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HILFE bei Agoraphobie/Panikattacke.......

1. März 2005 um 13:03

Hallo alle zusammen!!

Ich bin ziemlich verzweifelt und weiß so langsam nicht mehr weiter.

Vor einem vierteljahr bekam ich eine Panikattacke (Schwindel, Schwitzen, Kälteschauer, Übelkeit...) im Geschäft und bin seither zu Hause. Danach konnte ich nicht einmal mehr alleine Einkaufen oder sonstiges gehen, weil ich immer wieder Angst davor hatte, eine neue Attacke unterwegs zu bekommen. Ich muss dazu sagen, dass ich ziemliche Angst vor dem Übergeben habe und weil es mir bei der Attacke auch übel wurde, habe ich nun Angst, dass mir das wieder passiert ohne dass ich vorher etwas davon merke.
Das wäre das schlimmste für mich, wenn ich unterwegs bin, z. B. in der Stadt und mich überfällt eine Panikattacke!!!
Sie kam damals einfach aus heiterem Himmel. Ich weiß nicht warum ich diese Attacke bekam.
Seither bin ich bei einem Psychologen in Behandlung und soll nun eine Verhaltenstherapie machen. Ich kann jetzt sogar schon wieder (problemlos) einkaufen (Supermarkt) gehen oder am Wochenende war ich sogar in einer Abendvorstellung im Theaterhaus.....Doch in die Stadt oder ins Kaufhaus zu gehen - entfernt von meinem Auto - kann ich mir gar nicht vorstellen.....

Warum ist mir das passiert?

Hat jemand erfahrung mit Panikattacken?

Kommen dies Panikattacken öfters? Und warum kommen diese?

Wie kann man sich helfen / helfen lassen?

Ich habe Angst vor der Angst......und bin ziemlich gebunden.
Gehe nicht mehr weg vor lauter Angst - es schränkt mich sehr ein.

Bitte, kann mir jmd. helfen?

Ich wäre sehr sehr dankbar über irgendwelche Kommentare.

Danke

EURE Kerstin




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1. März 2005 um 13:28

Angst
Hallo Kerstin,

ich habe auch seid ein paar monaten immer wieder panikattaken. Und bei mir liegt der Ursprung darin, dass mein Onkel mit 42 gestorben ist und keiner weiss warum. ich mache mir jetzt natürlich gedanken darüber und habe mich so da rein gesteigert das ich diese panikattaken bekam. Gibt es etwas in deinem leben was dich sehr bedrückt, wenn ja solltest du mit deinem Psyschologen darüber reden. Denn ich denke du brauchst keine Verhaltenstherapie sondern eine Angsttherapie, damit du lernst mit deinen Ängsten umzugehen und vor allem darfst du keine Angst davor haben, dass diese Attaken kommen, damit rufst du sie nur hervor. Ich hatte ds selbe und seitdem ich nicht mehr an sie denke bekomme ich sie immer seltener.

Rede einfach nochmal mit deinem Psyschologen und erzähl ihm alles was dich bedrückt.

Ich hoffe ich habe dir etwas geholfen.

chris

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1. März 2005 um 13:34
In Antwort auf agape_12553416

Angst
Hallo Kerstin,

ich habe auch seid ein paar monaten immer wieder panikattaken. Und bei mir liegt der Ursprung darin, dass mein Onkel mit 42 gestorben ist und keiner weiss warum. ich mache mir jetzt natürlich gedanken darüber und habe mich so da rein gesteigert das ich diese panikattaken bekam. Gibt es etwas in deinem leben was dich sehr bedrückt, wenn ja solltest du mit deinem Psyschologen darüber reden. Denn ich denke du brauchst keine Verhaltenstherapie sondern eine Angsttherapie, damit du lernst mit deinen Ängsten umzugehen und vor allem darfst du keine Angst davor haben, dass diese Attaken kommen, damit rufst du sie nur hervor. Ich hatte ds selbe und seitdem ich nicht mehr an sie denke bekomme ich sie immer seltener.

Rede einfach nochmal mit deinem Psyschologen und erzähl ihm alles was dich bedrückt.

Ich hoffe ich habe dir etwas geholfen.

chris

Auslöser???
Hallo Chris,

danke für deine schnelle Antwort.

Wie erlebst du deine Attacken und wie gehst du mit ihnen um? Kommen sie auch aus heiterem Himmel? Woher weißt du, dass der Ursprung darin liegt, dass dein Onkel mit 42 gestorben ist?

Es gibt in meinem Leben nicht direkt etwas konkretes, dass mich bedrückt - außer dass ich diese panische Angst vor Übelkeit (Übergeben) habe.
Vor ein paar Monaten ist mein geliebter Kater gestorben - ich war dabei als ihn meine Mutter und ich einschläfern haben lassen - wenn ich jetzt daran denke könnte ich schon wieder heulen....

Ich möchte einfach wieder "normal" werden und ohne Panikattacken und ohne Angst vor diesen Panikattacken....

LG Kerstin

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1. März 2005 um 13:46

Unterschiedlich
Hi Kerstin,

klar kommen diese Attaken bei mir auch aus heitrem himmel und ich weiss das mit meinem Onkel von meinem Psyschologen. Er hat mir das so erklärt, dass er mir sehr nahe stand und ich es einfach nicht begreifen kann und vor allem kan mein Unterbewusstsein das nicht verarbeiten. Ich denke, dass der auslöser bei dir deine Katze sein kann. Das mit der Übelkeit ist ganz normal, es gehört zu diesen Attaken, aber übergeben habe ich mich dabei noch nie. Wie gesagt vielleicht kommst du nicht mit dem Tod deiner Katze klar. Das kann viele Ursachen haben

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1. März 2005 um 13:54
In Antwort auf jancis_12351188

Auslöser???
Hallo Chris,

danke für deine schnelle Antwort.

Wie erlebst du deine Attacken und wie gehst du mit ihnen um? Kommen sie auch aus heiterem Himmel? Woher weißt du, dass der Ursprung darin liegt, dass dein Onkel mit 42 gestorben ist?

