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Helferkomplex Helfersyndrom Co-Abhängigkeit

7. Juni 2014 um 18:27

Hi.

Ich merke immer wieder, dass es nur Menschen mit Helferkomplex sind, die mich wirklich erfüllen. Ich brauche sie und sie brauchen es, dass man gebraucht wird. Eigentlich ist doch alles gut oder nicht? Aber viele sprechen da von einer Krankheit. Für mich ist daran nichts krank, wenn zwei Menschen gut mit einander funktionieren können. Ich sehe es als gesund. Darum habe ich es akzeptiert, dass ich mich nach solchen Menschen sehne.

Wie seht ihr das Thema? Denkt ihr, ich kann glücklich werden, indem ich mir Menschen mit Helferkomplex suche? Habt ihr selbst einen? Wenn ja, würdet ihr mir mehr drüber erzählen? Seid ihr glücklich damit? Ich will mehr drüber lernen, damit ich besser mit solchen Leuten umgehen kann. Wo denkt denkt ihr, könnte man solche Leute finden?

MfG

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7. Juni 2014 um 23:00

Hier
Ich denke , solche Leute sind hier zu finden . Nur ob sowas längere Zeit gut ist , weiß ich auch nicht . Der Helfer ist immer der Stärkere und braucht das wolhl . Du kannst , glaube ich , abhängig werden und das kann schlimm sein , wenn Du fallen gelassen wirst .L.G.

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11. Juni 2014 um 9:26

Interessante Antwort
Ich weiß nicht , ob ich zu den menschen mit Helferkomplex gehöre .Vielleicht ein wenig. So hatte ich immer Berufe , in denen ich rein beruflich helfen musste . Ja, das ist ein gutes Gefühl , wenn zu merken ist , irgend wie hat es was gebracht .Bei mir sehe ich die Ursache in meiner -ganz sicher-traumatisierten Mutter , der ich nicht helfen konnte . Da hab ich mich hilflos gefühlt und war oft entsetzt .
Nun habe ich Sorgen um mein Enkelkind . Seit das Schwesterchen da ist , ist der Junge von seinen Eltern kaum zu bändigen , was mich sehr bedrückt .Er hört einfach nicht und mein Sohn rastet aus . Und was kann ich tun ? Man sagt , Großeltern haben eine zweite Chanse .
Es hilft ja nicht , nach den Ursachen zu forschen . Das sollte Fachleuten vorbehalten bleiben . Und zu analysieren , was ich als Mutter alles bei meinem Sohn versäumt habe , dass er nicht ruhig und besonnen sein kann , hilft auch nicht .
Jetzt bin ich HILFLOS . Muss ich wohl auch mit leben . Den eigenen Kindern großartig zu raten bringt auch nichts . Sie müssen ihren Weg selber finden . Nur das Kind mit seiner extremen Bockigkeit tut mir leid . Das geht seit der Geburt der Schwester , die er so kommentierte: nun kann Mama mich wieder auf den Arm nehmen (vorher störte der Bauch). Aber Mama tut es nicht oder zu wenig. Er wird vor dem Fernseher geparkt . Und ich muss das mit ansehen .
LG

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11. Juni 2014 um 9:36

Nachgedacht
Also , meine Liebe , such Dir mal solche leute , wenn Du aus gesundheitlichen Gründen Hilfe baruchst- gebrochenes Bein, ab ins Krankenhaus . Alles Andere , also laufend im Privatleben so jemand an der Seite zu haben , würde Dir entweder bald doll auf den Geist gehen , weil Du immer unselbständiger wirst und gar nichts mehr darfst oder Du bekommst einen Minderwertigkeitskomplex , weil Du immer kleiner wirst, , verkümmerst , Dir nichts mehr zutraust .
Es ist wie mit den jungen Leuten , die ewig im Hotel MAMA bleiben , die alles macht , bis sie umfällt . Sie hat es dann nicht geschafft dafür zu sorgen , dass ihre Kinder erwachsen sein können - sie sind gar nicht wirklich für das Leben gerüstet . LG

