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Haushaltsunlust

11. März 2018 um 1:02

Hallo!
Ich habe im letzten Jahr eine vollzeitliche Schulungsmaßnahme absolviert und bin täglich noch anschließend zwei bis drei Stunden putzen gegangen. Im Anschluss an die Maßnahme habe ich sofort ab dem folgenden Ersten eine 30-Stundenbeschäftigung im Schichtdienst aufgenommen. Während meiner Schulungsmaßnahme mit dem anschließenden Putzen fehlte mir hinten und vorne die Zeit für meinen privaten Haushalt. Ich bin ehrlich oftmals habe ich nur das Nötigste gemacht und am Wochenende war ich einfach nur kaputt. Samstags habe ich dann etwas gemacht, aber selbst da fehlte mir die Kraft für einen Rundumschlag. Ich hoffte, wenn ich einen festen Job habe, würde alles besser werden, denn bei mir sah es eigentlich immer vernünftig aus. Also nicht steril aber eben gut aufgeräumt und sauber. Jetzt bin ich seit dreieinhalb Monaten in meinem festen Job, aber es ist nichts besser geworden. Mir fehlt einfach die Lust und die Kraft für meinen Haushalt. Ich arbeite im Wechsel zwischen Früh- und Spätschicht. Also wir ersticken nicht im Dreck, aber ich muss mich echt aufraffen was zu tun und für einen Rundumschlag fehlt die Lust komplett. Ich sitze oftmals auf der Couch, denke ich müsste was tun, aber ich zögerte es so lange heraus, dass es dann eben wieder nur fürs Nötigste reicht. Ich bin alleinerziehend von drei Kindern (17, 15, 12). Trotz Haushaltsplan und Androhung von Taschengeldkürzung erledigen die Kids selbst ihre Minijobs nur schleppend bzw. oftmals nicht. Könnt ihr mir einen Tipp geben was ich tun kann um aus der Unlustschleife wieder heraus zu kommen? Ist es normal dass mir oft die Kraft fehlt?
Danke im voraus für Eure Antworten

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11. März 2018 um 1:19

Ach ja. Ich bin 53 Jahre alt und arbeite als Altenpflegeassistentin. 

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11. März 2018 um 20:52
In Antwort auf summsumm50

Hallo!
Ich habe im letzten Jahr eine vollzeitliche Schulungsmaßnahme absolviert und bin täglich noch anschließend zwei bis drei Stunden putzen gegangen. Im Anschluss an die Maßnahme habe ich sofort ab dem folgenden Ersten eine 30-Stundenbeschäftigung im Schichtdienst aufgenommen. Während meiner Schulungsmaßnahme mit dem anschließenden Putzen fehlte mir hinten und vorne die Zeit für meinen privaten Haushalt. Ich bin ehrlich oftmals habe ich nur das Nötigste gemacht und am Wochenende war ich einfach nur kaputt. Samstags habe ich dann etwas gemacht, aber selbst da fehlte mir die Kraft für einen Rundumschlag. Ich hoffte, wenn ich einen festen Job habe, würde alles besser werden, denn bei mir sah es eigentlich immer vernünftig aus. Also nicht steril aber eben gut aufgeräumt und sauber. Jetzt bin ich seit dreieinhalb Monaten in meinem festen Job, aber es ist nichts besser geworden. Mir fehlt einfach die Lust und die Kraft für meinen Haushalt. Ich arbeite im Wechsel zwischen Früh- und Spätschicht. Also wir ersticken nicht im Dreck, aber ich muss mich echt aufraffen was zu tun und für einen Rundumschlag fehlt die Lust komplett. Ich sitze oftmals auf der Couch, denke ich müsste was tun, aber ich zögerte es so lange heraus, dass es dann eben wieder nur fürs Nötigste reicht. Ich bin alleinerziehend von drei Kindern (17, 15, 12). Trotz Haushaltsplan und Androhung von Taschengeldkürzung erledigen die Kids selbst ihre Minijobs nur schleppend bzw. oftmals nicht. Könnt ihr mir einen Tipp geben was ich tun kann um aus der Unlustschleife wieder heraus zu kommen? Ist es normal dass mir oft die Kraft fehlt?
Danke im voraus für Eure Antworten 


Ich denke dass das völlig normal ist, dass du nicht immer noch haushalten magst! Ich habe 21 Jahre in der Altenpflege gearbeitet! Das ist eine harte Arbeit! Psychisch und physisch! Ich war meistens auch sehr müde, manchmal war mir echt schlecht vor Müdigkeit! Aber trotzdem lohnt es sich diese Arbeit zu tun! Eigentlich ist es doch gleichgültig wenn der Haushalt ein wenig ungepflegter ist!
Praktische Ratschläge habe ich nicht! Aber wollte dir einfach sagen wie wertvoll ich deine, unsere Arbeit finde!  Liebe Grüsse

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9. April 2018 um 17:56
In Antwort auf summsumm50