Es gibt in meinem Leben nicht direkt etwas konkretes, dass mich bedrückt - außer dass ich diese panische Angst vor Übelkeit (Übergeben) habe.
Vor ein paar Monaten ist mein geliebter Kater gestorben - ich war dabei als ihn meine Mutter und ich einschläfern haben lassen - wenn ich jetzt daran denke könnte ich schon wieder heulen....

Ich möchte einfach wieder "normal" werden und ohne Panikattacken und ohne Angst vor diesen Panikattacken....

LG Kerstin

Unterschiedlich
ich habe noch was vergessen.
Wenn diese Attaken auftreten, musst du ans Fenster oder an die Luft und dich nur auf deine Atmung konzentrieren, dann gehen sie meist schnell vorüber. Aber leider muss ich dir auch sagen, dass du da nicht alleine rauskommst. Ich möchte auch einfach wieder normal sein, aber alleine schaffen wir das nicht. Ich habe von meinem Arzt ein paar Tabletten zur Angstlösung bekommen vielleicht solltest du dir auch welche verschreiben lassen.

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1. März 2005 um 14:06
In Antwort auf agape_12553416

Unterschiedlich
ich habe noch was vergessen.
Wenn diese Attaken auftreten, musst du ans Fenster oder an die Luft und dich nur auf deine Atmung konzentrieren, dann gehen sie meist schnell vorüber. Aber leider muss ich dir auch sagen, dass du da nicht alleine rauskommst. Ich möchte auch einfach wieder normal sein, aber alleine schaffen wir das nicht. Ich habe von meinem Arzt ein paar Tabletten zur Angstlösung bekommen vielleicht solltest du dir auch welche verschreiben lassen.

Tabletten
welche tabletten hast du bekommen? Helfen sie dir während einer Attacke?

Meine heißen Alprozolam.

Danke für den Tip. Sollte ich wieder eine Attacke bekommen, werde ich deinen Rat umsetzen. Frische Luft ist nie verkehrt....
Du hast mich etwas beruhigt. Trotzdem weiß ich, dass ich da leider auch alleine nicht mehr rauskomme. Hat dir die Therapie schon geholfen?

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1. März 2005 um 14:29
In Antwort auf jancis_12351188

Tabletten
welche tabletten hast du bekommen? Helfen sie dir während einer Attacke?

Meine heißen Alprozolam.

Danke für den Tip. Sollte ich wieder eine Attacke bekommen, werde ich deinen Rat umsetzen. Frische Luft ist nie verkehrt....
Du hast mich etwas beruhigt. Trotzdem weiß ich, dass ich da leider auch alleine nicht mehr rauskomme. Hat dir die Therapie schon geholfen?

Tabletten
ich habe zwei Tabletten für Morgens "fluoxetin-biomo" und für abends "Doxepin dura". Ich habe diese erst gestern bekommen und Sie bewirken, dass ich keine Attaken mehr bekomme.
Die Therapie hat mir sehr geholfen, ich weiss jetzt was mein Problem ist und kann jetzt mit meinem Arzt dagegen angehen.

Denk also bei der nächsten Sitzung daran die Sache mit deiner Katze zu erwähnen.

Ich wünsch Dir alles gute und Hoffe wir bleiben in Kontakt.


Christin

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4. März 2005 um 12:29

Buchtipp
hallo kerstin,

ich hatte vor ca. 3 jahren über ein ganzes jahr ganz heftige attacken. mir ging's genauso: hatte fürchterliche angst mir etwas vorzunehmen, auszugehen oder sonstiges. bin damals schon am rotieren gewesen, wenn ich wusste ich muss wo hin. geschäftlich oder privat. grausam. oder lange in einer besprechung sitzen ohne mal kurz rausgehen zu können. deshalb, ich kann's super nachvollziehen.

habe mich lange damit auseinandergesetzt. von tabletten habe ich nie viel gehalten. du musst deine angst ergründen. bzw. verstehen, dass du trotz der anzeichen - schwindel, übelkeit, durchfall, hitzewallungen......dass dir nichts passiert. nicht wirklich. in diesem moment hörst du nur auf deine körperreaktionen.

ich habe zwei bücher gelesen, die mir super weitergeholfen haben.

das eine heißt auch "die angst aus heiterem himmel"...gibt's bei amazon. das zweite.......hmmmm - muss ich erst nochmals nachschauen.

ganz viele grüße und ganz viel glück bei der beseitigung deiner attacken. glaub mir - das wird wieder. ich bin bis auf ganz, ganz wenige (vielleicht 2 im jahr) geheilt. ich hab sie mir von der seele gelesen und geredet. im internet gibt's super seiten dafür. tut ja schon gut zu wissen, dass man jetzt nicht am durchdrehen ist. sonder dass andere sich damit auch rumplagen, oder!?

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5. März 2005 um 23:33

Hallo kerstin
ich kann dich auch gut verstehen. ich habe seit fast 2 jahren mit panikattacken zu tun und es mittlerweile ganz gut im griff. panikattacken hab ich jetzt nur noch sporadisch, aber es zieht mich dann trotzdem noch ziemlich runter, weil ich ja am liebsten - wie jeder andere betroffene auch - komplett darauf verzichten würde. von medikamenten halt ich auch nicht viel. irgendwie muß man in den sauren apfel beissen und sich damit auseinander setzen, was schon ein ganz schön hartes stück arbeit ist. aber ich glaube, dass man es schaffen kann!!

ich wünsch dir alles liebe und viel stärke

kat

ps. wenn du dich mal austauschen möchtest?!?! schreib ruhig mal: kathrinkocht@online.de

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7. März 2005 um 12:31
In Antwort auf agape_12553416

Tabletten
ich habe zwei Tabletten für Morgens "fluoxetin-biomo" und für abends "Doxepin dura". Ich habe diese erst gestern bekommen und Sie bewirken, dass ich keine Attaken mehr bekomme.
Die Therapie hat mir sehr geholfen, ich weiss jetzt was mein Problem ist und kann jetzt mit meinem Arzt dagegen angehen.

