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Hilfe, ich weiß nicht mehr weiter.

5. März 2013 um 17:28

Hallo Leute,

ich bin an einem Punkt zurzeit an dem ich nicht mehr weiter komme und auch in keinster Weise einen Ratschlag finde der mich wieder hochzieht.

Ich bin 19, studiere ab Oktober in meinem gewünschten Berufsfach (zurzeit noch etwas anderes, was nicht ganz mein ding ist) und mich kotzt alles an. Grade sind Semesterferien, ich sitze nur noch zuhause. Meine größe Beschäftigung ist es mir jeden Mittag zu überlegen was ich essen möchte.

Nachdem mich mein Ex-Freund nach 3 gemeinsamen Jahren im letzten Sommer beschissen hat brauchte ich eh erst mal ein halbes Jahr um darüber weg zu kommen.
Nun ist Februar und ich weiß nicht was ich mit mir anfangen soll. Ich mache Sport, ich habe genug Freunde, wir unternehmen am Wochenende sehr viel zusammen. Aber unter der Woche, grade jetzt in den ferien ist es schrecklich. Ich weiß absolut NICHTS mit mir anzufangen. mich nervt alles.

Ich hatte seit letztem Sommer keinen Sex mehr und mir fehlt das unglaublich. Es fehlt mir so unglaublich stark, ich kann es nicht beschreiben. Da ich zurzeit sowieso keinen Kerl kennen lerne (an der Uni verläuft sich alles, auf Partys werde ich nie angesprochen, mir gefällt auch niemand) bin ich absolut unglücklich als single. Zumal ein Leben ohne Sex für mich kaum vorstellbar ist.

Ich würde gerne ausziehen, da ich tag ein tag aus genervt von meinen Eltern bin, die Raumsituation von meinem Zimmer ist furchtbar beschissen, ich habe nie Privatsphäre weil die Wände so dünn sind.

Alle meine Freunde waren schonmal ein halbes oder ganzes Jahr im Ausland, sind in einer Partnerschaft, erleben Abwechslung und ich habe nichts. absolut nichts.

Ich bin total angenervt vom Leben. ich finde das leben verdammt unfair einfach nur und habe absolute torschlusspanik, da ich nächstes jahr 20 werde und nichts in aussicht ist, nichtmal ein freund.


Manchmal sehe ich kaum SInn mehr, ich bin nur noch traurig.

Früher war ich ein absolut fröhlicher Mensch. Eigentlich ist alles erst so schlimm seit letztem Jahr nachdem mein Exfreund sich als größte ENttäuschung meines Lebens erwiesen hat.

Ich weiß nichts mit mir anzufangen, habe keine Hobbies oder sonstiges.


Ich vermisse meine fröhliche Lebensform und es kommen bestimmt bessere Zeiten, aber hat jemand einen Ratschlag für mich wie ich diese schwere Zeit überwinden kann?


Danke für eure Aufmerksamkeit
Lieben Gruß

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8. März 2013 um 16:33

Hey.
Ich weiß nicht, ob ich dir direkt helfen kann, aber ich wollte auf jeden Fall zurück schreiben.
Ich denke die "Phase" in der du dich momentan befindest, macht jeder mal durch - die einen früher, die anderen später.
Es fällt auf jeden Fall auf, dass du im moment auch nur negatives siehst. Ich will hier keine Predigt halten über Sachen, die du vielleicht machen solltest oder sonst was. Fakt ist aber, dass man selbst mit dabei ist, was man aus seinem Leben macht. Du sagst du studierst etwas, was dir nicht gefällt? Wieso machst du es dann und bringt es dich weiter zu dem Beruf, den du irgendwann machen möchtest? Du erzählst von Freunden, die im Ausland waren - dafür hast du noch genug Zeit, wenn es bis jetzt noch nicht dazu gekommen ist. Ich bin 26 und wollte immer ins Ausland, es hat sich bis jetzt einfach nur noch nicht ergeben, aber es ist ein Ziel, was ich festhalte und irgendwann werde ich für ein Jahr woanders hingehen, was neues sehen, neue Leute kennenlernen, ...
Manchmal ist man so in seinem Alltagstrott gefangen, dass man den Wald vor Bäumen nicht sieht und alles irgendwie negativ ausgerichtet ist.
Du hast Ziele im Leben, dass liest man aus deinen Worten und das ist auch gut so - halte daran fest!

Das dir der Sex fehlt, kann ich nachvollziehen. Manchmal kommt es mir vor, als wäre der Mensch gemacht um Sex zu haben - jeder will es, jeder hat es, jeder braucht es. ^^
Vielleicht solltest du auf den Partys zu denen du gehst, einfach mal selbst jemanden ansprechen, auch wenn er dir vielleicht nicht direkt auf Anhieb gefällt; die Augen täuschen einen manchmal und schließlich redet doch immer jeder davon, das Charakter wichtiger ist als Aussehen...

Zu deinen Eltern - da kann ich dich absolut nachvollziehen. Ich selbst bin auch mit 19 bei meinen Eltern ausgezogen, da ging einfach gar nichts mehr. Du bist alt genug und willst deine Privatsphäre haben, alles ganz normal. Hättest du denn die Möglichkeiten auszuziehen, also finanziell und so? Das ist ja manchmal gar nicht so einfach, leider.
Ich kann dir nur dazu raten, nachdem ich ausgezogen bin, ist das Verhältnis zu meinen Eltern wieder richtig gut geworden, man hat sich auch wieder was zu erzählen, wenn man sich dann sieht.

Ich hoffe sehr für dich, dass deine "Traurigkeit" vergeht. Sowas ist schlimm, wenn man immer nur das Gefühl hat, dass es aussichtslos ist, egal was man macht.
Ganz viel Kraft und liebe Grüße hinterlasse ich dir.

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