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Hife bei Heroinentzug

20. August 2013 um 23:35 Letzte Antwort: 21. November 2013 um 15:04

Hey!

Also ein Jugendfreund von mir ist seit 5 Jahre heroinabhängig und ist jetzt 22. Mit 16 Hat er mit dem Kiffen angefangen ist aber mit 17 ins Fixen abgerutscht. Ich habe ihm zwar von Anfang an versucht von den Drogen weg zu bringen, aber bis jetzt hat er nie auf mich gehört. Gestern ist er zu mir gekommen und hat gesagt, dass es ihm leid tut, was er in den Jahren zuvor zu mir wegen den Drogen gesagt hat. Er hat gesagt, dass er mir als einzige vertraut und, dass er mit mir einen kalten Entzug starten will. Er hat es alleine schon mal versucht, aber mit dem ständigen verringern der Dosis, ist aber immer ausgerastet und musste sich erneut spritzen. Auch kalten Entzug hat er schon versucht, hat sich dann aber nach zwei Tagen eine Überdosis gespritz und wäre fast gestorben.

Ich habe ihm vorgeschlagen, dass ich ihn in eine Klinik begleite und ihm dort durch helfe, aber das lehnt er absolut ab. Ich respektiere das und ich will ihm dabei helfen. Wir wollen den Entzug für ihn am Mittwoch starten und ich habe ihm gesagt, wir machen das in meiner Wohnung. Aber davor muss ich ja viel vorbereiten und habe deswegen viele Fragen.

1.) Für wie lange muss ich mit dem kalten Entzug rechnen? Dauert das mehr als 2 Wochen oder darunter?

2.) Welches Essen ist geeignet oder gibt es Tabus?

3.) Welche Symptome hat er dann? Was kann ich dagen tun?

4.) Wie viel Wasser muss ich ihm geben? Ist es besser, wenn er viel oder weniger trinkt?

5.) Kann ich ihm Medikamente geben, um seine Schmerzen zu betäuben? Wenn ja, welche?

6.) Habt ihr sonst noch Tipps für mich, was ich beachten soll?

UND JA, ich weiß das es fast unmöglich werden wird, aber es gibt einfach keine andere Lösung.

Danke! Lg Larissa

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22. August 2013 um 16:22

Re
Hallo,

ich denke dass man genau die Fragen einem Therapeuten stellen muss. Der könnte deinen Freund weiterhelfen. Eine Entzugsklinik wäre auch zu denken. Nur so würde er 100 Prozent "clean" werden. Ich mein: 4 Jahre sind eine menge Zeit.

Grüße,
Lisa

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21. November 2013 um 15:04


Hallo Larissa,

es ist erst mal echt beachtlich das du diesen schritt mit ihm gehen möchtest!
aber ich kann dir sagen das ein enzug ohne anschließende therapie NICHTS bringt das ist bei über 99% der fälle so.
ein kalter entzug kann auch lebensgefährlich werden, es kommt drauf an wie tief die person in der sucht steckt....und ohne ärtzliche aufsicht ist sowas nicht ratsam.
es werden immer schmerzlindernde pillen verabreicht aber menge und jeweilige dosis muss vom arzt kontrolliert werden.

da du den thread schon vor einiger zeit geschrieben hast, kannst du ja erzählen wie es gelaufen ist?

ich hoffe er hat es geschafft und du kannst ihm weiterhelfen indem du dich für einen therapieplatz einsetzt.
kein mensch nimmt "einfach so" drogen, es steckt was dahinter was therapiert werden muss und das mindestens 6 monate.
er hat auch ausgang wo er dich besuchen kann oder du ihn, dies schenkt ihm kraft aber eine freundschaft kann keine proffesionelle behandlung ersetzen, ich spreche aus erfahrung

Alles gute für euch

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