Denk also bei der nächsten Sitzung daran die Sache mit deiner Katze zu erwähnen.

Ich wünsch Dir alles gute und Hoffe wir bleiben in Kontakt.


Christin

Hallo ihr beiden!..
.. also ich kenn auch dieses Problem, was ihr beschreibt, aber ich weis auch genau weshalb sie bei mir auftreten. Ich kriege immer solche Attaken wenn ich eine Beziehung zu einem Mann anfange. Am Anfang gehts noch doch dann wirds immer schlimmer und ich muss mich jedes mal wenn ich in seiner Nähe bin übergeben (aber nicht weil er so scheiße ist). Ich habe deshalb auch keine längere Beziehung gehabt immer so 6 Wochen bis ich nicht mehr kann. Das ist ganz komisches Gefühl, ich fühl mich irgendwie eingeengt und wenn der Partner mir sagt wie sehr er mich liebt und so weiter wird mir ganz übel...

Ich kann das nicht abstellen. Ich weis nicht was ich da noch machen kann. Ich mein ich hätt jetzt auch gern Familie und Kinder, bin ja auch schon 21 aber wie soll das bloß funktionieren? Ich steh da ganz alleine mit meinem Problem da, weil keiner dies versteht, ich versteh das ja selber nicht. Ich nehme auch immer schnell ab, schau dann wie eine Magersüchtige aus. Und erst wenn ich wieder single bin gehts mir wieder gut und ich nehme zu und bin überglücklich.

Wisst ihr vielleicht was ich da machen kann?

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10. März 2005 um 10:44
In Antwort auf tirzah_12256876

Hallo ihr beiden!..
.. also ich kenn auch dieses Problem, was ihr beschreibt, aber ich weis auch genau weshalb sie bei mir auftreten. Ich kriege immer solche Attaken wenn ich eine Beziehung zu einem Mann anfange. Am Anfang gehts noch doch dann wirds immer schlimmer und ich muss mich jedes mal wenn ich in seiner Nähe bin übergeben (aber nicht weil er so scheiße ist). Ich habe deshalb auch keine längere Beziehung gehabt immer so 6 Wochen bis ich nicht mehr kann. Das ist ganz komisches Gefühl, ich fühl mich irgendwie eingeengt und wenn der Partner mir sagt wie sehr er mich liebt und so weiter wird mir ganz übel...

Ich kann das nicht abstellen. Ich weis nicht was ich da noch machen kann. Ich mein ich hätt jetzt auch gern Familie und Kinder, bin ja auch schon 21 aber wie soll das bloß funktionieren? Ich steh da ganz alleine mit meinem Problem da, weil keiner dies versteht, ich versteh das ja selber nicht. Ich nehme auch immer schnell ab, schau dann wie eine Magersüchtige aus. Und erst wenn ich wieder single bin gehts mir wieder gut und ich nehme zu und bin überglücklich.

Wisst ihr vielleicht was ich da machen kann?

Bindungsänste
Hi womanlady,

ich habe bei meiner Therapie
eine Frau kennengelernt die
dieselben Probleme hatte wie
Du.
Sie hat sich damals Hypnotisieren lassen und ist
seid dem in einer Festen und
langen Beziehung. Vielleicht
währe das ja auch was für dich!!!!

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10. März 2005 um 12:21
In Antwort auf agape_12553416

Bindungsänste
Hi womanlady,

ich habe bei meiner Therapie
eine Frau kennengelernt die
dieselben Probleme hatte wie
Du.
Sie hat sich damals Hypnotisieren lassen und ist
seid dem in einer Festen und
langen Beziehung. Vielleicht
währe das ja auch was für dich!!!!

Hey chris,
lieben Dank für den Tipp, muss ich mal ausprobieren. Vielleicht ist das die Rettung!

Ich hätte gar nicht gedacht das sowas noch jemand hat. Dachte immer ich bin die einzige mit diesem Problem auf der ganzen Welt. Jeder hat zu mir immer gesagt ich soll einfach mehr essen und dann wird es besser, keiner hat mich verstanden, wirklich keiner! Danke nochmal muss ich echt machen!

p.s. ich versteh nicht wieso ich die privaten mails nicht lesen kann, bei mir wird immer nur die Betreffzeile angezeigt..naja...

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11. März 2005 um 12:48

Mehr rat u. bessere hilfe bekommst du in einem speziellen forum
www.surfertreff.de

dort sind unter anderem auch profis, die zu fragen immer einen ratschlag haben.

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12. März 2005 um 19:27
In Antwort auf tirzah_12256876

Hey chris,
lieben Dank für den Tipp, muss ich mal ausprobieren. Vielleicht ist das die Rettung!

Ich hätte gar nicht gedacht das sowas noch jemand hat. Dachte immer ich bin die einzige mit diesem Problem auf der ganzen Welt. Jeder hat zu mir immer gesagt ich soll einfach mehr essen und dann wird es besser, keiner hat mich verstanden, wirklich keiner! Danke nochmal muss ich echt machen!

p.s. ich versteh nicht wieso ich die privaten mails nicht lesen kann, bei mir wird immer nur die Betreffzeile angezeigt..naja...

Viel Glück
Hey Womanlady,

wünsche Dir viel Glück. Probier es einfach mal aus, aber denk daran das nur von einem Therapeuten machen zu lassen und nicht von einem stümper. Das kann dann nämlich andere auswirkungen haben oder sogar schlimmer werden.