Hallo!
Ich habe im letzten Jahr eine vollzeitliche Schulungsmaßnahme absolviert und bin täglich noch anschließend zwei bis drei Stunden putzen gegangen. Im Anschluss an die Maßnahme habe ich sofort ab dem folgenden Ersten eine 30-Stundenbeschäftigung im Schichtdienst aufgenommen. Während meiner Schulungsmaßnahme mit dem anschließenden Putzen fehlte mir hinten und vorne die Zeit für meinen privaten Haushalt. Ich bin ehrlich oftmals habe ich nur das Nötigste gemacht und am Wochenende war ich einfach nur kaputt. Samstags habe ich dann etwas gemacht, aber selbst da fehlte mir die Kraft für einen Rundumschlag. Ich hoffte, wenn ich einen festen Job habe, würde alles besser werden, denn bei mir sah es eigentlich immer vernünftig aus. Also nicht steril aber eben gut aufgeräumt und sauber. Jetzt bin ich seit dreieinhalb Monaten in meinem festen Job, aber es ist nichts besser geworden. Mir fehlt einfach die Lust und die Kraft für meinen Haushalt. Ich arbeite im Wechsel zwischen Früh- und Spätschicht. Also wir ersticken nicht im Dreck, aber ich muss mich echt aufraffen was zu tun und für einen Rundumschlag fehlt die Lust komplett. Ich sitze oftmals auf der Couch, denke ich müsste was tun, aber ich zögerte es so lange heraus, dass es dann eben wieder nur fürs Nötigste reicht. Ich bin alleinerziehend von drei Kindern (17, 15, 12). Trotz Haushaltsplan und Androhung von Taschengeldkürzung erledigen die Kids selbst ihre Minijobs nur schleppend bzw. oftmals nicht. Könnt ihr mir einen Tipp geben was ich tun kann um aus der Unlustschleife wieder heraus zu kommen? Ist es normal dass mir oft die Kraft fehlt?
Danke im voraus für Eure Antworten 

Ich glaube, dass es dir an der Kraft fehlt, weil du dir selbst keine Auszeiten mehr gönnst. Zuviel Stress und Anstrengung drücken auf Dauer aufs Gemüt und lösen die Symptome aus, die du hast. Dagegen musst du vorgehen, sonst wird es nur noch schlimmer. Setze dich doch am besten mal mit deinen Kindern an einen Tisch und rede offen darüber wie es dir geht und dass du ihre Hilfe benötigst! Kinder verstehen sowas im Normalfall...und wenn es dann nicht funktioniert, dann darfst du die Kürzungen nicht nur androhen, sondern musst sie dann auch umsetzen. Wenn du nur drohst und nie etwas passiert, dann tanzen dir die Kinder auf der Nase herum, da sie mit keinen Konsequenzen rechnen müssen. 

Hast du denn die Möglichkeit, dass du dir mal ein paar Tage Pause gönnst? Nur Zeit für dich, um mal abzuschalten und auszuspannen. Das hättest du dir auf jeden Fall mal verdient und würde dir wahrschienlich auch wieder etwas Kraft geben. 

Gegen deine Unlust und Motivationsschwäche kann ich dir empfehlen, dass du es vielleicht einmal mit pflanzlichen Medikamenten versuchst. Mit Sedariston, das ich mir in der Apotheke gekauft habe, habe ich einen weiten Satz nach vorne gemacht. Es gab mir wieder Kraft und so kam auch meine Motivation und mein Antrieb wieder zurück. 

Alles Gute weiterhin! LG

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9. April 2018 um 22:02

Liebe Summsumm,
in Deiner Frage gibst Du Dir doch selbst schon die Antwort.
Du hast ständig gewirbelt und bist unter Druck mit Jobs, noch dazu als liebevolle Mutter dreier Kinder.
Was wundert es Dich, eine Phase zu haben, in der mal die Luft raus ist.
Siehe Vorredner bräuchtest Du mal dringend eine Auszeit.
Vielleicht kannst Du konsequent diese Tipps beherzigen und eine Kur machen.
Doch wenn Dir das alles im Moment nicht möglich ist, dann höre bitte auf, Dich selber zu stressen. Du bist kein Roboter!
Ein "Na Und?" ist oftmals hilfreich! Entspannung finden ist der Zauber.
Wer treibt dich denn, außer Du Dich selbst?

Deine Kinder spiegeln vermutlich sogar Deine Erschöpfung.

Mein Tipp:
1. Erkenne, dass Du derzeit ganz schön kraftlos bist und eine Ruhephase brauchst.
2. Sei Dir bewusst, dass Ihr keineswegs hungern, dursten oder erfrieren werdet.
3. Rede mit Deinen Kindern und darüber, wie es Dir geht.
4. Gönne Dir was gutes, denn das hast Du mehr als verdient. (vor allem Entspannung!!)

Du wirst mit Sicherheit wieder viel Kraft haben, deinen Haushalt perfekt in Schuss zu bekommen.

LG

 

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2. Mai 2018 um 11:55

Liebe summsumm50,

gibt es denn überhaupt jemanden, der so richtig Lust auf Hausarbeit hat? Also ich persönlich kenne da niemanden. Man macht es, weil es gemacht werden muss, aber so richtig Bock drauf hat da niemand. 

Hast du die Möglichkeit, dir Hilfe zu suchen? Deine Kinder sind ja auch schon groß genug, um dir einen Teil der Arbeit abzunehmen. Bei deiner Tätigkeit ist es kein Wunder, dass du nur deine Ruhe haben willst, wenn du einmal zu Hause bist. 

Würde es sich finanziell ausgehen, wenn einmal/Woche für zwei Stunden jemand zu dir nach Hause kommt und das Gröbste erledigt?

LG
Elisabeth

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