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11. Juni 2014 um 11:15

Spannendes Thema
Hast Du auch ein wenig einen solchen Komplex ?
Hab mir das mal bildlich vorgestellt.
Am besten geht das mit einem Psychologen , denke ich .Der muss Dich einfach retten wollen . Und weil ja , wie bekannt ist , der Schuster selber die kaputtesten Schuhe hat , braucht der auch einen Helfer .
Na waru m eigentlich nicht ?
Er kann seine therapeutischen Spielchen spielen , was anderes kann er mit Sicherheit nicht , und Du tust , als ob Du es nicht merkst , hast aber immer Aufmerksamkeit . darfst also nicht so tun , als ob Du total normal bist . Was wollt Ihr denn dann spielen ? Doch , das muss ganz gut funktionieren : er ist glücklich , weil er Dich retten muss und Du bist glücklich , weil Du ihm mit Deiner HILFLOSIGKEIT hilfst beim Glücklich sein .
Beziehungen mit "normalen " Menschen werden sowieso irgend wann langweilig . Hier hast Du immer Abwechslung , denkst Dir ein neues Problem aus , er kümmert sich um Dich , Ihr seid beide gerettet und habt ein riesen Glücklichsein bis an Euer lebensende .
Dass Du solche "helfer" suchst , ist Dein Spieltrieb .
Steht doch schon in der Bibel: werdet wie die Kinder . hauptsache , beiden gefällt es . Oder ob das dem HELFER nicht doch mal über wird ? Muss man erst ausprobieren , weiß ich auch nicht . Nur , was anderes kann der ja nicht .
Und Du wirst immer Deinen Spaß haben , kannst ihm Freude machen ohne Ende .
Ach , ich hab auch keine Ahnung .
LG

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11. Juni 2014 um 15:44

Mal im Ernst
Was willst Du denn mit jemandem mit Helfersyndrom ? Was versprichst Du Dir denn davon ? Hab die ganze Zeit darüber nachgedacht . Wenn man sich so einen menschen sucht , hat man wohl ein Problem .
Wenn Du Dich verliebst , hast Du nicht gesucht und es ist Dir egal , welchen Beruf der jenige hat . Oder was meinst Du ? Ansonsten ist es Berechnung und da hat wohl keiner was von . Du verliebst Dich und da wird nicht gefragt .
Ist diese Phase vorüber , weil das Verliebt sein wohl nicht ewig anhält , dann kann , und das weiß ja jeder , Liebe entstehen .
Nur, erklären kann ich das alles nicht . Auf keinen Fall kann da Berechnung bei sein . Dann ist es keine Liebe.
Nur , rden wir jetzt vom gleichen Thema ?
Was verstehst Du denn unter "erfüllen"? Wenn Du bewusst sowas suchst , so denke ich , suchst Du vielleicht Ersatzt für elterliche Liebe . Und was erfüllt sich da ?
Du sprichst von Helferkomplex . Komplex ist wohl bestimmt nicht gesund . Oder willst Du so einen menschen retten ? Dann hast Du genau so einen Komplex .
Nur , wenn man immerzu an Komplexe denkt , an" wenn und aber" , kommt man nie dazu , zu leben . Man sollte wohl nicht ewig alles in Frage stellen . Wer kennt denn alle Antworten ? Manchmal ist auch eine Risikobereitschaft ganz gut . Dann siehst Du es selber und das ist dann eine sichere Antwort . Menschen mit "Helferkomplex" haben ja auch ihre negativen Erfahrungen , die sie so werden lassen . Sie meinen , immer geben zu müssen , immer helfen zu müssen , selber nicht gut genug zu sein , um an zu nehmen . Da sind Ängste und Misstrauen . Ich glaube , solche menschen lassen nicht zu , dass Du ihnen wirklich nahe kommst . Sie warten scheinbar immer darauf , entteuscht zu werden und alles was Du ohne jeden negativen Hintergedanken tust , sie finden immer was. Sie sind zutiefst verunsichert .
ich weiß nicht so recht , was es bei Dir ist . Hast Du schon mal Erfahrung in der Richtung gehabt ? So wenig , wie ich da lese , da kann man nicht recht drauf antworten .