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14. März 2005 um 13:08

Leidensgenossin....
Hallo Rivella,

kann deine Panik auch nachvollziehen. Aber vor was hast du direkt Angst, wenn du zum Arzt etc. gehst? Gut finde ich, dass du versuchst immer alles durchzuziehen - wegrennen oder keine direkte Konfrontation bewirkt nämlich meistens das Gegenteil. Ich war letzte Woche bei einem Psychologen und er wird mir nun hoffentlich aus meinen Problemen helfen können.
Es gibt sehr viele Psychologen. Geh einfach mal zu einem und berede deine Probleme mit ihm - er wird dir dann sagen können, wie du deine Probleme aus der Welt schaffen kannst. Vielleicht auch mit Hilfe einer Verhaltenstherapie. Was genau bei einer Verhaltenstherapie durchgeführt wird, weiß ich leider auch noch nicht. Ich weiß nur, dass man dort an seine Probleme und Ängste herangeführt wird und dass einem gelernt wird, wie man seine Ängste besiegen kann. Durch Konfrontation z. B.. Bei mir wird das wahrscheinlich sein, dass ich wieder in die Einkaufsstraße muss, ohne Angst davor zu haben, dass ich vielleicht eine Panikattacke haben könnte. Ich weiß zwar noch nicht (heute) wie ich das anstellen soll, aber ich glaube wir können noch ganz andere Dinge schaffen. Wir müssen nur daran glauben, was mir manchmal noch etwas schwerfällt.
Die Kosten übernimmt normalerweise die Krankenkasse. Bei mir zumindest.

Ich wünsche dir auch alles Gute!!

Liebe Grüße

Kerstin

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17. März 2005 um 12:19
In Antwort auf agape_12553416

Viel Glück
Hey Womanlady,

wünsche Dir viel Glück. Probier es einfach mal aus, aber denk daran das nur von einem Therapeuten machen zu lassen und nicht von einem stümper. Das kann dann nämlich andere auswirkungen haben oder sogar schlimmer werden.

Wo?
Hallo Chris!

Ich hab mich im Internet erkundigt, das ist aber gar nicht so einfach den "richtigen" Hypnosen zu finden. Außerdem sind die sehr teuer und weit weg.
Da kosten 4 Stunden 500 Euro, das ist der Hammer!
Ich bin mir auch nicht sicher, ob er auch so gut ist, die können ja vieles erzählen. Wie du sagst es kann auch noch schlimmer werden, wenn es der Verkehrte ist. Kannst du mir bitte mailen bei welchen Therapeuten du warst? Und was du gezahlt hast dafür? Danke dir!
...

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22. März 2005 um 15:05
In Antwort auf tirzah_12256876

Wo?
Hallo Chris!

Ich hab mich im Internet erkundigt, das ist aber gar nicht so einfach den "richtigen" Hypnosen zu finden. Außerdem sind die sehr teuer und weit weg.
Da kosten 4 Stunden 500 Euro, das ist der Hammer!
Ich bin mir auch nicht sicher, ob er auch so gut ist, die können ja vieles erzählen. Wie du sagst es kann auch noch schlimmer werden, wenn es der Verkehrte ist. Kannst du mir bitte mailen bei welchen Therapeuten du warst? Und was du gezahlt hast dafür? Danke dir!
...

Verschieden
Hallo Womanlady,

ich war bei einem einfachen Psyschotherapeuten und musste dafür auch nichts zahlen, denn in solchen akkuten fällen zahlt das meisst die Krankenkasse. Musst die einfach mal das Telefon schnappen und rum telefonieren, dann findest du schon einen.

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30. Januar 2006 um 18:59
In Antwort auf jancis_12351188

Auslöser???
Hallo Chris,

danke für deine schnelle Antwort.

Wie erlebst du deine Attacken und wie gehst du mit ihnen um? Kommen sie auch aus heiterem Himmel? Woher weißt du, dass der Ursprung darin liegt, dass dein Onkel mit 42 gestorben ist?

Es gibt in meinem Leben nicht direkt etwas konkretes, dass mich bedrückt - außer dass ich diese panische Angst vor Übelkeit (Übergeben) habe.
Vor ein paar Monaten ist mein geliebter Kater gestorben - ich war dabei als ihn meine Mutter und ich einschläfern haben lassen - wenn ich jetzt daran denke könnte ich schon wieder heulen....

Ich möchte einfach wieder "normal" werden und ohne Panikattacken und ohne Angst vor diesen Panikattacken....

LG Kerstin

Hallo Kerstin
Stoße erst heute per Zufall auf die Schilderungen Deines Problems. Mir fällt auf, dass Du den Auslöser vermutlich selbst genannt hast: "Über-Geben". Ich habe selber auch einen 17-Jahre alten Kater gehabt, der eingeschläfert werden mußte und mir dabei das Herz brach. Ich habe ihn über alles geliebt.
Deine Angst vor dem "Über-Geben" könnte somit eine Art von "Verlust-Angst" sein, da Du Deinen Kater (also ein Wesen, dem Du emotional sehr zugetan gewesen bist) an die Welt hinter dem Regenbogen "über"-geben mußtest. Der Schmerz, den Du dabei empfunden hast, war so stark, dass Du Angst hast, dass dieser Schmerz wieder kommt. Du hast also praktisch Angst vor jede Art von Verlust, da Du eine schmerzliche Erfahrung machen mußtest, beinahe ein "Trauma". Insofern ist Deine Panikattacke auch eine Art von "Posttraumatische Störung". Je stärker eine solche Erkenntnis ins Bewußtsein tritt und somit verarbeitet werden kann (z.B. mit Hilfe eines Psychotherapeuten), desto schneller werden die Panikattacken "verschwinden".

Liebe Grüße Dir und weiterhin viel Kraft. Du wirst es schaffen ! ))

