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Heimweh bei AuPair- Aufenthalt in Spanien

20. Dezember 2005 um 15:29

Hallo allerseits,

ich habe mehrere Jahre davon getraeumt nach meinem Studium fuer ein halbes Jahr als AuPair nach Spanien zu gehen und dort in einer anderen Kultur zu leben. Lange sah es so aus, als wuerde es nicht klappen, aber ganz kurzfristig (innerhalb von 2 Wochen) hat es dann doch geklappt. Nun bin ich seit knapp 2 Monaten hier in einer kleinen Stadt in Spanien und habe riesiges Heimweh. Ich haette das von mir selbst gar nicht so schlimm erwartet, da ich zuvor auch schon 2,5 Jahre alleine gewohnt hatte. Aber da hatte ich immerhin meinen Freund, meine Freunde und meine Familie um mich.
Hier gibt es leider keine Leute in meinem Alter und in der Familie fuehle ich mich auch nicht besonders wohl. Oft fuehle ich mich wie der einsamste Mensch auf der Welt und wuerde am liebsten nach Hause fliegen. Aber das wuerde ich bereuen. Ich hatte mir das doch immer gewuenscht und muss das jetzt fuer mich selbst schaffen!

Bloss zaehle ich jeden Tag bis mein Freund mich hier im Februar endlich besucht, bzw. ich endlich nach Hause darf. Gerade jetzt vor Weihnachten ist es besonders hart. Ich telefoniere ungefaehr 2 mal in der Woche mit meinem Freund und wir haben auch regelmaessigen Kontakt ueber emails. Acuh zu einigen Freunden habe ich regelmaessigen email- Kontakt. Einerart freue ich mich immer darauf wieder etwas aus der heimat zu hoeren und andererart zieht es mich oft runter, wenn ich hoere, was sie alles erleben und ich kann nicht dabei sein. Ich kann den Kontakt zu meinen Leuten zu Hause nicht einschraenken, weil ich weiss, dass es mir dann noch schlechter geht. Aber so lebe ich in meinen Gedanken eigentlich nur in Deutschland und freue mich auf zu Hause.

Hat einer von Euch so etwas schonmal erlebt? Hat jemand Tipps wie ich mich am besten verhalten sollte bei dem Heimweh, damit es besser wird?

Danke, an alle, denen was dazu einfaellt

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21. Dezember 2005 um 9:57

Kopf hoch!!
Ich war 7 Monate in Irland Aupair und hatte auch oft Heimweh. Meine Gastfamilie war aber sehr nett und ich habe da nette andere Aupairs gefunden, mit dennen man was unternehmen kann.

Bist du durch eine Organisation da hin gekommen? Gibts da keine wöchentlichen Treffen oder kannst du nicht mal nach Adressen von anderen Aupairs fragen, welche da in deiner Nähe sind?
Ich weiß es ist schwer. Hast du schon mal daran gedacht die Familie zu wechseln? Wenn du mit einer Organisation da bist sollte das kein Problem sein.
Kenn ja nicht die genauen Umstände.

Ansonsten fang an die Zeit zu geniesen. Unternehm was, wenn auch alleine. Sonst bereust du es wenn du wieder in Deutschland bist. Glaubs mir!!

Hoffe, ich konne dir ein wenig helfen.

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21. Dezember 2005 um 13:37
In Antwort auf paaie_12706074

Kopf hoch!!
Ich war 7 Monate in Irland Aupair und hatte auch oft Heimweh. Meine Gastfamilie war aber sehr nett und ich habe da nette andere Aupairs gefunden, mit dennen man was unternehmen kann.

Bist du durch eine Organisation da hin gekommen? Gibts da keine wöchentlichen Treffen oder kannst du nicht mal nach Adressen von anderen Aupairs fragen, welche da in deiner Nähe sind?
Ich weiß es ist schwer. Hast du schon mal daran gedacht die Familie zu wechseln? Wenn du mit einer Organisation da bist sollte das kein Problem sein.
Kenn ja nicht die genauen Umstände.

Ansonsten fang an die Zeit zu geniesen. Unternehm was, wenn auch alleine. Sonst bereust du es wenn du wieder in Deutschland bist. Glaubs mir!!

Hoffe, ich konne dir ein wenig helfen.


Danke, das macht mir ein bisschen Mut
Ja, ich bin mit einer Organisation hier und habe auch schon mehrfach ueber einen Familienwechsel nachgedacht. Allerdings werde ich ja nur noch Maerz hierbleiben und fuer diesen kurzen Zeitraum wuerde mich keine andere Familie mehr aufnehmen. Das habe ich bereits bei der Agentur nachgefragt. Ich weiss, dass ich es bereuen wuerde, wenn ich aufgebe, deshalb bin ich ja auch noch hier. Bloss so kurz vor Weihnachten ist es alles extra hart

In meinem Ort hier gibt es weder junge Menschen, noch andere Aupairs. Man koennte es als Rentnerstadt betiteln. Ich habe mir aber von der Agentur die Telefonnummer von zwei anderen deutschen Aupairs geben lassen. Allerdings wohnen diese 50km weit weg und so haben wir uns bisher nur einmal getroffen. Dieses Treffen hat mir auch sehr viel Mut gemacht, bloss durchlebe ich halt nach wie vor jeden Tag allein und das geht mir an die Substanz.

