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Hilfe - hab keinen Plan mehr für mein restliches Leben

22. Mai 2018 um 12:56

Hallo zusammen,

​ich hoffe hier Gleichgesinnte zu finden, die ebenfalls bereits an der selben Stelle im Leben standen und nicht wußten, was mache ich jetzt weiter.

Kurzer Abriß:
​Wegen einer Teilschließung wurde ich entlassen - bin ich nicht wirklich traurig drum (es regierten nur Schleimer und Dumme) - also alles gut.

​Nebenbei habe ich jetzt noch die Diagnose Niereninsuffizienz bekommen, was mir doch schon die Beine weggeschlagen hat.

​Jetzt habe ich ein Jobangebot bekommen, wo ich nur vom Regen in die Traufe kommen würde. Also entweder Scheißjob oder ALG 1.

​Bin auch am überlegen, nochmal eine Umschulung oder Weiterbildung zu machen in Richtung öffentlichen Dienst (Verwaltung) oder Arbeitssicherheit. Muss dazu sagen, bin mit 46 nicht die jüngste oder eine  Selbstständigkeit (hab nur noch keine Idee).

Bin massiv am Zweifel, was ich nun mit meiner zweiten Lebenshälfte anfangen soll.

​Wer hat schon Erfahrungen mit Neuanfängen im fortgeschrittenen Alter gemacht? Mich würden die positiven und negativen Erfahrungen sehr interessieren.

​Vielen Dank vorab für das Teilen Eurer Erfahrungen.

VG
​Heike

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24. Mai 2018 um 1:18

Liebe Heike,

von einer Selbständigkeit würde ich dir abraten. Wenn das nämlich schief geht, hast du keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld - es sei denn, du hast eine freiwillige Arbeitslosenversicherung abgeschlossen. Siehe hier:

https://www.impulse.de/finanzen-vorsorge/arbeitslosenversicherung-was-selbststaendige-wissen-sollten/2072952.html

Da wäre eine Umschulung oder Weiterbildung auf jeden Fall die bessere Idee. Erkundige dich doch einmal beim Arbeitsamt, ob die Kosten dafür übernommen werden. 

Wie stark beeinträchtigt dich deine Niereninsuffizienz? Es ist wichtig, dass du eine Umschulung in einen Beruf machst, den du trotz deiner Krankheit so lange wie möglich ausüben kannst. Wenn du deinen bisherigen Beruf aus Krankheitsgründen nicht mehr ausüben kannst, ist das Arbeitsamt bestimmt bereit, die Umschulung zu finanzieren.

Alles Gute und LG,
Elisabeth

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25. Mai 2018 um 22:24
In Antwort auf mareg16

Hallo zusammen,

​ich hoffe hier Gleichgesinnte zu finden, die ebenfalls bereits an der selben Stelle im Leben standen und nicht wußten, was mache ich jetzt weiter.

Kurzer Abriß:
​Wegen einer Teilschließung wurde ich entlassen - bin ich nicht wirklich traurig drum (es regierten nur Schleimer und Dumme) - also alles gut.

​Nebenbei habe ich jetzt noch die Diagnose Niereninsuffizienz bekommen, was mir doch schon die Beine weggeschlagen hat.

​Jetzt habe ich ein Jobangebot bekommen, wo ich nur vom Regen in die Traufe kommen würde. Also entweder Scheißjob oder ALG 1.

​Bin auch am überlegen, nochmal eine Umschulung oder Weiterbildung zu machen in Richtung öffentlichen Dienst (Verwaltung) oder Arbeitssicherheit. Muss dazu sagen, bin mit 46 nicht die jüngste oder eine  Selbstständigkeit (hab nur noch keine Idee).

Bin massiv am Zweifel, was ich nun mit meiner zweiten Lebenshälfte anfangen soll.

​Wer hat schon Erfahrungen mit Neuanfängen im fortgeschrittenen Alter gemacht? Mich würden die positiven und negativen Erfahrungen sehr interessieren.

​Vielen Dank vorab für das Teilen Eurer Erfahrungen.

