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Heftige Panikattacken, bitte dringend um Hilfe!

5. August 2017 um 23:08 Letzte Antwort: 9. September 2017 um 13:22

Hallo ihr Lieben, 
ich bin 19 Jahre alt und leide seit ca 1 1/2 Monaten unter heftigen Panikattacken. Jeden 2 Tag, manchmal sogar jeden Tag.
Anfangs habe ich versucht sie so zu überstehen. Aber die Angst in Ohnmacht zu fallen oder zu sterben ist einfach zu groß! Ich war sogar schon einmal an einem Punkt, an dem ich mit meinem verstorbenen Vater gesprochen habe und sagte das ich nicht sterben will. Mein ganzer Körper wird taub, mein Kopf fängt an zu kribbeln, es fühlt sich an als wenn ich jeden Moment sterbe. 
Wenn ich meine Augen öffne, bewegt sich der Raum wellenförmig, aber wenn ich sie schließe und den Kopf still halte, fühlt es sich an als wenn ich in Ohnmacht falle. 
Mein Körper zittert extrem, sodass ich ihn kaum halten kann. Mir ist extrem schwindelig und ich habe Schweißausbrüche. 
Diese Attacken halten immer 30-45 min an und es ist für mich die absolute Hölle. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich lege mich dann einfach hin, ein Kissen unter mein Kopf und die Füße hochgelegt. 
Gibt es vielleicht eine Möglichkeit diese Panikattacken zu verkürzen oder zu unterdrücken bzw. mich davon abzulenken?  

Zudem treten diese Attacken bei jeder unvorhersehbaren Gelegenheit auf, ob beim Fernsehen, beim essen, beim einschlafen, ohne wirklichen Grund.
Ich bin wirklich am Ende mit meinen Nerven, und hoffe auf Hilfe!!

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6. August 2017 um 1:07

Gehe unbefingt zum psychater. Er kann fesststellen was das ist...

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6. August 2017 um 9:10

Einen Termin würde ich hier erst in einem dreiviertel Jahr bekommen.. 😓 Bisher habe ich immer Diazepam 5mg genommen, aber ich will nicht abhängig werden.

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6. August 2017 um 9:49

Ok garnicht gut...aber das ist in drutschland leider do sls kassenpatient. Ich denke dass es bei dir akut ist. Kannst fu do lange zeit in diesem zustsnd audhslten?schonmal an psycgatrie gedachr?da kommt man sicher schneller rein. Und da sind sich patienten mit solchen probleme

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6. August 2017 um 9:52

Bist du bei einem arzt?diazepam musd ärztlich überwscht werden einnajme max 4 bis 6 wochen. S. Wikipedia

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9. August 2017 um 0:25
In Antwort auf kohar_12280794

Bist du bei einem arzt?diazepam musd ärztlich überwscht werden einnajme max 4 bis 6 wochen. S. Wikipedia

Ja, das mit dem Pschiater wird zu lange dauern.. Kauf dir erstmal ein Selbsthilfe-Buch zum Thema, mir hat das damals sehr geholfen! Bzw. kannst du dich natürlich auch direkt im Internet auf diversen Seiten zur Agoraphobie bzw. Angststörung schlaumachen. Wichtig ist Entspannungs- und Ablenkungstechniken zu lernen und zu wissen, dass so eine Angst-Attacke nicht ewig dauert, sondern nur bis die Adrenalin-Speicher leer sind, dann ist man ruhig. Wichtig ist auch Konfrontationstherapie, das heisst du setzt dich bewusst der angstmachenden Situation aus und bleibst drin bis die Attacke vorbei ist. Ist hart, muss aber sein. Hab immer etwas dabei, was dich beruhigen kann.. Kaugummis, was zum lesen, Spiele auf dem Handy.. ich muss immer was zum trinken dabei haben, das beruhigt mich.. Kannst auch ruhig mal ne Baldrian nehmen, aber bitte, bitte schmeiss das Diazepam weg!! Das macht einen in kürzester Zeit süchtig und der Entzug ist echt hart! Informier dich unbedingt über deine Erkrankung, wenn man die körperlichen Hintergründe kennt, kommt man besser klar.. Ach, ja, achte auf deine Ernährung.. Blutzuckerschwankungen können auch Panikattacken auslösen, das heisst: LowCarb hilft.. Ich wünsch dir viel Kraft!