Lisa

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31. Januar 2006 um 21:39

Hallo Kerstin!
Ich habe es auch seit Mai 2005,am anfang dachte ich,ich werde wahnsinnig.Ich habe keine Luft mehr bekommen um mich wurde alles irgendwie anders.Mir war schwindelig usw..
Es war der absolute Horror!Lange habe ich mich nicht getraut aus dem haus zu gehen ,am anfang hab ich auch tapletten bekommen "Aponal"und noch was"?"Hab sie aber nur 14 tage genommen weil sie mich nur beteubt haben und ich keine lust hatte süchtig zu werden!ich denke auch nicht daß Tapletten die richtige lösung sind,sie können dir am Anfang helfen um dich aus der Angstschleife rauszuhollen aber dann besser so früh wie möglich eine Therapie !Deine Ängste ,Panikattacken zeigen Dir eigentlich nur daß in deinem Leben etwas nicht stimmt oder daß Du etwas nicht verarbeitet hast!Schon mal was von einem Trauerprozess gehört?Das hat auch die gleichen symptome..(wegen deiner katze meine ich)Und das mit der Pille,was für eine nimmst du den ?schon mal daran gedacht die abzusetzen?Habe von vielen gehört die das durch die Pille bekommen haben wegen den hormonen.Ich bekomme grunsetzlich eine Panikatakke wenn ich medikamente nehmen muß..warum weiß ich noch nicht!Bitte mach Dir einen Termin bei einem Therapeuten die Adressen bekommst Du von deinem Psychologen!Mach Dir so bald wie möglich einen Termin ,weil die lange wartezeiten haben!Ich warte schon seit 3 Monaten!Ich wünsche Dir viel Glück!!
Ein kleiner Trost:Ich kenne Jemanden der 15 Jahre damit gekämpft hat und der hat es nach einer langen Therapie geschafft!!!!Also ,nur Mut!!!!
Liebe Grüße mini352

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11. Mai 2006 um 21:11

Mir gehts genauso
Hallo Ihr lieben.

Ich habe die Panikattacken seit etwa einem Jahr und haben sich ständig verschlimmert, und zwar so heftig das ich noch nicht einmal mehr zu Hause für ein paar Stunden alleine sein kann.
Das geht ganz schön auf die Partnerschaft.
Einkaufen und Autofahren ist das schlimmste für mich zur Zeit. Obwohl ich das für mein Leben gerne tue.
Ich bin jetzt erst bei einem Artikel in einer Zeitung darauf gekommen das meine Attacken psychischer Natur sind. Mal sehen wie es weitergeht.
Wenn jemand tipps hat würde mich das sehr freuen.

Gruss Karo

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15. Mai 2006 um 16:59
In Antwort auf agape_12553416

Verschieden
Hallo Womanlady,

ich war bei einem einfachen Psyschotherapeuten und musste dafür auch nichts zahlen, denn in solchen akkuten fällen zahlt das meisst die Krankenkasse. Musst die einfach mal das Telefon schnappen und rum telefonieren, dann findest du schon einen.

Emetophobie!
Hallo Kerstin,

ich habe seit über drei Jahren das genau gleiche Problem. Und wegen der zusätzlichen Angst vor dem übergeben ( das ist eine Krankheit die Emetohopie heißt)
Bei mir hat das alles angefangen durch ein Ereigniss das mir wiederfahren ist und ich nicht so verkraftet habe. Vielleicht war da bei dir auch was einschneidenes. Aber gehe mal auf die Seite www.emetophobie.de Mir hat alleine das schon viel geholfen.

Liebe Grüße sabrina

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16. Mai 2006 um 12:47

Fernsehbeitrag

Hallo zusammen,

ich habe ein Anliegen an euch alle!"
Ich arbeite für eine Film- und Fernsehproduktionsfirma in NRW und bin gestern auf das Thema Agoraphobie aufmerksam geworden. Ein Thema, über das ich gerne berichten würde. Wir machen hauptsächlich Magazinbeiträge füt Pro7, RTL, ARD...
Nun bin ich auf der Suche nach einem/einer Betroffenen die mir mehr darüber erzählen kann und die evtl. auch bereit wäre in diesem Beitrag mitzumachen!

Ich würde mich freuen von euch zu hören

Liebe Grüße

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25. Mai 2007 um 17:40
In Antwort auf tirzah_12256876

Wo?
Hallo Chris!

Ich hab mich im Internet erkundigt, das ist aber gar nicht so einfach den "richtigen" Hypnosen zu finden. Außerdem sind die sehr teuer und weit weg.
Da kosten 4 Stunden 500 Euro, das ist der Hammer!
Ich bin mir auch nicht sicher, ob er auch so gut ist, die können ja vieles erzählen. Wie du sagst es kann auch noch schlimmer werden, wenn es der Verkehrte ist. Kannst du mir bitte mailen bei welchen Therapeuten du warst? Und was du gezahlt hast dafür? Danke dir!
...

Eine ganz andere Möglichkeit!
Hallo Womanlady,

zufällig bin ich auf Deine Beiträge gestoßen.
Deine Probleme sind mir sehr vertraut.

Ich möchte Dir dazu sagen, wir Menschen sind verschieden gestrickt. Aber die Menschen, die uns lieben, mögen uns so wie wir sind.

Zu Deinem Problem: Es gibt eine Zeit, da wirkt ein gutes Medikament durchaus unterstützend. Da muß man sich auch auf seinen Neurolgen oder Therapeuten als Fachmann verlassen.
Ganz wichtig ist dann auch eine Einzel- oder Gruppengesprächstherapie (meiner Erfahrung nach).
Außerdem gibt es noch andere Alternativen. Hast Du beispielsweise schon einmal etwas von "Familien-Aufstellung" gehört?
Wenn es Dich interessiert, frag mich.

Aus eigener Erfahrung: Jeder dunkle düstere Tunnel geht einmal zu Ende und es wird wieder hell.

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12. September 2007 um 13:16

Hallo Kerstin
Ich kenne das Problem zu Genüge und weiß, wie furchtbar das ist. Aussenstehende denken immer, dass das gar nicht so schlimm ist.
Ich hatte so eine Panikattake das erste mal in einer Disco. Da war ich vllt 16. Da habe ich gedacht, dass es an dem vielen Rauch und der Hitze lag und ich eben nur einen Kreislaufzusammenbruch hatte. später als ich dann mein Abitur machte, bekam ich erneut eine Panikattake im Englischunterricht. Komischerweise hatte ich diese Attaken nur da. Bin zum Arzt und er konnte nichts körperliches feststellen. Ich solle mit dem Rauchen aufhören, vielleicht bessert es sich, meinte er. Doch auch nach 3 Monaten ohne Rauchen kamen die Attacken, sodass mein Arzt meinem Klassenlehrer einen Brief schrieb, dass ich jederzeit, wenn ich merke mir wird schlecht, aus dem Unterricht an die frische Luft gehen darf. Die Gewissheit, dass ich eben jederzeit, egalwann raus kann, hat mir bereits geholfen. Ich wusste jedoch immernoch nicht, was mit mir los war. Bis ich dann in einem Fach ein Referat über Platzangst halten sollte und ich im Internet las, dass es eine 2. Form gab - unsere verhasste Agoraphobie. Ab daan wusste ich, was mit mir los war. Im Internet stand immer, man solle zum Psychologen, was ich jedoch nicht wollte.