VG
​Heike

Erstmal,
egal ob Traumjob oder "Scheißjob" (komische Aussage) Job ist eigenes Geld und damit 1000 x besser als Geld vom Amt!
Und es ist ja nicht gesagt, das du in diesem Job bis ins Rentenalter bleiben musst. Du bist in einer lässigen Position um dich gepflegt umzusehen was du weiterhin machen möchtest. Neue Ausbildung, Aufstieg im "Scheißjob"-Unternehmen zu etwas das dir mehr liegt (wenn sie dein Potential erkennen durchaus möglich), eine Selbständigkeit gründen (wenn dir ein richtig zündendes Konzept einfällt und du genügend Geld in der Hinterhand hast) ...

Ich selbst bin 41 und bin jetzt angefangen mich nach Familienzeit und Unterstützung meines Mannes in seiner Selbständigkeit beruflich neu zu orientieren. Ich habe dafür letztes Jahr einen Job angenommen der (weit) unter meinen Fähigkeiten ist. Kein "Scheißjob" aber nicht gerade Wunschjob-Potenial. Jedoch für mich eine Chance mich in dem Unternehmen (das mir sehr gefällt)  zu beweisen. Ich habe mit meinem Vorgesetzten über meine Situation geredet und ich habe durchaus Chancen auf meinen Wunschjob in der Firma wo ich jetzt arbeite. Zudem schaue ich von meiner "gesicherten" Position ob sich für mich etwas besseres findet. Und das mit Ruhe und ohne Druck von irgendwelchen Ämtern und "sie müssen .. " Beratern.

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26. Mai 2018 um 8:05

Du könntest aauch erst mal den "Scheiß Job" annehmen um zu überlegen, ob du noch was besseres findest. Dann hast du erst mal einen Übergang.

Ich bin selbstständig und da gehört im Prinzip zum Guten Ton dass man auch mal kurz vor der Pleite steht, da hab ich zwar das Ruder rumgedreht, aber du darfst dir keine Krankheiten erlauben, die dich wirklcih stärker beeinträchtigen, da du einfach viel Zeit investieren musst.
Solange du aber keinen Plan hast um wirklich was effektives als Selbstständige zu machen, würde ich das lassen.
Ich hab z.b. eher meiner Berufung als Job und das mach ich halt mit Leidenschaft. das ist dann mehr als ein Job.

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12. Juni 2018 um 23:33
In Antwort auf mareg16

Hallo zusammen,

​ich hoffe hier Gleichgesinnte zu finden, die ebenfalls bereits an der selben Stelle im Leben standen und nicht wußten, was mache ich jetzt weiter.

Kurzer Abriß:
​Wegen einer Teilschließung wurde ich entlassen - bin ich nicht wirklich traurig drum (es regierten nur Schleimer und Dumme) - also alles gut.

​Nebenbei habe ich jetzt noch die Diagnose Niereninsuffizienz bekommen, was mir doch schon die Beine weggeschlagen hat.

​Jetzt habe ich ein Jobangebot bekommen, wo ich nur vom Regen in die Traufe kommen würde. Also entweder Scheißjob oder ALG 1.

​Bin auch am überlegen, nochmal eine Umschulung oder Weiterbildung zu machen in Richtung öffentlichen Dienst (Verwaltung) oder Arbeitssicherheit. Muss dazu sagen, bin mit 46 nicht die jüngste oder eine  Selbstständigkeit (hab nur noch keine Idee).

Bin massiv am Zweifel, was ich nun mit meiner zweiten Lebenshälfte anfangen soll.

​Wer hat schon Erfahrungen mit Neuanfängen im fortgeschrittenen Alter gemacht? Mich würden die positiven und negativen Erfahrungen sehr interessieren.

​Vielen Dank vorab für das Teilen Eurer Erfahrungen.

VG
​Heike

Von der Selbstständigkeit würde ich dir ohne eine konkrete Idee, was du denn machen willst, erst einmal abraten. In den ersten Jahren bist du ohnehin erst einmal nur am investieren und bis du etwas aufgebaut hast, dauert es ein wenig. 

Hast du denn Angst nochmal eine Umschulung zu machen? Wenn du den Job nicht machen willst, dann wäre das doch eine gute Möglichkeit oder nicht? Das Alter würde mich dabei nicht abschrecken. Du hast noch viel vor dir, da würde ich mit 46 nicht schon sagen, du wärst schon zu alt. 

Hast du es denn schon einmal mit pflanzlichen Produkten versuchst. Um ruhiger und entspannter zu sein und in so stressigen Situationen besser schlafen zu können? Ich nehme zb Sedariston, das aus Johanniskraut und Baldrian besteht. Könnte dir auch helfen. 

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