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11. Juni 2014 um 15:49

Und nun?
Na, da ist einer , der es alles weiß . Brauche ich mir keine gedanken zu machen .Man kann alles krank reden .

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11. Juni 2014 um 18:28

...
Danke für die Antworten.

Anna hat es eigentlich genau so, wie ich es mir dachte, in ihrem letzten Post formuliert. Ich denke auch, dass man sich gegenseitig glücklich machen kann, wenn der eine Probleme aufzeigt und der andere sie lösen kann. Dabei muss das "Opfer" jedoch gut mit dem Retter umgehen können, denn der Retter ist hier eigentlich der Schwächere, sofern er nichts von seinem Komplex ahnt. Würde er es ahnen, würde er vielleich ausbrechen wollen aus diesem Muster. Aber es soll auch Leute geben, die sind ganz bewusst so hilfsbereit. Ich kenne da schon ein paar.

Und ja man muss als Opfer aufpassen, dass man nicht zu abhängig wird.

Ob diese Beziehungsform so gesund ist, weiß ich nicht. Klar unterstützt man jmd der vielleicht traumatisiert wurde, aber man kann dieses Trauma auch einfach als Teil seiner Identität sehen ohne sie als krankhaft zu bezeichnen. Oder nicht? Wenn man es gut macht, dann sehe ich keine Schäden durch die Beziehung oder was denkt ihr?

Ich selber habe auch einen kleinen Helferkomplex, jedoch nicht so stark ausgebildet.

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11. Juni 2014 um 18:43
In Antwort auf anna70741

Interessante Antwort
Ich weiß nicht , ob ich zu den menschen mit Helferkomplex gehöre .Vielleicht ein wenig. So hatte ich immer Berufe , in denen ich rein beruflich helfen musste . Ja, das ist ein gutes Gefühl , wenn zu merken ist , irgend wie hat es was gebracht .Bei mir sehe ich die Ursache in meiner -ganz sicher-traumatisierten Mutter , der ich nicht helfen konnte . Da hab ich mich hilflos gefühlt und war oft entsetzt .
Nun habe ich Sorgen um mein Enkelkind . Seit das Schwesterchen da ist , ist der Junge von seinen Eltern kaum zu bändigen , was mich sehr bedrückt .Er hört einfach nicht und mein Sohn rastet aus . Und was kann ich tun ? Man sagt , Großeltern haben eine zweite Chanse .
Es hilft ja nicht , nach den Ursachen zu forschen . Das sollte Fachleuten vorbehalten bleiben . Und zu analysieren , was ich als Mutter alles bei meinem Sohn versäumt habe , dass er nicht ruhig und besonnen sein kann , hilft auch nicht .
Jetzt bin ich HILFLOS . Muss ich wohl auch mit leben . Den eigenen Kindern großartig zu raten bringt auch nichts . Sie müssen ihren Weg selber finden . Nur das Kind mit seiner extremen Bockigkeit tut mir leid . Das geht seit der Geburt der Schwester , die er so kommentierte: nun kann Mama mich wieder auf den Arm nehmen (vorher störte der Bauch). Aber Mama tut es nicht oder zu wenig. Er wird vor dem Fernseher geparkt . Und ich muss das mit ansehen .
LG

...
Dein Enkel könnte bereits zu stark verwöhnt worden sein. In den ersten 3 Jahren manifestiert sich meistens der Grundcharakter eines Menschen. Wenn er immer im Mittelpunkt stand und nun nicht mehr, dann ist das ein Trauma. Der Fehler war ihm von Anfang an zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. So was geht halt nicht lange gut. Er wird einen Groll gegen seine Schwester entwickeln, wird seine Stärke gegenüber ihr ausnutzen und wer weiß was damit tun, zumindest aber seinen Frust auslassen und das führt zu Minderwertigkeitskoplexen bei dem Mädchen.