Seit dem Abitur meide ich sämtliche Situationen, bei denen eine Panikattake auftaucht und egal wo ich hingehe, drehen sich meine Gedanken darum. Neulich war ich beim Helge Schneider Konzert und wir sind extra 2h (!!!) früher hin, damit ich mir den abgelegensten und für mich sichersten Platz wählen konnte. So mach ich das auch bei allen Situationen - der erste Gedanke ist immer, wo kann ich am schnellsten hinlaufen, wenn mich eine Attacke überfällt. Das ist ziemlich anstrengend und nervenaufreibend... Aber das kennt ja jeder, der eine Agoraphobie hat.
Seit einer Woche nehme ich nun Antidepressiva (12 Wochen lang) und habe extra Tabletten, die ich im Falle einer Attacke sofort nehmen muss. Mein Arzt will mich jetzt soweit bringen, dass ich erstens diese Gedanken verliere und die Attacken nicht mehr kommen und zweitens ich nur noch die Extra-Tablette in der Hand halten muss, ohne sie zu nehmen, sodass die Attacke sofort aufhört. Rede doch mal mit deinem Arzt darüber.

zu deinen Fragen:

Warum ist mir das passiert?
Es gibt so viele Gründe dafür. Ein für mich ausschlaggebender Grund könnte sein, dass du schon einmal jemanden gesehen hast, der sich in der Öffentlichkeit übergibt. Da das ja sehr peinlich ist, hoffst du ständig darauf, dass dir sowas nicht passiert. außerdem wenn man eine Panikattacke mit Übelkeit hatte, verstärkt sich der Gedanke "hoffentlich übergeb ich mich nicht hier vor den ganzen Leuten".
Andere Gründe sind vorallem psychisch - wenn man einen Verwandten oder nahen Bekannten verlor (ich habe in ca. 4 Jahren 5 Kumpels inklusive meinen besten Freund bei einem Autounfall verloren) oder man Beziehungsprobleme hat... da gibt es soooo viele.

Kommen diese Panikattacken öfters? Und warum kommen diese?

Sie kommen immer dann, wenn du dich zu sehr in deine Gedanken reinsteigerst. Versuche dich am besten abzulenken und vorallem vorher - such dir eben keinen Platz mitten in der Menge sondern am Rand. Sobald du eben bemerkst, dass zig Leute um dich rum stehen, kommen die Gedanken. Und wenn du dich nicht jederzeit "retten" kannst, überwältigen die Gedanken deinen Körper und du bekommst mit sicherheit eine Panikattacke.
So ist es jedenfalls bei mir.

Wie kann man sich helfen / helfen lassen?

Geh einfach zum Hausarzt. ca. 30-40% der Menschen leiden an diesem Problem und dein Arzt hat sicher viele Patienten, die das haben, denen er sicher auch schon geholfen hat. Mein Arzt beispielsweise hat eine Patientin, die ihn immer anruft, wenn sie eine Attacke hat, und sobald sie seine Stimme nur hört, ist die Attacke weg. Komisch, aber wahr. Vielleicht findest du mit deinem Arzt eine Möglichkeit, die Attacke zu 'hintergehen'.

Ich habe Angst vor der Angst......und bin ziemlich gebunden.
Gehe nicht mehr weg vor lauter Angst - es schränkt mich sehr ein.

Das ist eher nicht so gut. Schnapp dir einen Freund oder ein Familienmitglied, erklär ihm alles und macht euch auf den Weg in das Getummel. Du musst dich deiner Angst stellen. Wenn du dann eine Attacke bekommst, bist du erstmal sicher, dass jemand, der dein Problem kennt, bei dir ist, und du nicht allein bist. Geht unter Leute, in Geschäfte und sonst was und probiert einfach mal aus, ob die Angstattacken kommen. Wenn, dann geht eben schnell raus, an einen sicheren Ort. Isolation ist meiner Meinung nach das schlimmste, was du da machen kannst. Ich denke, wenn du daheim bist und Angst hast rauszugehen, und du dann doch mal einen Schritt vor die Tür machst, dass du sofort eine Attacke bekommst, weil du dich daheim so hineinsteigerst. "Übe" einfach, dich in eine Menschenmenge oder einfach nur auf die Straße zu begeben. Wenn du irgendwann merkst "hey, es geht ohne Attacke" - gehst du viel öfter raus und machst wieeer alltägliche Sachen.

Ich weiß ja wie schlimm das ganze ist, aber versuch einfach alles mögliche, vielleicht findest du einen ganz eigenen weg, wie du dir helfen kannst. dein Psychologe hilft dir ja auch dabei.

Ich hoffe, es geht dir schnell wieder gut.

Darf ich fragen, wie alt du bist und wann du das das erste mal hattest? Ich bin gerade mal 19 und hoffe sehr, dass ich nicht mein Leben lang mit dem Sch**** leben muss Aber hey, wir schaffen das

Liebe Grüße, Susi

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30. April 2008 um 13:03

Die beste Lösung für Agoraphobie ist;
Ich habe das gleiche durchgemacht wie du


Ich kämpfe seit Jahren mit meiner Agoraphobie Krankheit.
Nachdem ich unzählige Bücher gelesen und alle Therpien durchgemacht (langfristig half nichts) und langjährige Erfahrungen in Agoraphobie sammelte, bin ich zur Kenntniss gekommen das Agoraphobie, durch Kontakt mit Personen gleicher Krankheit am besten zu heilen ist.
Der Partener wiederspiegelt hiermit die Eigene oder änliche Ängste/Panikattcken/schlechte Erfahrung.
Der Sinn der Therapie ist; seine eigene Ängsten in Paniksituationen zu ignorieren und sich auf den Partner zu konzentrieren.
Nur so entsteht eine lanfristige psychische Stärkung.
Schreib mir fallst du meine Hilfe brauchst.