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16. August 2017 um 14:08
In Antwort auf deanna_12523183

Ja, das mit dem Pschiater wird zu lange dauern.. Kauf dir erstmal ein Selbsthilfe-Buch zum Thema, mir hat das damals sehr geholfen! Bzw. kannst du dich natürlich auch direkt im Internet auf diversen Seiten zur Agoraphobie bzw. Angststörung schlaumachen. Wichtig ist Entspannungs- und Ablenkungstechniken zu lernen und zu wissen, dass so eine Angst-Attacke nicht ewig dauert, sondern nur bis die Adrenalin-Speicher leer sind, dann ist man ruhig. Wichtig ist auch Konfrontationstherapie, das heisst du setzt dich bewusst der angstmachenden Situation aus und bleibst drin bis die Attacke vorbei ist. Ist hart, muss aber sein. Hab immer etwas dabei, was dich beruhigen kann.. Kaugummis, was zum lesen, Spiele auf dem Handy.. ich muss immer was zum trinken dabei haben, das beruhigt mich.. Kannst auch ruhig mal ne Baldrian nehmen, aber bitte, bitte schmeiss das Diazepam weg!! Das macht einen in kürzester Zeit süchtig und der Entzug ist echt hart! Informier dich unbedingt über deine Erkrankung, wenn man die körperlichen Hintergründe kennt, kommt man besser klar.. Ach, ja, achte auf deine Ernährung.. Blutzuckerschwankungen können auch Panikattacken auslösen, das heisst: LowCarb hilft.. Ich wünsch dir viel Kraft!

Hallo ihr Lieben,dir Tabletten habe ich von einer Freundin bekommen.ich werde versuchen die Diazepam ab heute abzusetzen. Ich habe sie bis jetzt immer nur vor dem schlafen gehen genommen. 
Mich meinen Ängsten stellen würde ich sehr gerne, aber das Problem ist, dass ich vor nichts Angst habe! Ich bin so ein Lebensfroher Mensch und dann treten sie in den unvorhersehbaresten Momenten auf.Ich werde jetzt versuchen diese einfach durchzustehen, auch wenn mein Herz extrem rast und stolpert, mein Blutdruck garnicht gut ist und ich das Gefühl habe ich müsste jeden Moment sterben oder in Ohnmacht fallen. Kann mir denn wirklich was während einer Panikattacke passieren?Ich weiß nicht mehr weiter, ich will einfach nur ein normales Leben führen. 
 

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16. August 2017 um 15:11
In Antwort auf eluf_12298865

Hallo ihr Lieben,dir Tabletten habe ich von einer Freundin bekommen.ich werde versuchen die Diazepam ab heute abzusetzen. Ich habe sie bis jetzt immer nur vor dem schlafen gehen genommen. 
Mich meinen Ängsten stellen würde ich sehr gerne, aber das Problem ist, dass ich vor nichts Angst habe! Ich bin so ein Lebensfroher Mensch und dann treten sie in den unvorhersehbaresten Momenten auf.Ich werde jetzt versuchen diese einfach durchzustehen, auch wenn mein Herz extrem rast und stolpert, mein Blutdruck garnicht gut ist und ich das Gefühl habe ich müsste jeden Moment sterben oder in Ohnmacht fallen. Kann mir denn wirklich was während einer Panikattacke passieren?Ich weiß nicht mehr weiter, ich will einfach nur ein normales Leben führen. 
 

Wende dich an die Kassenärztliche Vereinigung deines Bundeslandes. Der Pat. hat ein Recht drauf, innerhalb weniger Wochen einen Termin beim Facharzt zu bekommen. Die besorgen dir zur Not einen. 

Diazepam von Freunden zu nehmen ist mehr als nur fahrlässig. Das sind starke Medikamente, die ärztlich verordnet werden müssen. Lass das in Zukunft bitte bleiben. Außerdem können die Dinger abhängig machen. 

Panikattacken sind - sofern man körperlich gesund ist - nicht gefährlich. Oft sind sie Ausdruck dafür, dass gerade/in den letzten Wochen/Monaten zu viel los ist. Stehst du mit irgendwas unter Druck oder stresst dich selbst? Ist etwas schwerwiegendes passiert? 