Erklärt dem Junge früh genug, dass er irgendwann erwachzsen werden muss, bringt ihm bei was Verantwortung ist und zeigt ihm, wie schön es sein kann, sich um seine kleinen Geschwister zu kümmern. Aber lasst ihn Kind sein und kein Ersatzvater. Dann kann man noch was retten.

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11. Juni 2014 um 21:21
In Antwort auf lilian_12953535

...
Danke für die Antworten.

Anna hat es eigentlich genau so, wie ich es mir dachte, in ihrem letzten Post formuliert. Ich denke auch, dass man sich gegenseitig glücklich machen kann, wenn der eine Probleme aufzeigt und der andere sie lösen kann. Dabei muss das "Opfer" jedoch gut mit dem Retter umgehen können, denn der Retter ist hier eigentlich der Schwächere, sofern er nichts von seinem Komplex ahnt. Würde er es ahnen, würde er vielleich ausbrechen wollen aus diesem Muster. Aber es soll auch Leute geben, die sind ganz bewusst so hilfsbereit. Ich kenne da schon ein paar.

Und ja man muss als Opfer aufpassen, dass man nicht zu abhängig wird.

Ob diese Beziehungsform so gesund ist, weiß ich nicht. Klar unterstützt man jmd der vielleicht traumatisiert wurde, aber man kann dieses Trauma auch einfach als Teil seiner Identität sehen ohne sie als krankhaft zu bezeichnen. Oder nicht? Wenn man es gut macht, dann sehe ich keine Schäden durch die Beziehung oder was denkt ihr?

Ich selber habe auch einen kleinen Helferkomplex, jedoch nicht so stark ausgebildet.

Hab ich auch gemeint
Ja, das habe ich auch gedacht , dass man so ein Trauma eben in die lebensgeschichte aufnimmt , als teil der persönlichkeit sieht und annimmt . Nur muss man da sehr stark sein . Ich wollte es sein und nun ? Wenn man selber Probleme Hat , nicht allein leben kann ohne richtige Kontakte , wenn das Selbstwertgefühl nicht stark genug ist , da hilft alles Bemühen nicht .

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12. Juni 2014 um 13:28

Entschuldigung
Man muss wohl manches mehrfach lesen , und seltsamer Weise reagiert man (ich) immer wieder anders.
Es muss mich ja wohl getroffen haben , dass es Ärger hervor rief .
Dabei ist das hier eine sehr gute und einleuchtende Antwort , an der man sein eigenes Verhalten überprüfen kann .
Das Beispiel mit dem Kind macht alles besonders plastisch . Ich denke , liebende Eltern , und das ist ja nicht selbverständlich , versuchen , jeden Druck zu nehmen , jedes Schuldgefühl und Vertrauen in die kraft des Kindes zu haben , was dieses gewiss merkt und damit stärkt .
Das ist eine Metapher , die ich mir einprägen will , denn solche Situationen gibt es immer wieder . Man darf sich eben nicht einbilden , alles und jeden retten zu können und zu müssen , was ja andere abwertet und klein macht und das Potential nimmt .
Man muss dazu Ängste loslassen und das Schiksal annehmen , nicht immerzu abwehren , ändern wollen , was im Extremfall aussieht wie Allmachtsgedanken . Dabei gibt es auch Selbstheilungskräfte , eigenen Willen , usw.
Irgend wie erinnert es mich an das Loslassen der erwachsenen Kinder , ihnen nun alles selber zutrauen , eigene Erfahrungen gönnen , selber entdecken ,; na eben , was ich doch selber geschafft habe , das können andere auch , mindestens . Umkehrschluss - wenn ich das so nicht kann oder will , habe ich doch auch einen übergroßen Machtanspruch , lasse das Wachsen anderer nicht zu , hab kein Vertrauen .
ja, das sagt sich alles leicht und stimmt doch .Also weg mit der Angst . Sie ist immer ein schlechter Berater Sie hemmt und blockiert .
Nun muss man dieses vertrauen erst mal finden . Wo kommt die Angst her , alles selber machen zu müssen ?
Aus meiner Sicht und wohl Erfahrung heraus , erlebt das Kind , die Eltern sind hilflos , können mich nicht schützen , sind zu schwach . Also muss ich , das Kind , diese Rolle übernehmen . Das notwendige Vertrauen , welches das Kind braucht , um sich entwickeln zu können , ist nicht da .Wo es auch halt und Schutz sucht , es greift ins Leere , kann sich nur selber helfen und möglichst den Eltern auch noch .
Das ist heute beim Lesen dieses beitrages heraus gekommen .
Das war hilfreich Danke.
Ja, das hat was mit eigener Traumatisierung zu tun .