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11. Juli 2008 um 19:06
In Antwort auf alayna_11920167

Fernsehbeitrag

Hallo zusammen,

ich habe ein Anliegen an euch alle!"
Ich arbeite für eine Film- und Fernsehproduktionsfirma in NRW und bin gestern auf das Thema Agoraphobie aufmerksam geworden. Ein Thema, über das ich gerne berichten würde. Wir machen hauptsächlich Magazinbeiträge füt Pro7, RTL, ARD...
Nun bin ich auf der Suche nach einem/einer Betroffenen die mir mehr darüber erzählen kann und die evtl. auch bereit wäre in diesem Beitrag mitzumachen!

Ich würde mich freuen von euch zu hören

Liebe Grüße

Betrifft: Anfrage
Hallo besteht noch Interesse???? Bin betroffen seit 29 Jahren. bin w.48J.

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3. August 2008 um 13:53
In Antwort auf alayna_11920167

Fernsehbeitrag

Hallo zusammen,

ich habe ein Anliegen an euch alle!"
Ich arbeite für eine Film- und Fernsehproduktionsfirma in NRW und bin gestern auf das Thema Agoraphobie aufmerksam geworden. Ein Thema, über das ich gerne berichten würde. Wir machen hauptsächlich Magazinbeiträge füt Pro7, RTL, ARD...
Nun bin ich auf der Suche nach einem/einer Betroffenen die mir mehr darüber erzählen kann und die evtl. auch bereit wäre in diesem Beitrag mitzumachen!

Ich würde mich freuen von euch zu hören

Liebe Grüße

Hi du
hast du schon interessen gefunen???
wenn nicht dann melde dich doch eiach mal am besten unter meiner e-mail adresse
lil_kutscha@web.de da ich hier garned so wirklich im vorum bin!!!

sabrina nicole 22 aus weeze

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14. September 2008 um 1:14

Panikattacken
Liebe Kerstin - und alle andern die auch unter Panikattacken leiden!

Ich kenne das Problem leider auch gut genug - seit nun 6 Jahren leider ich unter Agoraphobie - also genau seit meinem 17.Lebensjahr. Begonnen hat es damit, dass mir auf der Rückfahrt einer Klassenfahrt sehr übel wurde, und ich es die letzten drei Wochen meiner Schulzeit kaum geschafft habe, in die Schule zu gehen, ohne von meiner Übelkeit übermannt zu werden. Die Angst mich in aller Öffentlichkeit zu übergeben, war riesig, und ich konnte an nichts anderes mehr denken - hatte nur noch Angst vor Situationen, in denen ich nicht einfach gehen konnte. Kein Arzt wollte oder konnte mir anfangs helfen, alle schickten mich zum nächsten Arzt, und erst zum Schluss gestand ich mir selbst ein, dass keine körperliche Krankheit sich erst dann meldet, wenn ich versuche das Haus zu verlassen. - Ich begann damals trotz meiner Ängste u meiner Übelkeit eine Ausbildung, brach die aber nach einem Monat wieder ab, weil ich es nicht aushielt, täglich unter der Übelkeit, unter Schlafmangel und unter Depressionen zu leiden. Ich hatte Alpträume und wusste nicht mehr weiter. Therapien habe ich dann einige ausprobiert: Erst Beratungsgespräche in einer Beratungsstelle, die mir nicht weiterhalfen. Dann eine Konfrontationstherapie die ich drei Jahre bei einem medizinischen Arzt machte, und die mir half, besser mit Situationen umzugehn. Danach begann ich ambulante tiefenpsychologische Gespräche und schließlich kam letztes Jahr ein Klinikaufenthalt in dem Diakoniekrankenhaus in Elbingerode auf der APP. - Dort habe ich jede Menge gelernt, über die Ursprünge meiner Angst, über mein Verhalten und mein Umfeld, über meine Ziele und Sorgen. - Das kann ich bisher gut anweden. Derzeit mache ich seit einer Woche eine medizinische Reha bei Lavie in Königslutter wo ich wochentags jeden Tag hinfahre und arbeite. Mal sehn ob die Kraft reicht, ich hoffe es sehr. Zu deinen Fragen (die ja schon mehrfach gut beantwortet haben - hier nochmal aus meiner Sicht - falls du es noch liest)

Warum ist mir das passiert?
Ich denke, dass diese Krankheit immer für irgend ein Problem steht, mit dem du dich nicht auseinander gesetzt hast, oder für eine Art Angst, die du dir nicht eingestehn willst. Bei mir z.B. liegt es daran, dass ich aus einem sehr behüteten und gläubigen Elternhaus komme, und damals nicht so gut damit zurecht kam, mich in der Kirche die sehr streng war, eingeengt und in meiner Persönlichkeit beeinträchtigt gefühlt habe. Die Krankheit hat dann geholfen, so komisch das auch klingt, auszubrechen, denn aufgrund der Übelkeit brauchte ich nicht mehr hingehn. Das ist auch das einzige Positive- was ich damit aber sagen will ist dass die Krankheit versucht, dich auf bestimmte Missgünstigkeiten in deinem Leben hinzuweisen. Dies kannst du durch ambulante Therapien oder einen Aufenthalt in einer Klinik herausfinden in der du viel über dein Leben erzählst, und Menschen die das alles objektiver sehen können als du, nach einem Grund Ausschau halten. Manchmal liegen die Gründe auf der Hand - man sieht sie selbst nicht - so war es zumindest bei mir...

Hat jemand erfahrung mit Panikattacken?
siehe oben. Jede Menge leider...

Kommen dies Panikattacken öfters? Und warum kommen diese?
Panikattacken stehen für Ängste - siehe auch oben - und ja sie kommen in manchen Situationen - bei mir tlw. wenn ich in Geschäften an der Kasse stehe, bei zu langen Wartezeiten beim Arzt, vor neuen Situationen vor allen Dingen...

Wie kann man sich helfen / helfen lassen?
Entweder mit einem stationären Aufenthalt in einer Klinik . wo nach Gründen gesucht wird, in tiefenpsychologischen Gesprächen geschaut wird, wie die Angst am besten behoben werden kann und was die Angst und Übelkeit - bzw. die Agoraphobie auslöst - oder aber in abulanter Therapie- d.h. wöchentlichen Std. beim psychologen. Ich weiß, dass es anfangs sehr schwer ist, sich einem wildfremden Menschen zu öffnen, aber es kann auch befreiend sein, und einem die Augen über Dinge öffnen... - also nur Mut - danach kannst du es abharken, sollte es dir nicht helfen - aber ich gehe stark davon aus. Es gibt auch Tagestätten oder Tageskliniken die oft in jeder größeren Stadt vorhanden sind, in denen auch viel therapeutische Dinge geleistet werden.

- Das du Angst vor der Angst hast, kann ich gut nachvollziehen - es geht mir genauso und wohl jedem ähnlich, der unter Ängsten leidet... - wichtig ist eins - in Zeiten in denen es dir nicht gut geht solltest du vor allem auf Dinge verzichten die dich hibbelig machen - mir zum Beispiel hilft es vor Terminen wo ich Angst hab keinen Kaffee zu trinken oder keinen Cappuchino - anstattdessen Tee - denn mich beruhigt Wärme. Am besten vor Terminen wo dir schlecht ist, nicht zu fettige Sachen essen, oder nichts - das ist dann immerhin ein Gefühl, der Magen wäre leer, und viel würde nicht kommen. Zur Sicherheit nehme ich immer eine kleine Tüte mit, das beruhigt wenn man das Gefühl hat man müsste würgen - obwohl man es vielleicht nicht muss... - und auch ticktacks, die ich wenn mir ganz doll schlecht ist zur Beruhigung lutsche. Außerdem hab ich mir eine Zeitlang eine kleine Trinkflasche mit Tee oder Wasser in meine Handtasche getan und überall hin mitgenommen, in Momenten in denen du kein Klo in der Nähe hast, kannst du dann einfach etwas trinken u vielleicht die Übelkeit etwas hinunterschlucken, das hat mir sehr gut geholfen. - außerdem ist es wichtig, dass du hin - und wieder Konfrontation betreibst mit deiner Angst, nicht immer die Situationen meiden, die dir Angst machen. Ich weiß dass es schwer ist und viel Kraft erfordert - geht mir auch so, aber je länger man einiges meidet, desto schlimmer wird es. Ich sage nicht dass du sonstwas machen musst oder sollst, aber übe einfach, wenn du es nicht so gut kannst, einkaufen zu gehn, das einkaufen einmal die Woche - oder öfter je nachdem wie viel Kraft du hast und was du dir aufbürden kannst. - Auch würde ich dir dazu raten, einen Psychologen aufzusuchen, die Krankenkasse übernimmt bei ausgelernten Psychologen die Kosten. - wöchentlich ein Gespräch. Der kann dir dann - oder dein Hausarzt - auch Antidepressiva verschriebne - ich nehme Cipralex - das hemmt die Ängste etwas - das heißt nicht, dass sie danach weg sind, aber die Tabletten untersützen dich bei dem Kampf gegen die Ängste. Dazu würde ich an deiner Stelle in schlimmen Zeiten der Angst auch viel aufschreiben was dir grad im Kopf herumgeht und wenn du dich mies fühlst, das hat mir immer sehr geholfen. Positive Erfahrungen bei der Bekämpfung deiner Angst solltest du dir aufschreiben, oder immer vor Augen halten, damit du daran denken kannst, und ERfolgserlebnisse immer vor Augen hast. Du kannst auch sollte es dir z.B. im Supermarkt sehr schlecht gehn, erstmal hinaus gehn und Luftholen u es danach nochmals versuchen. - Dazu hat mir ein Verhaltenstherapeut einmal geraten die Übelkeit in großer Not zuzulassen - sprich wenn du Angst hast zu würgen, oder dich zu übergeben, dann tu das zu Hause auf dem Klo u geh dann hinaus, dann hast du es hinter dir. - Das mache ich dann schon wenn ich sehr Angst habe - ist nicht die beste Methode, wirkt aber schon ganz gut... -

so das ist glaub ich soweit, was ich dir mit auf den Weg geben kann - wenn du magst schreib mir einfach eine E-mail.

Mary

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7. April 2016 um 10:39
In Antwort auf alayna_11920167

Fernsehbeitrag

Hallo zusammen,

ich habe ein Anliegen an euch alle!"
Ich arbeite für eine Film- und Fernsehproduktionsfirma in NRW und bin gestern auf das Thema Agoraphobie aufmerksam geworden. Ein Thema, über das ich gerne berichten würde. Wir machen hauptsächlich Magazinbeiträge füt Pro7, RTL, ARD...
Nun bin ich auf der Suche nach einem/einer Betroffenen die mir mehr darüber erzählen kann und die evtl. auch bereit wäre in diesem Beitrag mitzumachen!

Ich würde mich freuen von euch zu hören

Liebe Grüße

.....
Hallo

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7. April 2016 um 10:41
In Antwort auf alayna_11920167

Fernsehbeitrag

Hallo zusammen,

ich habe ein Anliegen an euch alle!"
Ich arbeite für eine Film- und Fernsehproduktionsfirma in NRW und bin gestern auf das Thema Agoraphobie aufmerksam geworden. Ein Thema, über das ich gerne berichten würde. Wir machen hauptsächlich Magazinbeiträge füt Pro7, RTL, ARD...
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Liebe Grüße

Zdf volle kanne beitrag
Hallo sie suchten damals jemanden für das Thema angstatakken
Für volle kanne ich habe damals mal einen Beitrag gedreht und komme an diesem Beitrag nicht mehr dran gedreht wurde in weeze können sie mir weiterhelfen

Lilxkutscha1986@gmail.com Bitte an diese Email Adresse scjrwiben

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