab es noch kein Jahr an dem mehr weggefallen sind als hinzugekommen.
Wieso brauchen wir für alles Gesetze? Ist es nicht möglich mit anderen Menschen friedlich zu leben? Warum existiert Neid gegenüber reichen Menschen? Ist es nicht möglich Ihnen das Leben zu gönnen oder den Erfolg auch zu unterstützen. Hier in Deutschland muss man doch einen alten Kleinwagen fahren, wenn man Unternehmer ist, damit man überhaupt Kundschaft bekommt, denn mit dem dicken Porsche vor der Tür, heißt es nur ich will doch nicht den Snob unterstützen, in seinem Reichtum. Viele übertragen anscheinend ihren Lebensmissmut auf Gründe die nicht ausschlaggebend sein können. Sich frei entfalten zu können, ein freies Leben zu führen ist das wonach viele streben, aber nur wenige erreichen es. Warum trauen es sich nicht mehr Menschen? Warum ist der Schritt sein Leben zu verändern häufig von Problemen überseht? Sind diese nicht alle künstlich erzeugt und zwängen so den Geist ein? Eine Trennung heutzutage ist gestattet, solange man Freund oder Freundin ist, aber Mann oder Frau wirft sofort ein negatives Licht, man darf sich nicht trennen, was passiert mit Haus, Kindern und Haustieren...die Freunde verachten einen dafür, dass er so ist / war oder geworden ist, doch warum? Ist es nicht normal das sich der Mensch weiterentwickelt, denn warum spricht man sonst von der geistigen Reife? Ist es nicht möglich zu akzeptieren das es Menschen gibt die einfach nur mal "frei" sein möchten und dafür einen Weg gehen müssen der nicht immer nur aus Rosen besteht?
Obdachlose auf der Straße werden ignoriert, man schaut weg, man gibt kein Geld, man verachtet diese so enorm, dass man sie sogar anspuckt, tritt und beraubt, dass letzte Hemd Ihnen nimmt. Viele denken ich würde so etwas nie machen, aber mal an die eigene Nase gefasst will man selber kaum etwas mit der Gruppe zu schaffen haben wie manche alte Menschen schon vor eine Hürde stellen die sie nicht überwinden können / wollen.
Einfühlungsvermögen existiert noch kaum innerhalb der Menschen, denn warum sonst werden Menschen im Eck stehen gelassen die weinen oder denen man die Verzweiflung schon ansieht. Ich habe gesehen das eine junge Frau, um die 20 Jahre alt, ihre Brieftasche gesucht hat die sie verloren hatte und dabei arg weinte. Viele schauten sie an, ignorierten es einfach, andere die angesprochen wurden, ob sie die Brieftasche gefunden hätten, sagten nein und das war es. Keine Hilfe wurde angeboten, kein bisschen Halt wurde ihr gegeben, einfach mit Sorgen / Nöte und Probleme alleine stehen gelassen. Ist es unmöglich für die Menschen Hilfe anzubieten?
Warum wird man gestraft, wenn man Hilfe benötigt? Die Anzahl der Selbstmorde steigen...was fehlt unserer Gesellschaft das so etwas verhindert werden kann? Wieso hat man Angst zum Arzt zu gehen, sei es mit Inkontinenz oder mit seelischen Problemen? Das sind Menschen die es sich zur Berufung gemacht haben zu Helfen, bei genau solchen Problemen!
Die Angst jemanden um Hilfe zu bitten ist genauso groß wie diese anzunehmen. Ich kann es nur nicht verstehen und will es auch gar nicht. Viele beschäftigen sich mit Nichtigkeiten wie das schließen der Toilettenbrille das nicht stattfindet, anstatt sich um die gesamte Beziehung zu kümmern, warum?
Wie einfach ist es heutzutage sich Dinge zu kaufen und andere damit zu schädigen, aber ist es genauso einfach Gegenstände zu kaufen die andere Freude bereiten können?
Warum meldet man sich x-Jahre nicht bei Bekannten, Menschen mit denen man im engen Kontakt gestanden hat? Sind diese Menschen absolut egal geworden? Muss alles im Streit enden, ist man unfähig zu verzeihen?

Mehr lesen

13. Juni 2007 um 21:12

Falls du...
noch online bist,würde mich interesssieren ob du einen dialog möchtest oder ob es dir darum ging,beim leser einen stillen denkprozess auszulösen?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juni 2007 um 8:25
In Antwort auf milton_11906361

Falls du...
noch online bist,würde mich interesssieren ob du einen dialog möchtest oder ob es dir darum ging,beim leser einen stillen denkprozess auszulösen?

Denkprozess
Hallo,

mir ging es einfach mal darum beim Leser einen Denkprozess anzustossen, aber für einen Dialog bin ich auch zu haben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Juni 2007 um 11:52
In Antwort auf michael81nrw

Denkprozess
Hallo,

mir ging es einfach mal darum beim Leser einen Denkprozess anzustossen, aber für einen Dialog bin ich auch zu haben.

Grundlegend...
verstehe ich um was es dir geht(übrigends ist dieses und 1000 andere foren voll von hilfe- und überhaupt suchenden).was ich mich beim lesen jedoch gefragt habe ist,wo bist du?wiso eigentlich die anderen.die menschen und der penner,die anderen und das mädchen,der arme geschäftsmann und seine neider.wieso nicht:ich und das mädchen,ich und der penner etc.
ich finde in deinem text viele antworten auf deine retorischen fragen,du weißt also wie die leute ticken.aber wie stehts mit dir? irgendwann mußte ich mit schrecken feststellen auch zu den im glashaus sitzenden"will-auch-was-sagen-welt anklage-propheten" gehöre,im glashaus sitze,mit steinen schmeiße und mich dann über die scherben wunderte die mich verlezt haben.die kosequenz war alle "man"-sätze mit ich zu beginnen.daß hat mir einen begriff näher gebracht der von mir sonst recht fahrlässig benuzt wurde:eigenverantwortlichkeit.ich musste und lerne immer noch mich nicht durch selbsterhebung o.k. zu fühlen,sondern indem ich prüfe ob ich die moralvorstellungen und erwartungen,die ich an andere habe,selbst erfüllen kann,also ob ich vor mir bestehe.
nach meiner lebensauffassung sehe ich mich als kleinsten baustein einer gesellschafft,alle meine aktionen haben konsequenzen und führen zu reaktionen da ich auf defisiele weise mit allen anderen verbunden bin.deshalb versuche ich dort wo ich gerade bin das positive zu fördern und nicht das negative zu bekämpfen.das wäre ein kampf gegen windmühlen und verpuffte energie.denn aus meiner sicht ist anklage immer ein wenig selbstbezichtigung,sozusagen der rauch des feuers der wahrheit.
ich denke sonst ist der kreislauf von gegenübertragungen nicht zu unterbrechen d.h.die jugendlichen machen sich über den rockträger lustig und jemand findet die jugendlichen blöd weil sich so aufführen.letztendlich können sie nicht akzeptieren weil sie nicht akzepiert werden.
ich denke,die wenigsten sind für ihre handlungen verantwortlich zumachen,denn ich glaube daß wir mit der sozialen kompetenz von vor 15000 jahren ausgerüstet sind,unser intellekt jedoch eine umwelt ermöglicht hat die jeder natürlichen regulation beraubt ist,zu der diese sozialen fähigkeiten passen.mal ganz kezerisch,wir sind zuviele.wird uns wahrscheinlich das genick brechen.
ich könnte wahrscheinlich noch ein paar kilometer schreiben,aber mich würde jetzt erstmal deine meinung dazu interessieren,falls du lust hast.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen