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Heftige Panikattacken schon seit MOnaten

3. Juni 2009 um 17:20

Hallo

ich bin grad ma 19 J. alt und leide unter schlimmen Panik- bzw Angstattakcne. Und zwar vor Krankheiten , nämlich Krebs!!

Es fing alles vor 6 Monaten an, ich bekam immer häufiger unglaubliche Ängst , wenn ich nur ein Stechen im Bauch hatte, oder Im Brustbereich , ich dachte sofort KREBS , oder Herzinfarkt oder das ich gleich sterben muss.... In meiner Fantasie sah ich mich schon auf der Intensivstation ( Klingt lustig, ist es aber nicht ) ...

Ich dachte wirklich 4 Monate ohne Pause ich hätte Darmkrebs( was natürlich niht der Fall war ) Jeden Tag lebte ich eigentlich mit dem Gedanken " Du hast Krebs "! ... Dann bekam ich manchma so Zustände, ich weiß nicht was es ist, aber ich schätze Panikattacken: Auf einmal wird mir total kalt, meine Hände Zitter, bin total bleib, überall Kribbelt es, ich denke es lässt mich gleich um... ich fühle mich benommen und bin nicht ganz bei mir, muss weinen und bin am Ende vor ANgst...

Wenn ich diesen Zustand habe, dann denke ich auch immer, "oh gott was wenn du jetzt gelähmt wird, auf einmal nicht mehr gehen kannst , oder Blind wirst "

Es ist der HORROR!!! ICh weiß nicht was in dem Mom. passiert ,aber ich habe solche Ängsten... Ich hatte vor kurzen ne Blasenentzündung u. sofort dachte ich hätte Blasenkrebs... Ich war bei 7 Ärzten bis ich es dem Urologen dann glaubte nach gründlicher Untersuchung das nix ist...

Ich weiß nich mehr weiter, der PSychologe hat erst in 7 Wochen Zeit für mich...

Tatsache ist ich hab ständig Angst.... vorhin war ich beim Frsiur , Ansatz nachblondieren, jetzt habe ich ANgst das mir die Haare ausfallen und ich aufeinmal ganz kurze Haare oder ne Glatze oder so habe... Ich weiß es klingt lächerlich aber ich kann nix dagegen tun...


Oder auch diese Angst , Blind oder gelähmt zu werden ich pack das nicht mehr...
Es ist übrigens erst so schlimm seitdem meine Tante Leukämie hat (35 J. alt, Mann 2 Kinder muss bald sterben ) und die Bekannte meiner Mutter (50) an Magenkrebs starb...

Ich werde noch verrückt vor Angst...

Wäre froh über tipps und habe ich Panikattakcne ( also den Zustand den ich oben beschrieben habe )

MFG

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3. Juni 2009 um 18:04

Ok
Ich denk wie du wahrscheinlich selbst festgestellt hast, liegt das Problem in der Psyche. Vielleicht wäre es ganz praktisch, wenn du mit deinem Freund/Freundin oder sonstwem der dir nahesteht, darüber redest. Da die dich besser kennen und vllt. auch eher verstehen in was für einer Lage du bist.
Was ich dir noch sagen könnte, wäre dass das Risiko Krebs (welchen man heutzutage zum Teil auch schon heilen kann) oder was auch immer zu bekommen, so gering ist, dass du es wahrscheinlich nicht bekommen wirst. Versuch dich zu entspannen und dein Leben zu genießen. Sport wäre auch ne gute Möglichkeit um sich abzulenken.
Du kannst dir auch einen anderen Psychologe suchen, bei dem du nicht so lange warten musst.

(Achja blinde Menschen sind meistens besonders Talentiert )

Ich hoffe ich konnte dir irgendwie helfen

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3. Juni 2009 um 23:58

Hallo Diamondgirl,
hier ist eine gute Beschreibung von Panikattacken:

Atemnot, Engegefühl in Brust und Kehle
Hyperventilation (als Folge Kribbelgefühle in Gesicht und Händen, Muskelkrämpfe)
Herzrasen
Schweißausbrüche
Zittern, Schwindel
Angstgedanken ("Das ist ein Herzinfarkt", "Jetzt sterbe ich gleich", "Ich werde verrückt" ...)
Depersonalisationsgefühle ("Neben sich stehen", "Nicht mehr ich selber sein")
Derealisationsgefühle ("Umgebung wird als fremd, unwirklich wahrgenommen")
Angst davor Haus oder Wohnung zu verlassen, da etwas passieren könnte und und und ..,

Nur weil es im Moment so ist, muss nicht für immer so bleiben es spricht viel dafür, dass bald alles wieder vorbei ist, vor allem, da du schnell um Hilfe bittest und eine Therapie anfangen willst. Super !!!

Wenn du es aber bis zum Termin nicht aushälst, dann zum Hausarzt gehen und leichte Beruhigungsmitteln verschreiben lassen, du musst nicht mehr leiden als unbedingt notwendig

LG,

Lisa Coccinella

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4. Juni 2009 um 18:29

Ich kenne das nur zu gut
hi diamondgirl,
ich bin auch 19 und leide seit ca. 2 monaten auch an panickattacken. der auslöser war der tod meiner oma. sie hatte einen schlaganfall. seitdem habe ich auch immer angst ich müsste sterben- und das bei jedem kleinen ziepen. ich war auch schon bei meinem hausarzt. der hat mir homöopatische beruhigungsmittel verschrieben, die ich jetzt schon nen monat nehme, aber es wurde nich besser. heute habe ich mir dann ne überweisung zum psychologen geholt aber die lange wartezeit is echt nen problem. würde dir raten aber nicht wie andere gesagt haben zu nem anderen zu gehen der eine weniger lange wartezeit hat. meistens hat das seinen grund...könnte sein dass der dann nicht so gut ist.
hoffe dir geht es bald besser.
kannst dich ja ma über pn melden wenn du dich austauschen möchtest.
lg julia

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2. Juli 2009 um 17:23

Angst
hey ,ich habe das selbe problem habe jeden tag anst wenn ich zu arbeit gehe das ich meine familie nicht wieder sehe weil es könnte mir etwas passieren ,ich bin letztens sogar ins krankenhaus gefahren weil ich dachte ich muss sterben ich habe am ganzen körper gezittert ich würde blass und mir war schwindelig ich dachte es wäre herzinfarkt ,aber ich wurde durchgecheckt ist alles in ordnung

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24. Juli 2009 um 21:19
In Antwort auf d4rks0ul

Ok
Ich denk wie du wahrscheinlich selbst festgestellt hast, liegt das Problem in der Psyche. Vielleicht wäre es ganz praktisch, wenn du mit deinem Freund/Freundin oder sonstwem der dir nahesteht, darüber redest. Da die dich besser kennen und vllt. auch eher verstehen in was für einer Lage du bist.
Was ich dir noch sagen könnte, wäre dass das Risiko Krebs (welchen man heutzutage zum Teil auch schon heilen kann) oder was auch immer zu bekommen, so gering ist, dass du es wahrscheinlich nicht bekommen wirst. Versuch dich zu entspannen und dein Leben zu genießen. Sport wäre auch ne gute Möglichkeit um sich abzulenken.
Du kannst dir auch einen anderen Psychologe suchen, bei dem du nicht so lange warten musst.

(Achja blinde Menschen sind meistens besonders Talentiert )

Ich hoffe ich konnte dir irgendwie helfen

Hallo
Ich kenne das Gefühl nur zu gut im Moment. Ich habe NIE auch nur ansatzweise bei irgendwelchen Wehwechen daran gedacht etwas schlimmes haben zu können. Wenn ich mal Bauchschmerzen hatte dann hatte ich die eben und gingen auch wieder, bei Kopfschmerzen eben ne Aspirin reinschmeißen und gut ist. Dann ging mein Vater vor 2 Jahren zum Arzt, weil ihm immer die Knie wehtaten. Schlussendlich wurde dann ZUFÄLLIG ein Fleck in der Lunge entdeckt der sich als bösartiger und inoperabler Tumor entpuppt hat, der auch schon gestreut hatte.10 Jahre vorher wurde ihm schon die Prostata entfernt wegen Krebs. Naja jedenfalls haben wir das ganze jetzt 2 Jahre lang durchmachen müssen und den Verfall miterlebt und er ist auch bei uns zuhause gestorben. Friedlich und auch nicht wirklich überraschend. Das ist jetzt knapp 9-10 Wochen her ca. Am 12. Mai diesen Jahres. Hinzu kam das ein Tag später meine Abschlussprüfungen waren fürs Fachabitur. Konnte dementsprechend auch nicht die Trauer so zulassen, hab mein Fachabi auch mit 2,8 geschafft. Dann bekam ich ne Magen-Darm-Grippe (meine ganze Familie aber). Doch seitdem klag ich immer über was neues. Bin erst nachts zusammengebrochen, weil ich plötzlich so Gedanken hatte was wenn ich jetzt sterbe? Seitdem gehts mir einfach nur schlecht. Habe Rückenprobleme, Nackenschmerzen,Kopfschmerzen und seit ein paar Tagen Magenprobleme. Und ich habe natürlich jetzt auch eine Scheißangst davor etwas zu haben oder zu sterben. Ich war beim Arzt und habe ein EKG machen lassen. Ist alles in Ordnung. Mache jetzt auch ab Montag RehaSport für den Rücken. Dennoch bin ich extrem depressiv. Vor allem Abends wenn's zum Schlafengehen hingeht. Dann kommen diese Gedanken sehr extrem und dann fange ich auch an zu weinen. Ich war auch 10 Tage jetzt im Urlaub mit meiner Mutter. Da hatte ich die ersten 2-3 Tage auch diese Gedanken aber dann nicht mehr. Zumindest nicht so, dass sie in solchen Angstattacken ausbrechen. Ich war auch beim Psychologen, aber der hat mich überhaupt nicht ernstgenommen und mich schon fast für bekloppt abgestempelt. Von wegen ich würd denken "oh das Leben ist ja so doof. Das Leben ist jetzt zuende."...So denke ich nicht. Klar denke ich über den Sinn von allem im Moment extrem stark nach und dadurch entwickelt sich eben so ne Angst vor dem Ende. Vor allem wenn man 2 Jahre VOLL das gnaze miterlebt hat wie es enden KÖNNTE! Naja, vielleicht finden sich ja hier ein paar Leute mit denen man sich austauschen kann die das gleiche Problem haben.

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