Als Du Heimweh hattest, hattest Du da denn viel Kontakt mit Leuten aus Deutschland? Ich hoere naemlich von den anderen Aupairs, dass es einfacher waere, den Kontakt nach Hause so gering wie moeglich zu halten. Bin da eher skeptisch und denke, dass das alles noch schlimmer macht.

Danke fuer Deine Antwort

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21. Dezember 2005 um 13:59
In Antwort auf juna_12043734


Danke, das macht mir ein bisschen Mut
Ja, ich bin mit einer Organisation hier und habe auch schon mehrfach ueber einen Familienwechsel nachgedacht. Allerdings werde ich ja nur noch Maerz hierbleiben und fuer diesen kurzen Zeitraum wuerde mich keine andere Familie mehr aufnehmen. Das habe ich bereits bei der Agentur nachgefragt. Ich weiss, dass ich es bereuen wuerde, wenn ich aufgebe, deshalb bin ich ja auch noch hier. Bloss so kurz vor Weihnachten ist es alles extra hart

In meinem Ort hier gibt es weder junge Menschen, noch andere Aupairs. Man koennte es als Rentnerstadt betiteln. Ich habe mir aber von der Agentur die Telefonnummer von zwei anderen deutschen Aupairs geben lassen. Allerdings wohnen diese 50km weit weg und so haben wir uns bisher nur einmal getroffen. Dieses Treffen hat mir auch sehr viel Mut gemacht, bloss durchlebe ich halt nach wie vor jeden Tag allein und das geht mir an die Substanz.

Als Du Heimweh hattest, hattest Du da denn viel Kontakt mit Leuten aus Deutschland? Ich hoere naemlich von den anderen Aupairs, dass es einfacher waere, den Kontakt nach Hause so gering wie moeglich zu halten. Bin da eher skeptisch und denke, dass das alles noch schlimmer macht.

Danke fuer Deine Antwort

Den Kontakt
... zu deinen Leuten aus Deutschland würde ich weiter so halten. Hatte sehr viel Kontakt per Mail oder Telefon. So hatte ich nicht zu sehr das Gefühl was zu verpassen während ich weg war.
Geh doch auch mal alleine raus. Auch wenns erst mal Mut erfordert aber nach ner Weile gewöhnt man sich dran. Sitz nicht immer drin rum. Geh raus in die Stadt oder spazieren. Das hilft schon!!

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21. Dezember 2005 um 14:40

War auch Au Pair
Hallo Du Liebe,
ich war ein Jahr lang Au Pair in den USA. Hatte eine sehr liebe Gastfamilie, mit denen ich immer noch Kontakt habe und habe dort auch andere Au Pairs kennengelernt. Aber auch ich hatte immer wieder mal Heimweh, das ist ganz normal. Ich bin gerade in Peru und auch jetzt vor Weihnachten habe ich mehr Heimweh als normalerweise, obwohl ich auch die letzen Jahre alleine gelebt habe. Aber da muss man durch. Das Wichtigste ist, dass man sich so gut es geht ablenkt. Versuche, Deine Freizeit gut zu verplanen, auch wenn Du sagst, dass es nicht viel gibt, was Du machen kannst. Aber besonders wenn Du einen ganzen Tag frei hast, kannst Du viel unternehmen, auch mal bissel wegfahren oder eben die anderen treffen, die bissel weiter entfernt wohnen. Mach auch ruhig Sachen alleine. Hab ich auch gemacht, wenn meine anderen Au Pair Maedels arbeiten mussten. Versuche einfach immer, die positiven Dinge Dir vor Augen zu halten (und die gibt es, auch wenn sie nicht immer offensichtlich sind). Vielleicht kannst Du auch mal mit Deiner Gastfamiliy ueber die Situation reden und sagen, dass Du Dich nicht wohl fuehlst (weiss natuerlich nicht, wie Deine Familie so ist). Und zu guter Letzt: Die Zeit vergeht auch noch. Freu Dich auf Deinen Freund. Ich habe meinen Freund seit August nicht mehr gesehen und werde ihn nun endlich in ein paar TAgen am Flughafen abholen (hab von ANfang an die Tage gezaehlt...).
Ach ja, mit den Freunden in Deutschland wuerde ich schon noch weiterhin intensiven Kontakt halten, wenn der Dich nicht davon abhaelt, nicht auch noch etwas in Spanien mit Deinem Leben zu machen.
Alles Liebe und Gute fuer Dich!!!