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12. Juni 2014 um 15:30
In Antwort auf anna70741

Entschuldigung
Man muss wohl manches mehrfach lesen , und seltsamer Weise reagiert man (ich) immer wieder anders.
Es muss mich ja wohl getroffen haben , dass es Ärger hervor rief .
Dabei ist das hier eine sehr gute und einleuchtende Antwort , an der man sein eigenes Verhalten überprüfen kann .
Das Beispiel mit dem Kind macht alles besonders plastisch . Ich denke , liebende Eltern , und das ist ja nicht selbverständlich , versuchen , jeden Druck zu nehmen , jedes Schuldgefühl und Vertrauen in die kraft des Kindes zu haben , was dieses gewiss merkt und damit stärkt .
Das ist eine Metapher , die ich mir einprägen will , denn solche Situationen gibt es immer wieder . Man darf sich eben nicht einbilden , alles und jeden retten zu können und zu müssen , was ja andere abwertet und klein macht und das Potential nimmt .
Man muss dazu Ängste loslassen und das Schiksal annehmen , nicht immerzu abwehren , ändern wollen , was im Extremfall aussieht wie Allmachtsgedanken . Dabei gibt es auch Selbstheilungskräfte , eigenen Willen , usw.
Irgend wie erinnert es mich an das Loslassen der erwachsenen Kinder , ihnen nun alles selber zutrauen , eigene Erfahrungen gönnen , selber entdecken ,; na eben , was ich doch selber geschafft habe , das können andere auch , mindestens . Umkehrschluss - wenn ich das so nicht kann oder will , habe ich doch auch einen übergroßen Machtanspruch , lasse das Wachsen anderer nicht zu , hab kein Vertrauen .
ja, das sagt sich alles leicht und stimmt doch .Also weg mit der Angst . Sie ist immer ein schlechter Berater Sie hemmt und blockiert .
Nun muss man dieses vertrauen erst mal finden . Wo kommt die Angst her , alles selber machen zu müssen ?
Aus meiner Sicht und wohl Erfahrung heraus , erlebt das Kind , die Eltern sind hilflos , können mich nicht schützen , sind zu schwach . Also muss ich , das Kind , diese Rolle übernehmen . Das notwendige Vertrauen , welches das Kind braucht , um sich entwickeln zu können , ist nicht da .Wo es auch halt und Schutz sucht , es greift ins Leere , kann sich nur selber helfen und möglichst den Eltern auch noch .
Das ist heute beim Lesen dieses beitrages heraus gekommen .
Das war hilfreich Danke.
Ja, das hat was mit eigener Traumatisierung zu tun .

...
Ja, das Kind erlebt die Eltern schwach und muss dadurch selbst Elternteil sein.

