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---Heimweh---Hilfe

10. November 2016 um 10:15 Letzte Antwort: 13. November 2016 um 15:03

Hallo an alle,ich bin 20, habe vor einem Monat angefangen in einer Stadt 60 km entfernt von meiner Heimat zu studieren. Ich wohne dort in einer kleinen Wohnung und studiere jetzt im 1. Semester. Leider vermisse ich mein zuhause und meine Freundinnen, meinen tollen Freund und meine Lieben zuhause so schrecklich...wenn ich dort bin bete ich nur dass die Zeit so schnell wie möglich vergeht, und ich so schnell wie möglich nach Hause kann. Ich wohne mit meinem Papa zusammen, bin schon sehr selbstständig...an Hotel Mama kann es auch nicht liegen... Neue Leute habe ich dort viele nette kennen gelernt, daran kann es nicht liegen, doch selbst wenn ich mit ihnen was unternehme, kann ich nicht aufhören daran zu denken nachhause zu fahren...Das Studium ist sehr schwer und überfordert mich noch ziemlich, ich habe aber auch Angst dass mein "Zuhause-Vermissen" das Studium negativ beeinflusst... Wie seid ihr mit dem anfänglichem "Ersti-Stress" umgegangen? Ich denke auch über einen Stadt-Wechsel nach..Ich überlege zur Zeit meine Wohnung zu kündigen und zu pendeln...andererseits habe ich total Angst, das irgendwann zu bereuen... Außerdem fühle ich mich wie ein "Versager" wenn ich jetzt aufgebe und mich wieder nach Hause zurück ziehe. Ich habe so einen schlimmen inneren Konflikt und kann mich nicht entscheiden was ich tun soll.

Wer von euch kennt das? Was denkt ihr: ist während dem Studium ein "Auszug" von Zuhause Pflicht? Hat von euch jemand die Stadt gewechselt während dem Studium? Wer von euch pendelt jeden Tag zum Studienort, wenn ja wie weit? Was tun gegen das Heimweh - Durchstehen oder zurück nach hause?

Ich freue mich über alle Tipps, Inspirationen oder ähnliches.Vielen Dank!LG

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10. November 2016 um 18:14

Liebe Mandy!

Kann ich sehr gut nachvollziehen! Mein Bruder pendelt jeden Tag ebenfalls 50 Kilometer. Ein Bekannter von mir pendelt sogar 120 Kilometer. Wenn Dir das nicht zu anstrengend ist, dann mach` das, weil es nichts bringt, wenn Du todunglücklick bist und das Studium darunter leidet.

Alles Gute!

Liebe Grüße,

lib

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10. November 2016 um 22:19

Totunglücklick!!! Manchmal glaube ich schon selber ....


lib

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13. November 2016 um 15:00

Liebe lightinblack,

danke für deine Antwort, pendeln ist also auf jeden Fall eine Möglichkeit. Wie gehen die beiden damit um? Ist es sehr anstrengend? Ich habe große Angst meine Wohnung zu kündigen und es danach zu bereuen...
LG

Liebe binauchwiederda,
danke für die Antwort, es tut sehr gut von jemandem zu hören dem es genau so ging. Wie lange musstest du in der Stadt bleiben? Genau so ist es bei mir auch, sofort nach der letzten Vorlesung geht es ab nach Hause und ich habe das Gefühl ich überstehe die Tage dort nur mit dem Gedanken bald wieder nach Hause zu kommen. Die anderen aus meinem Studium bleiben freiwillig mehrere Tage länger obwohl sie keine Vorlesungen haben, treffen sich abends und genießen die Zeit dort. Ich finde alle total nett, aber fühle mich trotzdem so unwohl. Kennst du das auch? Wie hast du die Zeit überstanden? Ich bewundere dich sehr dafür!!! Ich kann mir nicht vorstellen meine nächsten 3 Jahre dort verbringen zu "müssen"....
Mein Studium ist mir sehr wichtig. Es ist mein Traumstudiengang auf den ich seit einem Jahr warte...Abbrechen könnte ich niemals mit meinem Gewissen vereinbaren...erst recht nicht mit einem Grund der für alle Außenstehenden so "unverständlich" ist...

Ganz liebe Grüße,
Mandy

 

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13. November 2016 um 15:03

Ach und was denkst du, wäre pendeln eine Lösung gewesen in deiner Situation??? Bei mir sind es 60 km...Wie konntest du dich denn auf das Studium konzentrieren? Wussten deine Kommilitonen von deiner Situation...?
LG

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