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4. September 2017 um 20:36

Ich habe es letzte Woche keine Panikattacke mehr gehabt und musste so auch keine Tablette nehmen, ich war so glücklich und dachte ich habe es endlich geschafft. Aber dann habe ich gestern etwas länger bei Freunden gesessen und wenig gegessen und als ich Zuhause war, bekam ich wieder eine heftige Attacke.. Wirklich im Stress bin ich nicht.. Aber ich hatte eine sehr schwierige Kindheit bis zu meinem 18 Lebensjahr.. Hatte eine Zeit lang keinen Kontakt zu meiner Familie.. (wäre zu viel zum schreiben) Ich bin also ein "geprägtes Kind".. Was ich nur nicht verstehe ist, das es momentan super läuft, und ich auch wieder Kontakt zu meiner Familie hab und zwar sehr gut.

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5. September 2017 um 10:55

Vielleicht kommt auch gerade einfach hoch, was du früher entbehren musstest. 
Begib dich in psychiatrische Behandlung und dann in psychotherapeutische. Damit du deine Altlasten bearbeiten kannst und einen Umgang damit und den Panikattacken erlernst. Sonst kommt das irgendwann womöglich wieder. z.B. wenn du eine eigene Familie gründest. 

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7. September 2017 um 16:57
In Antwort auf eluf_12298865

Einen Termin würde ich hier erst in einem dreiviertel Jahr bekommen.. 😓 Bisher habe ich immer Diazepam 5mg genommen, aber ich will nicht abhängig werden.

Du kannst dich auch in einem Krankenhaus einweisen lassen denn jedes Krankenhaus besitzt psyschiater und Psychologen da brauchst du auch nicht lange warten, versuch's mal damit.

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9. September 2017 um 13:22
In Antwort auf eluf_12298865

Hallo ihr Lieben, 
ich bin 19 Jahre alt und leide seit ca 1 1/2 Monaten unter heftigen Panikattacken. Jeden 2 Tag, manchmal sogar jeden Tag.
Anfangs habe ich versucht sie so zu überstehen. Aber die Angst in Ohnmacht zu fallen oder zu sterben ist einfach zu groß! Ich war sogar schon einmal an einem Punkt, an dem ich mit meinem verstorbenen Vater gesprochen habe und sagte das ich nicht sterben will. Mein ganzer Körper wird taub, mein Kopf fängt an zu kribbeln, es fühlt sich an als wenn ich jeden Moment sterbe. 
Wenn ich meine Augen öffne, bewegt sich der Raum wellenförmig, aber wenn ich sie schließe und den Kopf still halte, fühlt es sich an als wenn ich in Ohnmacht falle. 
Mein Körper zittert extrem, sodass ich ihn kaum halten kann. Mir ist extrem schwindelig und ich habe Schweißausbrüche. 
Diese Attacken halten immer 30-45 min an und es ist für mich die absolute Hölle. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich lege mich dann einfach hin, ein Kissen unter mein Kopf und die Füße hochgelegt. 
Gibt es vielleicht eine Möglichkeit diese Panikattacken zu verkürzen oder zu unterdrücken bzw. mich davon abzulenken?  

Zudem treten diese Attacken bei jeder unvorhersehbaren Gelegenheit auf, ob beim Fernsehen, beim essen, beim einschlafen, ohne wirklichen Grund.
Ich bin wirklich am Ende mit meinen Nerven, und hoffe auf Hilfe!!

Das kenne ich auch so, wie Du es beschreibst.
Ich habe seit 3 Jahren Panikattacken, immer Angst an Herzproblemen zu sterben.
In den ganz schlimmen Anfangszeiten ging es stets mit Notarzt und paar Tagen Krankenhaus ab. Dann begann ich Angst-Tagebuch zu führen. Jeden Paniktag markiert und dazu die Befindlichkeit, Gefühle und Medikamente notiert. Nach einiger Zeit konnte ich darauf zurückgreifen und sehen: "aha, die und die Attacke war noch schlimmer und ich hab es überlebt, also wird es dieses mal auch so klappen."
Parallel dazu beim Psychologen. Den Termin hat meine Hausärztin gemacht. Ging ganz schnell. 10 Tage oder so.
Nach 8 x Krankenhaus und 2 Jahren Leiden habe ich eine psychosomatische Reha beantragt und sofort bekommen. Die hat mir weitergeholfen. Ebenso der Austausch mit Betroffenen im Netz oder persönlich.
Bei der Ursachensuche bin ich auf Probleme in der Arbeit gekommen, die ich immer weggedrückt habe. Ich müßte dringend den Job wechseln, aber mit 60?
Jetzt hab ich ca. 1 heftige Attacke im Monat und nehme dann Lorazepam. Hoffe natürlich, daß das mal irgendwann wieder aufhört.
 

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