Aber es passiert auch in Situationen, in denen andere Leiden und man es mit anblicken muss. Wir Menschen haben Einfühlungsvermögen und wenn dieses sehr ausgeprägt ist, dann weiß man auch, was die anderen empfinden und würde ihnen eher helfen wollen, als jmd der rein gar kein Einfühlungsvermögen besitzt.

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13. Juni 2014 um 23:11

Mal zu dem Enkel - hat es selbst geschfft!
Ja, so ist das . Er hat es geschfft fü genügend Aufmerksamkeit zu sorgen :
Na wie ? Man muss schon ein wenig Mut und auch Glüch haben :ist vor de r Badewanne aus gerutscht und schon ist er Mittelpunkt . Na, da nimmt man den Sclüsselbeinbruch schon in Kauf , der heilt wieder , aber er ist wieder ganz beachtete . Der braucht kein Psychostudium , kann es ganz allein .
Achtung , es geht weiter !
Ich spreche ganz harmlos mit dem Nachbarn , schöner braungebrannter Mann , berentet , hat Zeit . Thema- Die Hochzeit seiner Tochter !
Na, und wer muss da ganz schnell aus dem Haus kommen und mich per handschlag begrüßen ?
Ja, Ihr hört richtig : seie Frau . Hab ich nie viel gesehen , arbeitet ja und Bezugspunkte haben wir wohl nicht .
Ich rede mit ihrem "schönen"Mann über Katis Hochzeit und sie kommt auf die Straße und begrüßt mich , will aber weiter nichts . Doowe Kuh, denke ich . Ist wohl eifersüchtig , liebt also nicht wirklich ,- ganz schön engstirnig . ich will doch ihren Mann nicht , und wenn er noch so viele Fische zum Braten bringt .
Na und dann denke ich , aha, eifersüchtig offentsichtlich ? Aha, bin ich noch"gefährlich" Ja, so schnell geht sowas und ich sehe , dass ich noch im rennen bin , ganz ohne Psychospielchen . Könnte mich amüsieren .
Das sind die lustigen Seiten des Lebens!
Und dann fand ich eine halbe Flasche Kognak im Schrank , obwohl ich die letzte Flasche alle gemacht habe . Na, muss ich kosten , ist ja gratis .
Und alles locker ohne Psychokram. Super .
Man kann ja auch alles zerreden !
Alternative . leben
Und ich habe einen Schwips und weiß gar nicht , wieso sich der Kognak vermehrt hat oder sehe ich weiße Mäuse ?
Ach , lacht mal und gratuliert einer Großmutter , dass jüngere Frauen auf mich eifersüchtg werden .
Wieder ein Spruch . unverhofft kommt oft
Das Leben bringts , was man daran sieht .
Ja, liebe nachbarin , da würde ich mal drüber nachdenken . Gut aufpassen , denn einen "schönen " Mann hat man selten allein . Und der Kognak kommt ganz allein in den Schrank . Schmeckt gut mit Käse.
Ich lade Euch alle ein !
Und wehe da bringt einer blöde psychos mit und hat den Frohsinn verlernt , der bekommt nichts ab.
Anna ist besäuselt , hilfe

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13. Juni 2014 um 23:25
In Antwort auf anna70741