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22. Dezember 2005 um 12:16
In Antwort auf vickie_12771789

War auch Au Pair
Hallo Du Liebe,
ich war ein Jahr lang Au Pair in den USA. Hatte eine sehr liebe Gastfamilie, mit denen ich immer noch Kontakt habe und habe dort auch andere Au Pairs kennengelernt. Aber auch ich hatte immer wieder mal Heimweh, das ist ganz normal. Ich bin gerade in Peru und auch jetzt vor Weihnachten habe ich mehr Heimweh als normalerweise, obwohl ich auch die letzen Jahre alleine gelebt habe. Aber da muss man durch. Das Wichtigste ist, dass man sich so gut es geht ablenkt. Versuche, Deine Freizeit gut zu verplanen, auch wenn Du sagst, dass es nicht viel gibt, was Du machen kannst. Aber besonders wenn Du einen ganzen Tag frei hast, kannst Du viel unternehmen, auch mal bissel wegfahren oder eben die anderen treffen, die bissel weiter entfernt wohnen. Mach auch ruhig Sachen alleine. Hab ich auch gemacht, wenn meine anderen Au Pair Maedels arbeiten mussten. Versuche einfach immer, die positiven Dinge Dir vor Augen zu halten (und die gibt es, auch wenn sie nicht immer offensichtlich sind). Vielleicht kannst Du auch mal mit Deiner Gastfamiliy ueber die Situation reden und sagen, dass Du Dich nicht wohl fuehlst (weiss natuerlich nicht, wie Deine Familie so ist). Und zu guter Letzt: Die Zeit vergeht auch noch. Freu Dich auf Deinen Freund. Ich habe meinen Freund seit August nicht mehr gesehen und werde ihn nun endlich in ein paar TAgen am Flughafen abholen (hab von ANfang an die Tage gezaehlt...).
Ach ja, mit den Freunden in Deutschland wuerde ich schon noch weiterhin intensiven Kontakt halten, wenn der Dich nicht davon abhaelt, nicht auch noch etwas in Spanien mit Deinem Leben zu machen.
Alles Liebe und Gute fuer Dich!!!

Gut zu hoeren, dass es nicht nur mir so geht
Hallo liebe nygirl,

ich danka auch Dir sehr fuer Deine Tipps und mutmachenden Worte Ich finde es allein schon sehr hilfreich zu wissen, dass es nicht nur mir so geht mit dem Heimweh. Die anderen beiden Aupairs haben naemlich keinerlei Heimweh und verstehen mich deshalb nicht. Und Du hast recht, dieses Weihnachtsfest wird auch vorbeigehen und in den naechsten Jahren kann ich ja wieder zu Hause feiern Es wird zwar das erste Silvester, an dem ich ganz alleine sein werde, da die Familie abends weggeht und mich nicht mitnimmt, aber auch das geht vorbei. Ich werde weiterhin versuchen moeglichst positiv zu denken. Ich habe nun auch angefangen eine Art Tagebuch zu schreiben, in das ich alles Positive schreibe

Ich bewundere Dich, dass Du es schaffst, Deinen Freund schon so lange nicht gesehen zu haben. Ich merke hier erst wie wichtig mir meiner ist und dass ich nie wieder so lange ohne ihn sein will. Es ist halt auch schade, dass ich immer nur fuer 15Min angerufen werden darf, da sonst die Gastmutter meckert. Reden kann ich mit der Familie nicht, da sie mich eher als Hausangestellte sehen. Es ist die bisher haerteste Erfahrung meines Lebens, aber ich zieh das jetzt noch bis Maerz durch!

Ich war auch schon an meinen freien Tagen alleine mit dem Zug in anderen Staedten. Zwar oft langweilig, da ich Sonntags frei habe und alles zu hat, aber ich komme immerhin mal raus. Werde in Zukunft auch oefters mal so spazieren gehen, denn da kriege ich den Kopf bestimmt besser frei.

Ich wuensche Dir eine ganz tolle Zeit mit Deinem Freund!!!!

Viele liebe Gruesse!

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22. Dezember 2005 um 12:22
In Antwort auf paaie_12706074

Den Kontakt
... zu deinen Leuten aus Deutschland würde ich weiter so halten. Hatte sehr viel Kontakt per Mail oder Telefon. So hatte ich nicht zu sehr das Gefühl was zu verpassen während ich weg war.
Geh doch auch mal alleine raus. Auch wenns erst mal Mut erfordert aber nach ner Weile gewöhnt man sich dran. Sitz nicht immer drin rum. Geh raus in die Stadt oder spazieren. Das hilft schon!!

Werde den Kontakt auch aufrecht erhalten
... da ich mir sicher bin, dass es mir sonst eher schlechter geht. Dann wuerde auch ich mir mehr Gedanken machen was sie so tun und wie es ihnen geht. Ausserdem wird mein eigentliches Leben in Deutschland stattfinden und was habe ich davon, wenn ich wiederkomme und kaum noch Kontakt zu meinen Leuten habe?! Ich bewundere es, dass die beiden anderen Aupairs hier (die mir ja den Tipp mit dem Einschraenken gaben) das so einfach koennen.

Danke Dir!
Liebe Gruesse

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23. Dezember 2005 um 18:25

Liebe Umarmung für Dich
Hey, Probleme hast Du hier & auch in
Spanien. Mach für Dich das Beste daraus - alles hat auch immer eine positive Seite
Ich wünsche Dir alles Liebe und schicke Dir eine liebe Umarmung
Julia

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