Mal zu dem Enkel - hat es selbst geschfft!
Ja, so ist das . Er hat es geschfft fü genügend Aufmerksamkeit zu sorgen :
Na wie ? Man muss schon ein wenig Mut und auch Glüch haben :ist vor de r Badewanne aus gerutscht und schon ist er Mittelpunkt . Na, da nimmt man den Sclüsselbeinbruch schon in Kauf , der heilt wieder , aber er ist wieder ganz beachtete . Der braucht kein Psychostudium , kann es ganz allein .
Achtung , es geht weiter !
Ich spreche ganz harmlos mit dem Nachbarn , schöner braungebrannter Mann , berentet , hat Zeit . Thema- Die Hochzeit seiner Tochter !
Na, und wer muss da ganz schnell aus dem Haus kommen und mich per handschlag begrüßen ?
Ja, Ihr hört richtig : seie Frau . Hab ich nie viel gesehen , arbeitet ja und Bezugspunkte haben wir wohl nicht .
Ich rede mit ihrem "schönen"Mann über Katis Hochzeit und sie kommt auf die Straße und begrüßt mich , will aber weiter nichts . Doowe Kuh, denke ich . Ist wohl eifersüchtig , liebt also nicht wirklich ,- ganz schön engstirnig . ich will doch ihren Mann nicht , und wenn er noch so viele Fische zum Braten bringt .
Na und dann denke ich , aha, eifersüchtig offentsichtlich ? Aha, bin ich noch"gefährlich" Ja, so schnell geht sowas und ich sehe , dass ich noch im rennen bin , ganz ohne Psychospielchen . Könnte mich amüsieren .
Das sind die lustigen Seiten des Lebens!
Und dann fand ich eine halbe Flasche Kognak im Schrank , obwohl ich die letzte Flasche alle gemacht habe . Na, muss ich kosten , ist ja gratis .
Und alles locker ohne Psychokram. Super .
Man kann ja auch alles zerreden !
Alternative . leben
Und ich habe einen Schwips und weiß gar nicht , wieso sich der Kognak vermehrt hat oder sehe ich weiße Mäuse ?
Ach , lacht mal und gratuliert einer Großmutter , dass jüngere Frauen auf mich eifersüchtg werden .
Wieder ein Spruch . unverhofft kommt oft
Das Leben bringts , was man daran sieht .
Ja, liebe nachbarin , da würde ich mal drüber nachdenken . Gut aufpassen , denn einen "schönen " Mann hat man selten allein . Und der Kognak kommt ganz allein in den Schrank . Schmeckt gut mit Käse.
Ich lade Euch alle ein !
Und wehe da bringt einer blöde psychos mit und hat den Frohsinn verlernt , der bekommt nichts ab.
Anna ist besäuselt , hilfe

...
Dann Glückwunsch. Ich hoffe, ich kann in deinem Alter auch noch für Eifersucht sorgen.

Das mit deinem Enkel tut mir Leid. Aber bist Du sicher, dass er es mit Absicht tat? Ich glaube nicht, dass jmd sich freiwillig was bricht, um Aufmerksamkeit zu haben.

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13. Juni 2014 um 23:52
In Antwort auf lilian_12953535

...
Dann Glückwunsch. Ich hoffe, ich kann in deinem Alter auch noch für Eifersucht sorgen.

Das mit deinem Enkel tut mir Leid. Aber bist Du sicher, dass er es mit Absicht tat? Ich glaube nicht, dass jmd sich freiwillig was bricht, um Aufmerksamkeit zu haben.

Nein
Ganz sicher nicht absichtlich . So weit denkt er ja noch nicht . Ist nur wie die ironie des Schiksals und ich musste in mich hinein lächeln , weil er nun wieder viel bekommt . irgend wie scheint das Leben vieles auszugleichen .
Es wachsen z.b. keine Bäume in den Himmel , oder -unverhofft kommt oft . oder - wir sind am Abend klug für den vergangnen Tag , doch niemals klug genug für den , der kommen mag .
Na und so uralt bin ich nicht , was Du daran siehst und solche Dinge sind an kein Alter gebunden . . Ist ja auch nicht ernst , sondern nur so ein AHA_Moment . ich will von dem nichts .
Das zeigt nur , dass man die Dinge von zwei Seiten betrachten kann : ärgern über diese schnepfe oder seinen marktwert sehen dank dieser "Schnepfe".
Alles locker sehen und nie das Lachen vergessen .
Das Leben kann bunt und voller Abwechslung sein . Also niemals NIE sagen .
Oooooo, ich bin weise -und mich betrügt man nicht....tralala

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